Reinhard Renger wurde entpflichtet

An Heiligabend hat er seinen 75. Geburtstag gefeiert und so die Altersgrenze für kirchliche Ämter erreicht. Daher wurde Dr. Reinhard Renger am 6. Januar 2012 von Superintendent Dr. Eberhard Kenntner von seinen kirchlichen Wahlämtern entpflichtet.

Der Empfang nach dem Gottesdienst am Epiphaniastag ist zugleich ein verspäteter Geburtstagsempfang des engagierten Presbyters der Johannes-Kirchengemeinde Bad Godesberg.

Seit 1986 war der gelernte Jurist Renger Mitglied im Ständigen Kirchenordnungsausschuss der Evangelischen Kirche im Rheinland, ab 2002 Mitglied im Presbyterium der Johannes-Kirchengemeinde Bad Godesberg. 2005 wurde er als stellvertretender Synodalältester Mitglied des Kreissynodalvorstandes Bad Godesberg-Voreifel. Sein juristischer Rat war ebenso gefragt wie sein Interesse für historische Zusammenhänge, das an Veröffentlichungen zur Rigal’schen Kapelle und dem Evangelischen Godesberg deutlich wurde. Als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des Evangelischen Waldkrankenhauses Bad Godesberg begleitete er die Eröffnung des Stationären Hospizes dort 2005 ebenso wie die zunehmende Kooperation mit der Johannitergruppe.

Reinhard Renger, 1936 in Sachsen geboren, hatte nach dem Abitur in Freiburg und Göttingen Jura, politische Wissenschaften und Geschichte studiert. Seine juristische Laufbahn führte ihn unter anderem als wissenschaftlichen „Hilfsarbeiter“ ans Bundesverfassungsgericht, bis er von 1971 bis zum Jahr 2000 im Bundesministerium der Justiz tätig war. Schwerpunkte des Ministerialrates waren zunächst innerdeutsche und Berlin betreffende Rechtsfragen, dann Privatversicherungsrecht, Wertpapierrecht und Internationales Handelsrecht.

Der Gottesdienst mit Entpflichtung von Dr. Reinhard Renger beginnt am Freitag, 6. Januar 2012, um 18 Uhr in der Johanneskirche Bad Godesberg, Zanderstraße 51.

 
 

 

27.12.2011

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Neues regional-bgv Dezember 2011 erschienen

Musikstafette und zwei neue Gesichter sind die Hauptthemen der neuen Dezember-Ausgabe von regional-bgv.

Ob Pop oder Klassik: Singen heißt es dem 15. Januar in Bad Godesberg und der Voreifel. Mit Sabine Hekmat und Daniel Post stellt regional-bgv die beiden jüngsten Theologen-Neuzugänge im Kirchenkreis vor. In der Andacht beschäftigt sich Antje Maurer mit Bildern. Frank Ungerathen fragt im Standpunkt nach deutscher Schuld. Der Brief des Superintendenten, Nachrichten und Termine aus den Kirchengemeinden runden die neue Ausgabe des Kirchenkreis-Newsletters ab.

Viel Spaß beim Lesen wünscht die Redaktion.

 
regional-bgv Dezember 2011
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gar / 20.12.2011

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Lebensfreude

Die Evangelische Kirchengemeinde Weilerswist plant für die Karnevalszeit eine Kunstausstellung zu dem Thema „Lebensfreude“. Künstlerische Beteiligung ist sehr erwünscht.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 5. Februar 2012, eröffnet. Künstler und Kunstschaffende aus der Gemeinde Weilerswist sind herzlich eingeladen sich zu beteiligen. Sie sind gebeten, sich bis zum 30.12.2011 unter der Telefonnummer (0 22 54) 18 81 zu melden.

Zu einem Vorgespräch am Dienstag, 10. Januar, um 19.30 Uhr, ladt die Kirchegemeinde alle Interessierten in die Martin-Luther Kirche, Martin-Luther-Straße 27 in Weilerswist ein.

 
 

 

EB / 15.12.2011

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Schwach-Sinn?

Inklusion, Kochen, Konficups und moderne Schnitzeljagd, Kurse für Gruppenleitende – das alles und noch viel mehr findet sich im neuen Jahresprogramm der Jugendbildungsstätte Merzbach und des Jugendreferates. „Schwach-Sinn?“ lautet der Titel.

Die Überschrift nimmt den Gedanken der Jahreslosung auf. Das 24-seitige Heft gibt es im Jugendreferat in Papierform oder gleich hier zum Download.

Jugendreferat und Jugendbildungsstätte des
Ev. Kirchenkreises Bad Godesberg – Voreifel
Jugendreferent Martin Kaminski
Weidenstraße 18
53359 Rheinbach

Telefon (0 22 26) 15 766 – 12
Fax: (0 22 26) 15 766 – 14

Sekretariat:
Renate Gilles, Telefon (0 22 26) 15 766 – 11

Belegung Jugendbildungsstätte:
Heike Werner, Telefon (0 22 26) 15 766 – 10

www.ekir.de/merzbach

 
„Schwach-Sinn?“: Das Merzbach-Programm 2012 zum kostenlosen Download.
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06.12.2011

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Seelsorge als Bestandteil der Pflege

Wird in der Familie jemand pflegebedürftig, können die Situationen unterschiedlicher nicht sein: Hier sind die Angehörigen auf der Suche nach einer Betreuung zu Hause, dort steht ein Umzug in eine Pflegeeinrichtung bevor: Vortrag am Mittwoch, 14. Dezember.

In jedem Fall gilt es, Entscheidungen zu treffen. Da sind Rat und Beistand hilfreich. Der Vortrag von Diakoniepfarrerin Michaela Schuster am Mittwoch, 14. Dezember, bietet Angehörigen und Interessierten viele Impulse und das anschließende Gespräch Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Einen Menschen zu pflegen oder die richtige Pflege auszuwählen, geht an die körperliche und seelische Substanz. Da ist Beistand gefragt. Welche Rolle die Seelsorge dabei spielt, führt der Impulsvortrag von Diakoniepfarrerin Michaela Schuster vor Augen. Im anschließenden moderierten Gespräch berichten außerdem die Pflegedienstleitung, eine leitende Mitarbeiterin vom Sozialen Dienst sowie die Gründerin und Einsatzleiterin der ‚Grünen Damen‘ vom Haus auf dem Heiderhof von ihren Erfahrungen und stellen ihr Fachwissen zur Verfügung. Fragen aus dem Publikum können daher aus verschiedenen Perspektiven beantwortet werden.

Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, 14. Dezember 2011, um 16.30 Uhr, im Evangelischen Altenzentrum Haus auf dem Heiderhof, Tulpenbaumweg 18, Bad Godesberg.

 
www.diakonie-bonn.de
 

 

EB / 06.12.2011

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Seltsame Heilige

Seltsame Heilige? So heißt das Duo Martin Kaminski & Achim Böttcher. Im Rahmen der „So gut wie möglich“ – Tour spielen sie am Sonntag, 4. Dezember, um 19.30 Uhr in der Johanniskirche in Bonn-Duisdorf.

Das Duo ist seit über 16 Jahren gemeinsam mit unterschiedlichen Liedermacherei-Programmen in Deutschlands Kirchen unterwegs. Martin Kaminskis Lieder schrieb das Leben. Sie kommen unverkrampft und wenig salbungsvoll daher, erzählen von einem bedingungslos liebenden, aber trotzdem manchmal recht fremden Gott. Die Seltsamen Heiligen erzählen aber auch von Liebe und der Suche nach dem Glück, von dem Vergnügen des Vaters mit seinen pubertierenden Kindern oder der Frage wie viel Tränendrüsen eigentlich beim Spendeneinsammeln gedrückt werden sollten. Der Pianist Achim Böttcher gibt dabei den Texten und Melodien ein Zuhause.

Ein rundum unterhaltsamer, heiterer und manchmal auch nachdenklicher Abend erwartet alle, die sich zu den Seltsamen Heiligen auf den Weg in die Dechant-Kreiten-Straße machen. Der Eintritt ist frei, es wird allerdings um eine kräftige Spende zugunsten eines Gemeindezwecks gebeten. „Und dass für diesen Zweck genug zusammen kommt, dafür werden wir schon sorgen!“ sagt Martin Kaminski mit einem Augenzwinkern.

Beginn ist am Sonntag, 4. Dezember, um 19.30 Uhr in der Johanniskirche, Bonn-Duisdorf, Bahnhofstraße 63.

Hör- und Leseproben, sowie ein Konzertvideo vom Evangelischen Kirchentag in Dresden gibt es unter www.verlag-am-feld.de.

 
www.verlag-am-feld.de
 

 

EB/gar / 30.11.2011

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Konflikte zivil und gewaltfrei lösen

Ob man handelt oder nicht, man wird schuldig. Wer dieses Denkmodell auf die militärische Lösung von Konflikten bezieht, tappt in eine Falle.

Diese Auffassung vertrat Horst Scheffler, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden beim diesjährigen Tag des Religionsunterrichts in Bonn. Vielmehr gebe es eine dritte Option, nämlich zivil und gewaltfrei zu handeln, erläuterte er am Mittwoch den rund 65 anwesenden Lehrerinnen und Lehrern. „Gewaltfreies Konfliktmanagement setzt auf konstruktive Methoden, die auf Gewaltanwendung verzichten“, so der Theologe Scheffler, dessen Arbeitsgemeinschaft 35 Organisationen vertritt, die im In- und Ausland Friedensarbeit leisten.

Dafür seien die finanziellen Mittel aufzustocken, die in einem auffallenden Missverhältnis zu den Rüstungsausgaben stehen. Der frühere Militärdekan Scheffler forderte bei der Jahrestagung des Evangelischen Schulreferats einen Paradigmenwechsel in der Politik: „Die Vorarbeit ist längst geleistet.“ So habe der Autor Markus Weingardt in seinem Buch „Religion Macht Frieden“ weltweit 40 Fallbeispiele zusammengetragen, in denen erfolgreiche Schlichtung eine militärische Eskalation verhinderte. Das Problem: Es werde zu wenig darüber berichtet. „Viele denken, das gelingt höchstens im privaten Bereich“, so Scheffler.

Leider erlebe er seit dem Ende des Ost-West-Konfliktes eine Renaissance des Krieges. Dies belegten auch Buchveröffentlichungen, die den Krieg mal als Kultur, Lehrmeister oder Form des Lebenserwerbs charakterisieren. Doch die Maxime müsse sein: „Wenn du den Frieden willst, dann bereite auch den Frieden vor.“ Es sei an der Zeit, „Krieg endgültig zu ächten und aus dem politischen Verkehr zu ziehen“. Ein gutes historisches Beispiel sei das Verbot der Sklaverei durch Abraham Lincoln. Sklaverei sei seitdem nicht völlig verschwunden, aber Menschelhandel werde heute verfolgt.

Den Opfern eine Stimme geben

Praktisch gehe es nun darum, soziale Ungerechtigkeit zuhause und weltweit zu verringern, damit – wie in dem Psalmwort – „Frieden und Gerechtigkeit sich küssen“. Es gelte weiter, den Dialog der Religionen zu führen, zugunsten eines gerechten Friedens. Als drittes forderte Horst Scheffler Reduktion und Transparenz für den Handel mit Rüstungsgütern: „Wir müssen den Tätern ein Gesicht, den Opfern eine Stimme geben.“

Zivile Friedensdienste sollten vorbereitet und Menschen hierfür ausgebildet werden, auch für den staatlichen Bereich. Scheffler erinnerte an die Beispiele Krankenhaus und Schule, die zunächst von den Kirchen eingerichtet wurden und als Konzept schließlich überzeugten. „Frieden und Gerechtigkeit gehören unzertrennlich zusammen“, unterstrich auch Superintendent Hans Joachim Corts in seiner Begrüßung. Daher habe der Kirchenkreis An Sieg und Rhein jüngst ein Beratungsangebot für soziale Freiwilligen- und Friedensdienste eingeführt.

Garantien gibt es nicht

Im anschließenden Round-Table-Gespräch kamen Schülerinnen und Schüler des Bonner Beethoven-Gymnasiums zu Wort. Beispiel Libyen: Wäre das nicht auch gewaltfrei gegangen, so die Frage. Scheffler erläuterte, man müsse die politisch Verantwortlichen boykottieren, bis diese einlenken. Das Problem: „Es probiert kaum keiner aus.“ Eine Erfolgsgarantie gebe es nicht, räumte Thomas Franke von der in Bonn ansässigen Arbeitsstelle für Kriegsdienstverweigerung, Zivildienst und Freiwillige Friedensdienste der Evangelischen Kirche im Rheinland ein. „Aber diese Garantie gibt uns eine militärische Alternative auch nicht.“

Diskutiert wurde auch die Frage, inwieweit ein soziales Jahr verpflichtend eingeführt werden solle. Für Thomas aus der 13. Jahrgangsstufe ist das selbstverständlich, um soziales Engagement zu lernen. Dies könne aber nicht jeder, entgegnete Franke. Angesichts des zunehmenden Drucks auf Schüler, umgehend ein Studium aufzunehmen, wünschte sich René ein kombiniertes Angebot von Ausbildung und sozialem Engagement. Positives Schlaglicht: Drei der neun anwesenden Abiturienten planen ein freiwilliges soziales Jahr nach dem Abitur. Das Resümee von Schulreferentin Beate Sträter: „Wir haben der Friedensdebatte heute eine neue Aktualität gegeben.“

Augen auf für den gerechten Frieden

Beim Markt der Möglichkeiten im Bonner Haus der Kirche stellen Friedens- und Freiwilligendienste ihre Angebote vor, nachmittags folgten Workshops, in denen die Pädagogen einzelne Aspekte vertiefen konnten. Geboten wurden praktische Anregungen für verschiedene Schulstufen und die Jugendarbeit, wie „Theater spielen für den Frieden“ oder die Ausbildung zum Friedensstifter.

In seiner Andacht zum Abschluss der Tagung ermutigte Pfarrer Dr. Kai Horstmann (GMÖ) die Teilnehmenden, die Augen auf zu machen für gerechten Frieden, wo er schon geschieht und wo Menschen sich für ihn einsetzen. Während in den Medien schlechte Nachrichten häufig im Vordergrund stehen, „sollten wir sensibler werden für das kleine, alltägliche, unspektakuläre“. Durch eine veränderte Wahrnehmung könnten hoffnungsvolle Zeichen entdeckt und eine neue Perspektive gewonnen werden.

 
 

 

Uta Garbisch / 18.11.2011

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Ein Tag der Besinnung

Ein evangelischer Feiertag aber kein freier Tag ist der Buß- und Bettag, 16. November. Er ist für evangelische Christen ein Tag der Besinnung und Neuorientierung im Leben. Der Tag dient dem Nachdenken über individuelle und gesellschaftliche Irrtümer.

Der Feiertag, erstmals 1532 im mittelalterlichen Straßburg offiziell eingeführt, wurde 1995 zur Finanzierung der Pflegeversicherung in allen Bundesländern außer in Sachsen als gesetzlicher Feiertag ersatzlos gestrichen.

Der Bußtag hat seinen festen Platz im kirchlichen Festkalender jedoch nicht verloren. Alle Kirchengemeinden in Bad Godesberg, dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Kreis Euskirchen laden in den Abendstunden zwischen 18 und 20 Uhr zu Gottesdiensten ein, damit auch Berufstätige teilnehmen können. Außerdem feiern fast alle diesen an sich evangelischen Feiertag traditionell mit ihren katholischen Schwestergemeinden.

Gottesdienste in Bad Godesberg:
Schon traditionell treffen sich evangelische und katholische Christinnen und Christen des Rheinviertels am Buß- und Bettag. Der ökumenische Gottesdienst beginnt um 19 Uhr in der Erlöserkirche, Rüngsdorfer Straße. Zum anschließenden Empfang wird herzlich eingeladen. In Friesdorf wird der Buß- und Bettag ebenfalls ökumenische gefeiert. Beginn ist um 19 Uhr in der Pauluskirche, In der Maar 7. Die musikalische Gestaltung übernimmt der Friesdorfer Männerchor. Auf dem Heiderhof wird der Buß- und Bettags-Gottesdienst in ökumenischer Verbundenheit um 19 Uhr in der katholischen Nachbarkirche Frieden Christi, Tulpenbaumweg, gefeiert. Buße tun, Beten, Essen in dieser Reihenfolge begehen die Protestanten in Pennenfeld den Buß- und Bettag. Der Abendmahlgottesdienst beginnt am 19 Uhr in der Johanneskirche, Zanderstraße. Im Anschluss findet das Lichteressen bei Kerzenschein im Gemeindehaus statt. Zu beidem sind auch katholische Mitchristen herzlich eingeladen. In Mehlem beginnt der Gottesdienst um 19 Uhr in der Heilandkirche, Domhofstraße. Im Anschluss ist ein Beisammensein im Gemeindehaus vorgesehen.

Gottesdienste im Rhein-Sieg-Kreis:
Der zentrale Abendgottesdienst in Wachtberg beginnt um 19 Uhr im Gemeindehaus Niederbachem, Bondorfer Straße. Er wird in Form der Andachten von Taizé mit mehrstimmigen Liedern, verteilten Lesungen und dem Abendmahl gestaltet. Auch hier sind katholische Mitchristen herzlich willkommen.
Die Meckenheimer Gemeinde feiert ihren Buß- und Bettags-Gottesdienst um 19 Uhr in der Christuskirche, Dechant-Kreiten-Straße. In der Rheinbacher Kirchengemeinde feiert ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Kirche St. Ägidius, Rheinbach-Oberdrees Oberdreeser Straße 30. Beginn ist um 19 Uhr. Der Posaunenchor musiziert. Christinnen und Christen aus Swisttal treffen sich um 19 Uhr zum Gottesdienst in der Versöhnungskirche in Buschhofen, Vogtstraße, oder zum Gottesdienst in der Maria-Magdalena-Kirche in Heimerzheim, Sebastianusweg.

Gottesdienste im Kreis Euskirchen:
Um 19.30 Uhr feiern Christinnen und Christen in der Evangelischen Kirche Bad Münstereifel, Langenhecke, den Buß- und Bettags-Gottesdienst. Mit dabei sind der ökumenische Friedenskreis sowie Konfirmandinnen und Konfirmanden. Ab 18 Uhr wird in der Evangelischen Kirche in Euskirchen-Flamersheim, Pützgasse, der traditionelle ökumenische Gottesdienst gefeiert. In der evangelischen Kirche Euskirchen, Kölner Straße 41, beginnt der ökumenische Gottesdienst um 19.30 Uhr. Die Kirchengemeinde Zülpich feiert ökumenischen Gottesdienst ab 19 Uhr in der Christuskirche, Frankengraben. Der ökumenische Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche Weilerswist, Martin-Luther-Straße, beginnt um 19 Uhr. Der Ökumenekreis hat einen Bittgottesdienst für den Frieden vorbereitet.

Bundesweit bietet das Internet-Portal www.busstag.de viele Impulse für diesen Tag. Es steht dieses Jahr unter dem Motto „Genug ist genug“ und will Anstöße zum selbstkritischen Nachdenken geben über den Raubbau an der Natur und die Ursachen der Schuldenkrisen in vielen Ländern.

 
www.busstag.de
 

 

gar / 15.11.2011

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Pfarrer Werner sagt Adieu

Pfarrer Christian Werner wechselt an den Niederrhein. Der 55-jährige Pfarrer aus Bad Godesberg hat bereits im Advent eine Pfarrstelle in Straelen am linken Niederrhein angetreten. Am Sonntag, 22. Januar, nimnmt die Johannes-Kirchengemeinde Abschied.

„Der Wunsch der Gemeinde, gerade mich mit meinen Gaben und Fähigkeiten zu wollen, war so eindeutig und ermutigend, dass ich von Herzen ‚Ja‘ sage“, so der Theologe. Nachdem alle Töchter aus dem Pfarrhaus seien und er – so Gott wolle – noch elf Jahre Dienst tun könne bis zum Ruhestand, „habe ich mich mit meiner Frau zu einem neuen Aufbruch bewegen lassen“, erläutert Werner. Sein relativ zügiger Abschied hängt mit dem Wunsch aller Beteiligten zusammen, schnell einen guten Einstieg in die neue Gemeinde zu bekommen. Schon Heiligabend und Weihnachten wird er dort Gottesdienste halten, damit ihn viele Menschen kennen lernen können.

Leicht fällt es Christian Werner nicht, nach 22 Jahren die Gemeinde zu verlassen: „Mich haben viele Persönlichkeiten des Glauben und des Lebens aus der Gemeinde geprägt. Ich habe mich auf sie eingelassen. Ich bin dankbar, ihnen begegnet zu sein. Viele von ihnen musste ich schon beerdigen. Und unzählige Gottesdienste und Gesprächsabende bleiben unvergessen.“

Christian Werner war seit 1989 Pfarrer in Bad Godesberg. Mit feinem Gespür für nachdenkliche wie humorvolle Texte begeisterte er ebenso wie mit dem Gitarrenspiel. Predigtreihen und besondere thematische Gottesdienste wie zu Engeln sind sein Markenzeichen. Bei Vortragsabenden nahm er gerne zu aktuellen Themen und Jubiläen aus christlicher Sicht Stellung, meist gepaart mit Orgelstücken vom Kantor, so dass Wort und Musik auf besondere Weise miteinander verbunden wurden. Die ökumenische Zusammenarbeit lag ihm wie die innerevangelische Kooperation stets am Herzen. Um diese weiter zu intensivieren, setzte er sich dafür ein, dass vor drei Jahren der Evangelische Konvent Bad Godesberg gegründet wurde.

Auf Kirchenkreisebene engagierte er sich bis jetzt als Synodalbeauftragter für die Prädikantinnen und Prädikanten. Von allen anderen Ämtern auf kreis- und landeskirchlicher Ebene hatte er sich 2008 zurückgezogen. Sieben Jahre lang war Christian Werner stellvertretender Superintendent. Als Vorsitzender der Vereinigten Kreissynodalvorstände der drei Kirchenkreise des Bonner Raums übernahm er Verantwortung für viele übergemeindliche Einrichtungen wie Beratungsstelle und Schulreferat. Die Einrichtung der Fachberatung Islamfragen (2005-2008) im Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel geht auf seine Initiative zurück. Als Landessynodaler hatte er sich erfolgreich für den Umzug der Evangelischen Akademie von Mülheim an der Ruhr nach Bad Godesberg eingesetzt. Während vierzehn Jahren Abgeordnetenzeit gehörte er sieben Jahre der Theologischen Prüfungskommission an und engagierte sich im ständigen Ausschuss für Kirchenordnung und Rechtsfragen. Durch sein persönliches Engagement auf der Landessynode wurde die Kirchenordnung im Blick auf den größeren Stellenwert der Kirchenmusik geändert.

Am Sonntag, 22. Januar, beginnt um 10.30 Uhr in der Johanneskirche Bad Godesberg, Zanderstraße, ein besonderer Abschieds-Gottesdienst für und mit Christian Werner. Er steht unter dem Thema „Bachs Musik und Luthers Theologie“. Er wird wird von der Kantorei, Kantor Christoph Gießer, Pfarrerin Susanne Schrader und Pfarrer Christian Werner gestaltet.

 
 

 

Uta Garbisch / 13.11.2011

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Luthers Lieder wiederbeleben

Ein Plädoyer für Rhythmus, Sound und Pop gepaart mit lutherischem Liedgut hielt Professor Dr. Harald Schroeter-Wittke auf der Herbstsynode des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel am 12. November.

Luthers Lieder würden heute nur dann wieder belebt werden können, „wenn sie Pop werden, wie damals“, erläuterte der Universitätsprofessor für Didaktik der Evangelischen Religionslehre an der Universität Paderborn. Denn „Luthers Lieder waren eines der wichtigsten Medien für die Ausbreitung der Reformation und des Protestantismus.“

Wie die Wiederbelebung von statten gehen kann, probte Schroeter-Wittke mit den rund 70 stimmberechtigen Mitgliedern der Synode und ihren Gästen in der Rheinbacher Gnadenkirche. Die Synodalen sangen mit dem Blick in die Luft, schritten singend aufeinander zu oder bildeten große Kreise. Schröter-Wittke setzt in Gottesdienst und Predigt ebenso wie bei der Nutzung des Gesangbuchs auf Inszenierungen. Da können dann die Strophen eines Lieder mit anderen Melodien gesungen werden oder auch als „Krebs“, mit Melodie von hinten.

„Reformation und Musik“ ist auch der Schwerpunkt für 2012 im Rahmen des Reformationsjubiläums 2017. Eine musikalische Stafette durchläuft alle 38 Kirchenkreise der Evangelischen Kirche im Rheinland. Von Solingen kommt die Stafette vom 15. bis 22. Januar nach Bad Godesberg und in die Voreifel. Dazu haben die Kirchenmusiker um Kreiskantor Hans-Peter Glimpf und Christoph Müller, Vorsitzender des Fachausschusses für Kirchenmusik, ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Es reicht vom festlichen Gottesdienst mit viel Gesang über musikalisches Andachten und Vespern bis hin zu einer „Annäherung“ an Luthers Musik und Bachs Theologie.

Superintendentenbericht

„Entscheidend wird sein, wie wir vor Ort die Bedeutung der Reformation heute erlebbar machen“, unterstrich Dr. Eberhard Kenntner Dies beträfe alle 13 Gemeinden, die Werke und Einrichtungen des Kirchenkreises, so der Superintendent. in seinem jährlichen Bericht. Die zweite Stufe der KIBIZ-Revision betrachtet Kenntner mit Sorge. Die angekündigte Qualitätsverbesserung und Gleichstellung der Träger gehe einher mit einem faktischen Stopp des Ausbaus von U-3-Plätzen, wie etwa in Meckenheim.

Haushalt 2012 und Verwaltungsfusion

Die Vertreterinnen und Vertreter der 13 Kirchengemeinden aus Bad Godesberg und Voreifel verabschiedeten den Haushaltsplan für das Jahr 2012 mit einem Gesamtvolumen von 2,74 Millionen Euro. Damit liegen die geplanten Ausgaben leicht über dem Ansatz des Vorjahres. Eingeplant ist eine Entnahme von etwa 56.000 Euro aus Rücklagen. 460.000 Euro fließen in die Jugendarbeit, 375.000 in den Bereich Seelsorge.

Einstimmig beschloss das Kirchenparlament die Fusion der Verwaltungen des Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel (Verwaltungsamt Bonn) und des Gemeinde- und Kirchenkreisverbandes Bonn zum Evangelischen Verwaltungsverband in Bonn. Schon ab Januar 2012 werden die 24 Kirchengemeinden zwischen Mehlem und Sechtem, Bonn und Bad Münstereifel und die beiden Kirchenkreise von einer gemeinsamen Verwaltung betreut mit Sitz im Bonner Haus der Evangelischen Kirche. Die Bonner Kreissynode stimmte ebenfalls zu. Diese Fusion war vor Jahren noch fern jeder Realisierung.

Anträge an die Landessynode

Gleich vier Anträge richtete die Herbstsynode an die Landessynode. Kritisch sehen die Protestanten, wenn die Landessynode im Januar 2012 weitere verbindliche Strukturen für Verwaltungsreformen und Personalplanungen in den Gemeinden beschließen sollte und damit in deren Kompetenzen und Rechte eingreifen könnte. Daher fordern sie, dass die Konzepte den Gemeinden vorher als Proponendum vorgelegt werden sollen. Die bislang fehlende Vertretungsmöglichkeit von Fachausschussvorsitzenden durch deren Stellvertreter auf Synoden soll in der Kirchenordnung ergänzt werden, damit das jeweilige Fachgebiet stets repräsentiert ist. Außerdem votierten die Abgeordneten für die Beibehaltung von landeskirchlichen Zuschüssen in Höhe von 160.000 Euro zu Mutter-Kind-Kureinrichtungen. Und schließlich forderten sie die Anerkennung der Dienstzeiten von Pastorinnen und Pastoren im Sonderdienst bei der Gewährung der sogenannten Erfahrungszulage. Dieser Gehaltsbestandteil wird nach zwölf Dienstjahren gewährt, wobei der Sonderdienst bislang nicht mitzählt.

Abschied und Wahlen

Pfarrer Christian Werner wechselt an den Niederrhein. Der 55-jährige Pfarrer der Johannes-Kirchengemeinde Bad Godesberg tritt am vierten Advent eine Pfarrstelle in Straelen am linken Niederrhein an. Er wird am ersten Adventssonntag, 27. November, im Gottesdienst entpflichtet.

Gleichzeitig verabschiedete Superintendent Eberhard Kenntner folgende Synodale, die der Synode in Zukunft nicht mehr angehören werden: Helmut Schneider (Euskirchen), Monika Eifrig (Flamersheim), Dr. Iris Schneider (Thomas-Kirchengemeinde Bad Godesberg), Doris Kalff (Erlöser-Kirchengemeinde Bad Godesberg), Christina Manig und Dr. Reinhard Renger (Johannes-Kirchengemeinde Bad Godesberg), Dr. Wolf-Ulrich Jorke, Doris Röder und Ewald Krüger (Rheinbach), Friedrich-Wilhelm Ehmann (Swisttal) sowie Klaus Ziegenhagen (Zülpich).

Als neuen Vorsitzenden des Nominierungsausschusses beriefen die Gemeindevertreter den Pfarrer und stellvertretenden Superintendenten Mathias Mölleken aus Meckenheim. In den Fachausschuss für Kirchenmusik entsandten sie Monika Bock (Weilerswist). Stellvertretendes Mitglied im Finanzausschuss wird Detlef Radtke (Thomas-Kirchengemeinde Bad Godesberg).

Die Synodaltagung begann mit einem Gottesdienst in der Rheinbacher Gnadenkirche. Ein Grußwort sprach der Rheinbacher Bürgermeister Stefan Raetz.

Weitere Bilder vom Tage

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Ob tief herunter, …

… von den Wänden aus „gegeneinander“, …

oder bei der Bewegung im Kreis:

Die Synodalen freuten sich beim Ausprobieren.

„Christ ist erstanden“ im Rhythmus von Queens „We will rock you“: Das bewegt! (Fotos: Uta Garbisch)

 
Der Bericht des Superintendenten 2011
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Uta Garbisch / 13.11.2011

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Chiletag

Zum inzwischen 27. Mal findet am Sonntag, 13. November, im Gemeindezentrum Bad Münstereifel der Chiletag statt. Die Kirchengemeinde unterstützt so die Arbeit von Schwester Karoline Mayer und ihrer Selbsthilfegruppe „Cristo Vive“.

Cristo Vive wurde von der katholischen Ordensschwester Karoline Mayer gegründet und hilft, in Chile und Bolivien Not und Armut zu lindern, mit Kindergärten, Schulen und Werkstätten. „Wir als kleine Evangelische Kirchengemeinde Bad Münstereifel können nicht die Welt retten, aber an einem Eck dieser großen Welt können wir uns nachhaltig in ökumenischer Offenheit dafür einsetzen, die Milleniumsziele zur Bekämpfung von Armut, Krankheiten und Unterdrückung voran zu bringen“, so die Organisatoren.

Der ökumenische Chilekreis hat erneut ein interessantes Programm zusammengetragen: Nach dem Gottesdienst wird ab 11 Uhr vielerlei angeboten: Von Live-Musik, Schönem und Nützlichem auf dem Basar, Ausstellung, leckerem Essen, Kinderprogramm, bis zu aktuellen Projektinformationen und insbesondere einem Bericht mit Foto-Show von Maria und Frank Uhlig über ihre Besuchsreise in Chile.

Der Weltladen FAIRES ECK in Bad Münstereifel stellt zum Chiletag ein breit gefächertes Sortiment aus Lebensmitteln und Kunsthandwerk aus aller Welt zur Verfügung. Es gibt Speckstein aus Indien und Kenia, Filzartikel und Taschen aus Nepal, und, wie immer Textilien aus Chile von Schwester Karoline. Spezielle Weihnachtsartikel wie peruanische Tonkrippen, Baumbehang, Adventskalender sowie Wintertees runden das Angebot ab.

Der Chiletag beginnt am Sonntag, 13. November, um 11 Uhr nach dem Gottesdienst im Evangelischen Gemeindezentrum Bad Münstereifel, Langenhecke 33.

 
 

 

EB/gar / 10.11.2011

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… und Dein Licht wird immer weiterleuchten!

In einem ökumenischen Gottesdienst am Sonntag, 11. Dezember 2011, wollen Christinnen und Christen fehlgeborener, totgeborener und frühverstorbener Kinder in Euskirchen gedenken.

Jedes Jahr sterben allein in Deutschland 20 000 Kinder und junge Erwachsene, weltweit sind es um ein Vielfaches mehr. Und überall bleiben trauernde Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde zurück. Täglich wird in den einzelnen Familien dieser Kinder gedacht. Doch einmal im Jahr wollen weltweit Betroffene nicht nur ihrer eigenen Töchter, Söhne, Schwestern, Brüder, Enkel und Enkelinnen gedenken.

Ein Licht geht um die Welt.

Jedes Jahr am 2. Sonntag im Dezember stellen seit vielen Jahren Betroffene rund um die ganze Welt um 19.00 Uhr brennende Kerzen in die Fenster. Während die Kerzen in der einen Zeitzone erlöschen, werden sie in der nächsten entzündet, so dass eine Lichterwelle 24 Stunden die ganze Welt umringt.
Jedes Licht im Fenster steht für das Wissen, dass diese Kinder das Leben erhellt haben und dass sie nie vergessen werden. Das Licht steht auch für die Hoffnung, dass die Trauer das Leben der Angehörigen nicht für immer dunkel bleiben lässt. Das Licht schlägt Brücken von einem betroffenen Menschen zum anderen, von einer Familie zur anderen, von einem Haus zum anderen, von einer Stadt zur anderen, von einem Land zum anderen. Es versichert Betroffene der Solidarität untereinander. Es wärmt ein wenig das kalt gewordene Leben und wird sich ausbreiten, wie es ein erster Sonnenstrahl am Morgen tut.

Der Gottesdienst beginnt am Sonntag, 11. Dezember, um 16 Uhr in der Kirche Herz-Jesu Euskirchen.

 
 

 

EB/gar / 10.11.2011

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