Zurück aus Litauen

Hier wird keine Nation und keine Konfession ausgeschlossen: die Militärseelsorgerin beim Gottesdienst. Foto: Bundeswehr/Lennard Liedtke

Sie ist Botschafterin der evangelischen Kirche mit Leidenschaft für ihre Profession: So beschreibt ein aktueller Artikel auf der Bundeswehr-Website Pfarrerin Silke Röcher-Hoffmann. Anschaulich schildert er ihre Arbeit in der Militärseelsorge und ihre gerade zu Ende gegangenen Einsatz in Litauen.

Übrigens ist die Militärpfarrerin aus Rheinbach die Tochter eines Kriegsdienstverweigerers – wodurch sie gewissermaßen eine „pazifistische Prägung“ erhielt. Aber, so verrät sie, ihr Leitmotiv sei es immer gewesen, sich „in die andere Seite“ hineinzuversetzen.

In Litauen betreute sie die Soldatinnen und Soldaten der multinationalen Enhanced Forward Presence Battlegroup. Was man mit “Verstärkter Vornepräsenz“ übersetzen könnte, ist eine Beistandsinitiative der NATO. Sie soll der Sicherung der Ostflanke der verbündeten Staaten und der Abschreckung gegenüber Russland dienen. Jeweils rund 1000 Soldate

Begleitet gerne Lieder mit der Gitarre:
Silke Röcher-Hoffmann. Foto: Bundeswehr/Lennard Liedtke

n und Soldatinnen werden dafür rotierend in Estland, Lettland, Litauen und Polen stationiert.

Natürlich spielen Gottesdienste in Röcher-Hoffmanns Arbeit eine zentrale Rolle. Als Militärpfarrerin richtet sich dabei an alle – unabhängig von der jeweiligen nationalen Zugehörigkeit oder Konfession. Bibelfrühstücke und gemeinsame Kinoabende bietet sie ebenfalls an. Natürlich sind auch Einzelgespräche immer möglich.

Den ganzen Artikel gibt es hier: bundeswehr.de

Video-Botschaft aus Estland

Dreharbeiten für eine Online-Mini-Andacht der Evangelischen Militärseelsorge zum 4. Advent. ©Bundeswehr/Martin Wiemann

Ein einfaches Kreuz steht auf dem mit Schilfgras bewachsenen Weiher auf der Ämari Airbase in Estland. Daneben Silke Röcher-Hoffmann. Die Militärseelsorgerin aus Rheinbach dreht dort eine Video-Andacht. Es war ihre erste Einsatzbegleitung. Das Video entstand im November und ist ein Beitrag zum Adventskalender der Militärseelsorge. In einem Bericht erzählt sie von ihren Erfahrungen im Ausland . Röcher-Hoffmann ist sonst im Militärpfarramt in Rheinbach tätig. Ihr Beitrag für den Adventskalender der Militärseelsorge wird am 4. Advent freigeschaltet.

Militärpfarrerin Silke Röcher-Hoffmann am improvisierten Altar in Estland.
© Bundeswehr/Daniel Redell

Der digitale Adventskalender der Militärseelsorge hält eine Botschaft bereit, die wohl das größte Geschenk ist: „Weihnachten findet statt!“ Unter diesem Motto werden per E-Mail-Newsletter täglich geistliche Impulse mit passenden Bildern geliefert. Auf der Website www.weihnachtenfindetstatt.de werden dazu täglich vertiefende Inhalte sowie „Biblisches und Kurioses“ veröffentlicht. Also lassen Sie sich überraschen. Eine Anmeldung zum Newsletter ist über die Webseite noch möglich.

ekir.de/gar