Kinder- und Jugendferienfreizeiten 2010

Hier findet Ihr eine große Auswahl an unterschiedlichen Ferienangeboten für Kinder und Jugendliche. Fragt bitte direkt bei Euren Ansprechpartnern in den Kirchengemeinden nach.

 

 

Kinder- und Jugenderholungsmaßnahmen
im Ev. Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel auf einen Blick

Kirchengemeinden in Bad Godesberg
Erlöser-Kirchengemeinde
Datum: 16.07. – 01.08.2010
Land/ Ort: Frankreich /Bretagne (Ort: Elliant)
Altersgruppe: ab 12 Jahren
Teilnehmerzahl: 50
Kosten: 519,– Euro für Bonner
Ansprechpartner: Wolfgang Walther, Tel.: 0228-362907
(w.walther59@web.de)
 
Heiland-Kirchengemeinde – Stadtranderholung
Datum: 16.08. – 27.08.2010
Zeit: wochentags jeweils 10 bis 17 Uhr
Land/ Ort: Bad Godesberg und Umgebung
Altersgruppe: 7 – 11 Jahre
Teilnehmerzahl: 25
Kosten: ca. 80,– Euro
Weitere Auskünfte gibt es bei Jugendleiter Uwe Schule
Ansprechpartner: Uwe Schulz, Tel.: 0228-2660370
(ottouwe@gmx.de)

Johannes-Kirchengemeinde- Kinderferientage
Datum: 19.07. – 30.07.2010
Ort: Bad Godesberg
Altersgruppe: 6 – 12 Jahre
Teilnehmerzahl: 30
Kosten: 75,– Euro
Ansprechpartnerin: Inge Lissel-Gunnemann, Tel.: 0228-334071
(lissel-gunnemann@johannes-kirchengemeinde.de)
 
Thomas-Kirchengemeinde
Datum: 06.08. – 18.08.2010
Land/ Ort: Niederlande „Segeln auf dem Ijsselmeer“
Altersgruppe: 13 – 16 Jahre
Teilnehmerzahl: 15
Kosten: 450,– Euro
Ansprechpartner: Rainer Fischer, Tel.: 0228-24003879
(rainer.fischer@thomas-kirchengemeinde.de)
 

Kirchengemeinde Meckenheim
Datum: 28.03. – 01.04.2010
Land/ Ort: Deutschland, Hamburg
Altersgruppe: ab 17 Jahren
Teilnehmerzahl: 16
Kosten: 220,– Euro
Ansprechpartnerin: Melanie Schmidt, Tel.: 02225-7085662
(melanie.schmidt@ekir.de

 
Datum: 15.07. – 25.07.2010
Land/ Ort: Deutschland, Lübeck
Altersgruppe: 13 – 16 Jahre
Teilnehmerzahl: 20
Kosten: 360,– Euro
Ansprechpartnerin: Melanie Schmidt, Tel.: 02225-7085662
(melanie.schmidt@ekir.de)
 

Datum: 07.08. – 21.08.2010
Integrative Sommerfreizeit
für Kinder- und Jugendliche mit und ohne Behinderungen
Land/ Ort: Deutschland, Plön
Altersgruppe: ab 9 Jahre
Teilnehmerzahl: 50
Kosten: ca. 430,–  / 630,–Euro
Ansprechpartnerin: Ingrid König, Tel.: 02225-6856
(ingrid.koenig@web.de)

Kirchengemeinde Meckenheim – Feriennaherholungen

Datum                      Alter       TN-Zahl   Kosten
28 03. – 01.04.10     8 – 11          32             85,– Euro
15.07. – 23.07.10     8 – 11          32           100,– Euro
02.08. – 06.08.10     8 – 11          32             50,– Euro
09.08. – 13.08.10     4 –  6           32             50,– Euro
11.10. – 15.10.10     8 – 11          32             85,– Euro

Ort: Meckenheim (Weitere Informationen: http://www.flueggeblatt.de/)
Ansprechpartner: Bernd Rafflenbeul, Tel.: 02225-10194
(bernd.rafflenbeul@ekir.de)

Kirchengemeinde Rheinbach
Datum: 25.07. – 07.08.2010
Land/ Ort: Ungarn / Kalocza
Altersgruppe: 8 – 12 Jahre (Kinder)
Teilnehmerzahl: ?
Kosten: 360,– Euro, Staffelpreise
Ansprechpartnerin: Manuela Rottschäfer, Tel.: 02226- 4760
(ManuelaRottschaefer@t-online.de)
 
Datum: 25.07. – 07.08.2010
Land/ Ort: Ungarn / Kalocza
Altersgruppe: 14 – 17 Jahre (Jugendliche)
Teilnehmerzahl: ?
Kosten: ca. 400,– Euro
Ansprechpartner: Walter Viethen, Tel.: 02226-5376
(juzekid@aol.com)

Kirchengemeinde Euskirchen
Datum: Sommerferien 2010, 14 Tage
Land/ Ort: Deutschland / Allgäu
Altersgruppe: Jugendliche
Teilnehmerzahl: ?
Kosten: ca. 350,– Euro
Ansprechpartnerin: Diakon Thomas Heß, Tel: 02251-6504223
(jugendarbeit.euskirchen@ekir.de)

Kirchengemeinde Euskirchen
Datum: Herbstferien 2010, 7 Tage
Land/ Ort: nähere Umgebung
Altersgruppe: Kinder
Teilnehmerzahl: ?
Kosten: ca. 200,– Euro
Ansprechpartnerin: Diakon Thomas Heß, Tel: 02251-6504223
(jugendarbeit.euskirchen@ekir.de)

Kirchengemeinde Weilerswist – Feriennaherholung
Datum: Sommerferien 2010
Land/ Ort: Kirchengemeinde Weilerswist
Altersgruppe: Kinder
Teilnehmerzahl: ?
Kosten: ? Euro
Ansprechpartnerin: Sigline Ostrzinski-Sachs Tel: 02254-1881
(ostrzinski-sachs@t-online.de)

Kirchengemeinde Zülpich
Datum: 17.07. – 31.07.2010
Land/ Ort: Frankreich / Bretagne
Altersgruppe: ab 13 Jahre
Teilnehmerzahl: 20
Kosten: 349,– Euro
Ansprechpartnerin: Ulrich Zumbusch, Tel: 02252-2771
(christus-kgm.zuelpich@ekir.de  und ulrich.zumbusch@ekir.de)

 Kirchengemeinde Zülpich
Datum: 06.04. – 11.04.2010
Land/ Ort: Frankreich / Bretagne
Altersgruppe: ab 16 Jahre
Teilnehmerzahl: 20
Kosten: 38,– Euro
Ansprechpartnerin: Ulrich Zumbusch, Tel: 02252-2771
(christus-kgm.zuelpich@ekir.de  und ulrich.zumbusch@ekir.de)

 
 

 

12.11.2009

 

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Chile-Tag

Die Kirchengemeinde Bad Münstereifel widmet ihrer Eine-Welt-Arbeit einen besonderen Tag. Am Sonntag, 11. November, ist wieder Chiletag.

Seit 21 Jahren besteht die Partnerschaft mit der Selbsthilfegruppe „Cristo Vive“ um Schwester Karoline Mayer in den Slums von Santiago de Chile. Seitdem feiert die Gemeinde alljährlich ihren „Chiletag“.

Schwester Karoline ist immer wieder in Bad Münstereifel zu Gast und berichtet von ihrer Arbeit. Das Vertrauen der Menschen in den Armutsvierteln von Santiago gewann sie, indem sie unter ihnen lebt und mit ihnen arbeitet. Schon Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts richtete sie mit Hilfe von Spenden die medizinische Grundversorgung, eine Suppenküche und einen Kindergarten ein. Letzterer ermöglichte es den Müttern, in den Arpillera-Werkstätten zu arbeiten und selbst Geld für die Ernährung ihrer Familien zu verdienen. Sie nähen Stoffreste patchworkartig zu Bildern zusammen und besticken diese. Die Grundlage ist Sackleinen „Arpillera“.

 

Inzwischen gibt es in Cristo Vive weitere Kindergärten, Krippen und Horte, Berufsbildungszentren, eine Poliklinik, ein Gesundheitszentrum und ein Zentrum für Drogenabhängige.

Der 21. Chile-Tag beginnt am Sonntag, 11. November, um 10 Uhr mit einem Gottesdienst für Jung und Alt in der Evangelischen Kirche Bad Münstereifel, Langenhecke. Im Anschluss geht das Fest in den Gemeinderäumen mit einem Eine-Welt-Basar, Buffet, Kinderprogramm und Tombola weiter. Ulrike Chini von Oikocredit informiert über faire Geldanlagen.

 

 
Cristo Vive
 

 

Uta Garbisch / 08.11.2005

 

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„Wir haben viel mehr Spaß am Wasser als Deutsche“

Deutsche und israelische Jugendliche der Jugendbegegnung des Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel äußern sich zum Thema „Wasser“. Verblüffende Antworten…

Israel ist ein trockenes Land. Die Hälfte der Fläche besteht aus Wüste. Or Avni (15) und Yoni Raz (16) leben in der Nähe von Tel Aviv, direkt am Meer. Doch das Mittelmeer besteht aus Salzwasser, das Tote Meer ist vom Austrocknen bedroht.

Nina Ismar (16) und Argo Reuter (19) aus Bad Münstereifel und Euskirchen kennen keinen Wassermangel. Wie gehen israelische und deutsche Jugendliche mit Wasser um? Und hat die Wasserknappheit in Israel Auswirkungen auf den Nahost-Konflikt?

 



 

Da wird der Abschied schwer fallen: Or und Nina.

Or und Yoni antworten:

Mit was verbindest du den Begriff Wasser?

Or: Ich denke an eine Flasche Wasser.

Yoni: Ich denke an Entspannung.

Ist Wasser etwas Besonderes für euch, euer Land besteht ja zu 50 Prozent aus Wüste?

Or: Als vor zwei Jahren Wasserknappheit herrschte, lernten wir, Wasser zu sparen. Jetzt drehe ich während des Zähneputzens immer den Hahn zu.

Yoni: Im Moment müssen wir aber nicht so sehr aufs Wasser achten, weil es nicht trocken ist. Es ist alles ganz normal.

Hat der politische Konflikt in eurem Land in Sachen Wasser Einfluss auf euren Alltag?

Or: Der Wasserkonflikt ist kein zentrales Thema mehr. Er steht nicht im Mittelpunkt.

Yoni: Ich habe noch nie in unseren Medien etwas über Wasser im Zusammenhang mit dem Konflikt gehört. Unser Problem ist nur das Tote Meer. Der Wasserpegel sinkt pro Jahr um einen Meter. Das liegt daran, dass viele Firmen den See mit ihren Abwässern verschmutzen. Wenn das so weiter geht, ist in 17 Jahren nichts mehr übrig. Es gibt aber auch viele Firmen, die das Wasser recyceln, um Trink-und Gießwasser zu erhalten. Und wir haben Wiederaufbereitungsanlagen für das Salzwasser des Mittelmeeres.

Merkst du einen Unterschied im Umgang mit Wasser zwischen den Deutschen und euch?

Yoni: Ich merke keinen Unterschied. Ich dusche zu Hause genauso lange wie man hier duscht.

Or: Unser einziges Problem ist der fehlende Regen. Als es vor zwei Jahren so trocken war, haben wir Vorrichtungen an die Wasserhähne angebracht, die Wasser sparen sollten, und auch in die Toilettenspülungen.

Yoni: Wir haben auf jeden Fall mehr Spaß am Wasser, als unsere deutschen Gastgeber. Um in Deutschland ans Meer zu kommen, muss man viele Stunden fahren, ich bin in zwei Minuten am Strand. Jetzt in den Ferien bin ich jeden Tag dort. Wir haben viel mehr vom Wasser.

 



 

Verstehen sich gut: Argo und Yoni.

Nina und Argo antworten:

Achtest du auf deinen Wasserverbrauch?

Nina: Ja. Ich versuche beim Duschen und Zähneputzen Wasser zu sparen. Ich weiß, dass es viele Länder auf der Erde gibt, in denen Wasserknappheit herrscht, und daran versuche ich zu denken. Es könnte ja auch bei uns mal soweit sein.

Argo: Zu Hause achte ich nicht drauf, da habe ich ja genügend Wasser. Aber im Pfadfinderlager muss an Wasser gespart werden. Wir haben zwar Kanister mit Trinkwasser, aber der Rest muss immer geschleppt werden. Und die Dusche besteht dann auch schon mal aus einem Sprung in den Bach und nachher noch mal ein Eimer Wasser drüber.

Wie oft hast du schon die Erfahrung von Wasserknappheit gemacht?

Nina: Zu Hause noch nicht. Aber im Urlaub in Südafrika. Da gab es auf den Campingplätzen manchmal so wenig Wasser, dass man sechs Tage nicht duschen konnte. Und das Wasser für den Jeep musste auch ganz sparsam portioniert werden.

Argo: Bei einem Pfadfinderlager in Holland ist auf dem Campingplatz die Wasserverbindung zusammengebrochen. Da hatte der ganze Platz kein Wasser mehr. Und zu Hause hatten wir mal einen Rohrbruch. Es hat drei Tage gedauert, bis das repariert war. Solange sind wir zu unseren Nachbarn gegangen.

Stell dir vor, du hättest täglich nur 40 Liter Wasser zur Verfügung, das reicht normalerweise für einmal kräftig duschen. Was würdest du mit dem Wasser machen?

Nina: Ich würde drei Liter zum Trinken behalten und drei zum Kochen. Den Rest würde ich auf zwei Bottiche verteilen, einen zum Spülen und einen zum Waschen.

Argo: Zehn Liter fürs Trinken und zehn Liter für die Toilettenspülung. Der Rest wird ja wohl fürs Waschen reichen. Man muss ja nicht immer duschen.

 
Deutsch-israelische Jugendbegegnung
 

 

Lena Vieten / 28.07.2005

 

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Der Stern führt zum Krippenspiel

Zur Christmette in das älteste evangelische Gotteshaus im Kirchenkreis nach Flamersheim? Zu Krippenspiel und Familiengottesdienst auf den Heiderhof? Oder am Urlaubsort zur Christvesper? Ein großer Stern prägt die ökumenische Suchmaschine.

Gottesdienste aus ganz Deutschland lassen sich auf der Internetseite www.weihnachtsgottesdienste.de recherchieren. Nach Eingabe der Postleitzahl oder des gewünschten Orts erscheint eine Übersicht der angebotenen Weihnachstgottesdienste. Die Anschrift hilft beim Auffinden, am unbekannten Ort. Angaben zur Eignung für Rollstuhlfahrer ergänzen das Angebot. Und manchmal gibt es sogar einen Link zur Gemeinde-Homepage. So kann man einen ersten Einblick vor dem großen Fest wagen.

 

 

 
 

 

 

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Bescherung auf dem Rhein

Die Bescherung der Rheinschiffer findet am vierten Adventssamstag, 17. Dezember, von 9 bis 14 Uhr statt.

Pfarrer Robert Wachowsky wird zusammen mit dem Posaunenchor und weiteren Helfern auf dem Rhein unterwegs sein. Die Mitglieder der Bad Godesberger Heiland-Kirchengemeinde wollen die Binnenschiffer mit Weihnachtsliedern und Geschenken überraschen. Gegen 11 Uhr werden sie auf dem Rheinabschnitt Mehlem zu beobachten sein.

 

 

 
Bescherung 2004
 

 

gar /

 

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Weil Menschen Hilfe brauchen

„Wenn ich informiert bin, bete ich anders“, unterstrich Gerta Wendl beim ersten Ökumenetag unter dem Motto „Ich bin fremd gewesen …“ in Meckenheim.

Die Katholikin aus Bonn-Friesdorf stellte den mehr als 60 Teilnehmenden gemeinsam mit der Protestantin Renate Lippert den Weltgebetstag der Frauen vor. Diese ökumenischen Gottesdienste werden jeweils im März in unzähligen Gemeinden gefeiert. Acht weitere Präsentationen– von der Blumenkampagne bis zu neuen Gottesdienstformen – zeigten anhand von Filmen, Sketchen und Pantomine die ganze Bandbreite ökumenischer Arbeit im Evangelischen Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel.

Schnell wurde deutlich, dass mit Ökumene längst nicht nur das evangelisch-katholische Verhältnis gemeint ist. Ökumene ist „Überschreitung von Grenzen, Verantwortung für die Eine Welt Gottes, Ausdruck unserer Hoffnung darauf, dass die ganze Menschheit in einer befriedeten Welt miteinander in Gottes guter Schöpfung leben kann“, formulierte Pfarrerin Sabine Heimann in ihrem Einführungsreferat.



 

Fair gehandelt, aber vielen zu teuer: „Ökumenefrust“ mit Maura Magni, Sofia Weiß und Jana Wippermann

Ein gutes Beispiel dafür ist das Engagement der Kirchengemeinde Weilerswist in Namibia. Im Rahmen einer langjährigen Partnerschaft mit schwarzen Christen werden eine Suppenküche und ein Altenheim im Andreas-Kukuri-Zentrum in Okahandja unterstützt – einer Region, in der viele Menschen noch in Wellblechhütten leben müssen. Das Geld dafür sammelt der Partnerschaftskreis unter anderem im Café Namib, wo Besucher sich bei Kaffee und Kuchen über das Zentrum und Namibia informieren können.

Mutig setzen sich drei Mädchen der Theater-AG der Erlöser-Kirchengemeinde mit dem Thema Aids als „Todesurteil für Afrika“ auseinander. Um die Handhabung eines Kondoms zu demonstrieren, zogen die Godesbergerinnen das Gummi kurzerhand über eine Banane. In dem Sketch über „Ökumenefrust“ sind die Passanten jedoch an dieser Form der Aufklärung nicht interessiert.



 

Integrative Arbeit in Meckenheim: Mütter behinderter Kinder im Sketch

Dass in der Kirchengemeinde Meckenheim viel für behinderte Kinder und ihre Familien getan wird, verdeutlichten Ingrid König und betroffene Mütter in einem Sketch. Hier gibt es einen integrativen Kindergarten, den Familienunterstützenden Dienst, Spielgruppen und Freizeiten, alles konfessionsübergreifend.

„In die Fremde ziehend die Fremdheit überwinden“ lautete das Thema eines biblischen Überblicks von Günter Schmitz-Valadier. Der Wachtberger Pfarrer empfahl, dass „wir uns die Offenheit für die Welt bewahren, ein Interesse am anderen“. Ähnlich sah es auch Superintendent Dr. Eberhard Kenntner: „Ökumene heißt, nicht zu fragen nach Religion und Hautfarbe und Nationalität oder Geschlecht, sondern um Gottes willen anzupacken und jedem Menschen zu helfen, weil er ein Mensch ist, der Hilfe braucht.“

Für Mitorganisatorin Ulla Heger vom Arbeitskreis Mission und Ökumene wurde der Tag zu einem „richtig schönen Fest“. Meditativer Tanz, Gesang der Chöre der Koreanischen und der Frankophonen Gemeinden sowie ein Auftritt des Kirchenkabaretts „Klüngelbeutel“ begeisterten die Teilnehmer.

 
 

 

Uta Garbisch /

 

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„Kaum zu glauben“

Trotz knapper werdender Finanzen wurde in Euskirchen ein erweitertes Gemeindezentrum feierlich eröffnet. Dass dies nicht selbstverständlich sei, betonte Oberkirchenrat Jürgen Dembek in seiner Festpredigt.

In anderen Gemeinden würden mittlerweile Kirchen und Zentren aufgegeben, berichtete der Vertreter der Kirchenleitung aus Düsseldorf. Da sei es „kaum zu glauben“, was in Euskirchen gegen den Trend geschehe. In seiner Predigt machte der Theologe Dembek klar: Der zentrale Stein für das Haus einer evangelischen Gemeinde bleibe aber Christus.

 

Mit Blick auf die über 70 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter drückte auch Superintendent Eberhard Kennter seine Anerkennung aus: „Dass da ganz, ganz viele die Ärmel hochkrempelten und mithalfen, habe ich mit großer Freude erlebt.“ Gemeindeglieder hatten seit den Sommerferien Eigenleistungen im Wert von 25 bis 30tausend Euro erbracht. An Samstagen und zuletzt auch unter der Woche wurde ein großer Teil Arbeiten ehrenamtlich geschultert. „Als ich am Tag vor der Eröffnung das Zentrum morgens sah, herrschte noch ein Chaos“, so Pfarrer Edgar Hoffmann.

 

Nachdem der ausführende Architekt, Horst Belter, der Gemeinde nach dem Gottesdienst symbolisch einen Schlüssel übergeben hatte, konnte Pfarrer Frank Thönes die neuen Räume eröffnen. „Wenn viele anpacken, kann Großes entstehen“, bedankte sich der Vorsitzende. Auch er betonte, welch große Rolle die vielen Freiwilligen bei der Entstehung gespielt haben.

Bereits im Jahr 2001 hatte die Gemeindeleitung mit den Planungen für ein neues Gemeindezentrum begonnen. Entstanden ist nun ein um rund 550 Quadratmeter erweitertes Zentrum für die fast 7800 Gemeindeglieder in Euskirchen und Umgebung.

 
 

 

wsk /

 

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Zwischen biblischer Botschaft und zukünftigen Aufgaben

In Meckenheim-Merl tagte am 5. November 2005 die Herbstsynode des Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel. Kooperationen in der Jugendarbeit, der Haushalt 2006 und der Kirchentag 2007 standen auf der Tagesordnung der 68 Abgesandten aus den 13 Gemeinden.

„Als evangelische Gemeinden müssen wir die biblische Botschaft des Evangeliums als Messlatte ins Spiel bringen.“ Das forderte der Superintendent des evangelischen Kirchenkreises, Pfarrer Eberhard Kenntner, in seinem Jahresbericht. „Wir haben die Aufgabe, ein Wächteramt auszuüben und Anwalt Gottes vor den Menschen zu sein“, sagte Kenntner vor den Delegierten und Gästen aus der Stadt Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Kreis Euskirchen. Eine „Ethik der Einschaltquoten“ kritisierte er mit Blick auf die Berichterstattung der Medien über Katastrophen und Krisen. „Vermisst habe ich eine medienethische Debatte über Bilder, die gesendet werden und Bilder, die besser nicht gesendet werden“. Er könne sich nicht vorstellen, „dass all die gezeigte Grausamkeit auf die Seelen der Zuschauer ohne Wirkung bleibt.“

 

 

Jugendarbeit mit und von Jugendlichen

Neu konzipieren will der Kirchenkreis die kreiskirchliche Kinder- und Jugendarbeit. Kreisjugendpfarrer Gisbert Hatscher wird ab April 2007 im Rahmen der Altersteilzeit freigestellt. Zudem läuft 2006 eine Kooperation der benachbarten Kirchenkreise Bonn und An Sieg und Rhein aus, so dass eine Zusammenarbeit auf breiterer Grundlage in Form eines gemeinsamen Jugendreferates angestrebt wird. Über die veränderten Anforderungen und Wünsche in diesem Bereich berichtete Landesjugendpfarrer Rüdiger Breer den Synodalen. Evangelische Jugendarbeit habe unter den Zehn- bis Zwanzigjährigen „eine große Reichweite“. Dies belege eine bundesweite Studie, so Breer. Jugendliche engagierten sich, um etwas für die eigene Entwicklung sowie Sinnvolles für andere zu tun.

„Vertraut den neuen Wegen“

Kernaufgaben hauptamtlicher Jugendarbeit im regionalen Kontext sollten in seinen Augen Beratung, Fortbildung, Angebote für besondere Zielgruppen, kommunale Jugendpolitik sowie eine Scharnierfunktion zur Arbeit der Landeskirche sein. Der Landesjugendpfarrer warb für Kooperationen und dafür, „dass unsere Erwachsenen-Kirche hier Handlungsfähigkeit zeigt.“ Breer unterstrich, Jugendarbeit geschehe „um der Jugend willen“. Es gehe nicht um „Rekrutierung“.

Kritische Rückfragen und Anmerkungen

In der Aussprache über das Referat übte Christina Manig aus Bad Godesberg Kritik: „Mir fehlt, dass ich den Glauben weitersagen will. Das muss die Überschrift sein“. Dem widersprach die Meckenheimer Jugendleiterin Melanie Schmidt, die selbst aus der Jugendarbeit der Kirchengemeinde stammt: „Ich bin hier gelandet, weil ich mich hier Zuhause gefühlt habe.“ Godesheim-Leiter Klaus Graf unterstrich: „Es geht nicht um Jugendarbeit für Jugend, sondern mit und von Jugendlichen.“ Junge Menschen wollten Authentizität spüren und ihre eigene Religiosität einbringen. Nun haben die 13 Presbyterien im Kirchenkreis ein halbes Jahr Zeit zu beraten, welche Struktur die kreiskirchliche Jugendarbeit in Zukunft haben soll.

 

 

Haushalt 2006 verabschiedet

Die Vertreterinnen und Vertreter der Kirchengemeinden beschlossen den Haushaltsplan für das Jahr 2006 mit einem Gesamtvolumen von 2,33 Millionen Euro beschlossen. Damit liegen die geplanten Ausgaben rund 100.000 Euro unter dem Ansatz des Vorjahres. Enthalten ist im Haushalt 2006 erstmals eine kreiskirchliche Pfarrstelle zur Entlastung des Superintendenten in seiner Arbeit als Gemeindepfarrer. Diese neue Pfarrstelle wurde durch die Synodalen auf Grund kirchengesetzlicher Bestimmungen eingerichtet. Der Dienstumfang beläuft sich auf 75 Prozent. Bisher wird der Rheinbacher Pfarrer und Superintendent, Eberhard Kenntner, durch einen landeskirchlich finanzierten Pastor im Sonderdienst entlastet. Das Presbyterium der Kirchengemeinde Rheinbach plant, den derzeitigen Pastor Diethard Römheld, für die Besetzung der Entlastungspfarrstelle zum 1. April 2006 der Landeskirche vorzuschlagen.

Arbeitsgruppe zum Thema „gemeindliche Grundversorgung“ eingerichtet

Als erste Kreissynode aus der Bonner Region beschlossen die Delegierten die überarbeitete Satzung der „Vereinigten Kreissynodalvorstände der Evangelischen Kirchenkreise An Sieg und Rhein, Bad Godesberg-Voreifel und Bonn“. Nach der Genehmigung durch alle beteiligten Kirchenkreise soll die Finanzierung an einen prozentualen Anteil des Netto-Kirchensteueraufkommens gekoppelt werden. Um sicherzustellen, dass in allen Kirchengemeinden auch in Zukunft die gemeindliche Grundversorgung gewährleistet bleibt, beschlossen die Synodalen ferner, eine Arbeitsgruppe einzurichten. Diese soll konkretisieren, was „Grundversorgung“ bedeutet.

 

Vorbereitung auf den Kölner Kirchentag 2007

„Wir beginnen uns warm zu laufen für 2007“, sagte Superintendent Eberhard Kenntner mit Blick auf den nächsten Kirchentag. Er wird in Köln stattfinden. Manja Erler von der Geschäftsstelle in Köln informierte die Abgeordneten über den Planungsstand der fünf Tage im Juni. Da die Gemeinden im Kirchenkreis nicht im Quartierbereich liegen, können sie sich „ganz auf die Mitwirkung konzentrieren“.

Neue Synodalbeauftragungen

Als zusätzlichen Synodalbeauftragten für den Kirchentag beriefen die Abgeordneten Pfarrer Siegfried Eckert, Bad Godesberg. Er arbeitet bereits im Vorbereitungsteam für den Kirchentag mit. Eine weitere Personalie wurde ebenfalls entschieden: Neue Synodalbeauftragte für das Büchereiwesen ist Sigrid Deichmann aus Meckenheim.

 
 

 

gar/wsk /

 

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In der Stille Gott begegnen

Zur Ruhe kommen, Kraft schöpfen und in der Vorfreude auf Weihnachten Gott begegnen: Darum geht es beim Stille- und Einkehrtag am Samstag, 10. Dezember, 14 bis 18 Uhr.

Das Besinnungs- und Einkehr-Angebot im evangelischen Gemeindezentrum, Kölner Straße 41, steht unter der Leitung von Pfarrer Edgar Hoffmann und Diakon Karl-Heinz Beck.

„Dieser Tag ist gedacht für Menschen, die in ihrem Alltag in vielfältigster Weise gefordert sind und versuchen, dabei mit sich selbst und ihrem Glauben nicht auf der Strecke zu bleiben“, erläutert Edgar Hoffmann. Es gehe darum, in der Stille Gott zu begegnen und darin neue Kraft zu finden.

Die Teilnahme ist geeignet für Menschen ab 16 Jahren. Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 5 Euro. Weitere Informationen und verbindliche Anmeldung bei Pfarrer Edgar Hoffmann, Telefon (02251) 5 38 39, edgar.hoffmann@ekir.de  oder Diakon Karl-Heinz Beck, Telefon (02251) 7 49 65, KarlheinzBeck@hotmail.com.

 

 

 
 

 

wsk /

 

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Don Bosco verabschiedet sich

Das Rockmusical Don Bosco wird am Samstag, 19. November, letztmals präsentiert.

Nach zehn Auftritten in Bonn, Hannover, Verden, Meckenheim, Wachtberg … wird am 19. November um 18 Uhr die letzte Aufführung von „Don Bosco – oder die Jugend ist besser als ihr Ruf!“ in der Christuskirche zu sehen sein.
Damit endet ein schönes und erfolgreiches Kapitel der Jugendarbeit der Thomas – Kirchengemeinde, das aber immer wieder auch MitmacherInnen weit über Bonner Grenzen angelockt hat. „Der Eintritt ist frei, aber wir wollen mit dem Abschluss unseres Projekts noch mal für ein Straßenkinderprojekt sammeln, damit dass, was Don Bosco erarbeitet auch durch uns weiterlebt“, so Jugendleiterin Katharina Wehrkamp.

Die definitiv letzte Aufführung beginnt am Samstag, 19. November, um 18 Uhr in der der Christuskirche, Bad Godesberg, Wurzerstraße 31.

 

 

 
 

 

EB /

 

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Zusage Gottes ermutigt zum Neuanfang

Kein freier, aber ein Feiertag: Am Buß- und Bettag werden daher Gottesdienste gefeiert in den Kirchengemeinden in Bad Godesberg, dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Kreis Euskirchen. Im Zentrum der Gottesdienste am 16.11.2005 steht das Bedenken eigener Fehler.

„Scheitern und Unvollkommensein gehört zum Menschsein in dieser unvollkommenen Welt“, betont Superintendent Dr. Eberhard Kenntner. „Aber darüber steht Gottes Zusage der Vergebung und Befreiung aus Schuld. Daraus kann die Kraft zu Umkehr und Erneuerung entstehen.“ Gerade in der heutigen, perfektionierten Zeit sei es daher nötig, immer wieder an die biblische Zusage der Rechtfertigung zu erinnern. „Erst durch das Versprechen der Gnade und Liebe Gottes können wir als gescheiterte Menschen immer wieder einen Neuanfang wagen.“

 

Der protestantische Buß- und Bettag wurde erstmals 1532 im mittelalterlichen Straßburg offiziell eingeführt. Seit den Änderungen zur Finanzierung der Pflegeversicherung vor zehn Jahren ist er in Nordrhein-Westfalen kein staatlicher Feiertag mehr. Im Leben vieler Menschen ist der Tag dennoch tief verwurzelt. Die Kirchengemeinden laden meist am frühen Abend zu Gottesdiensten ein, um so auch Berufstätigen die Teilnahme zu ermöglichen. Außerdem feiern immer mehr Kirchengemeinden diesen an sich evangelischen Feiertag gemeinsam mit den katholischen Schwestergemeinden.

 

Gottesdienste in Bad Godesberg, dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Kreis Euskirchen
Bad Godesberg:

Christinnen und Christen aus dem Rheinviertel feiern in der Christuskirche, Wurzerstraße, einen ökumenischen Bußtags-Gottesdienst ab 19 Uhr. Ein Team von evangelischen und katholischen Gemeindegliedern hat die Vorbereitung gemeinsam mit Pfarrer Ernst Jochum übernommen. In der Friesdorfer Pauluskirche, In der Maar, beginnt der ökumenische Gottesdienste mit den Nachbarn aus Sankt Servatius um 19 Uhr. Die musikalische Gestaltung übernimmt der Friesdorfer Männerchor. Im Anschluss an den Gottesdienst ist ein Umtrunk im Gemeindesaal geplant. Auf dem Heiderhof wird der evangelische Buß- und Bettags-Gottesdienst ab 10.30 Uhr gefeiert. Zu Gast ist die Gemeinde in der katholischen Nachbarkirche Im Frieden Christi. Der evangelische Gottesdienst in Pennenfeld beginnt um 19 Uhr in der Johanneskirche, Zanderstraße. Geleitet wird er von Pfarrerin Susanne Schrader und Prädikant Hans-Georg Kercher. In Mehlem predigt Pfarrer Robert Wachowsky im Gottesdienst ab 19 Uhr in der Heilandkirche, Domhofstraße.

Rhein-Sieg-Kreis:

Der zentrale Abendgottesdienst in Wachtberg wird nach der Ordnung der Andachten von Taizé gefeiert. Beginn ist um 18 Uhr in der Alten Kirche St. Gereon in Berkum. Die Meckenheimer Gemeinde feiert ihren Buß- und Bettags-Gottesdienst in der Christuskirche, Dechant-Kreiten-Straße. Beginn ist um 19 Uhr, die Predigt hält Mathias Mölleken. In der Rheinbacher Gnadenkirche, Ramershovener Straße, wird ab 19 Uhr der ökumenische Gottesdienst gefeiert. Zugleich unterzeichnen die römisch-katholische Kirchengemeinde Sankt Martin und die evangelische Kirchengemeinde Rheinbach eine ökumenische Partnerschaftsvereinbarung. Christinnen und Christen aus Swisttal treffen sich zum ökumenischen Gottesdienst in der Versöhnungskirche in Buschhofen, Vogtstraße, sowie zum Gottesdienst in der Maria-Magdalena-Kirche in Heimerzheim, Sebastianusweg. Beginn ist jeweils 19 Uhr.

Kreis Euskirchen:

Ab 19.30 Uhr feiern Christinnen und Christen in der Evangelischen Kirche Bad Münstereifel, Langenhecke, den Buß- und Bettags-Gottesdienst. Ab 19 Uhr wird in der Evangelischen Kirche in Euskirchen-Flamersheim, Pützgasse, ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert. In der evangelischen Kirche Euskirchen, Kölner Straße 41, beginnt der ökumenische Gottesdienst um 19.30 Uhr. Die Predigt hält der katholische Kreisdechant Monsignore Bernhard Auel, von evangelischer Seite verantwortet Pfarrer Frank Thönes die Liturgie. Die Kirchengemeinde Zülpich feiert ab 19 Uhr in der Christuskirche, Frankengraben. Der Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche Weilerswist, Martin-Luther-Straße, beginnt um 19 Uhr. Die Predigt hält Pfarrerin Renate Schäfer.

 
 

 

wsk /

 

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Zentraler Tagesordnungspunkt ist die kreiskirchliche Jugendarbeit

Auf ein umfangreiches Arbeitspensum müssen sich die kreiskirchlichen Vertreterinnen und Vertreter der 13 Kirchengemeinden in Bad Godesberg und der Voreifel am Samstag, 5. November, einstellen.

So wird die diesjährige Herbstsynode im Gemeindezentrum „Die Arche“ in Meckenheim-Merl neben der Finanzplanung außerdem am Beispiel der Jugendarbeit Möglichkeiten einer stärkeren Kooperation mit den Nachbarkirchenkreisen beraten.

„Als Fernziel steht mittelfristig auch die Kooperation von ‚Fachberatung Kindergarten‘, Schulreferat und Jugendreferat an“, erklärt Superintendent Eberhard Kenntner.  Als Referent habe er für die Kreissynode Landesjugendpfarrer Rüdiger Breer gewinnen können. Er wird über Veränderungen in der Landschaft kirchlicher und besonders kreiskirchlich verantworteter Jugendarbeit berichten. „Wir hoffen, damit Kriterien an die Hand zu bekommen, um über die künftige Gestalt des bisherigen Jugendpfarramtes zu beraten.“ Konzeptionelle Überlegungen mit Blick auf die kreiskirchliche Jugendarbeit werden nötig, da Jugendpfarrer Gisbert Hatscher im Februar 2007 in Altersteilzeit gehen wird. Als zweiter Gastreferent wird der rheinische Kirchentagspfarrer Joachim Lenz über die Vorbereitungen des Kirchentags 2007 in Köln berichten.

Weitere Tagesordnungspunkte sind der jährliche Bericht von Superintendent Eberhard Kenntner und der Haushaltsplan für das Jahr 2006. Er hat ein Volumen von 2,33 Millionen Euro. Zur Deckung sollen 85.000 Euro aus Rücklagen entnommen werden.

Die Synode beginnt am Samstag, 5. November, um 8.30 Uhr mit einem Abendmahlsgottesdienst in der katholischen Kirche St. Michael, Meckenheim, Zypressenweg 4. Die Beratungen beginnen um 9.45 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum „Die Arche“ in Meckenheim-Merl, Akazienstraße 3. Die Tagung ist wie immer öffentlich und endet gegen 17.30 Uhr.

Über die Synode informiert das Pressereferat des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel noch am selben Abend.

 

 

 
 

 

Uta Garbisch /

 

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