Kirche von morgen gestalten

Frank Ungerathen ist neuer Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Meckenheim. Er wurde am Sonntag, 16. Januar, offiziell in sein neues Amt eingeführt.

„Ich möchte mit den Meckenheimer Gemeindegliedern zusammen „Kirche von morgen“ gestalten“, so der Theologe (Jahrgang 1960). Frank Ungerathen ist  überzeugt, dass „die Stärke der Gemeinden in den unterschiedlichen Begabungen und Fähigkeiten der Personen liegt, die sich dort engagieren“. Er selbst möchte ganz unterschiedliche Menschen seelsorgerlich begleiten,  Glaubensinhalte und Spiritualität vermitteln.  „Mir ist es ein zentrales Anliegen, Glauben erlebbar zu machen, Menschen in ihrer Suche nach Gott zu begleiten.“ Für Ungerathen gehören in der Volkskirche die diakonische Seite und die missionarische Seite wie zwei Seiten einer Münze zusammen.  Die Chancen für Evangelische Kirche im demografischen Wandel sieht der Seelsorger in einer offenen Gemeindearbeit, wie er sie in Meckenheim vorfindet, die sich als Generationen verbindende Beziehungskirche versteht.

Frank Ungerathen ist verheiratet mit Ines Ruth Gronwald. Zuletzt war er zehn Jahre Gemeindepfarrer in Düsseldorf-Garath in einem Brennpunktviertel mit sozialdiakonischen und missionarischen Schwerpunkten, wie OT-Arbeit, Kirchenasyl, Lebensmitteltafel sowie spirituellen Angebote in der Gemeinde. Er selbst bildet sich als Kontemplations- und Meditationslehrer weiter und nimmt bis Anfang Februar im Rahmen eines Kontaktstudiums einige Angebote wahr, in Münster an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Kappuziner „Theologie der Spiritualität“ zu studieren. Er studierte Theologie in Wuppertal und Heidelberg. „Meine Frau und ich sind sehr herzlich und mit offenen Armen in der Gemeinde empfangen worden.“ Beide freuen sich auf den neuen Lebensabschnitt und die schöne Umgebung, „in der wir auch mit dem Fahrrad unterwegs sein können“.

Die Einführung von Frank Ungerathen in die 2. Pfarrstelle der Kirchengemeinde Meckenheim fand statt im Gottesdienst am Sonntag, 16. Januar, im Gemeindezentrum Arche, Akazienstraße, Meckenheim-Merl.

 

 

 
 

 

Uta Garbisch / 16.01.2011

 

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Weihnachten als Chance

Pünktlich zum Weihnachtsfest ist die Kirchenzeitung PROtestant erschienen und stellt weltweite weihnachtliche Verbindungen her. Zudem denken der Kulturwissenschaftler Gunther Hirschfelder und der Psychiater Thomas Schlaepfer nach über das Fest der Liebe.

Das Weihnachtsfest hat nach Ansicht des Bonner Kulturwissenschaftlers Gunther Hirschfelder in der Gesellschaft unverändert große Attraktivität. „Durch Kommerzialisierung und Eventisierung kann man sagen: So viel Weihnachten war nie“, schreibt Professor Hirschfelder in der neuen Ausgabe der Bonner Kirchenzeitung PROtestant. Die christlichen Inhalte blieben aber oft auf der Strecke, vieles empfinde er als „eher peinlich“. Kirchen und Christen der Kulturforscher aber, nicht zu jammern, sondern die neuen Formen der Weihnacht als Chance zu begreifen. „Die Suche und Sehnsucht vieler Menschen nach tragfähigen Inhalten ist spürbar. Es ist Aufgabe der Kirchen, am Ende jedes Christen, die Sinnleere zu füllen.“

Die Weihnachtausgabe des PROtestant beschäftigt sich auch mit Weihnachtsdepressionen. Die gibt es, sagt der Psychiater Thomas Schlaepfer vom Bonner Universitätsklinikum. Advent und Weihnachten seien eine Zeit, in der Menschen trotz Hektik nachdenklich würden, Ihnen das Elend ihrer Existenz plötzlich klar würde und sie ihre Einsamkeit spürten. „Es ist eine Zeit, die sehr familienkonzentriert sein sollte. Da spüren Menschen, dass sie keine Anknüpfungspunkte in der Gesellschaft mehr haben.“ Schlaepfer betont zugleich, „dass Trauer und Melancholie wichtige, positive Bestandteile der menschlichen Existenz sind“ und von der Krankheit Depression klar abzugrenzen sein. Bei Depression helfe nur der Arztbesuch. Das sei eine Volkskrankheit. Jeder Fünfte erkranke mindestens einmal im Leben an einer depressiven Episode. Bei Traurigkeit und Einsamkeit empfehle er gerade zu Weihnachten, den Kontakt mit anderen bewusst zu suchen.

Der PROtestant, die Zeitung der Evangelischen Kirche in Bonn und der Region für Menschen aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft, erscheint drei Mal im Jahr mit einer Auflage von inzwischen 6.500 Exemplaren. Er kann kostenlos bezogen werden: Evangelischer Kirchenkreis Bonn, Adenauerallee 37, 53113 Bonn (Tel.: 0228 / 6880 300, presse@bonn-evangelisch.de). Herausgeber sind die Kirchenkreise An Sieg und Rhein, Bonn sowie Bad Godesberg-Voreifel.

Weitere Infos: www.protestant-bonn.de.

 
UNSER LESER-SERVICE: Hier die PROtestant-Ausgabe Nr. 40 zum kostenlosen Download
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Joachim Gerhardt / 07.12.2010

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Der Preis des Brotes

Wolfgang Osterhage aus Wachtberg gehört zu den Preisträgerinnen und Preisträgern des von der Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) initiierten Erzählwettbewerbs „Unser tägliches Brot gib uns heute“.

Als „bewegende Zeugnisse, die die zum Nachdenken anregen“ hat Pfarrerin Jacqueline Barraud-Volk die Erzählungen der Preisträger des Erzählwettbewerbs „Unser tägliches Brot gib uns heute“ gewürdigt. Bei der Verleihung der Preise im Rahmen des Ökumenischen Abends der Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) am 4. November sagte Frau Barraud-Volk, die ausgezeichneten Geschichten eröffneten „neue Horizonte“ bei der Interpretation der Brot-Bitte des Vaterunsers. Aus dem Thema der letztjährigen Generalsynode, das auch als Motto über der Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes (LWB) in diesem Jahr in Stuttgart stand, war die Idee dieses Erzählwettbewerbs entwickelt worden.

Der 1. Preis – eine Reise für zwei Personen zum Besuch des Museums für Brotkultur in Ulm – ging an Pastor i. R. Dietrich Otto (Hamburg) für seine Erzählung „Und der Christus lächelt nicht“. Den 2. Preis – ein Warengutschein im Wert von 100 Euro für eine Brotzeit – erhielt Wolfgang Kopplin (Plettenberg). Seine Einsendung trug den Titel „Pausenbrot“. Den 3. Preis – je ein Exemplar des Bildbandes „Unser tägliches Brot – Rezepte, Gebete und Geschichten zum Recht auf Nahrung“ – teilten sich Gisela Bröckel (Bielefeld) für „Sie teilten das Brot“ und Wolfgang Osterhage (Wachtberg-Niederbachem bei Bonn) für „Der Preis des Brotes“.

Wolfgang Osterhage, promovierte Physiker und Informationswissenschaftler, Jahrgang 1948, ist selbstständiger Berater für Qualitäts-, Zeit- und Projektmanagement. Er gehört dem Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel an und engagiert sich in der Evangelischen Akademikerschaft in Deutschland.

Die Preise waren von Pfarrerin Barraud-Volk (Mitglied der Generalsynode) und dem Präsidenten der Generalsynode, Prof. Dr. Dr. h. c. Wilfried Hartmann, überreicht worden. Neben ihnen gehörten zur Jury der Leitende Bischof, Landesbischof Dr. Johannes Friedrich, die stellv. Geschäftsführerin des Deutschen Nationalkomitees des Lutherischen Weltbundes (DNK/LWB), Oberkirchenrätin Inken Wöhlbrand, sowie die Referentin für Theologische Grundsatzfragen der VELKD, Oberkirchenrätin Dr. Mareile Lasogga.

Zur Begründung des Erzählwettbewerbs hieß es: „Die Bitte um das tägliche Brot beten Menschen heute in ganz unterschiedlichen Situationen: in der des Überflusses und des Mangels. Für viele Menschen in allen Regionen der Welt – selbst in Deutschland – geht es ausschließlich um die Sicherung ihrer Nahrung und damit des täglichen Überlebens. Brot ist im Vaterunser aber auch als Synonym zu verstehen für unsere Bedürfnisse, die über das Essen und Trinken hinausgehen: Leben in Gemeinschaft untereinander und mit Gott, Solidarität und gegenseitiger Achtung.“ Vor diesem Hintergrund waren Gemeinden und Einzelpersonen eingeladen, ihre „Brotgeschichte“ zu erzählen – Erlebnisse und Erfahrungen des Mangels sowie geschenkter Fülle. Bis zum Einsendeschluss am 15. August 2010 waren mehr als siebzig Texte eingereicht worden. Sie sind im Internet nachlesbar.

Hinweis: Die Texte der Preisträger sind unter diesen Links abrufbar:

    * Unser_taeglich-Brot-Geschichte39_Otto_1.pdf
    * Unser_taeglich-Brot-Geschichte16_Broeckel_1.pdf
    * Unser_taeglich-Brot-Geschichte32_Osterhage_1.pdf
    * Unser_taeglich-Brot-Geschichte34_Kopplin_1.pdf

 

 

 
 

 

Udo Hahn, Pressesprecher der VELKD / gar / 09.11.2010

 

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Evangelische Seelsorge am Marienhospital Euskirchen wird fortgesetzt

Salz in der Suppe oder Sand im Getriebe? Mit dieser Frage leitete Gunnar Horn, Pfarrer am Godesberger Waldkrankenhaus, das Schwerpunktthema der diesjährigen Herbstsynode des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel ein: Krankenhausseelsorge.

Godesberg und der Voreifel entschieden eindeutig. Mit großer Mehrheit beschlossen sie am Samstag in Meckenheim die Errichtung einer halben kreiskirchlichen Pfarrstelle für Krankenhausseelsorge am Marienhospital Euskirchen. Zuvor hatte Johannes Haun über das Thema referiert. Seelsorge sei die „Muttersprache der Kirche“, so der Krankenhausseelsorger im Kirchenkreis Lennep. Sie ergänze und entlaste die gemeindliche Seelsorge sinnvoll und biete eine klare Bezugsperson sowohl für Patientinnen und Patienten wie auch die Beschäftigten.

Für Superintendent Eberhard Kenntner zählt die Seelsorge im Krankenhaus zu den „Essentials“ von Kirche. „Ohne sie wäre unser Kirche-Sein in Frage gestellt.“ Gleichzeitig könne diese Arbeit aufgrund der speziellen Erfordernisse in den Krankenhäusern von den Kirchengemeinden nicht mehr geleistet werden. Mit ihrem Beschluss stellt die Synode die Weichen für die dauerhafte Fortsetzung und Finanzierung der evangelischen Seelsorge am Marienhospital in Euskirchen. Die Neustrukturierung war aufgrund des Weggangs des Euskirchener Gemeindepfarrers Sven Waske erforderlich geworden, der diese Aufgabe zuvor übernommen hatte.

 

Superintendentenbericht

Weiterer Punkt des Herbst-Treffens war der jährliche Bericht von Superintendent Dr. Eberhard Kenntner, in dem er auf Probleme in der pastoralen Versorgung hinwies. Aktuell seien vier Gemeindepfarrstellen nicht versorgt. Die Begrenzung des Neuzugangs in den Pfarrdienst werde absehbar zu Mangel und Überalterung der Pfarrerschaft führen. Positiv hob Kenntner die große Zahl von fast 4.000 ehren- und hauptamtlich Mitarbeitenden hervor, die sich kirchenkreisweit engagieren. „Das ist eine schöne Entdeckung.“

Für jahrzehntelange Arbeit „auf allerhöchstem Niveau“ in der regionalen Fachberatung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder dankte Superintendent Kenntner Ursula Gerlach-Keuthmann. Sie war letztmalig bei der Kreissynode dabei und verabschiedet sich in den Ruhestand, sobald ihre Nachfolge geregelt ist.

Wahrnehmung schärfen

Grundsätzlich ging Kenntner auf sexuellen Missbrauch und den Umgang damit. Wichtig sei es, die „Wahrnehmung zu schärfen und vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen“. Auf Kirchenkreisebene müssen daher Mitarbeitende  fortan ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen, wenn sie in der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit aktiv sind. Auch geringfügige Strafen wären dort erfasst.

Klaus Graf, Leiter des Bonner Godesheims und berufenes Mitglied der Kreissynode berichtete über Missbrauchsfälle seitens eines ehemaligen Mitarbeiters der Evangelischen Jugendhilfeeinrichtung in der 1970er Jahren, die zuletzt für Schlagzeilen gesorgt hatten. Graf machte deutlich, dass der Täter damals fristlos entlassen, mit Hausverbot belegt und schließlich verurteilt worden sein. Gleichwohl gehöre der dokumentierte Fall „zu einem der dunkelsten Kapitel der Ein¬richtungsgeschichte“. Das Godesheim wolle sich dem uneingeschränkt stellen und stehe mit einigen der Betroffenen von damals im persönlichen Gespräch.

 

Haushalt, Beschlüsse  und Wahlen

Die Vertreterinnen und Vertreter der Kirchengemeinden verabschiedeten den Haushaltsplan für das Jahr 2011 mit einem Gesamtvolumen von 2,71 Millionen Euro. Damit liegen die geplanten Ausgaben leicht über dem Ansatz des Vorjahres. Eingeplant ist eine Entnahme von etwa 57.000 Euro aus Rücklagen. Fast 500.000 Euro fließen in die Jugendarbeit, 378.000 in den Bereich Seelsorge.

An die rheinische Kirchenleitung wandten sich die Abgeordneten mit einem Initiativantrag, den Superintendent Kenntner einbrachte. Gefordert wird eine breitere Ausdifferenzierung des Stellenkegels in der neuen regionalisierten Rechnungsprüfung Köln-Bonn-Hessen, die bislang nur zwei Gehaltsstufen vorsieht. Da die Evangelische Kirche die ihr anvertrauten Gelder sparsam und wirtschaftlich zu verwenden habe, müsse sich die Stellenbewertung an den tatsächlichen Aufgaben und Inhalten orientieren. Hier sei zudem auf eine Vergleichbarkeit mit kommunalen und staatlichen Prüfeinheiten zu achten. 

Als neue Synodalbeauftragte für das Gustav-Adolf-Werk beriefen die Gemeindevertreter Manfred Wadehn und Eberhard Kenntner. In den Fachausschuss für Kinder- und Jugendarbeit entsandten sie Ulrike Kempchen (Swisttal), in den Ausschuss für Frauenfragen Regine Lange (Flamersheim). Stellvertretendes Mitglied im Rechnungsprüfungsvorstand wird Gernot Büchsenschütz (Swisttal).

Die Synodaltagung begann mit einem Gottesdienst in der Meckenheimer Christuskirche. Grußworte sprachen Oberkirchenrat und Ortsdezernent Jürgen Dembek von der Landeskirche und der Bonner Superintendent Eckart Wüster.

 
 

 

Text und Fotos: Uta Garbisch / 07.11.2010

 

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Er war ein evangelischer Mensch

Am 15. September starb Georg Terpitz nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 74 Jahren. Bis 2001 war er Pfarrer der Christus-Kirchengemeinde, der Vorgängerin der Thomas-Kirchengemeinde. Kollege und Wegbegleiter Ernst F. Jochum erinnert an ihn.

Georg Terpitz kam zu Ostern 1977 mit seiner Familie aus Essen zu uns nach Bad Godesberg, aus einer lebendigen Gemeinde brachte er Erfahrungen in neuen Formen der Gemeindearbeit mit. Jugendliche bei uns erlebten seine interessierte Offenheit für sie. Er kümmerte sich um die Kindergärten, die Bücherei hat er gefördert. Dem Söderblomhaus galt sein besonderes Engagement, immer wieder rückte er dieses Gemeindehaus am Rande  (Weißenburgstraße 79) in den Fokus der Aufmerksamkeit. Auf seine Initiative hin verließen wir am Himmelfahrtstag die Kirchenmauern  feierten und Gottesdienste unter freiem Himmel, Gemeindetage wurden daraus. Im Treffpunkt Bibel lernten  ihn Gemeindemitglieder als gedankenreichen und überzeugenden theologischen Gesprächspartner kennen.

Sein besonderes Engagement galt der weltweiten Ökumene. Er wurde nicht müde, uns dafür zu gewinnen, über den Tellerrand der Gemeinde hinauszusehen, unsere Verantwortung für die Christen weltweit wahrzunehmen und von ihnen zu lernen. Durch eine Gemeindefahrt nach Genf-Bosset zum Weltrat der Kirchen bekamen viele Teilnehmerinnen Geschmack an der Ökumene. Er wurde ein maßgeblicher Konstrukteur der Partnerschaft unseres Kirchenkreises mit dem Kirchenkreis Mbandaka im Kongo. –

Georg Terpitz gehörte zu den Initiatoren eines gemeinsamen Gemeindebriefs, „Tandem“, der mit der damals selbständigen katholischen Pfarrgemeinde Heilig Kreuz an der Cheruskerstraße über mehrere Jahre herausgegeben wurde.

Viele schätzten Georg Terpitz wegen seiner wunderbaren Fröhlichkeit und positiven Lebenseinstellung. Er war ein evangelischer Mensch, einer, der die „Freiheit, zu der uns Christus befreit hat“ (Paulus), verstanden und gelebt hat. Er ließ Menschen ihren Freiraum, und er akzeptierte sie mit ihrer Meinung. Dabei diskutierte er gerne und zeigte sich als unabhängiger Geist. Die Mitarbeitenden ließ er ihren Arbeitsbereich nach ihren Vorstellungen gestalten. – Georg Terpitz war uneitel. Es ging ihm um die Sache, nicht um seine Person. – In seinen Predigten beleuchtete er Aspekte unseres Lebens von biblischen Texte her und gab uns neue Gedanken mit in die Woche. Selbstverständlich hatte für ihn das Evangelium Ausstrahlungen in den sozialen und politischen Bereich. –

Am 21. September haben Familie, Freunde und Gemeinde von ihm Abschied genommen mit dem Dank an Gott, der uns seine Gnade in den Begabungen von Georg Terpitz  geschenkt hat.

Ernst F. Jochum, Pfarrer i.R.

 

 

 
 

 

28.09.2010

 

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Aktuelles Programm

Das Programm „Frauentöne“ der Frauenbeauftragten mit den Veranstaltungen für das 2. Halbjahr 2010 ist soeben erschienen.

Das Programm „Frauentöne“ der Frauenbeauftragten mit den Veranstaltungen für das 2. Halbjahr 2010 ist soeben erschienen. Neben Angeboten, die in den letzten Jahren auf großen Zuspruch gestoßen sind, finden sich auch neue Veranstaltungen: ein Gesprächskreis für junge Frauen, die ihren Partner verloren haben sowie eine Möglichkeit zum Austausch und zur Begleitung von Presbyterinnen.
Zum 20-seitigen Programm gehören der Sonntagsbrunch für allein erziehende Frauen, ein Kommunikationsseminar für Paare oder ein Infoabend zur Brustkrebsvorsorge.
Es werden unter anderem Fortbildungen angeboten zum Thema „sexueller Missbrauch“ und „Mobbing in der Schule“.

Das Heft mit neuer Optik liegt in den Gemeinden im Kirchenkreis aus oder kann hier kostenlos herunter geladen werden.

 

 

 
Frauentöne 2. Halbjahr 2010
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SC / 07.09.2010

 

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Pfarrer Sven Waske wechselt zur EKD nach Hannover

Zur Verabschiedung von Pfarrer Sven Waske lud die Evangelische Kirchengemeinde Euskirchen am Sonntag, 4. Juli, ein.

Er hat zum 1. Juni die Leitung der Online-Redaktion der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Hannover übernommen und ist nun für die Internetarbeit der EKD verantwortlich.

In den Jahren 2002 bis 2010 war Sven Waske als Pfarrer in der Kirchengemeinde Euskirchen tätig. Zunächst im Probedienst und ab 2006 mit einer 75-Prozent-Pfarrstelle, zu der auch die Krankenhausseelsorge im Marien-Hospital Euskirchen zählte. 2002 bis 2006 hatte er außerdem Aufgaben im Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel übernommen.

„Fast acht Jahre habe ich nun in und um Euskirchen als Pfarrer gearbeitet und viele gute Begegnungen in der Gemeinde gehabt“, blickt Sven Waske zurück. Gerne erinnere er sich auch an Projekte wie die Euskirchener Kulturnacht oder seinen seelsorglichen Dienst im Marien-Hospital. „Aber ich freue mich natürlich auch über die neue Herausforderung bei der Evangelischen Kirche in Deutschland. Hier kann ich meine journalistischen Erfahrungen noch einmal ganz anders in der Öffentlichkeitsarbeit einbringen.“

Pfarrer und Kollege Frank Thönes bedauert Waskes Wechsel. „Er wird uns in Euskirchen fehlen.“ Als Seelsorger im Marien-Hospital habe er viele Menschen in den Tagen ihrer Krankheit begleitet und in der Gemeinde mehrere zukunftsweisende Projekte auf den Weg gebracht. Dazu gehöre auch die Federführung beim Aufbau zweier Stiftungen. Sven Waskes Kenntnisse kirchlicher Verwaltungsvorschriften, seine Medienkompetenz und sein Talent als Moderator „waren eine unschätzbare Hilfe in der Leitung unserer Kirchengemeinde“, so Thönes.

Als Leiter der EKD-Online-Redaktion im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland gehören unter anderem die inhaltliche Betreuung von ekd.de und des EKD-Newsletters, die Konzeption von Kommunikations- und Internetstrategien sowie Kooperationen im Bereich Internetarbeit zu Waskes Aufgaben.

Sven Waske ist 37 Jahre alt und wuchs in der Nähe von Köln auf. Theologie studiert hat er in Bethel, Oxford und Bonn.
Der Gottesdienst zur Verabschiedung und Entpflichtung von Pfarrer Sven Waske beginnt am Sonntag, 4. Juli, um 10 Uhr in der Evangelischen Kirche Euskirchen, Kölner Straße 41. Gleichzeitig feiert die Gemeinde mit einem Gemeindefest das 50-jährige Orgeljubiläum. Die Verabschiedung aus dem Marien-Hospital findet im evangelischen Gottesdienst ab 18.30 Uhr statt.

 

 

 

 
 

 

Uta Garbisch / 29.06.2010

 

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„Damit ihr Hoffnung habt“

Am 18. Mai 1980 hat in der katholischen Pfarrkirche St. Gereon in Niederbachem der erste ökumenische Gottesdienst in Wachtberg stattgefunden. Zum 30-jährigen Jubiläum feiern Katholiken und Protestanten am Pfingstmontag, 24. Mai, einen Gottesdienst.

Der damalige Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Werner Heuer, hatte den gemeinsamen Gottesdienst angeregt. Der seinerzeit gegründete Ökumenische Arbeitskreis Wachtberg hat die Tradition weitergeführt und um ökumenische Bibelwochen, Gesprächsveranstaltungen und soziale Aktivitäten erweitert.

In Erinnerung an dieses 30-jährige Jubiläum wird am Pfingstmontag, 24. Mai, um 17 Uhr am historischen Ort in der Pfarrkirche St. Gereon in Niederbachem, Mehlemer Straße, ein ökumenischer Gottesdienst unter dem Motto „Damit ihr Hoffnung habt“ stattfinden.

Die liturgische Leitung hat der Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde St. Marien, Wachtberg, Hermann Josef Zeyen. Die Predigt hält der langjährige evangelische Geistliche an der Gnadenkirche in Wachtberg-Pech, Pfarrer i.R. Jochen Ziegler. Die musikalische Gestaltung haben Claudia Mainau (Orgel) und Christoph Müller (Trompete) übernommen. Im Anschluss an den Gottesdienst findet ein Empfang im katholischen Pfarrheim von Niederbachem, Mehlemer Straße 3, mit Grußworten und Erinnerungen an die Entwicklung der Basisökumene in Wachtberg statt.

 

 

 
 

 

EB/gar / 20.05.2010

 

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Material zur 4. BonnerKirchenNacht

Zur „4. BonnerKirchenNacht“ am Freitag, 26. November 2010, lädt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Bonn (ACK) alle ihre Kirchen zur Teilnahme ein. Hier finden Sie die Anmeldeformulare sowie das Logo und die Signets zum kostenlosen Download.

Wie die drei Kirchennächte zuvor soll ein „bunter geistlicher Veranstaltungsreigen für Geist und Seele“ die ganze Stadt miteinander verbinden. Die Kirchen vor Ort sind frei, ihr Programm in der Kernzeit von 20 bis 24 Uhr selbst zu gestalten: von Musik, Gottesdienst bis Theater, Lesungen und Kino. Es gibt keine Vorgaben und Beschränkung, nur der Eintritt muss überall kostenlos sein.

 

 

Neu ruft die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Bonn bewusst auch einzelnen christliche Gruppen und Schulen auf, Programmpunkte zu gestalten und bietet die Vermittlung von Kirchenräumen an. Möglich sind auch Kooperationen, so dass sich mehrere Partner eine Kirche als Veranstaltungsort teilen.

Die BonnerKirchenNacht findet alle zwei Jahre statt, bislang immer am Freitag vor dem 1. Advent und zählte zuletzt mehr als 10.000 Besucherinnen und Besucher. An der letzten Kirchennacht vor zwei Jahren hatten sich 49 Kirchen beteiligt.

Der Anmeldeschluss ist zwar vorüber. Noch Teilnahme-Interessierte an der „4. BonnerKirchenNacht“ sollten sich umgehend melden bei der Bonner ACK, Pfr. Ernst Jochum, (Tel. 0228 / 379 440 ( E-Mail: ernst.jochum43@gmx.de). Hier auch weitere Informationen.

Das Programm in jeder Kirche muss bis zum 15. August 2010 gemeldet werden.

Weitere Infos siehe auch: www.ack-bonn.de

 

 
Hier das Informationsschreiben zur Programm-Anmeldung zum Download.
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Hier das Formular für das Programm in Ihrer Kirche zum Download.
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Joachim Gerhardt / 08.06.2010

 

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Kooperationen diskutiert und gewählt

Neuer stellvertretender Superintendent im Evangelischen Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel ist Mathias Mölleken aus Meckenheim. Das entschieden die Abgeordneten aus den 13 Kirchengemeinden auf ihrer Frühjahrstagung am Samstag in Bad Godesberg.

Der Pfarrer der Christuskirche erhielt 34 Stimmen. Auf Norbert Waschk von der Erlöser-Kirchengemeinde Bad Godesberg entfielen 27 Stimmen. Er bleibt weiterhin Skriba.

Mathias Mölleken (52) ist seit zehn Jahren Pfarrer der Christuskirche in Meckenheim. Als Assessor will er mitwirken, dass sich der Kirchenkreis durch begleitete Strukturveränderungen „zukunftssicher“ aufstellt. Der Theologe plädiert für eine Diakonische Kirche, die sich auch gesellschaftlich einmischt. Er wird voraussichtlich am 27. Juni in sein neues Amt im Kreissynodalvorstand eingeführt.

 

Eine Kultur des Teilens ist angesagt

Die Frage, wie kirchliche Jugendarbeit, Kirchenmusik oder diakonische Angebote auch in Zukunft gesichert werden können, beschäftigte die Abgeordneten bereits am Vormittag.  Hintergrund ist die finanzielle Situation der Kirchengemeinden. Bis 2014 zeichnet sich ab, dass alle Kirchengemeinden mit Ausnahme von Rheinbach auf „zum Teil erhebliche“ Haushaltsdefizite zusteuern, wie Wolfgang Osterhage vom Kreissynodalvorstand erläuterte.

Eine Möglichkeit, kirchliche Arbeitsfelder zu sichern, bietet die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Kirchengemeinden. Zahlreiche Beispiele von solchen Kooperation im Bereich der Landeskirche stellte daher Antje Hieronimus vor. In ihrem Referat erläuterte die Juristin, Kirchenrechtsdirektorin und Leiterin des Kirchenkreisdezernates der Rheinischen Landeskirche die derzeit bestehenden Rechtsformen und Möglichkeiten von Kooperationen auf Gemeinde- und Kirchenkreisebene.

Am Nachmittag diskutierten die Synodalen in fünf Arbeitsgruppen über Kooperationsmöglichkeiten in den Bereichen Kirchenmusik, Jugendarbeit, Pfarrdienst, Diakone und Gemeindepädagogen sowie Trägerverbünde. Der Tenor: Viel spricht für Kooperationen, manches aber auch dagegen. In jedem Fall erfordern sie ein Umdenken und Lernen. „Pfründe“ dürften nicht weiterhin verteidigt werden. Nur so könnten Finanz- und Personalressourcen besser gebündelt werden. „Eine Kultur des Teilens ist angesagt“, unterstrich Superintendent Eberhard Kenntner. „Wir müssen sehen, wie Selbständigkeit und Solidarität in einen guten Ausgleich gebraucht werden können.“

Die in den Arbeitsgruppen gewonnenen Impulse sollen in die Leitsätze für die Arbeit im Kirchenkreis einfließen. Die Arbeitsgruppe Pfarrstellenkonzeption erhielt den Auftrag, daraus eine Konzeption zu entwickeln. Dabei sollen auch Möglichkeiten zu Regionalisierung, Poolbildung von Mitarbeitendenstellen und übergemeindliche wie kirchenkreisübergreifende Möglichkeiten der Kooperation geprüft werden. Vor diesem Hintergrund wurde der Antrag der Kirchengemeinde Bad Münstereifel auf Errichtung einer halben Diakonenstelle auf den Herbst vertagt.

 

Beschlüsse und Personalentscheidungen

Mit einem Antrag zur Änderung des Pfarrstellengesetztes wendet sich die Synode an die Rheinische Landeskirche. Die bis Ende 2012 befristete Ausweitung des landeskirchlichen Besetzungsrechtes auf jeden zweiten Besetzungsfall solle auf jeden dritten Fall reduziert werden. Das Instrument sei nicht geeignet, die Zahl der Personen im Wartestand zu verringern. Betroffene Gemeinden müssten aufgrund unzureichender landeskirchlicher Vorschlagslisten Pfarrstellenausschreibungen mehrfach wiederholen. Dies verschlinge Ressourcen der ehrenamtlichen Presbyter und verlängere unnötigerweise das Wahlverfahren und Vakanzzeiten. 

Als neuen theologischen Abgeordnete zur Landessynode bestimmten die Synodalen Pfarrer Siegfried Eckert (46), Thomas-Kirchengemeinde Bad Godesberg. Er hatte diese Funktion bereits vier Jahre lang für den damaligen Kirchenkreis Essen-Süd inne. Er plädiert für ein Miteinander von Kirche und Kultur, ist ein „Freund des Kirchentages“, dessen „Herz für eine glaubensfrohe Kirche schlägt“.
Als neue Vorsitzende des Fachausschusses für Frauenfragen wählten die Abgeordneten Ortrun Althof aus Zülpich. Sie ist Nachfolgerin von Anke Kreutz. In den Vorstand des neuen regionalen Rechnungsprüfungsamtes Köln-Bonn-Wetzlar-Braunfelds entsandten die Synodalen Christian Edelmann, Erlöser-Kirchengemeinde Bad Godesberg. Neu im Finanz-Ausschuss ist Tobias Andreae aus Bad Godesberg, im Fachausschuss für Kinder- und Jugendarbeit Walter Viethen, Rheinbach.

Synode ist nicht von gestern

Für Superintendent Eberhard Kenntner demonstrierte die Synode auch „eine neue Kultur des miteinander Redens“. Dies einzuüben habe die Synode reichlich Gelegenheit geboten. „Und die Synodalen haben die Gelegenheit genutzt, es waren wirklich angeregte Diskussionen in den fünf Arbeitsgruppen.“ Gefreut hat den Pfarrer aus Rheinbach die durchgängige Sorge um Gemeindenähe. Wenn damit „nahe beim Menschen“ gemeint sei und nicht einfach Machterhalt, dann werde man nicht in Strukturwandel-Aktionismus verfallen. „Und wir werden nach wie vor das Grundprinzip nach Art. 6 (Selbstverantwortung der Gemeinde) nicht verlassen, sondern deutlicher als bisher ergänzen.“ Für die Arbeit an der Kirchenkreiskonzeption seien damit neue Perspektiven eröffnet.  Kenntners Fazit: „Viel Arbeit steht noch bevor, aber die Synode hat gezeigt, dass sie nicht ‚von gestern’ ist und die Herausforderungen der Zukunft annimmt.“

Grußworte richteten Superintendent Hans-Joachim Corts vom Kirchenkreis An Sieg und Rhein und Annette Schwolen-Flümann, Bezirksbürgermeisterin von Bonn-Bad Godesberg, an die Versammlung im Matthias-Claudius-Gemeindehaus der Evangelischen Johannes-Kirchengemeinde.  Der Leiter der Telefonseelsorge Bonn/Rhein-Sieg, Michael Probst-Neumann, berichtete von der Arbeit der Organisation.

 
 

 

Text und Fotos: Uta Garbisch / 09.05.2010

 

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Ökumenischer Arbeitskreis fördert und begrüßt Integration

Als Förderbeitrag zur sprachlichen Integration haben Kurt Zimmermann und Harald Uhl als Vertreter des Ökumenischen Arbeitskreises Familien in Wachtberg mit Kinder- und Jugendbüchern als Lesestoff für die Weihnachtstage beschenkt.

Kurt Zimmermann betonte als Leiter des Büchereiverbandes Wachtberg die Bedeutung des Lesens und Vorlesens durch ältere Geschwister für die Verbesserung der deutschen Sprachkenntnisse aller Familienmitglieder und wies auf die gut ausgestatteten öffentlichen Büchereien in den verschiedenen Wachtberger Ortsteilen hin.

 

Als erfolgreiches Integrationsbeispiel konnte die fünfköpfige Familie Kasumow in Niederbachem begrüßt werden. Familie Kasumow war aufgrund der Bürgerkriegsunruhen in Tschetschenien nach Deutschland geflüchtet und hat jetzt durch ihre mehrjährigen schulischen, beruflichen und sportlichen Integrationsbemühungen die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten

 

 
 

 

Brigitte Uhl /

 

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Per Mausklick der passende Gottesdienst

Heiligabend bei Oma und Opa, am zweiten Weihnachtstag bei guten Freunden – aber wann und wo ist bei denen Gottesdienst? Weihnachtsgottesdienste.de gibt die Antworten.

Die Weihnachtstage sind für viele Menschen Anlass zu reisen, zu Verwandten, Freunden, in den Urlaub. Über die Online-Datenbank weihnachtsgottesdienste.de kann man sich Gottesdienstangebote am Reiseziel aussuchen. Das gilt natürlich auch für diejenigen, die daheim bleiben. Auch sie können in dem evangelisch-katholischen Webprojekt nach Gottesdiensten, Christmetten und Krippenspielen suchen.

Katholische Pfarrgemeinden und evangelische Kirchengemeinden aus dem gesamten Bundesgebiet haben ihre Gottesdienste und Veranstaltungen an den Weihnachtstagen in die Datenbank eingetragen. Abrufbar sind nun Gottesdienstorte und -zeiten von Heiligabend bis zum 6. Januar.

Neu im Angebot in diesem Jahr: Fotos der Kirchen und die geografische Lokalisierung über eine Karte helfen bei der Suche nach dem gewünschten Gottesdienst. Außerdem gibt es eine Applikation für iPhone-Nutzer, die Kirchen in der Nähe des eigenen Standortes ermittelt und die Gottesdienstzeiten angezeigt.

 

 

 
weihnachtsgottesdienste.de
 

 

ekir.de /

 

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