Superintendent Kenntner eröffnete EKD-Kampagne vor Ort

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) startete am 13. März eine groß angelegte Öffentlichkeitskampagne. Der Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel hat mitgemacht.

Mit Plakaten und Anzeigen in den Print-Medien werden vor allem Kirchenferne ins Auge gefasst. „Woran denken Sie bei Ostern?“ lautet die erste der Fragen, die nachdenklich machen sollen. Denn als mögliche Antworten stehen dort nicht nur „Jesu Auferstehung“, sondern auch „Ferien“, „Cholesterin“ und „Langeweile mit der Familie“. Insgesamt umfasst die „EKD-Initiative 2002“ sechs unterschiedliche Motive, die bis August zu sehen sein werden.
 
Der Evangelische Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel beteiligt sich an dieser Kampagne. Insgesamt stehen 2.500 Euro bereit, so dass die 14 Gemeinden des Kirchenkreises zwischen Bonn-Mehlem und Zülpich eigene Aktionen planen werden. Superintendent Dr. Eberhard Kenntner eröffnete die Kampagne vor Ort, indem er half, das Ostermotiv im Großformat auf eine Werbefläche zu kleben. „Wir wollen nicht missionieren. Wir wollen die Menschen provozieren zum Nachdenken über grundlegende Themen des Lebens und des Glaubens“, so Kenntner.

Um in einen Dialog zu treten macht die Kirche zudem das Angebot: „Lassen Sie uns gemeinsam Antworten finden.“ Kontakt aufgenommen werden kann über eine Telefon-Hotline zum Ortstarif oder per E-Mail. Die bundeseinheitliche Rufnummer lautet 0 180 – 3000 785 und ist wochentags bis 21 Uhr erreichbar. Wer anruft, wird mit Gesprächspartnern aus der eigenen Landeskirche verbunden. Jede Anfrage werde beantwortet, verspricht die Geschäftsführerin der Kampagne, Petra-Angela Ahrens. Auf der Website der EKD (www.ekd.de) sind zudem Diskussionsforen zu weiteren Themen der Initiative wie „Was ist Glück?“, „Wie gewinnt man eigentlich Freunde“ und „Ist der Mensch nur soviel wert, wie er verdient?“ geplant.

Knapp 1,5 Millionen Euro lässt sich die EKD ihre erste bundesweite Öffentlichkeitskampagne kosten. Das Konzept entwickelte eine Berliner Agentur. Bis Ende August sollen die Motive in monatlichem Wechsel auf 15.000 Plakatwänden in 100 Städten zu sehen sein. Zusätzlich werden in Magazinen, Publikums- und Fernsehzeitschriften wie „Spiegel“, „Hör zu“, „Eltern“ und „Super-Illu“ Anzeigen geschaltet.

 

 

 
Bericht
 

 

Bad Godesberg /

 

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Geschrieben von Pressereferat BGV am 15. Februar 2002