Neues Straßenschild erinnert an Pfarrer Friedrich Bleek

Nach Friedrich Bleek, von 1946 bis 1977 evangelischer Pfarrer in Mehlem und Wachtberg, wurde die Stichstraße vom Langenbergsweg in Mehlem benannt. Harald Uhl hatte die Namensgebung angeregt.

Im Rahmen einer kleinen Feier enthüllte Bezirksbürgermeisterin Annette Schwolen-Flümann am 23. November nach dem Gottesdienst in der Heilandkirche das neue Straßenschild in Bad Badgodesberg. Zugegen waren unter den zahlreichen Zuschauern die Kinder des Namensgebers Bettina und Wilhelm Bleek, Pfarrer Klaus Merkes von der Heiland-Kirchengemeinde und Harald Uhl, der sich für die Namensgebung eingesetzt hatte. Einzige Anrainer sind die neuen Gebäude der Katholischen Grundschule und des Evangelischen Kindergartens „Arche Noah“ Am Domhof.

Friedrich Bleek (1912 bis 2001) war Kurier für die Bekennende Kirche im Hunsrück, studierte bei Dietrich Bonhoeffer in Berlin und Karl Barth in Bonn bevor sie als Gegner der NS-Diktatur Lehrverbot erhielten. 1946 wurde er evangelischer Pfarrer in Mehlem und Wachtberg. Er ist Gründer der Heiland-Kirchengemeinde und Erbauer der Heilandkirche in Mehlem. Besondere Verdienste errang er in den Nachkriegszeit in der Jugendarbeit.

Aktuell ist in den Godesberger Heimatblättern ein größerer Beitrag von Dr. Dr. Harald Uhl über Friedrich Bleek erschienen.

 

 

 
 

 

Text: Presseamt der Stadt Bonn/gar / 09.12.2008

 

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Eine geerdete Jesus-Nachfolge

28 Jahre lang war er Pfarrer an der Bonn-Bad Godesberger Heilandkirche. Jetzt half der Seelsorger im Ruhestand vier Monate in einer peruanischen Gemeinde aus: ein ekir.de-Gespräch mit Pfarrer i.R. Robert Wachowsky.

Wie kommt ein Bonner nach Peru?

Durch Freunde. Die Deutsche Evangelische Gemeinde war plötzlich ohne Pfarrer. Da wurde ich gefragt, ob ich nicht aushelfen könnte. Der Familienrat hat drei Monate genehmigt. Fast vier sind es geworden.

Wie groß ist die Gemeinde? Wo ist der Pfarrer besonders gefordert? 

Zur Gemeinde gehören rund 500 Menschen. Die meisten sind Mitarbeitende der deutschsprachigen Botschaften oder Industrie. Alle sprechen fließend Spanisch, aber gebetet und gesungen wird in Deutsch. Der deutsche Pfarrer trägt dazu bei, dass sie mit ihrem Herzen zu Hause sein können.

 

 

Die Evangelische Kirche boomt in Südamerika. 30 Prozent der Peruaner, also etwa acht Millionen Menschen, sind inzwischen Lutheraner. Was macht die Konfession so attraktiv in einem erzkatholischen Land?

Lassen Sie es mich mit Worten eines indigenen Peruaners sagen: „Die Lutheraner bringen neben der Kirche immer auch eine Schule und ein Krankenhaus mit. Wenn wir Jesus nachfolgen und uns an der Bibel orientieren, geht es gerade den Elenden in unserem Lande in kurzer Zeit spürbar besser. Dann bleiben auch die Männer bei ihren Frauen, die Kinder gehen in die Schule, das Haus ist sauber, die Menschen arbeiten.“

Sie meinen wirklich, der evangelische Christ bleibt im „Macholand“ eher bei seiner Frau?

Ich selbst habe Gottesdienste miterlebt, in denen Ehe, Treue und Familie das große Thema waren. Für unsere europäischen Ohren wird da ein erheblicher moralischer Druck aufgebaut. Für Peruaner klingt das anders: Wenn du dich nicht an die Regeln von Jesus hältst, wird sein Geist nicht mehr in dir wohnen.

Evangelisch in Peru ist Ihnen zufolge pfingstlerisch beeinflusst. Was ist anders?

Zu viele theologische Grübeleien sind nicht die Sache der Peruaner. Die genießen die Kraft und Orientierung, die Jesus ihrem Leben Tag für Tag gibt. Geld für das Essen, einen Anwalt gegen den korrupten Betrüger, einen Arzt für die Krankheit des Kindes, um alles wird Jesus gebeten. Und dann gibt es handfeste gegenseitige Hilfe für die nächste Woche: Die Jesus-Nachfolge ist „geerdet“.

Das Elend in Peru ist immens, ja?

Tatsächlich. Millionen von Menschen wohnen in Elendsquartieren. Evangelische Hilfsorganisationen werden da aktiv. Ich selbst habe mehrfach an Kinderspeisungen teilgenommen, bei denen jeden Tag zwölftausend Essen ausgegeben werden. Mit Spenden aus Deutschland haben wir das Material für sechs Häuschen für jeweils eine fünf- bis achtköpfige Familie zusammengetragen. Wir haben ein Spendenkonto eingerichtet, über das ich gerne informiere.

Mitte Januar fliegen Sie erneut mit Ihrer Frau nach Lima? Was sagt der Familienrat?

Wir hoffen, dass die Gemeinde bald wieder einen Pfarrer für sechs Jahre hat. Wenn nicht, hat der Familienrat für zwei weitere Monate Dienst in Lima grünes Licht gegeben.

 

 

 
wachowsky.de
 

 

ekir.de/Ebba Hagenberg-Miliu / 13.11.2008

 

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Kreissynodalvorstand neu besetzt

Ganz im Zeichen von Wahlen für den Kreissynodalvorstand stand der Nachmittag der Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel.

Weitere zentrale Themen des Herbst-Treffens in Weilerswist waren die Umwandlung des Diakonischen Werks Bonn/Bad Godesberg-Voreifel in eine gemeinnützige Gesellschaft und der Haushalt für 2009.

Mit großer Mehrheit hat das Parlament der rund 56.000 Christen zwischen Bad Godesberg, Zülpich und Bad Münstereifel Angelika Zädow (43) zur stellvertretenden Superintendentin gewählt. Die Pfarrerin aus Meckenheim und bisherige Skriba folgt Christian Werner nach, der nicht mehr kandidierte. Als neuer Skriba und damit zweiter Stellvertreter des Superintendenten zieht der Bad Godesberger Pfarrer Norbert Waschk (47) in den Kreissynodalvorstand (KSV) ein. Der Theologe von der Erlöser-Kirchengemeinde setzte sich mit 33 zu 26 Stimmen gegen Sven Waske aus Euskirchen durch. Der dortige Gemeindepfarrer und Krankenhausseelsorger war für das Amt vorgeschlagen worden, nachdem Krankenhausseelsorger Gunnar Horn seine Kandidatur kurzfristig zurückgezogen hatte.

In dem siebenköpfigen Leitungsgremium waren außerdem zwei der vier Laienposten turnusmäßig neu zu besetzen. Die Synodalen wählten Manfred Kohlosser (60) aus Rheinbach für eine weitere Amtszeit. Andrea Hewig (51) aus Weilerswist setzte sich gegenüber Dr. Iris Schneider, Bad Godesberg, als weitere Synodalälteste durch. Der KSV ist außerhalb der Synodentagungen das wichtigste Entscheidungsgremium im Kirchenkreis. Die Amtszeit der Mitglieder beträgt acht Jahre, alle vier Jahre wählt die Kreissynode die Hälfte neu.

 

Fahrplan für DW-Umwandlung beschlossen

Nach eingehender Diskussion stimmten die Synodalen am Vormittag der Umwandlung des Diakonischen Werks (DW) Bonn/Bad Godesberg-Voreifel in eine gemeinnützige Gesellschaft zu. Es soll den Namen „Diakonisches Werk Bonn und Region – gemeinnützige GmbH“ tragen. Die neue Rechtsform soll ab Januar 2010 gelten. Mit ihrer Zustimmung zum vorgelegten Gesellschaftsvertrag eröffnet die Synode den Weg für das weitere Verfahren. Die Geschäftsführung des DW um Ulrich Hamacher wird beauftragt, die Gründung der gGmbH vorzubereiten. Die Sommersynoden der Kirchenkreise Bad Godesberg-Voreifel und Bonn wollen dann über die Einbringung des auch bisher dem DW zugeordneten Vermögens beschließen. Geschäftsführer Hamacher erwartet vom dem Schritt mehr Flexibilität und Handlungsfreiheit für das Werk. Das von den Kirchengemeinden im Kreis Euskirchen getragene DW bleibt davon unberührt.

Ehrenamt und „Eine-Welt-Sonntag“

In seinem jährlichen Bericht vor den Synodalen lobte Superintendent Dr. Eberhard Kenntner die große Zahl und den Einsatz der Menschen, die sich ehrenamtlich für ihre Kirche engagieren. Das Ehrenamt umfasse nicht nur Dienste am Menschen, sondern die gesamte Leitung der wichtigsten Ebene der Kirche, der Gemeinden. „Sie alle schenken der Kirche wichtige Zeit“, die von Familie, Hobby und Beruf abgeknapst werden müsse. Aufmerksam machte Kenntner auf die zunehmende Armut, besonders von Kindern. Er erinnerte an das 15-jährige Bestehen der Tafeln, die es in fast allen Kirchengemeinden gibt. Dieses fragwürdige Jubiläum mache deutlich, „so lange dauert die Not vieler schon“.  
Mit nur einer Enthaltung beschlossen die 62 stimmberechtigten Mitglieder des Kirchenparlaments einen kreiskirchlichen „Eine-Welt-Sonntag“ zu etablieren. An einem der Sonntage um Pfingsten herum wollen sich die Gemeinden dann gezielt mit Themen wie Aidsbekämpfung, Kinderarmut oder Bewahrung der Schöpfung beschäftigen.

 

Haushalt, Rahmenkonzept und noch mehr Wahlen

Die Vertreterinnen und Vertreter der Kirchengemeinden verabschiedeten den Haushaltsplan für das Jahr 2009 mit einem Gesamtvolumen von 2,58 Millionen Euro. Damit liegen die geplanten Ausgaben knapp unter dem Ansatz des Vorjahres. Gut 500.000 Euro fließen in die Jugendarbeit, 369.000 in den Bereich Seelsorge.

Um ein Rahmenkonzept für den Pfarrdienst im Kirchenkreis zu erarbeiten, wird eine Arbeitsgruppe gebildet. Dabei geht es jeweils in Fünf-Jahres-Schritten um die Zahl der gewünschten und finanzierbaren Pfarrstellen bis zum Jahr 2030. Über die Ergebnisse wird auf der Frühjahrssynode berichtet werden.

Gewählt wurden zudem die stellvertretenden KSV-Mitglieder, Synodalbeauftragte und die Mitglieder von Ausschüssen. Erster Stellvertreter des Skriba wurde Pfarrer Ulrich Zumbusch, Zülpich, zweiter Stellvertreter Pfarrer Edgar Hoffmann aus Euskirchen. Als stellvertretende Synodalälteste im KSV bestimmte die Synode Dr. Margrit Rollmann, Erlöser-Kirchengemeinde Bad Godesberg, und Frank Bartholomeyczik aus Meckenheim.

Als Vorsitzende des Fachausschusses für Kirchenmusik bestätigten die Synodalen die Euskirchener Kantorin Friederike Heiwolt, Christoph Müller aus Wachtberg als ihren Stellvertreter. Vorsitzender im Fachausschuss Kinder- und Jugendarbeit bleibt Michael Peisker, Rheinbach, Stellvertreterin Daniela Dirks, Zülpich. Pfarrerin Anke Kreutz wurde als Vorsitzende des Fachausschusses für Frauenarbeit bestätigt, ebenso wie ihre Stellvertreterin Magdalena Winchenbach-Georgi aus Bad Godesberg.

 
Zum kostenlosen Download: Der Superintendentenbericht von Dr. Eberhard Kenntner.
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Uta Garbisch / 08.11.2008

 

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Hilfe wird weiter dringend gebraucht

Mehr als 8000 Euro kann der Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel an das ökumenische Netzwerk in Simbabwe überweisen. Im Kirchenkreis laufen die Kollektensammlungen und Benefizveranstaltungen zugunsten des afrikanischen Landes auf Hochtouren.

Der Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde Meckenheim und das Orchester der Arche haben Geld erspielt, die Kollekte des Jubiläums der Rigalschen Kapelle geht nach Simbabwe, dazu kommen noch Spenden des Kirchenkreises und der Volksbank Wachtberg. Die Nachrichten aus Simbabwe sind immer noch alarmierend. Die Lage im Land hat sich auch nach den Verhandlungen der politischen Kontrahenten nicht verbessert, eher das Gegenteil.

Seit Monaten sei keine Regierung mehr im Amt, wirtschaftlich gehe es steil bergab, es gebe fast nichts mehr zu kaufen oder es sei unbezahlbar, schreibt ein Pfarrer aus Simbabwe. So koste ein Stück Seife etwa 100 Dollar. Auch gebe es immer häufiger Berichte von verhungerten Menschen. Deswegen bräuchten die Menschen in Simbabwe die Hilfe dringend und seien sehr dankbar dafür.

Spendenkonto: Evangelisches Verwaltungsamt Bonn, KD-Bank,
BLZ 350 601 90, Konto 577 073 6023, Stichwort “Harare“

 

 

 
Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel
 

 

ekir.de/pas / 07.10.2008

 

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Nicht alles nett im Chat

Die Schule beginnt wieder. Ein guter Grund, auf ein Projekt im evangelischen Amos-Comenius-Gymnasium in Bonn zu schauen, ein Präventionsprojekt gegen sexuelle Übergriffe im Internet-Chat.

ekir.de-Dossier zum Thema
Präventionsprojekt Chat
Amos-Comenius-Gymnasium Bonn
Schülerinnen und Schüler
der Lehrer
die Mutter
die Statistik

Die Siebtklässler des evangelischen Amos-Comenius-Gymnasiums sollen die heikelste aller Fragen beantworten: „Was tut Ihr, wenn Euch ein Chatpartner im richtigen Leben treffen will?“ Schweigen in der Klasse.

Über die vielfältigen Möglichkeiten, aber auch die lauernden Gefahren beim Chat haben die Jugendlichen zwei Projekttage lang viel gelernt: erst in  Kleingruppen, getrennt nach Mädchen und Jungen, was ihnen ein hohes Maß an Offenheit ermöglichte; dann auch in Einzelsprechstunden mit den Projektleitern der veranstaltenden Bonner Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt. Und zum Schluss im Plenum.

Unbedingt Bescheid sagen

Was, wenn das bislang virtuelle Gegenüber ganz anders ist, als es sich ausgegeben hat? Was, wenn es übergriffig wird? „Wir nehmen halt eine Freundin zum Treff mit, oder eine Bulldogge“, meinen die Einen. Aber das nur an einen öffentlichen Ort, fordern andere. „Das reicht nicht, es müsste schon jemand Erwachsenes mitkommen. Und Ihr seid auch unter vielen Menschen nicht sicher, wenn Ihr bei Gefahr nicht um Hilfe schreit“, schonen die beiden Trainer die Jugendlichen nicht.

Und zu Hause sollte man auch genau Bescheid sagen, wo man ist. „Am besten kündigt Ihr vorher im Chat an, dass Ihr einen Erwachsenen mitbringt“, heißt die nächste Lektion. „Wenn derjenige dann ein Täter ist, dann springt der vorher ab“, kapieren die Schülerinnen und Schüler.

Die meisten haben bereits gechattet

Die Frage, ob sie schon einmal in der Praxis den direkten Kontakt gesucht hätten, verneinen alle. Die Trainer sagen später, der Informationsstatus dieser Schülerinnen und Schüler über das Thema sei sehr hoch. Von allen 90 Siebtklässlern hätten an die 80 bereits gechattet, berichten Anja Brückner-Dürr und Rainer Krohn von der Bonner Beratungsstelle.

Aber die meisten gingen bislang noch absolut naiv ans virtuelle Plaudern heran, sagt Krohn. Die Eltern würden oft nicht ins Vertrauen gezogen, wenn plötzlich Chatbekanntschaften pornografische Bilder schickten oder zu sexuellen Handlungen aufforderten. „Dabei wollen über zwei Drittel dieser Schüler, dass sie in der Familie einen Anker zum Sprechen haben, wenn was Blödes im Chat passiert ist“, weiß Brückner-Dürr.

Gefühle, Grenzen, Sicherheitshinweise

Deshalb soll man das Selbstbewusstsein der Mädchen und Jungen gestärkt werden. Des Weiteren sensibilisiert das Training die Jugendlichen für ihre Gefühle und Grenzen, gibt ihnen Sicherheitshinweise an die Hand und entwickelt mit ihnen Hilfsstrategien für den Fall des Falles. „Wir ermutigen sie, ihr Recht auf Selbstbestimmung auch im Internet wahrzunehmen.“

Nachhaltig könne das Projekt aber nur wirken, weil man durch eine Fortbildung die Lehrer und durch einen Elternabend die Erziehungsberechtigten einbezogen habe. Weshalb sich als Geldgeber auch die Stiftung Jugendhilfe der Sparkasse in Bonn engagiert. Die jungen Leute haben nach den zwei Tagen verstanden: „Man muss auch im Netz immer aufmerksam sein und sich schützen.“

 

 

 

 
Schülerinnen und Schüler
der Lehrer
die Mutter
die Statistik
Amos-Comenius-Gymnasium Bonn
Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt Bonn
 

 

Ein ekir.de-Dossier von Ebba Hagenberg-Miliu / 01.08.2008

 

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Viele neue kleine Gurus erwartet

Sekten und andere fragwürdige religiöse Gruppen sind das Schwerpunkt-Thema im aktuellen PROtestant. Zudem äußert sich Präses Schneider ausführlich zum Umzug des Evangelischen Entwicklungsdienstes (eed) von Bonn nach Berlin.

Der Großraum Bonn ist nach Ansicht des Sektenbeauftragten der Rheinischen Landeskirche, Andrew Schäfer, die „religionsproduktivste Region“ im Rheinland. Es gebe „kaum eine Organisation, mit der ich mich beschäftigen muss, die nicht auch hier vorkommt“, erklärt der Landespfarrer in der jüngsten Ausgabe der Bonner Kirchenzeitung PROtestant. Besonders aktiv seien Gruppen aus dem Bereich der Esoterik und des christlichen Fundamentalismus. Auch nehme er eine „deutliche Zunahme von exorzistischen Praktiken“ wahr.
Der Weltanschauungsmarkt ist dem Sektenpfarrer zufolge insgesamt sehr in Bewegung. Große Sektenführer seien in der letzten Zeit gestorben. „Ich erwarte viele neue, kleine Gurus“, so Schäfer. Zugleich warne er ausdrücklich vor Scientology. Die Organisation versuche derzeit gezielt, nicht nur im politischen, sondern auch im kirchlichen und diakonischen Bereich mit Unterorganisationen, die nicht den Namen „Scientology“ trügen, Kontakte zu knüpfen.

 

 

Auch der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, äußert sich im PROtestant. Allerdings nicht zum Schwerpunkt-Thema „Sekten“, sondern zu einem anderen in Bonn brisanten Anlass: dem gerade beschlossenen Umzug der Zentrale des Evangelischen Entwicklungsdienstes (eed) von Bonn nach Berlin. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) wird laut Präses Schneider aber nach Umzug des eed in Bonn präsent bleiben. Es sei damit zu rechnen, „dass die EKD ihre friedenspolitischen Aktivitäten künftig in Bonn bündeln wird“, so Schneider. Als Präses der Evangelischen Kirche in Rheinland sei er „unglücklich“ über den Wegzug des eed aus Bonn. Der neue gemeinsame Standort von „Brot für die Welt“ und eed in Berlin sei für die Diakonie aber „nicht verhandelbar“ gewesen. „Die Fusion durfte nicht an der Frage des Standorts scheitern“, betont Schneider, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender des eed ist. Er kündigt weitere Gespräche mit der Politik an, damit „die Entscheidung nachvollziehbar wird“.

Der PROtestant, die Zeitung der Evangelischen Kirche in Bonn und der Region für Menschen aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft, erscheint drei Mal im Jahr mit einer Auflage von inzwischen 6.500 Exemplaren. Er kann kostenlos bezogen werden: Evangelischer Kirchenkreis Bonn, Adenauerallee 37, 53113 Bonn (Tel.: 0228 / 6880 300, presse@bonn-evangelisch.de). Die aktuelle Ausgabe finden Sie auch unten auf dieser Seite zum kostenlosen Download.

Weitere Infos: www.protestant-bonn.de

 

 

 
PROtestant-Ausgabe 33 zum kostenlosen Download.
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ger / 03.07.2008

 

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Die Milieu-Perspektive ist wie eine Zauberbrille

Die einen sehnen sich nach Berührung und Salbung, andere wenden sich ab. Auch an der Musik im Gottesdienst scheiden sich schnell die Geister. Oft sei das eine Frage des Milieus, sind die Bonner Theologen Eberhard Hauschildt und Eike Kohler überzeugt.

Gemeinsam mit Claudia Schulz haben sie die Analyse- und Planungshilfe „Milieus praktisch“ für Kirche und Gemeinde veröffentlicht. Im ekir.de-Gespräch erläutern die beiden, was es mit der Milieu-Perspektive auf sich hat und wie diese als „Zauberbrille“ für die Arbeit in Gemeinden und Kirchenkreisen wirken kann.

 

 

„Wir haben keine fertigen Rezepte“, betont Eberhard Hauschildt, Professor für Praktische Theologie an der Bonner Universität. Trotzdem spricht er sich beispielsweise bei der Gestaltung von Gottesdiensten für eine stärkere Orientierung am Massengeschmack aus. „Das kann zwar sicher nicht die einzige Antwort sein.“ Aber die Milieuperspektive rege dazu an, dies einmal auszuprobieren und die Veränderungen zu beobachten.

„Milieus haben ja nicht nur einen bestimmten Geschmack, sondern sie haben vor allem auch bestimmte Abneigungen,“ beobachtet auch Eike Kohler, der in Bonn derzeit in Hauschildts Abteilung habilitiert. „Ein Gottesdienst für möglichst viele Milieus sollte daher auf Dinge verzichten, die bei bestimmten Milieus starke Abneigungen hervor rufen.“

„Milieus praktisch“

Das Arbeitsbuch „Milieus praktisch“ wendet sich an Presbyterinnen und Presbyter, Pfarrerinnen und Pfarrer sowie „an alle, die Verantwortung übernehmen für die Arbeit der Kirche, die sich kümmern um das, was in ihrer Kirche geschieht, die mitplanen, mitgestalten“. Nach einer Einführung in die Milieutheorie werden sechs Milieus vorgestellt.

Im dritten Teil verknüpfen die Autoren ihre Erkenntnisse mit der kirchlichen Praxis, bevor im vierten Abschnitt Methoden zur Analyse und ein Leitfaden für die Planung vorgestellt werden. Im letzten Kapitel widmen sich die Verfasser der theologischen Herausforderung, vor die sie Kirche und Gemeinde durch die Erkenntnisse der Milieuforschung gestellt sehen.

Claudia Schulz, Eberhard Hauschildt, Eike Kohler: Milieus praktisch. Analyse- und Planungshilfen für Kirche und Gemeinde, 1. Auflage 2008, 296 Seiten mit 20 Abb. und 6 Tab., kartoniert, 24,90 Euro, ISBN 978-3-525-60007-8

 

 
Lange Haare: zum Hören das Interview mit Prof. Hauschildt und Dr. Kohler
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milieuspraktisch.de
 

 

Sven Waske / 19.06.2008

 

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„Noch mehr Leuten Hilfe geben“

„Das klingt zunächst befremdlich, ist es aber nicht.“ Gemeint war nicht die Hilfe, sondern die Umwandlung des Diakonischen Werkes Bonn/Bad Godesberg-Voreifel in eine gemeinnützige GmbH. Nur eines der Themen der Kreissynode am Freitagabend.

Geschäftsführer Ulrich Hamacher erläuterte den Abgeordneten des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel das Vorhaben. Die Vertreter der 13 Kirchengemeinden hatten sich am Freitagabend zur Sommersynode in der Heiland-Kirchengemeinde in Bonn-Mehlem getroffen.

Für Hamacher bietet die veränderte Rechtsform dem Diakonischen Werk (DW) eine bessere Möglichkeit „noch mehr Leuten Hilfe zu geben“. Die Geschäftsführung erhalte mehr Handlungsfreiheit. Etwa, wenn ein Grundstück gekauft oder eine Kooperation eingegangen werden soll. Gleichzeitig unterstrich Hamacher: „Das DW ist jetzt Kirche und wird es auch bleiben.“ Die Mitarbeitenden sollen jeweils einen Vertrag erhalten, der ihre heutigen Rechte festschreibt.

Erst die kommende Herbstsynode wir die Frage der Rechtsform endgültig entscheiden. Das DW der Kirchenkreise Bonn und Bad Godesberg-Voreifel unterstützt 20.000 Menschen im Jahr. Geleistet wird dies von 300 Beschäftigten. Das entspricht 150 Vollzeitstellen. Der Jahresumsatz liegt bei 11 Millionen Euro. Etwa 10 Prozent stammen aus Kirchensteuermitteln. „Im Grunde sind wir ein mittelständisches Unternehmen“, sagt Geschäftsführer Ulrich Hamacher.

 

 

Landessynodale gewählt

Als Abgeordnete zur Landessynode wählten die kreiskirchlichen Vertreter Pfarrerin Angelika Zädow (Meckenheim), Dr. Wolfgang Osterhage (Wachtberg) und Jutta Mack (Heiland-Kirchengemeinde Bad Godesberg). Sie werden den Kirchenkreis  zusammen mit Superintendent Dr. Eberhard Kenntner im sich neu konstituierenden Leitungsgremium der Rheinischen Landeskirche vertreten. Während Mack keinen Gegenkandidaten hatte, setzte sich Zädow mit 44 abgegebenen Stimmen gegen Siegfried Eckert (Bad Godesberg) durch, der 13 Voten erhielt. Osterhage bekam 32 Stimmen, sein Mitbewerber Dr. Gerhard Schlatter aus Euskirchen 22. Außerdem wurden der Nominierungsausschuss, die synodalen Fachausschüsse für Frauenfragen, für Kinder- und Jugendarbeit, für Kirchenmusik und der Finanzausschuss neu besetzt. Hier entsenden die Kirchengemeinden jeweils einen Vertreter oder eine Vertreterin.

Einstimmig angenommen wurde der Vorschlag des Kreissynodalvorstandes (KSV), die Zahl der berufenen Mitglieder der Kreissynode um drei auf 15 zu erhöhen. Der KSV wird infolgedessen Vertreter der Seelsorgebereiche an der Rehabilitationsklinik Godeshöhe, in der Jugendhilfe Godesheim und dem Arbeitsfeld „Integrative Gemeindearbeit“ berufen. So sollen aktuelle kirchliche und gesellschaftliche Veränderungen auch in der Zusammensetzung des Entscheidungsgremiums sichtbar werden.

 

 

Pfarrvertretungsgesetz in Arbeit

Ebenfalls einstimmig richteten die Synodalen einen Antrag an die Landessynode, im Jahr 2010 ein Vertretungsgesetz für Pfarrerinnen und Pfarrer vorzulegen. Ein gewähltes und anerkanntes Gremium soll die Belange der Pfarrerschaft gegenüber dem Dienstherrn vertreten. Noch vor der Abstimmung überraschte Oberkirchenrat Jürgen Dembek die Synodalen mit dem Hinweis, dass der Entwurf eines solchen Gesetzes der Landessynode bereits im Januar 2009 vorliegen werde. Dembek ist für die Pfarrerinnen und Pfarrer zuständiger Leiter der Abteilung I des Landeskirchenamts. Der dort bereits zweifach beratene Entwurf trägt den Namen „Kirchengesetz über die Pfarrvertretung in der Evangelischen Kirche im Rheinland“ und umfasst 24 Paragraphen. Aufgrund von „Erfahrung mit der Diskrepanz zwischen Verheißung und Erfüllung“, so Superintendent Eberhard Kenntner, stimmte die Synode dennoch über den Antrag ab.

Inzwischen haben 18 der 23 evangelischen Landeskirchen in Deutschland eine gesetzlich geregelte Pfarrvertretung. Die Rheinische Landeskirche zählt bislang nicht dazu. In einem weiterem Antrag forderten die kreiskirchlichen Synodalen  die Landessynode auf, eine Gesamtkonzeption für das Kirchliche Amt und die vielfältigen Dienste wie Verkündigung, Seelsorge und Sakramentsverwaltung zu entwickeln.

Hilfe für Simbabwe

Freuen konnte sich Superintendent Dr. Eberhard Kenntner über 6.450 Euro eingegangene Spenden für Menschen in Simbabwe. Bereits im Mai hatte der Kirchenkreis Vertriebene und Opfer mit 5.000 Euro unterstützt. Bis auf einen Restbetrag von 100 Euro sind diese Gelder bereits vor Ort für Medikamente, Lebensmittel und Zelte eingesetzt worden. Weitere Spenden sind willkommen und nötig. Da traf es sich gut, dass die Kollekte im Synodengottesdienst 425 Euro für Simbabwe ergab. 

Auch insgesamt zog Kenntner eine positive Bilanz der Synode: „Sie hat in allen Tagesordnungspunkten gezeigt, dass sie nicht in einer falschen Weise am Gestern haftet, sondern wach und mit offenen Augen in unserer sich verändernden Gesellschaft ins Morgen unterwegs ist.“

 
 

 

Uta Garbisch / 14.06.2008

 

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Zuversichtlicher Predigttext trotz schlechter Nachrichten

„Sind die rheinischen Küster Träumer?“, fragte Superintendent Dr. Eberhard Kenntner im Eröffnungsgottesdienst des 107. Rheinischen Küstertags in Euskirchen. Mit der biblischen Aufforderung „Freue dich im Herrn“ gab es einen zuversichtlichen Predigttext.

Sehr wohl stellten sich die rund 170 Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer am Nachmittag den Veränderungen im Küsterdienst. „Fast täglich erreichen mich Nachrichten über Kündigungen oder Stellenkürzungen“, berichtete der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft rheinischer Küsterinnen und Küster (arkk), Norbert Koch, in seinem Jahresbericht. Dies sei ein Grund, weshalb ein Positionspapier zur Zukunft des Küster-Berufs entstanden sei. Aus Sicht des Vorstands müssen neue Modelle für veränderte Formen des Küsterdienstes entstehen.

Auch dem Vertreter der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), Kirchenrat Jürgen Sohn, war die Problematik bewusst. „Erst wenn der Küster in einer Gemeinde nicht mehr da ist, wird leider oft gemerkt, was fehlt.“ Doch in seinem Grußwort an die Küsterinnen und Küstern aus den rheinischen Gemeinde betonte er: „Natürlich hat der Küster-Beruf eine Zukunft, er ist ein wichtiger Bestandteil.“

Dass die „Freude des Glaubens“ die Zukunftsüberlegungen prägen möge, wünschte Kenntner den Küsterinnen und Küstern. Der Superintendent des Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel verdeutlichte, dass der Predigttext ein Alternativangebot mache zu den Zeitansagen, „wie sie von Allensbach, Mc Kinsey, Sat1 oder RTL gemacht werden“. Hinter der Zusage „Freuet euch, der Herr ist nahe“ stehe das Versprechen, dass „alle Mächte in der Welt seit Ostern nur noch vorläufig sind und deren Entmachtung bereits begonnen hat“.

 

 

 
Stichwort Küsterinnen und Küster
 

 

wsk / 19.05.2008

 

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Machen Sie mit bei der „3. BonnerKirchenNacht“ am 28. November 2008!

Ab sofort läuft die Anmeldung zur „3. BonnerKirchenNacht“ am Freitag, 28. November 2008. Alle christlichen Kirchen der Stadt sind eingeladen, sich mit einem Programm eigener Wahl an diesem sicher wieder eindrucksvollen Großereignis zu beteiligen.

Die Kirchennacht soll wieder einen stimmunngsvollen Bogen in den Advent schlagen. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Bonn ist Veranstalter. An der „2.BonnerKirchenNacht“ am 1. Dezember 2006 hatten sich insgesamt 51 Kirchen aller christlichen Konfessionen aus dem ganzen Stadtgebiet mit unterschiedlichsten Angeboten beteiligt. Weit über 10.000 Menschen hatten die offenen Veranstaltungen, Konzerte, Lesungen, Andachten, Taizé- und Lichter-Nächte, Diskussionen, Kinovorführungen und Theaterschauspiele besucht.

Laut ACK werden mit den Bonner Stadtwerken Gespräche geführt, ob sie diese besondere Nacht auch dieses Jahr wieder mit einem eigenen „Kirchen-Ticket“ zum kostenlosen Transer mit Bus & Bahn zwischen den Veranstaltungsorten unterstützen können. Auch die Homepage www.bonnerkirchennacht.de wird relauncht. Die ACK strebt laut ihrem Vorsitzenden Pastor Herwig H. Mauschitz einen zweijährigen Turnus für BonnerKirchenNacht an. Die Kirchennacht ist laut Pastor Mauschitz „Höhepunkt im ökumenischen Leben unserer Stadt“. Die ACK freue sich auf „stimmungsvolle Begegnungen und viele phantasievolle Veranstaltungen“.

Hier der Zeitplan für die 3. BonnerKirchenNacht am Freitag, 28. November 2008:

14. Mai 2008: Anmeldeschluss für die Kirchengemeinden (Nachmeldungen immer noch möglich, nur jetzt bitte rasch!)
1. September 2008: Abgabetermin für die Programme der Gemeinden
Ende Oktober 2008: Auslieferung der Flyer und Plakate, Verteilung in den Gemeinden

Das Anmeldeformular ist Anfang April an die Kirchengemeinden aller Konfessionen der Bonner ACK geschickt worden. Sie finden es auch zum Download am Ende dieser Seite.

 

 

Weitere Infos: Organisations- und Informationsstelle „BonnerKirchenNacht“ – Evangelischer Kirchenkreis Bonn – Pressepfarrer Joachim Gerhardt, Tel.: 0228 / 6880 – 301, E-Mail: presse@bonn-evangelisch.de

 

 
Anmeldeformular zur 3. BonnerKirchenNacht zum Download
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ger / 08.04.2008

 

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Wann und wo am Heiligen Abend?

Der ökumenische Internet-Service www.weihnachtsgottesdienste.de informiert über Gottesdienste an Weihnachten, Silvester und Epiphanias.

Auch in diesem Jahr bieten die katholische und die evangelische Kirche gemeinsam den ökumenischen Gottesdienstsuchservice an. Der Service dient den Menschen, die sich über das Internet informieren, wann und wo sie einen Weihnachtsgottesdienst besuchen können. Auch weitere Termine von Silvester bis Epiphanias bietet der Service. Voraussetzung ist, dass die Kirchengemeinden sich eingetragen haben. 

 

 

 
Weihnachtsgottesdienste
 

 

gar /

 

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Einführungs-Gottesdienst in Bad Godesberg

In einem Gottesdienst am Freitag, 9. Januar, werden die neuen Mitglieder des Kreissynodalvorstandes eingeführt. Der scheidende Synodalassessor Christian Werner und seine Nachfolgerin Angelika Zädow werden in dem Gottesdienst eine Dialogpredigt halten.

Die bisherige Skriba, Pfarrerin Angelika Zädow aus Meckenheim, wird als Synodalassessorin neue stellvertretende Superintendentin. Als neuer Skriba und damit zweiter Stellvertreter des Superintendenten zieht der Bad Godesberger Pfarrer Norbert Waschk in den Kreissynodalvorstand (KSV) ein. Sein Stellvertreter wird Pfarrer Ulrich Zumbusch aus Zülpich. Pfarrer Edgar Hoffmann, Euskirchen, bleibt zweiter stellvertretender Skriba. Andrea Hewig, Weilerswist, übernimmt als sogenannte Synodalälteste einen der vier Laienposten im KSV. Manfred Kohlosser aus Rheinbach wurde als Synodalältester wiedergewählt. Eingeführt werden auch die beiden neuen stellvertretenden Synodalältesten Dr. Margit Rollmann, Bad Godesberg, und Frank Bartholomeyczik aus Meckenheim. Die neue Zusammensetzung des KSV basiert auf den Wahlen durch die Kreissynode im vergangenen November.

Verabschiedet werden der bisherige Synodalassessor, Pfarrer Christian Werner, Pfarrer Klaus Merkes als stellvertretender Skriba, Diethelm Bopp als Synodalältester sowie die stellvertretenden KSV-Mitglieder Dr. Hans Koban und Helmut Schneider. Sie alle hatten nicht erneut kandidiert.

Der scheidende Synodalassessor Christian Werner und seine Nachfolgerin Angelika Zädow werden in dem Gottesdienst eine Dialogpredigt halten. Beginn ist am Freitag, 9. Januar, um 18 Uhr in der Immanuelkirche Bad Godesberg, Tulpenbaumweg 2.
Der KSV ist außerhalb der Synodentagungen das wichtigste Entscheidungsgremium im Kirchenkreis. Die Amtszeit der Mitglieder beträgt acht Jahre, alle vier Jahre wählt die Kreissynode die Hälfte neu.

 

 

 
Im Netz stellen sich die Gewählten kurz vor.
 

 

gar /

 

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