Von der Flucht zur Integration

Foto: Diakonie-RWL

„Wir müssen aufhören, in der Flüchtlingsfrage politische Symboldebatten zu führen“ – So lautet der Appell von Bischof Heinrich Bedford-Strohm im soeben erschienenen Buch „Geflüchtete in Deutschland. Ansichten – Allianzen – Anstöße“. Die Publikation, die die Diakonie RWL mit anderen Akteuren herausgibt, setzt sich kritisch mit dem aktuellen Trend zu Repression und Populismus auseinander – und zeigt, wie Integration gelingen kann.

Mehr als 50 Autorinnen und Autoren haben sich beteiligt und eine Vielzahl von Aspekten zusammengetragen. Das „Recht auf Ankommen“ wird ebenso angesprochen wie die europäische Asylpolitik, die Arbeitsmarktintegration von Asylbewerbern und die Netzwerkarbeit im Stadtteil, das Verhältnis von Migration und Seelsorge wird ebenso zur Sprache gebracht wie der Schutz von geflüchteten Frauen vor Gewalt.

Zahlreiche Praxisbeispiele aus dem Ruhrgebiet zeigen konkret und ehrlich, welche Chance die Flüchtlingsarbeit vor Ort Kommunen und Kirchengemeinden bietet, aber auch welche Schwierigkeiten damit einhergehen. Die Skala reicht dabei von der Betreuung unbegleiteter Minderjähriger über Integrationsaufgaben der Kindertagesstätten und Schulen bis hin zu Netzwerken für Ehrenamtliche und spezifischen Fragen der Entwicklung von Kirchengemeinden.

Eine Rezension finden Sie auf der Webseite der Diakonie RWL www.diakonie-rwl.de/themen/migration-und-flucht/neuerscheinung-gefluechtete-deutschland

Geschrieben von Kirchenkreis am 15. Dezember 2016