Für Frieden beten

An vielen Orten beten Christinnen und Christen für den Frieden. Foto: © Peter Bongard/EKHN/fundus-medien.de

Bad Münstereifel: Ökumenisches Friedensgebe am Mittwoch, 19. Oktober, 19.30 Uhr in der Evangelischen Kirche, Langenhecke 33. Thema: Albanien.
Web: badmuenstereifel.ekir.de

Euskirchen: Die evangelische und die katholische Kirche in Euskirchen laden anlässlich des Kriegs in der Ukraine zu ökumenischen Friedensgebeten ein. Immer am zweiten Mittwoch im Monat, abwechselnd in der Evangelischen Kirche, Kölner Straße 41, und in der Herz-Jesu-Kirche.
Web: ev-kirche-euskirchen.de

Heiland-Kirchengemeinde Bad Godesberg: Jeden Mittwoch, 18 Uhr, Friedensandacht in der Heilandkirche, Domhofstraße 43.
Web: heilandkirche.de

Wachtberg: Immer montags, 18 Uhr, Ökumenisches Friedensgebet in Pech, im Wechsel vor der Kirche „Zu den Heiligen Erzengeln“, Am Langenacker, und der Gnadenkirche, Am Langenacker.
Web: kirchengemeinde-wachtberg.de

Gemeinsam nach Berlin

Enthüllung des Plakatmotivs am Brandenburger Tor. Generalsekretärin Ellen Ueberschär, Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au, Bischof Markus Dröge (EKBO), Landesbischöfin Ilse Junkermann (EKM). Foto: DEKT/Christian Lietzmann

Im Bus zum Kirchentag sind noch Plätze frei: Das Jugendreferat organisiert in diesem Jahr wieder für Jugendliche und Erwachsene eine gemeinsame Fahrt nach Berlin und zurück. In einem der Reisebusse mit der Route Wachtberg – Rheinbach – Swisttal nach Berlin und zurück sind aktuell noch zehn Plätze zu vergeben.

Dieser Bus wird am Mittwoch, 24. Mai 2017, morgens um 6 Uhr starten und in Berlin gegen 15 Uhr an dem dortigen Gemeinschaftsquartier (Adresse steht noch nicht fest) eintreffen. Am Sonntag, 28. Mai, gegen 10 Uhr, startet ebenfalls dort die direkte Heimreise. Eine Weiterfahrt nach Wittenberg zum Festgottesdienst ist nicht vorgesehen.

Wenn jemand für dieses Wochenende noch eine preiswerte Hin- und Rückfahrgelegenheit im modernen Reisebus sucht, das Jugendreferat nimmt Anmeldungen bis zum 17. Mai entgegen. Die Kosten für die einfache Fahrt betragen 33 Euro, für die Hin- und Rückfahrt 66 Euro. Sonderpreise sind möglich, wenn sich mehrere Personen gleichzeitig anmelden (Gruppenrabatt).

Kontakt:

Heike Werner
Fon (0 22 26) 1 57 66 – 10
Mail
 heike.werner@ekbgv.de
Bürozeiten: Montag, Mittwoch und Freitag, 9 bis 13 Uhr

Gottesdienst mit Empfang und Buchvorstellung

In einem Gottesdienst wird der Weilerswister Presbyter Harald Krehl als neuer Synodalältester des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel eingeführt. Gleichzeitig treten Dr. Hans Koban und Helmut Schneider ihr Amt als Stellvertreter an.

Sie wurden auf der Synode des Kirchenkreises im vergangenen Juni in den Kreissynodalvorstand (KSV) des Kirchenkreises gewählt. Der 54-jährige Krehl ist seit 1984 Presbyter in Weilerswist. Er rückt als bisheriger stellvertretender Synodalältester in die erste Reihe des KSV auf. Der Gymnasiallehrer mit den Fächern Sport, Religion und Mathematik engagiert sich unter anderem für den „Konziliaren Prozess“ und in der Arbeit mit Asylsuchenden. Besonders wichtig sind ihm das Recht auf Kirchenasyl sowie die Stellung der Frauen in der Kirche. Er hält manches in der Kirche für „verbesserungswürdig“ und will Veränderungen, die er für wichtig erachtet, mit auf den Weg bringen.

Dr. Hans Koban ist seit mehr als 20 Jahren eherenamtlicher Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes der Kirchenkreise Bonn und Bad Godesberg-Voreifel. Der frühere Presbyter der Godesberger Johannes-Kirchengemeinde besitzt langjährige Erfahrung als Mitglied der Kreis- wie der Landessynode. Helmut Schneider ist Presbyter in Euskirchen und dort ebenfalls in diakonischen Leitungsgremien verantwortlich. Der Verwaltungsbetriebswirt nennt „Diakonie“ als seinen Schwerpunkt. Im KSV will er sich „der Aufgabe stellen, die mir übertragen wird“. Schließlich verstehe er auch etwas von Haushalt und Finanzen.

Der Einführungsgottesdienst beginnt am
Dienstag, 1. Oktober 2002, um 18 Uhr
in der Thomaskapelle in Bad Godesberg,
Kennedyallee 111-113.

Beim anschließenden Empfang werden die Skriba Pfarrerin Iris Giesen, der bisherige Synodalälteste Klaus Resimius und die stellvertretende Synodalälteste Gisela Brech verabschiedet. Pfarrer i.R. Klaus Kohl wird das Buch des Altsuperintendenten Dr. Stephan Bitter „Gott weiß allein die rechte Zeit“ vorstellen. Es enthält Bitters Jahrberichte für die Kreissynoden von 1989 bis 2001. In ihnen reflektiert dieser neben Zahlen und Fakten wesentlich die Rolle der Kirche in der Gesellschaft.

Info: Der KSV hat Aufsichtsfunktion gegenüber den Gemeinden, tagt monatlich und ist somit zwischen den Kreissynoden Entscheidungsträger des Kirchenkreises. Die Leitung hat der Superintendent. Ihm zur Seite stehen Assessor und Scriba (Protokoll). Ferner gehören dem KSV vier Synodalälteste an, Frauen und Männer aus den Presbyterien des Kirchenkreises. Die Synodalältesten haben jeweils eine/n gewählten Stellvertreter/in. Sie werden von der Kreissynode gewählt. Die Amtszeit beträgt acht Jahre.

 

 

 
 

 

Kirchenkreis / Pressereferat BGV / 26.09.2002

 

© 2015, Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel – Ekir.de
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung

Synodale diskutierten das Thema „Bestattung“

Das Thema „Bestattung“ stand im Zentrum der Beratungen der Sommersynode 2002 des Kirchenkreises.

Die Frage der „anonymen Bestattung“, den Umgang mit gewaltsamem Tod und die Musik bei Bestattungsfeiern erörterten die Synodalen des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel in Rheinbach. Das Thema „Bestattung“ stand im Zentrum der Beratungen der Sommersynode des Kirchenkreises. In sieben Arbeitsgruppen beschäftigten sich die knapp 60 Delegierten der Kirchengemeinden und zahlreiche Gäste mit ganz unterschiedlichen Aspekten des Themas. Sie regten an, kirchliche Räume zu schaffen, in denen Trauernde von ihren Angehörigen Abschied nehmen können. Nach glücklosen Schwangerschaften sollen neben den Eltern auch Geschwisterkinder seelsorgerlich begleitet werden.

„Viele Traditionen, die getröstet haben, sind abgebrochen“, stellte Superintendent Eberhard Kenntner fest. Er wünscht sich daher, zeit- und sachgemäße Reaktionen auf diese Verände-rungen zu finden. Hintergrund ist der Entwurf einer neuen Bestattungsagende, die die Evangelische Kirche der Union (EKU), ein Zusammenschluss von reformierten und lutherischen Gemeinden, vorgelegt hat. Die Agende regelt die Ordnung eines Gottesdienstes und dient zugleich als Werkbuch.

Die Agende setzt auf „Interpretation statt Konfrontation“, wenn Trauernde Pop-Songs wie „Time to say Goodbye“ oder das „Ostpreußenlied“ bei einer Beerdigung hören möchten. Hier ist es wichtig, frühzeitig mit den Kirchenmusikern Kontakt aufzunehmen, um zu klären, was möglich ist. Wenn Menschen eine anonyme Bestattung wünschen, stehen bisweilen finanzielle Aspekte oder das Problem der Grabpflege im Hintergrund. Als Alternative regten die Synodalen an, auf den Friedhöfen Rasenfelder einzurichten, wo eine Stele mit Namen an die Toten erinnert. Beim Umgang mit gewaltsamem Tod nach Unfall, Suizid oder gar Mord, befinden sich die Angehörigen zumeist in einer chaotischen Situation. Damit sie Ruhe finden und trauern können, wollen ihnen die Seelsorgerinnen und Seelsorger als „roter Faden“ zur Seite stehen. Rituale für sterbende oder verstorbene Kinder fehlen bislang in der Agende. Hier hält Frauenbeauftragte Sabine Cornelissen Texte mit unterschiedlichen Formen rituellen Handelns wie Salbung und Segnung sowie Literaturempfehlungen für Betroffene bereit.

Weitere Themen waren die Umlagen an die Landeskirche, Nachwahlen für den Kreissynodalvorstand (KSV) und die Berufung von Synodalbeauftragten. Die Delegierten verabschiedeten einen Antrag an die Landessynode. Er sieht vor, dass Umlagen für die rheinische Landeskirche und gesamtkirchliche Aufgaben nicht mehr erhöht werden sollen. Harald Krehl aus der Kirchengemeinde Weilerswist wurde als neues Mitglied in den KSV gewählt. Er war bislang stellvertretendes Mitglied. Der Lehrer für Religion, Mathematik und Sport löst Klaus Resimius ab, der das Gremium auf eigenen Wunsch verlässt. Neue Stellvertreter sind Dr. Hans Koban sowie für die gleichfalls ausscheidende Gisela Brech Helmut Schneider aus Euskirchen.
Für den neu geschaffenen Arbeitsbereich Notfallseelsorge beriefen die Synodalen Pfarrerin Renate Schäfer aus Weilerswist und Pfarrer z.A. Stephan Kern/Zülpich zu Synodalbeauftragten.

Weitere neue Synodalbeauftragungen:
Erwachsenenbildung: Petra Hassinger.Maß, Leiterin des Hauses der Familie in Bad Godesberg
Innerdeutsche Ökumene: Pfarrer Klaus Merkes und Pfarrer z.A. Jan Reintjes
Behindertenarbeit. Ingrid König (Meckenheim)
Kirchlicher Unterricht: Pfarrer Ulrich Zumbusch und Pfarrerin Karin Zumbusch
Der Bereich Besuchsdienst entfällt.

 

 

 
 

 

Rheinbach / Pressereferat BGV / 29.06.2002

 

© 2015, Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel – Ekir.de
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung

Mehr als 5.200 Euro kamen zusammen

Die Gemeinden und der Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel sammelten mehr als 5.200 Euro für die Krisenregion im Kongo – Geld wird weiterhin für Schulkinder und Witwen benötigt

Die Vereinte Evangelische Mission (VEM) dankt dem Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel für seine Spende für den Wiederaufbau in Goma. Im Ostkongo hatte ein katastrophaler Vulkanausbruch die Menschen im Januar 2002 in große Not gestürzt. Der Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel hatte die VEM im Februar mit einer Spende in Höhe von 2.500,- Euro für Goma unterstützt. Zudem rief der Kirchenkreis zu Spenden für die Krisenregion auf. Insgesamt kamen durch Kollekten in den Kirchengemeinden und private Spenden weitere 2.747,30 Euro zusammen.
Die VEM-Mitgliedskirche Communauté Baptiste au Centre de l’Afrique in Goma/Kongo hat beim Vulkanausbruch im Januar 2002 den Großteil ihrer Immobilien in Goma verloren. Auch die vier Schulen wurden ganz oder teilweise durch den Lavastrom vernichtet. Viele Kinder können nach wie vor keine Schule besuchen. Auch in der Frauenarbeit wird Geld benötigt. Die VEM unterstützt verwitwete Frauen und Mütter, die sich eine eigene Existenz aufbauen wollen. Sie erhalten Kredite, um sich selbstständig zu machen – beispielsweise als Fischverkäuferinnen oder, indem sie Kleidung nähen.
Wer spenden möchte, kann dies unter dem Stichwort „Vulkanausbruch Ostkongo“ auf das Konto des Evangelischen Verwaltungsamtes Bonn, Konto Nr. 1011418020, BKD Duisburg (BLZ 350 601 90) tun.

 

 

 
 

 

Kirchenkreis / Pressereferat BGV / 06.06.2002

 

© 2015, Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel – Ekir.de
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung

Sommerbegegnung mit polnischen Jugendlichen

Zehn Jugendliche aus der polnischen Stadt Lodz sind im August in der evangelischen Jugendbildungsstätte Rheinbach-Merzbach zu Gast. Treffen werden sie dort Gleichaltrige aus den Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel.

Im Vordergrund der Begegnung steht ein gemeinsames Theaterprojekt, das die deutschen und polnischen Jugendlichen selbst erarbeiten und aufführen werden. Zudem begeben sie sich auf Spurensuche: Sie rekonstruieren die Lebensgeschichte einer polnischen Zwangsarbeiterfamilie, die während der NS-Zeit in Bonn-Beuel lebte. Eine Führung durch das Bonner Haus der Geschichte, Grillabend und Kinobesuch sind ebenfalls geplant.

„Polen leidet  unter so manchem Vorurteil und darum ist es gar nicht so leicht, junge Menschen für eine Begegnung zu gewinnen“, weiß Jugendpastor Christian Neu. „Aber wir sagen ‚dennoch‘: Wir laden Jugendliche, die in dieser Zeit der Ferien vor Ort sind, ein zu Kontakt und Begegnung mit den polnischen Jugendlichen.“ Auch die Übernachtung mit der Gruppe in Merzbach ist möglich.
Die Sommerbegegnung vom 10. bis 21. August 2002 wird von der Evangelischen Jugend Bad Godesberg-Voreifel und dem Bund der Evangelischen Jugend Polens (ZME) Zwingzek Mtodziezy Ewangelicko vorbereitet. Diese Partnerschaft, besonders zur Jugendarbeit in Lodz, besteht seit 1993. Ein Gegenbesuch soll im Sommer 2003 stattfinden.

Interessierte Jugendliche ab 15 Jahren erfahren mehr bei Jugendpastor Christian Neu, Evangelisches Jugendpfarramt, Meckenheim, Fon 0 22 25 – 94 80 46, Mail ev.jugend.107@t-online.de.

 

 

 
 

 

Merzbach / Pressereferat BGV / 05.06.2002

 

© 2015, Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel – Ekir.de
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung

Deutsch-israelische Jugendbegegnung im Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel – Gastfamilien gesucht

Eine Gruppe von jugendlichen und erwachsenen Israelis wird im Juli im Evangelischen Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel zu Gast sein. Neben Kontakten zu Jugendlichen und Familien vor Ort ist ein umfangreiches Besuchsprogramm geplant.

Nach einem Empfang im Bonner Rathaus und der Erkundung von Rheinbach sind gemeinsame Ausflüge nach Amsterdam zum Anne-Frank-Haus, nach Köln in das EL-DE-Haus und zum jüdischen Friedhof vorgesehen. Ein Abstecher führt nach Beilstein an der Mosel, wo im Jahr 1309 eine jüdische Gemeinde entstand. Beim Besuch einer Tageszeitung und beim WDR in Köln geht es um Israel und den Nahostkonflikt in der deutschen Berichterstattung.

Bereits 2001 und in den Osterferien dieses Jahres wollte Jugendpfarrer Gisbert Hatscher mit einer Jugendgruppe zur Begegnung nach Israel reisen. In beiden Jahren war dies aufgrund der politischen Situation nicht möglich. „Dennoch, wir wollen in dieser Krise nicht loslassen, in Kontakt bleiben in kritischen Gesprächen und in hoffnungsvollem Miteinander“, so Hatscher.

Die 14 jungen Israelis im Alter von 15 bis 19 Jahren sowie eine Gruppe von Erwachsenen werden vom 12. bis  26. Juli hier sein, zunächst in der Jugendbildungsstätte Merzbach. Pfarrer Gisbert Hatscher sucht noch Menschen, die die israelischen Gäste begleiten und in der ersten Ferienwoche (19.-26. Juli) bei sich aufnehmen möchten. Die Jugendlichen sprechen englisch, die Erwachsenen häufig auch deutsch. Wer dazu bereit ist, sollte sich bis spätestens Freitag, 7. Juni 2002, im Jugendpfarramt unter 0 22 25 – 94 80 46 melden. „Wir hoffen, dass auch bald wieder ein Gegenbesuch möglich sein wird“, wünscht sich Hatscher.

Weitere Informationen beim Evangelischen Jugendpfarramt, Pfarrer Gisbert Hatscher, ( 0 22 25 – 94 80 46, Mail ev.jugend.107@t-online.de

 

 

 
 

 

Kirchenkreis / Pressereferat BGV / 15.05.2002

 

© 2015, Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel – Ekir.de
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung

Erster Presbyterkonvent sprach über Strukturreformen – Wiedereintrittsstelle geplant

Er sucht das Gespräch auf gleicher Augenhöhe und wünscht sich eine herrschaftsfreie Kommunikation. Daher lud der Superintendent des Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel, Dr. Eberhard Kenntner, zum ersten Presbyter-Konvent nach Euskirchen ein.

Etwa 45 „Älteste“ aus den 14 Gemeinden des Kirchenkreises waren gekommen. Im Vordergrund des Treffens mit den gewählten Vertretern der Kirchengemeinden zwischen Bad Godesberg und Zülpich standen Information, Austausch und gegenseitiges Kennenlernen.

Wichtiges Thema waren Strukturveränderungen und pfarramtliche Versorgung in den Gemeinden. Als Richtzahl nannte Kenntner, dass jeder Pfarrer und jede Pfarrerin etwa 2.500 Gemeindeglieder versorgen sollte. Liegt die Zahl darunter, können frei werdende Stellen nicht mehr voll besetzt werden. So gehören etwa zur Heiland-Kirchengemeinde in Godesberg mit zwei Pfarrstellen circa 3.500 evangelische Christinnen und Christen. Andere Gemeinden wie Euskirchen mit 7.500 Mitgliedern oder Meckenheim (8.800) mit zweieinhalb bzw. drei Pfarrstellen betreuen pro Stelle deutlich mehr als 2.500 Männer, Frauen und Kinder (alle Stand 31.7.2001). Gleichzeitig reicht es nicht zur Errichtung einer weiteren Pfarrstelle – auch angesichts der angespannten Finanzsituation im Kirchenkreis mit einem Defizit von rund 800.000 Euro.
Kenntner rief daher zu Strukturveränderungen auf und appellierte an die Anwesenden: „Ich bitte Sie: Wir packen das jetzt an!“. Als Beispiele nannte er eine engere Kooperation zwischen Wachtberg und Meckenheim oder zwischen Flamersheim und Euskirchen bis hin zur Veränderungen von Gemeindegrenzen. Dies beraten derzeit auch die Godesberger Gemeinden.

Darüber hinaus regte Eberhard Kenntner häufigeren Kanzeltausch und die Ausbildung von Predigthelfern an. Dies sind Laien, die nach ihrer Ordination ehrenamtlich predigen, beerdigen und trauen dürfen. Dabei sollen sie keine Lückenbüßer sein, sondern bringen ihre jeweils eigene Lebens- und Berufserfahrung ein. Zur Zeit üben im Kirchenkreis zwölf Laien dieses Amt aus, wie der stellvertretende Superintendent Christian Werner erläuterte.

Neuland betritt der Kirchenkreis mit der Einrichtung einer mobilen Wiedereintrittsstelle. Ein Bus soll Orte im Kirchenkreis anfahren, wo viele Menschen zusammen kommen. Neben Informationen über Kirche, Kirchenmusik und Beratungsangebote plant Pressereferentin Dr. Uta Garbisch Möglichkeiten zum Gespräch und zum Wiedereintritt in die evangelische Kirche: „Die Erfahrungen haben gezeigt, dass solch niederschwellige Angebote für die Menschen sehr wichtig sind.“

Den Teilnehmern des Presbyter-Konvents hat das Treffen durchweg gut gefallen. „Für mich war es sehr interessant. Es gab viele Infos und es ist schön, einmal andere Presbyter kennen zu lernen“, betonte Noél Marx (23), seit zwei Jahren Presbyter in Zülpich. Doch auch „alten Hasen“ hat die Zusammenkunft zugesagt: „Mir hat es sehr gefallen. Es ist wichtig, dass sich die Presbyterien untereinander besser kennen lernen, denn manche Fragen sind gewiss noch zu klären.“ So die Euskirchenerin Ursula Schwahn, seit 32 Jahren Presbyterin. Im September gibt es daher ein weiteres Treffen. Thema: Mission.

 

 

 
 

 

Euskirchen / Pressereferat BGV / 01.03.2002

 

© 2015, Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel – Ekir.de
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung

Superintendent Kenntner eröffnete EKD-Kampagne vor Ort

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) startete am 13. März eine groß angelegte Öffentlichkeitskampagne. Der Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel hat mitgemacht.

Mit Plakaten und Anzeigen in den Print-Medien werden vor allem Kirchenferne ins Auge gefasst. „Woran denken Sie bei Ostern?“ lautet die erste der Fragen, die nachdenklich machen sollen. Denn als mögliche Antworten stehen dort nicht nur „Jesu Auferstehung“, sondern auch „Ferien“, „Cholesterin“ und „Langeweile mit der Familie“. Insgesamt umfasst die „EKD-Initiative 2002“ sechs unterschiedliche Motive, die bis August zu sehen sein werden.
 
Der Evangelische Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel beteiligt sich an dieser Kampagne. Insgesamt stehen 2.500 Euro bereit, so dass die 14 Gemeinden des Kirchenkreises zwischen Bonn-Mehlem und Zülpich eigene Aktionen planen werden. Superintendent Dr. Eberhard Kenntner eröffnete die Kampagne vor Ort, indem er half, das Ostermotiv im Großformat auf eine Werbefläche zu kleben. „Wir wollen nicht missionieren. Wir wollen die Menschen provozieren zum Nachdenken über grundlegende Themen des Lebens und des Glaubens“, so Kenntner.

Um in einen Dialog zu treten macht die Kirche zudem das Angebot: „Lassen Sie uns gemeinsam Antworten finden.“ Kontakt aufgenommen werden kann über eine Telefon-Hotline zum Ortstarif oder per E-Mail. Die bundeseinheitliche Rufnummer lautet 0 180 – 3000 785 und ist wochentags bis 21 Uhr erreichbar. Wer anruft, wird mit Gesprächspartnern aus der eigenen Landeskirche verbunden. Jede Anfrage werde beantwortet, verspricht die Geschäftsführerin der Kampagne, Petra-Angela Ahrens. Auf der Website der EKD (www.ekd.de) sind zudem Diskussionsforen zu weiteren Themen der Initiative wie „Was ist Glück?“, „Wie gewinnt man eigentlich Freunde“ und „Ist der Mensch nur soviel wert, wie er verdient?“ geplant.

Knapp 1,5 Millionen Euro lässt sich die EKD ihre erste bundesweite Öffentlichkeitskampagne kosten. Das Konzept entwickelte eine Berliner Agentur. Bis Ende August sollen die Motive in monatlichem Wechsel auf 15.000 Plakatwänden in 100 Städten zu sehen sein. Zusätzlich werden in Magazinen, Publikums- und Fernsehzeitschriften wie „Spiegel“, „Hör zu“, „Eltern“ und „Super-Illu“ Anzeigen geschaltet.

 

 

 
Bericht
 

 

Bad Godesberg /

 

© 2015, Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel – Ekir.de
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung

Die KAJ betreut arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte junge Menschen

Wochentags, 7.15 Uhr, Frühstückszeit – das Telefon klingelt. A. (19 Jahre) ist am Handy. Er hat sich bis jetzt für eine anonyme Beratung bzw. für anonyme Gespräche bei der Kontaktstelle Arbeit und Jugend (KAJ) entschieden.

Das kann jeder, der dies wünscht. Er muss nur eine Telefonnummer, unter der er gut erreichbar ist, und seinen Vornamen angeben, um ansprechbar zu sein. A. hatte bereits am späten Vorabend angerufen, von etwas Ärger im Betrieb und ansonsten von seinem neuen Internetanschluss erzählt. Jetzt ist er es wieder und diesmal erfahre ich, dass das bißchen Ärger eine Abmahnung gewesen ist. Er soll seinem Chef bis spätestens heute schriftlich erklären, nie wieder Alkohol mit in den Betrieb zu bringen. Wenn er noch einmal erwischt würde, könne er mit einer Kündigung rechnen. Dabei ginge es ja nur um ein Fläschchen Bier. Und A. hat noch nichts unternommen. A. war zuvor fast ein Jahr arbeitslos und bekam keinen Ausbildungsplatz, da er keinen Schulabschluss vorweisen kann. Vor einigen Monaten hatte er eine Stelle als Betriebshelfer gefunden und verrichtete Lagerarbeiten und Botendienste.

Diese Situation ist typisch für die Mitarbeiter der KAJ. Da geht es häufig um wichtige Post vom Arbeitsamt oder Sozialamt, von der Staatsanwaltschaft, der Polizei oder dem Gericht. In anderen Fällen bekamen die Betroffenen Briefe vom Vermieter, ihrer Bank oder dem Chef.

Die Kontaktstelle Arbeit und Jugend (KAJ) wurde im März 1984 als Einrichtung der Jugendberufshilfe im Evangelischen Kirchenkreis Bad Godesberg (Evangelische Jugend) gegründet. Anlass war die damals wie heute drängende Problematik der Jugendarbeitslosigkeit. Dies geschah in einer Zeit, in der das gesellschaftliche Problem Arbeitslosigkeit auch zu einem der Rheinischen Landeskirche geworden war – mit den Nöten der betroffenen Menschen im Vordergrund.

Und so beschreiben die Mitarbeiter der KAJ ihre Arbeit:

Unsere Vorstellung war damals, Benachteiligten auf dem Arbeitsmarkt unsere Hilfe anzubieten. Hier wurde (und wird) Hilfe besonders benötigt. Wir haben dies mit arbeitslosen und von Arbeitslosigkeit bedrohten jungen Menschen in die Praxis umsetzen können.

Wer es noch nicht weiß: Beratung (Einzelfallhilfe) und Projektarbeit soll es sein. Wir arbeiten von einem pädagogischen Ansatz her. Dabei geht es darum, Defizite abzubauen. Dementsprechend steht im Mittelpunkt unserer Tätigkeit die persönliche Entwicklung der jeweiligen Betroffenen. Wir wollen ihm/ihr arbeitsweltbezogene (berufsbezogene) Informationen vermitteln und verständlich machen.

Einzelberatung bedeutet für uns: Hilfe bei allen Fragen des Arbeitslebens und der einhergehenden psychosozialen Situation zu geben, soweit wir dies können. Projektarbeit bedeutet für uns: Erproben und Üben von Arbeitsleben unter fachkundiger Anleitung in unserer Holzwerkstatt und Angeboten im Nähbereich. Das gemeinsame Auswerten und Zusammenfügen von Beratungsinhalten und Erfahrungen aus der Werkstattpraxis sollen Einstellungen und Kenntnisse der Teilnehmer verbessern. Für die Holzwerkstatt nehmen wir Arbeitsaufträge an, aus denen wir allen regelmäßig Teilnehmenden ein Taschengeld zahlen.

Wir sind keine übliche Beratungsstelle, zu der „man einfach hingeht“. Aufgrund der besonderen Bedingungen der Benachteiligung sprechen wir von uns aus Gruppen junger Menschen an, mit denen wir dann ein Programm verwirklichen. Dies kann auch in Kooperation mit anderen Einrichtungen als Projektpartner geschehen.

Trotzdem können uns einzelne Jugendliche ansprechen, die mit dem Arbeitsleben nicht zurechtkommen und keinen normalen Hauptschulabschluß haben oder bekommen werden. Wir werden im Rahmen unserer Möglichkeiten helfen. Voraussetzung ist die Bereitschaft, einen Termin zu vereinbaren. Jedes Gespräch mit uns unterliegt der Vertraulichkeit und kann auch anonym geführt werden, so dass nicht mehr als nötig preisgegeben werden muss.

Näheres erfährt jede/r Interessierte unter der oben angegebenen Telefonnummer von Herrn Gunnemann oder Herrn Thur. Während unserer Abwesenheit steht auch ein Anrufbeantworter zur Verfügung.

KONTAKTSTELLE ARBEIT UND JUGEND (KAJ)
Jakobstraße 32
53879 EUSKIRCHEN
Telefon (02251) 55623

 

 

 
 

 

Euskirchen /

 

© 2015, Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel – Ekir.de
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung

(Ohne Titel)

Evangelische Kirchengemeinde Wachtberg

Am Langenacker 12
53343 Wachtberg

Pfarrer Jochen Ziegler
Fon 0228 – 32 56 77
Fax: 0228 – 9 51 60 66
Sprechzeit
Dienstag 9 – 10 Uhr und 17.30 – 19 Uhr
Freitag 9 – 10 Uhr

Pfarrer Günter Schmitz-Valadier
Fon 0228 – 34 73 82

Sonntägliche Gottesdienste
11 Uhr Gnadenkirche, Pech
9.30 Uhr Alte Kirche St. Gereon, Berkum

Gemeindeamt
Bad Godesberg
Kronprinzenstraße 31
Referent: Martin Lindner
mail lindner@evgemeindeamt.de
Fon 0228 – 935 83 – 41

Kindergarten
Wachtberg-Ließem
Leiterin Eleni Keupel
Fon 0228 – 34 77 36 und 85 74 77

4.350 Gemeindeglieder

 

 

 

 

 
 

 

 

© 2015, Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel – Ekir.de
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung

Evangelische Christus-Kirchengemeinde Bad Godesberg

Ansprechpartner, Kontaktadressen und Telefonnummern finden Sie hier.

Gemeindeamt
Kronprinzenstraße 31
53173 Bonn

Pfarrer Ernst-Friedrich Jochum
Fon 0228 – 37 43 39
Fax 0228 – 37 22 08
Mail ernst.jochum@gmx.de
Sprechzeit mittwochs 18.00 – 19.00 Uhr
im Pfarrhaus, Friesenstraße 4,
und nach Vereinbarung

Pfarrer z.A. Jan Reintjes
Fon 0228 – 31 56 91
Mail j.reintjes@t-online.de
Sprechzeit
Dienstag 9 – 10 Uhr
Donnerstag 17 – 18 Uhr
Freier Tag: Freitag

Sonntägliche Gottesdienste 
  9.00 Uhr, Thomaskepelle, Kennedyallee
10.30 Uhr Pauluskirche, In der Maar
10.30 Uhr Wurzerstraße

Gemeindebüro Bezirk Pauluskirche
Gerlinde Diesterhöft
Dienstag und Donnerstag 9 – 12 Uhr
Mittwoch 14 – 17 Uhr
Fon 0228 – 31 71 20 oder 93 19 94 68
Fax 0228 – 31 64 94

Gemeindebüro Bezirk Christuskirche
Gerlinde Diesterhöft
Montag 10.30 – 12 Uhr
Mittwoch und Freitag 9 – 12 Uhr
Fon 0228 – 37 49 20

Gemeinsames Gemeindeamt
Referent: Werner Diesterhöft
Mail diesterhoeft@evgemeindeamt.de
Fon 0228 – 935 83 – 61

Kindergärten
Kindergarten Christuskirche, Wurzerstraße 31
Leiterin Angelika Schäfer
Fon 0228 – 37 97 12
Kindergarten Thomaskapelle, Kennedyallee 113
Leiterin Sabine Grasse
Fon 0228 – 37 86 89
Kindergarten im Bezirk Pauluskirche
Leiterin Petra Gauchel
Fon 0228 – 31 02 57

Familienbildungsstätte
„Haus der Familie“  

 

 

 
 

 

 

© 2015, Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel – Ekir.de
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung