Gaff nicht in den Himmel …

Am 1. und 2. Juli: Luther-Oratorium in Euskirchen und Bad Godesberg

Das Lied-Oratorium `Martin Luther: Reformation heute´ mit Musik von Matthias Nagel und Texten von Dieter Stork beinhaltet sowohl alte Lutherchoräle als auch Popularmusik für einen bis zu vierstimmigen Chor, Solisten, Orchester und Band. Es wechseln kurze Sprechszenen (zwei Sprecher) mit Liedern. Texte – mal Zitate, mal Berichte – werden von Musik ergänzt, immer neue Musik-/Text-Situationen entstehen. Der Vers eines Lutherliedes steht neben dem Vers eines Chansons. In beiden Liedelementen wird nach einer Lösung von Lebensfragen gesucht, Fragen, die wir bis heute stellen. Oder: Lutherlied und moderner Song werden Zeile für Zeile miteinander verwoben, alte Melodie steht „gegen“ aktuelle Melodie, E-Bass „gegen“ Flötenton, um zu verdeutlichen, wie eng Mittelalter und Neuzeit in Luther und in uns beieinander wohnen. Die Liedelemente möchten eine Brücke vom Damals ins Heute – und umgekehrt – schlagen.

Es musizieren Familien mit jugendlichen und jungen erwachsenen Kindern der Erlöser-Kirchengemeinde Bad Godesberg, ein Orchester und eine Band. Solisten: Alexandra Thomas – Mezzosopran, Frederik Schauhoff – Bariton, Christopher Necke, Nikolaus Borchert – Sprecher. Die Leitung obliegt Kantor Christian Frommelt.

Die Aufführungen:

Samstag, 1. Juli 2017, um 19 Uhr, in der Evangelischen Kirche Euskirchen, Kölner Straße 41.

Sonntag, 2. Juli 2017, um 19.30 Uhr, in der Erlöserkirche Bad Godesberg, Rüngsdorfer Straße. Karten gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse.

Die weibliche Seite der Reformation

Foto: evdus

Premiere in Düsseldorf: Am Reformationstag 2016 hat das „Festival der Reformatorinnen“ Uraufführung. Sechs Frauen schlüpfen in die Rollen von Geschlechtsgenossinnen, die die reformatorische Bewegung auf sehr unterschiedliche Weise in ihrer Ausbreitung befördert haben: als Regentin, Theologin, Pädagogin, Pfarrfrau, Liederdichterin oder Schriftstellerin.

In diesem Theaterstück nehmen die Protagonistinnen des 16. Jahrhunderts in historischen Kostümen Gestalt an. Dabei sind Katharina Schütz, eine frühe feministische Theologin, gespielt von Dagmar Gruß. Sabine Cornelissen übernimmt die Rolle von Katharina von Bora, die als entflohene Nonne großes ökonomisches Geschick und die Pfarrhauskultur entwickelte. Außerdem treten auf: Wibrandis Rosenblatt (Dr. Brita Larenz), Elisabeth von Calenberg (Helga Boese) und Magdalena Heymair (Maria Wilmink). Die Moderation in der Johanneskirche Düsseldorf hat Simone Silberzahn.

Hier der Bericht auf „Evangelisch in Düsseldorf: Andacht und Empfang zum Reformationsfest 2016

Das gemeinsame Projekt der Kirchenkreise Bonn, Bad Godesberg-Voreifel und An Sieg und Rhein zum Reformationsjubiläum 2017 ist an sechs weiteren Terminen zu sehen, unter anderem auf dem Kirchentag in Berlin.

Nächste Aufführung ist am Samstag, 11. März 2017, 18 Uhr, im Haus der Evangelischen Kirche Bonn, Adenauerallee 37.

gar

Die weibliche Seite der Reformation

Foto: evdus

Premiere in Düsseldorf: Am Reformationstag 2016 hat das „Festival der Reformatorinnen“ Uraufführung. Sechs Frauen schlüpfen in die Rollen von Geschlechtsgenossinnen, die die reformatorische Bewegung auf sehr unterschiedliche Weise in ihrer Ausbreitung befördert haben: als Regentin, Theologin, Pädagogin, Pfarrfrau, Liederdichterin oder Schriftstellerin.

In diesem Theaterstück nehmen die Protagonistinnen des 16. Jahrhunderts in historischen Kostümen Gestalt an. Dabei sind Katharina Schütz, eine frühe feministische Theologin, gespielt von Dagmar Gruß. Sabine Cornelissen übernimmt die Rolle von Katharina von Bora, die als entflohene Nonne großes ökonomisches Geschick und die Pfarrhauskultur entwickelte. Außerdem treten auf: Wibrandis Rosenblatt (Dr. Brita Larenz), Elisabeth von Calenberg (Helga Boese) und Magdalena Heymair (Maria Wilmink). Die Moderation in der Johanneskirche Düsseldorf hat Simone Silberzahn.

Hier der Bericht auf „Evangelisch in Düsseldorf: Andacht und Empfang zum Reformationsfest 2016

Das gemeinsame Projekt der Kirchenkreise Bonn, Bad Godesberg-Voreifel und An Sieg und Rhein zum Reformationsjubiläum 2017 ist an sechs weiteren Terminen zu sehen, unter anderem auf dem Kirchentag in Berlin.

Nächste Aufführung ist am Samstag, 11. März 2017, 18 Uhr, im Haus der Evangelischen Kirche Bonn, Adenauerallee 37.

gar

„Gottes Wort muss mit Händen zu greifen sein“

Die neue Lutherbibel stellt am 28. Oktober Wolfgang Thielmann im Gespräch mit Ebba Hagenberg-Miliu vor. Ab Freitag kommt die neu standardisierte Lutherbibel druckfrisch in die Buchhandlungen: pünktlich noch kurz vor dem Reformationsjahr 2017, wissenschaftlich auf dem neusten Stand und an vielen Stellen zurück in den für die Älteren noch vertrauten Luther`schen Wortlaut überführt.

Warum orientiert sich dieses komplett revidierte Alte und Neue Testament also wieder mehr an der Sprache des großen Reformators? Weil sie prägnant, klingend, ja poetisch war? Welche Rolle spielte Sprachschöpfer Luther für die Entwicklung von Sprache, Kultur und Glauben?

Fragen wie diese stellt die zweite Luther-Veranstaltung der Parkbuchhandlung Bad Godesberg unter dem Motto „Gottes Wort muss mit Händen zu greifen sein“ am Freitag, 28. Oktober, 19.30 Uhr. Im Gespräch ist wieder Wolfgang Thielmann (stellvertretender Leiter „Christ und Welt“ in der ZEIT) mit seiner Journalistenkollegin Ebba Hagenberg-Miliu (General-Anzeiger Bonn, epd).

Beginn ist am Freitag, 28.Oktober 2016, um 19.30 Uhr, in der Parkbuchhandlung Bad Godesberg, Koblenzer Straße 57, Eintritt 12 Euro, Reservierung in der Buchhandlung oder unter (0228) 35 21 91.

EB

Foto: EKiR/Deutsche Bibelgesellschaft