Gottesdienst mit Empfang und Buchvorstellung

In einem Gottesdienst wird der Weilerswister Presbyter Harald Krehl als neuer Synodalältester des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel eingeführt. Gleichzeitig treten Dr. Hans Koban und Helmut Schneider ihr Amt als Stellvertreter an.

Sie wurden auf der Synode des Kirchenkreises im vergangenen Juni in den Kreissynodalvorstand (KSV) des Kirchenkreises gewählt. Der 54-jährige Krehl ist seit 1984 Presbyter in Weilerswist. Er rückt als bisheriger stellvertretender Synodalältester in die erste Reihe des KSV auf. Der Gymnasiallehrer mit den Fächern Sport, Religion und Mathematik engagiert sich unter anderem für den „Konziliaren Prozess“ und in der Arbeit mit Asylsuchenden. Besonders wichtig sind ihm das Recht auf Kirchenasyl sowie die Stellung der Frauen in der Kirche. Er hält manches in der Kirche für „verbesserungswürdig“ und will Veränderungen, die er für wichtig erachtet, mit auf den Weg bringen.

Dr. Hans Koban ist seit mehr als 20 Jahren eherenamtlicher Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes der Kirchenkreise Bonn und Bad Godesberg-Voreifel. Der frühere Presbyter der Godesberger Johannes-Kirchengemeinde besitzt langjährige Erfahrung als Mitglied der Kreis- wie der Landessynode. Helmut Schneider ist Presbyter in Euskirchen und dort ebenfalls in diakonischen Leitungsgremien verantwortlich. Der Verwaltungsbetriebswirt nennt „Diakonie“ als seinen Schwerpunkt. Im KSV will er sich „der Aufgabe stellen, die mir übertragen wird“. Schließlich verstehe er auch etwas von Haushalt und Finanzen.

Der Einführungsgottesdienst beginnt am
Dienstag, 1. Oktober 2002, um 18 Uhr
in der Thomaskapelle in Bad Godesberg,
Kennedyallee 111-113.

Beim anschließenden Empfang werden die Skriba Pfarrerin Iris Giesen, der bisherige Synodalälteste Klaus Resimius und die stellvertretende Synodalälteste Gisela Brech verabschiedet. Pfarrer i.R. Klaus Kohl wird das Buch des Altsuperintendenten Dr. Stephan Bitter „Gott weiß allein die rechte Zeit“ vorstellen. Es enthält Bitters Jahrberichte für die Kreissynoden von 1989 bis 2001. In ihnen reflektiert dieser neben Zahlen und Fakten wesentlich die Rolle der Kirche in der Gesellschaft.

Info: Der KSV hat Aufsichtsfunktion gegenüber den Gemeinden, tagt monatlich und ist somit zwischen den Kreissynoden Entscheidungsträger des Kirchenkreises. Die Leitung hat der Superintendent. Ihm zur Seite stehen Assessor und Scriba (Protokoll). Ferner gehören dem KSV vier Synodalälteste an, Frauen und Männer aus den Presbyterien des Kirchenkreises. Die Synodalältesten haben jeweils eine/n gewählten Stellvertreter/in. Sie werden von der Kreissynode gewählt. Die Amtszeit beträgt acht Jahre.

 

 

 
 

 

Kirchenkreis / Pressereferat BGV / 26.09.2002

 

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Geschrieben von Pressereferat BGV am 26. September 2002