Wenn Kinder trauern

Foto: Diakonie Euskirchen

Nach den Herbstferien: Trauergruppen für Kinder und Jugendliche in Euskirchen. Wenn ein geliebter Mensch stirbt, löst dies viel in den Angehörigen aus. Kinder und Jugendliche trauern dabei anders als Erwachsene. Um diese besonderen Bedürfnisse in einer schweren Zeit wahrzunehmen und bewältigen zu können, gibt es ein Team von verständnisvollen Fachkräften im Diakonischen Werk Euskirchen.

In einer Trauergruppe werden Angebote gemacht, die es den Kindern und Jugendlichen erleichtern, über ihren Schmerz zu sprechen und zu lernen, diesen zu bewältigen. Dies geschieht zum Beispiel über Reden, Basteln, Abschiedsrituale, Spielen, Bewegen, Schreiben, Erinnern, Gemeinschaft und vieles mehr.

Für Themen, die über den Bedarf hinausgehen, werden auch Einzelgespräche angeboten. Hier gibt es die Möglichkeit, Themen zu besprechen, die Kinder und Jugendliche bewegen, die aber in einer Gruppe (noch) keinen Platz finden können.

Das Angebot ist kostenfrei und überkonfessionell. Es steht jedoch eine christliche Wertevorstellung hinter unserer Arbeit und die Zusammenarbeit erfordert eine Verbindlichkeit auf beiden Seiten.

Nach den Herbstferien werden zwei Kurse starten. Ein Kurs für Kinder und ein Kurs für Jugendliche. Mittwochs treffen sich die festen Gruppen mit maximal sechs Teilnehmenden im zweiwöchigen Wechsel in unseren Gruppenräumen in der Kaplan-Kellermann-Straße 14 in Euskirchen. Die Details geben wir Ihnen bei Bedarf gerne bekannt.

Die Angebote werden von Ruth Claudia Ude und Dorothee Meidling organisiert und geleitet. Dienstag und Freitag erreichen Sie Frau Ude unter der Mobilnummer 0151/169 840 18. Außerhalb dieser Zeiten können Sie dort gerne eine Nachricht hinterlassen, dann rufen wir Sie zurück.

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Gerne informiert das DiakonischeWerk Euskirchen in seiner Geschäftsstelle oder telefonisch über seine Angebote:

Diakonisches Werk Euskirchen
Kaplan-Kellermann-Straße 12, 53879 Euskirchen
Tel. 0 22 51 – 92 90 0, www.diakonie-eu.de

Nadine Günther-Merzenich (Geschäftsführung)

Geschrieben von Dr. Uta Garbisch am 24. September 2020