Evangelische Kirche auf einen Blick

Dreizehn Kirchengemeinden, zweimal Diakonie, Jugendreferat, Bildungsstätte Merzbach, Frauenbeauftragte und vieles mehr. Sie alle sind der Evangelische Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel. Ein Schaubild stellt Struktur und AnsprechpartnerInnen dar.

Sie finden es zum kostenlosen Download gleich unten auf dieser Seite. Ein Service für Sie, damit Sie sich ein wenig besser in der vielfältigen evangelischen Welt in Bad Godesberg und der Voreifel zurecht finden können.

 

 

 
Organigramm des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel
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12.01.2010

 

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Iris Schneider wurde als neues KSV-Mitglied eingeführt

In einem Gottesdienst am Sonntag, 20. Dezember, wurde Dr. Iris Schneider als neues stellvertretendes Mitglied des Kreissynodalvorstandes (KSV) im Evangelischen Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel eingeführt.

Die promovierte Sprachwissenschaftlerin und Journalistin wurde von der letzten Kreissynode im November auf den vakanten Posten gewählt. „Ich freue mich auf die Arbeit im KSV, weil sie mir die Chance gibt, über den Tellerrand der eigenen Gemeinde hinaus zu schauen und von den Erfahrungen der anderen Gemeinden zu lernen“, so die Presbyterin der Thomas-Kirchengemeinde Bad Godesberg. „Denn gerade in der Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Lebensbedingungen in unseren Gemeinden liegt die Stärke unseres Kirchenkreises. Ein Schatz, den wir bei aller notwendigen Auseinandersetzung in der Sache nicht aus den Augen verlieren dürfen.“

Iris Schneider (48) studierte Jura, Slawistik und Skandinavistik. Sie lebt und arbeitet in Bonn-Bad Godesberg, ist verheiratet und hat drei Kinder. Nach vielen Jahren als Redakteurin, Pressesprecherin und PR-Managerin in der Wirtschaft, für Regierungs- und Nicht-Regierungsorganisationen im In- und Ausland (z.B. amnesty international in Bonn und London) arbeitet sie heute als freie Autorin und Unternehmensberaterin für mehrsprachige Kommunikation und interkulturelle Begegnungen. Daneben ist sie Dozentin für Journalismus, PR, Öffentlichkeitsarbeit und Werbung an der Universität Siegen.

In der Thomas-Kirchengemeinde leitet sie den Jugendausschuss und ist stellvertretende Finanzkirchmeisterin. Darüber hinaus engagiert sie sich im muslimisch-christlichen Dialog in Bad Godesberg.

Der KSV ist außerhalb der Synodentagungen das wichtigste Entscheidungsgremium im Kirchenkreis. Die Amtszeit der Mitglieder beträgt acht Jahre, alle vier Jahre wählt die Kreissynode die Hälfte neu.

 

 

 
 

 

Uta Garbisch / 21.12.2009

 

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Andachten für jeden neuen Tag

„Zum Leben gemacht“ ist der Titel des neuen Buches von Pfarrer Max Koranyi aus Königswinter-Stieldorf. 365 Andachten für jeden Tag sind darin versammelt, „mein Lebenswerk“, wie Koranyi sagt. Die Texte sind feinsinnig, tiefgründig und wortwitzig.

Jeder Tag hat seine eigene Geschichte. Eine Begegnung, ein Zitat, eine Erinnerung – Max Koranyi schreibt sie auf, denkt weiter und entdeckt biblische Wahrheiten im eigenen Leben und im Leben seiner Mitmenschen. Es geht um Geduld, Geiz und Gerechtigkeit. Und um vieles mehr. Das 416 Seiten umfassende Buch ist ein Fundus für alle, die nach geistlichen Impulsen für ihr Leben suchen oder Andachten halten möchten, die an Erfahrungen aus dem Alltag anknüpfen. 

Max Koranyi ist Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Stieldorf-Heisterbacherrott. Der 57-Jährige studierte in Wuppertal, Münster und Bonn. Als Austauschpfarrer verbrachte er ein Jahr in den USA in der United Church of Christ (UCC). Koranyi ist auch Autor von Rundfunkandachten.

Max Koranyi, Zum Leben gemacht, 365 Andachten, Gebunden, 416 Seiten, 16,90 Euro

 

 

 
neukirchener-verlagsgesellschaft.de
 

 

ekir.de / jhp / 11.12.2009

 

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Kirchenkreise sagen Danke

„Ich leiste gerne meinen finanziellen Beitrag“, betont Wise-Guys-Sänger Eddie Hüneke in einer neuen Informationsbroschüre zur Kirchensteuer der Kirchenkreise An Sieg und Rhein, Bad Godesberg-Voreifel und Bonn.

Mit dem insgesamt achtseitigen Informationsblatt bedankt sich die Evangelische Kirche in der Region bei den Gemeindemitgliedern für deren Unterstützung. Außerdem wird erläutert, wohin die Kirchensteuern von rund 225 Euro pro Jahr und Mitglied gehen.

Zu Wort kommen auch Menschen aus Bonn, Lohmar und Meckenheim. So erzählt der IT-Unternehmer Norbert Franke, wie er wieder Mitglied in der Evangelischen Kirche wurde. Das Ehepaar Stephanie Slania-Recker und Richard Recker schwärmt von der Gemeinschaft, die sie in ihrer Gemeinde und im kirchlichen Kindergarten erleben. Wirtschaftsingenieur Frank Helferich hält fest: „Evangelische Kirche steht voll im Leben.“ Sie erreiche die Menschen und lasse Jesu Liebe in sozialen Engagements wirksam werden. „Dass ich das alles mit meiner Kirchensteuer und freiwilligen Spenden unterstütze, gehört für mich dazu.“

 

 

 
Kirchensteuer-Flyer
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wsk / 19.11.2009

 

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Ehrenamtlich auf die Kanzel

Nach gut zweijähriger Ausbildung wurde Irmela Richter ordiniert. Sie wird fortan in der Gemeinde Meckenheim den Dienst einer Prädikantin versehen.

Irmela Richter ist 48 Jahre alt und stammt aus der Heiland-Kirchengemeinde Bad Godesberg. „Seit meiner Kindheit habe ich immer aktiv am Leben der Gemeinde teilgenommen, in der ich jeweils wohnte“, berichtet die verheiratete Mutter von vier Kindern. Das Theologiestudium hat sie nach der Geburt der ersten Tochter vorzeitig beendet, um sich der Familie zu widmen. Mittlerweile sind bis auf das  Jüngste alle Kinder aus dem Haus. „Daher ist es mir möglich, meinen ursprünglichen Weg auf ehrenamtlicher Basis fortzusetzen.“

Prädikanten sind in der Evangelischen Kirche im Rheinland durch die Ordination geistlich den Pfarrern und Pfarrerinnen gleichgestellt. Sie sollen als Gemeindeglieder, die in anderen als theologischen Berufen tätig sind oder waren, die Vielfalt der Auslegung des Wortes Gottes gewährleisten und das gottesdienstliche Leben bereichern. Aktuell sind im Rheinland 750 Männer und Frauen als Prädikanten ehrenamtlich aktiv.

 

 

 
 

 

gar / 09.11.2009

 

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Gerechter Friede im Mittelpunkt

Eine engagierte Zeitansage stand am Samstag im Mittelpunkt der Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel. „Entweder wir bekennen uns zum göttlichen Auftrag, für Frieden, für Gerechtigkeit und …

… für die Sanierung der schon genug geschundenen Schöpfung im Dienst der gesamten Menschheit einzutreten, oder wir werden mitschuldig an der Vernichtung der Mehrheit der Weltbevölkerung.“ Das rief Wilfried Neusel vom Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) in Bonn den 65 Vertreterinnen und Vertretern der 13 Kirchengemeinden in Bad Godesberg und der Voreifel auf ihrer Tagung in Flamersheim zu. Der langjährige Oberkirchenrat und Ökumene-Experte der Rheinischen Landeskirche hatte die 2001 begonnene Ökumenische Dekade zur Überwindung von Gewalt zum Thema seines Referats.

„Gerechter Friede“ ist dabei einer der zentralen Begriffe. Und dass dieser noch weit weg ist, machte der Theologe an konkreten Beispielen deutlich, in denen Gewalt nicht nur rein körperlich verstanden, sondern auch von gesellschaftlichen Strukturen und Entwicklungen ausgelöst wird. Dazu zählen etwa die zunehmende Abschottung Europas vor Flüchtlingen, das Bestreben europäischer Konzerne, sich landwirtschaftliche Nutzflächen zur Verhinderung von Nahrungsengpässen außerhalb Europas zu sichern oder einschneidende Reduzierungen der sozialen Infrastruktur in Deutschland. Der Teil der überschuldeten Bevölkerung wächst, ebenso wie die Zahl der Geringverdiener. Der Blick in die Zukunft ist nicht besser. Umweltkatastrophen dürften so kostspielig werden, „dass alle Träume von einem Leben auf bisherigem Niveau selbst in den reicheren Staaten zerplatzen werden“, warnte der EED-Theologe.

 

 

„Was können wir konkret tun?“, fragte Neusel angesichts dieses Szenarios. Er riet dem Kirchenkreis zu einer Bestandsaufnahme, was bereits vor Ort für einen gerechten Frieden getan wurde und wird. Dann mahnte er eine bessere Vernetzung von Initiativen an. Strategische Planung müsse zeigen, „wer mit welchen Mitteln und mit welchen Verbündeten die „hot issues“ im Kirchenkreis und in den Gemeinden beackern kann“. Eine große Rolle spiele dabei ehrenamtlicher Einsatz. Für Wilfried Neusel ist dieser auch im kommunalen Bereich „die einzige Chance, einen lebenswerten und liebenswürdigen Lebensraum zu erhalten“. Dabei als Christen die spirituelle Verankerung zu betonen und auf das Eintreten des Heiligen Geistes zu hoffen, „das ist unser so genanntes Kerngeschäft“.
 
Superintendentenbericht und Haushalt

Weitere Themen des Herbst-Treffens waren der jährliche Bericht von Superintendent Dr. Eberhard Kenntner und der Haushalt für 2010. Mittelfristig müsse die Frage beantwortet werden, wie angesichts der Konzentration von Senioreneinrichtungen in Euskirchen und Bad Godesberg die Heimbewohner „angemessen seelsorgerlich betreut werden können“. Dazu müssten auch die jeweiligen Einrichtungen einen finanziellen Beitrag leisten. In Blick nahm Kenntner auch die mögliche Errichtung einer Vertretungspfarrstelle für die Gemeinden. Schon jetzt sei ohne den unbezahlten Dienst der Prädikanten ein geordneter Verkündigungsdienst gar nicht mehr gewährleistet.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Kirchengemeinden verabschiedeten den Haushaltsplan für das Jahr 2010 mit einem Gesamtvolumen von 2,56 Millionen Euro. Damit liegen die geplanten Ausgaben leicht unter dem Ansatz des Vorjahres. Eingeplant ist eine Entnahme von etwa 57.000 Euro aus Rücklagen. Gut 500.000 Euro fließen in die Jugendarbeit, 371.000 in den Bereich Seelsorge. Ferner beschlossen die Synodalen die Errichtung einer weiteren halben kreiskirchlichen Pfarrstelle für Religionsunterricht am Friedrich-List-Berufskolleg Bad Godesberg

Beschlüsse  und Wahlen

An die rheinische Landessynode richteten die Abgeordneten zwei Anträge. Die bereits beschlossene Einführung des Neuen Kirchlichen Finanzwesens solle in der jetzt vorgesehen Form abgebrochen werden, da Zweifel an der Umsetzbarkeit bestünden. Gleichzeitig solle die Kirchenleitung organisatorisch nachbessern und ausgereifte Beratungsvorlagen für eine endgültige Beschlussfassung vorlegen. Deshalb verschoben die Synodalen den vorgesehenen Termin für die Einführung im Kirchenkreis um zwei Jahre auf das Jahr 2013. Hinsichtlich der neuen Pfarrvertretung forderten die Abgeordneten Nachbesserungen. So solle etwa auch der theologische Nachwuchs beteiligt werden und die Pfarrvertretung Sitz und Stimme in der Landessynode erhalten.

 

 

Als neues stellvertretendes Mitglied im Kreissynodalvorstand wählten die Gemeindevertreter Dr. Iris Schneider (48) aus Bad Godesberg. Die promovierte Sprachwissenschaftlerin ist als Journalistin und Autorin tätig. Als Vorsitzenden des Fachausschusses für Kirchenmusik bestimmten die Synodalen den bisherigen Stellvertreter Christoph Müller aus Wachtberg. Die bisherige Vorsitzende, die Euskirchener Kantorin Friederike Heiwolt, ist nun Stellvertreterin. Neuer Vorsitzender des Fachausschusses für Kinder- und Jugendarbeit wird Walter Viethen aus Rheinbach. Er folgt Michael Peisker nach, der verzogen war.
Im Rahmen der bereits grundsätzlich vereinbarten Umwandlung des Diakonischen Werkes Bonn – Bad Godesberg – Voreifel (DW) in eine gemeinnützige Gesellschaft befürworteten die Synodalen, die Diakonie Stiftung Bonn ab 2010 als Treuhandstiftung vom DW verwalten zu lassen. 

Die Synodaltagung begann mit einem Gottesdienst in der Flamersheimer Kirche. Grußworte sprachen Josef Rhiem, stellvertretender Landrat des Kreises Euskirchen, Horst Belter als stellvertretender Bürgermeister von Euskirchen und dortiges Presbyteriumsmitglied, der Vorsitzende der Ortvereine Flamersheim, Hans-Peter Hanel, der Bonner Superintendent Eckart Wüster und der katholische Ortspfarrer Peter Berg.

 
Bericht des Superintendenten vom 7. November 2009
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Text und Fotos: Uta Garbisch / 08.11.2009

 

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„Abwechselnd gelacht und geweint“

„Ein paar Tage vor dem Mauerfall war ich privat in einem Vorort von Leipzig. Die Friedensgebete haben mich beeindruckt, gleichzeitig sind Bekannte von mir verhaftet worden. Das war eine sehr emotionale Zeit.

Am 9. November war ich schon wieder in Westdeutschland, ich hatte Orchesterprobe in der Arche, dem Gemeindezentrum in Meckenheim. Unsere Konzertmeisterin kam mit der Nachricht vom Mauerfall.

In der Arche waren damals einige über die Botschaften geflohene Ostdeutsche untergebracht. Wir haben dann alle zusammen abwechselnd gelacht und geweint, Musik gemacht und anschließend gefeiert. Da haben die Sektkorken geknallt, jemand hat etwas zu essen gebracht. Alle waren sehr bewegt. Das ist mir noch alles sehr präsent.“

Angelika Zädow ist Pfarrerin in Meckenheim und wird Anfang Februar 2010 Superintendentin des Kirchenkreises Halberstadt, nördlich des Harzes. „Ein Teil meiner Familie mütterlicherseits lebt in der Gegend“, erklärt die 44-Jährige. Schon vor dem Mauerfall hatte sie lose Kontakte zu ihren Verwandten.

 

 

 
20 Jahre Mauerfall auf EKiR.de
 

 

ekir.de/pas, Foto: Andreas Joppeck / 27.10.2009

 

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Seelsorge ist wichtig im Knast

Das Bedürfnis nach Seelsorge ist groß, weiß Hartmut Louis. Der Pfarrer ist neuer Seelsorger in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Rheinbach und wurde Anfang Oktober in einem Gottesdienst in sein Amt eingeführt.

Täglich erreichen Hartmut Louis bis zu zehn neue Anträge, in denen die Gefangenen Gesprächswünsche signalisieren. Ängste und das Erleben von Schuld sind zentrale Themen. In vielen Fällen ist regelmäßiger Austausch gefragt. Meist geht Louis zunächst „unvorbelastet“ in die Gespräche. Die Vergangenheit und Straftat sind für ihn nachrangig. „Wichtig ist das Hier und Jetzt, wenn das Bedürfnis meines Gegenübers im Gesprächskontakt aktuell auf dem Tisch liegt.“

Für Hartmut Louis hat die Seelsorge „eine wichtige Aufgabe innerhalb der Struktur des Knastes“. Sie eröffne Möglichkeiten, sich zu verändern. „Alles andere wäre bloßes Wegsperren.“

Wer mit Pfarrer Louis im Gesprächskontakt ist, soll offen sprechen können über das, was zurück liegt. Der Pfarrer unterliegt der Schweigepflicht und ist nicht direkt beim Gefängnis angestellt. „Wir sind frei in unserer Arbeit und das wissen auch die Gefangenen.“ In Zukunft wird der Pfarrer zudem offene Gesprächsgruppen und Gruppen für die Vorbereitung des sonntäglichen Gottesdienstes anbieten. Den Kirchenchor der JVA Rheinbach hat er bereits als tragende Säule der Gottesdienste schätzen gelernt. In der JVA sind bis zu 550 Männer im geschlossenen Strafvollzug untergebracht. Hier und in der JVA Euskirchen unterhält der Evangelische Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel Pfarrstellen für die Seelsorge.

Hartmut Louis (48) ist verheiratet und hat eine Tochter. Der gebürtige Duisburger ist begeisterter Marathon-Läufer. Zuletzt hatte er eine Entlastungspfarrstelle im Kirchenkreis Niederberg inne, davor war er in der Krankenhausseelsorge, Seniorenarbeit und Erwachsenenbildung tätig.

 

 

 
 

 

Text und Foto: Uta Garbisch / 06.10.2009

 

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Telefonseelsorge Bonn-Rhein-Sieg erhält Förderpreis für soziales Engagement

Alle zwei Jahre würdigt der Rhein-Sieg-Kreis hervorragendes soziales Engagement mit dem Förderpreis für das soziale Ehrenamt. Zu den Preisträgern 2009 gehören die ehrenamtlich Mitarbeitenden der Telefonseelsorge Bonn/Rhein-Sieg.

Gelobt wird „ihre Bereitschaft, an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr Menschen in Not zuzuhören“. Sie erhalten 600 Euro.

Drei weitere Initiativen und zwei Einzelpersonen teilen sich den insgesamt mit 2.500 Euro dotierten Preis, der nun zum fünften Mal vergeben wird. Der Kreistag hatte diesen Förderpreis im Jahr 2001 initiiert. Seitdem werden im Zwei-Jahres-Rhythmus beispielhafte ehrenamtliche Projekte und Initiativen im sozialen Bereich ausgezeichnet. Mögliche Preisträger werden von den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der 19 Städte und Gemeinden vorgeschlagen. Eine Jury aus Kreistagsabgeordneten und Vertretern der Verwaltungen entscheidet über die Vergabe.

Die Preisverleihung wird im Rahmen einer Feierstunde am Donnerstag, dem 8. Oktober 2009 im Großen Sitzungssaal des Kreishauses in Siegburg stattfinden.

 

 

 
 

 

Pressemitteilung Rhein-Sieg-Kreis/gar / 05.10.2009

 

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Wissen, was für die Menschen das Beste ist

Er ist Betreuer, Gärtner und Techniker in einem: Am 1. Oktober 2009 feierte Klaus-Jürgen Pogorzelsky sein 25-jähriges Dienstjubiläum als Hausmeister der Evangelischen Jugendbildungsstätte Merzbach.

Bei einem Empfang dankte Jugendreferent Martin Kaminski Klaus-Jürgen Pogorzelsky für sein überdurchschnittliches Engagement: „In all den Jahren haben Sie mit Ihrem unermüdlichen Einsatz ermöglicht, dass Kinder und Jugendliche in unserem Haus eine Heimat finden. Sie waren und sind ihnen ein glaubwürdiges, ehrliches und liebevolles Gegenüber, ein treuer Kollege und ein bemerkenswerter Mensch!“ Das unterstrich auch Synodalassessorin Angelika Zädow in ihrem Grußwort „Herr Pogorzelsky weiß, was für die Menschen das Beste ist.“

 

Klaus-Jürgen Pogorzelsky nahm seinen Dienst 1984 auf, noch vor der Fertigstellung der Jugendbildungsstätte. Seither ist er für die Betreuung der Gruppen, aber auch für alle gärtnerischen, technischen und handwerklichen Dinge in und um Merzbach verantwortlich.
Nach Ständchen, Geschenk und viel Applaus durch Gäste und Hausgemeinschaft verlieh Martin Kaminski dem dienstältesten Mitarbeiter des Kirchenkreises noch die eigens angefertigte „Verdienstmedaille der Jugendbildungsstätte“ in Gold.

Das nächste Jubiläum kommt schon bald: Am 1. Januar 2010 ist Anne Pogorzelsky seit 25 Jahren in der Hauswirtschaft aktiv. Die Jugendbildungsstätte selbst feiert ihr silbernes Jubiläum erst am Sonntag, 27. Juni 2010.

 

 
 

 

MK/gar / 05.10.2009

 

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Beate Sträter als Schulreferentin eingeführt

Schon seit zehn Monaten ist sie im Amt, nun wurde Dr. Beate Sträter als Schulreferentin der Evangelischen Kirchenkreise An Sieg und Rhein, Bonn und Bad Godesberg-Voreifel offiziell eingeführt.

Beate Sträter ist in der Region keineswegs unbekannt. Von 2005 bis 2008 war die Theologin und promovierte Sozialwissenschaftlerin als Fachberaterin für Islamfragen im Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel tätig. Das Thema Islam bildet auch einen deutlichen Schwerpunkt im Fortbildungsprogramm des Evangelischen Schulreferats, wo Sträter eine 75-Prozent-Stelle hat. Zusätzlich unterrichtet sie am Collegium Josephinum in Bonn Religion.

Im Schulreferat ist sie vor allem zuständig für Angebote im Bereich Sekundarstufe II und theologische Themen. Was am Religionsunterricht typisch „evangelisch“ ist, lautet ein aktuell vieldiskutiertes Thema. Dabei geht es um die Perspektive des konfessionellen Unterrichts in einer multikulturellen und zunehmend säkular geprägten Welt.

Frühere berufliche Stationen von Beate Sträter waren Geschäftsführerin der Ökumenischen Bundesarbeitsgemeinschaft „Asyl in der Kirche“ e.V. (1999-2005), parallel dazu Pfarrerin zur Anstellung in der Bonner Auferstehungskirchengemeinde, davor fünf Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin von zwei Abgeordneten des Deutschen Bundestags. Nach Theologie-Studium und Vikariat in Bochum und Berlin unterrichtete sie ein Jahr lang Religion an einer deutschen Schule in Kairo.

Beate Sträter ist 48 Jahre alt, mit einem Pfarrer verheiratet und hat eine neunjährige Tochter. Sie lebt in Bonn. Hier engagiert sie sich im Vorstand der Aids Initiative Bonn e.V.

Das Evangelische Schulreferat ist eine Einrichtung für den Rhein-Sieg-Kreis, den Kreis Euskirchen sowie die Stadt Bonn und macht Angebote rund um Schule und Religionspädagogik. Es wird von den drei evangelischen Kirchenkreisen An Sieg und Rhein, Bad Godesberg-Voreifel und Bonn getragen und finanziert. Im Netz: www.schulreferatbonn.de.

 

 

 
 

 

Text und Foto: Uta Garbisch / 01.10.2009

 

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2-Cent für jeden Leser und jede Leserin

Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert, sagt die Evangelische Kirche in Bonn und der Region und schenkt allen 6.200 Lesern ihrer Zeitung PROtestant in der jüngsten Ausgabe ein 2-Cent-Stück. …

„Als Geschenk“ betont Superintendent Eckart Wüster und erinnert an das biblische Gleichnis vom „Scherflein der armen Witwe“, die mit dem Wenigen, was sie besitzt, in Gottes Augen viel mehr tut, als die, die viel haben und davon vergleichsweise wenig teilen.

Ganz ohne Anspruch verschenkt die Kirche das Geld mit dieser einmaligen Aktion aber doch nicht. Die Leser sind aufgerufen bis Ostern 2010, den einen oder anderen Taler hinzuzutun, um etwas „Phantasie- und Sinnvolles“ daraus zu machen und dann darüber zu berichten. „Ganz so wie in der Bibel im Gleichnis der anvertrauten Talente“, schreibt Wüster im Vorwort. „Es kommt nicht auf die Menge unseres Reichtums an, sondern auf unsere Ideen und Möglichkeiten“, betont der Superintendent. „Denn Gott möchte, dass wir unsere Begabungen und Chancen für andere nutzen.“

Sparkassenvorstand Ulrich Gröschel: die Finanzkrise und ihre Lehren

Geld ist das Thema der aktuellen PROtestant-Ausgabe. Ulrich Gröschel, Vorstand der Sparkasse KölnBonn, zieht eine selbstkritische Bilanz unter das Verhalten der Banken in der Wirtschaftskrise. „Die Befriedigung von Gier darf nicht mehr als Erfolgsmaßstab gewertet werden“, betont Gröschel und spricht auch von „hausgemachten Problemen“ der eigenen Bank. Er fordert „ein Selbstverständnis aller Finanzmarktakteure, dass Finanzmärkte letztlich eine dienende Funktion für das Gemeinwesen haben“. Ethik sei zudem gefragt: Die Sparkasse spüre – und das nicht erst seit der Finanzmarktkrise – ein steigendes Interesse an ethischer Geldanlage, so Gröschel.

Der PROtestant gibt konkrete Beispiele ethischen Investments mit „Oikocredit“. Der westdeutsche Förderkreis dieser ökumenischen Entwicklungsgenossenschaft mit Sitz in Bonn feiert dieses Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Oikocredit hat mit ihrer Geldanlage in Form von Mikrokrediten für kleine Unternehmen in Entwicklungsländern der Finanzkrise bislang erfolgreich getrotzt. „Unsere Geldanlage hat ein Gesicht“, erläutert Geschäftsführerin Ulrike Chini ihre Erfolgsstrategie.

PROtestant informiert auch, nach welchen Maßstäben Kirche Geld anlegt, und gibt eine Übersicht über alle evangelischen Stiftungen in Bonn und der Region sowie einen Einblick in die verschwiegene Arbeit der Schuldnerberatung, die in Bonn von Caritas und Diakonie getragen wird. 
 
PROtestant, die Zeitung der Evangelischen Kirche in Bonn und der Region für Menschen aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft, erscheint drei Mal im Jahr mit einer Auflage von 6.200 Exemplaren. Herausgeber sind die Kirchenkreise Bonn, Bad Godesberg-Voreifel und An Sieg und Rhein.

Die Zeitung kann kostenlos bezogen werden: Evangelischer Kirchenkreis Bonn, Adenauerallee 37, 53113 Bonn (Tel.: 0228 / 6880 300, presse@bonn-evangelisch.de).

Weitere Infos: www.protestant-bonn.de

 

 

 
Hier die PROtestant-Ausgabe Nr. 36 zum kostenlosen Download.
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Joachim Gerhardt / 28.09.2009

 

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