Für das Café Sofa stimmen

Ganz schnell und unkompliziert kann das Café Sofa in Meckenheim finanziell unterstützt werden. Beim jährlichen Online-Abstimmungs-Wettbewerb der PSD Bank hat der Verein „Wir für Inklusion“ die Chance, einen Preis zu gewinnen. Bis zum 5. Oktober kann täglich einmal abgestimmt werden – das erhöht die Chancen, ins Finale zu kommen.

Ein Gewinn unterstützt das Café – und die Besucher:innen können noch lange Zeit den leckeren Kuchen und die schöne Atmosphere im Café geniessen.

Zur Abstimmung geht es hier über diesen Link.

Und das Café Sofa ist über diese Webseite zu erreichen www.cafe-sofa-meckenheim.de oder direkt in der Hauptstraße 59 in Meckenheim.

Tag der Sozialen Dienste

Der Meckenheimer Tag der Sozialen Dienste am 6. Juli steht diesmal ganz im Zeichen der Inklusion. Das Motto „Mittendrin und ganz dabei“ macht besonders auf die Situation benachteiligter Menschen in der Kommune aufmerksam.

Mit zwei Stelen, also großen Stellwänden, machen die Sozialen Dienste ihre Inklusionsarbeit sichtbar. Die teilnehmenden Organisationen stellen darauf das bisher Erreichte und Wünsche für die Zukunft ihrer Arbeit auf darauf befestigten Kacheln dar. Besucher und Besucherinnen können ihre Wünsche zum Thema Inklusion auf bereit liegenden Kacheln äußern und aufhängen lassen. Diese Stelen werden nach Abschluss der Veranstaltung öffentlich in verschiedenen Einrichtungen ausgestellt.

Ein buntes Bühnenprogramm mit integrativen Tanz-Aufführungen der Plön-Freizeit, CrossSongs und eine Vorführung von Assistenz-Hunden erwartet die Besucher und Besucherinnen. Die integrative Musikband Bonner Stadtmusikanten von Udo Seehausen sorgt für musikalische Unterhaltung. Superintendent und Pfarrer Mathias Mölleken führt durch das Programm und wird Bürgermeister Bert Spilles begrüßen können. Beide sprechen in einem Interview über das Thema Integration. Der Tag der Sozialen Dienste möchte die meist ehrenamtlich erbrachte Arbeit der verschiedenen Organisationen würdigen und anerkennen. Er findet seit 2003 alle zwei Jahre statt. Für das leibliche Wohl wird mit einem Angebot an Getränken, Kaffee und Kuchen gesorgt.

Der Tag der Sozialen Dienste mit vielen Ständen von Organisationen und Einrichtungen findet am Samstag, 6. Juli 2019, von 11 bis 14 Uhr, auf dem Neuen Markt in Meckenheim beim Glockenspiel statt.

Plakat Tag der sozialen Dienste 06.07.19

EB/gar

„Alt werden – aber wie?

Diakoniesonntag am 4. November in Meckenheim:  Unsere Eltern und Großeltern wussten, wie ihr Leben weiterging, wenn sie „in die Jahre“ gekommen waren. Heutzutage können Menschen dank der immens gestiegenen Lebenserwartung die „geschenkte Zeit“ ganz anders nutzen, haben aber auch die Qual der Wahl, wie sie diese gestalten wollen.

Beim Diakoniesonntag werden diese Fragen bereits im zentralen Gottesdienst in der Christuskirche angesprochen und im Anschluss an den Kirchenkaffee in drei Gesprächsgruppen vertieft. Die Themen dort lauten „Das Leben neu ausrichten“, „Was kann ich teilen?“ und „Wie möchte ich leben?“. Pfarrerin Susanne Back-Bauer hat diese Fragestellungen zusammen mit dem Diakonieausschuss der Evangelischen Kirchengemeinde Meckenheim und dem Evangelischen Seniorennetzwerk-RWL vorbereitet.

Der Mittwochschor wirkt bei der Gestaltung des Sonntages mit. Darüber hinaus sorgen Sabine Kölsch und Birgit Leckebusch mit dem Sketch „Der Knoten im Taschentuch“ sowie die Jugendmitarbeiter mit einem Poetry Slam für Auflockerung und einen unterhaltsamen Abschluss gegen 13.30 Uhr. Auch das leibliche Wohl wird mit Getränken, Kuchen und Suppe zum Mittagessen nicht zu kurz kommen.

Der Diakoniesonntag am 4. November 2018 beginnt um 10 Uhr in der Christuskirche Meckenheim, Dechant-Kreiten-Straße.

Begleitend zur Veranstaltung können sich die Besucherinnen und Besucher die Ausstellung „Mit den Augen der Weisheit“ ansehen. Zusätzlich steht ein von der Evangelischen Bücherei zusammengestellter Büchertisch bereit, von dem Anregungen nach Hause (oder zum Nachlesen) mitgenommen werden können.

EB/gar

Demenz geht alle an

Fachfrau in Demenzfragen: Dr. Ursula Becker. Foto: privat

Thematischer „Gottesdienst mit Gast“ am 16. September:

Viele Menschen haben mit dem Thema Demenz zu tun, sei es als Betroffene, als Angehörige oder als Nachbarn, Freunde und Gemeindeglieder. Daher hat die Evangelische Kirchengemeinde Meckenheim die Erkrankung in den kommenden Wochen zu einem Schwerpunktthema gemacht. Beim „Gottesdienst mit Gast“ am 16. September stellt sich die Ärztin Dr. Ursula Becker den Fragen von Pfarrerin Susanne Back-Bauer. Ursula Becker aus Alfter ist nach langjähriger hausärztlicher Tätigkeit heute selbstständig als Dozentin, systemische Familientherapeutin, Coach und Organisationsberaterin tätig. Sie berät bundesweit Einrichtungen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Altenpflege in Demenzfragen und Palliativpflege.

Da immer mehr Menschen immer älter werden, nimmt auch die Zahl derer zu, die an Demenz erkranken. Viele empfinden Hilflosigkeit. Sie wissen nicht, wie sie Menschen mit einer Demenzerkrankung begegnen sollen. Betroffene sind unsicher, ob sie mit ihrer Erkrankung als Gesprächspartner oder Mitglied einer Gemeinschaft angenommen werden. Vor diesem Hintergrund möchte die Kirchengemeinde informieren und sensibilisieren sowie Hilfsangebote vorstellen.

Der „Gottesdienst mit einem Gesprächsgast“ ist dort ein neues Konzept. Mit dieser Gottesdienstform sollen Kirche und Leben, Alltag und Sonntag, Glaube und Gesellschaft miteinander verknüpft und die Themen und Fragen, die Menschen bewegen, noch stärker in den Fokus genommen werden. Das Interview ersetzt hierbei nicht die Predigt, sondern vertieft sie.

Der erste „Gottesdienst mit Gast“ zum Thema Demenz findet am Sonntag, 16. September 2018, um 10 Uhr, in der Christuskirche Meckenheim, Dechant-Kreiten-Straße, statt. Im Anschluss an den Gottesdienst können Interessierte beim Kirchenkaffee das Gespräch mit Ursula Becker und untereinander fortsetzen.

Zwei Vortragsabende schließen sich an:

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 19 Uhr, im Gemeindehaus Christuskirche
„Wenn nichts zu machen ist, ist noch viel zu tun …“
Begleitung von Menschen in der letzten Lebensphase

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 19 Uhr, im Gemeindehaus Christuskirche
Einfach nur da sein – reicht das?
Menschen mit Demenz erreichen – Möglichkeiten der Kontaktaufnahme
Sicherheit und Vertrauen im Umgang mit Menschen mit Demenz

Zu den Abenden sind insbesondere pflegende Angehörige, in Seniorenarbeit, Besuchsdienst, Seniorenheimen ehrenamtlich Engagierte, aber auch alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Beten und Arbeiten gehören zusammen

Susanne Back-Bauer (Foto: Uta Garbisch)

Susanne Back-Bauer wird als neue Pfarrerin in Meckenheim eingeführt

Sie muss nur ein Wort sagen. Dann erkennt man ihre schwäbische Heimat, schmunzelt Susanne Back-Bauer. Dabei ist die Theologin schon seit fast 20 Jahren im Rheinland tätig. Nun wird die 59-Jährige als Pfarrerin in Meckenheim eingeführt. Mit einem Dienstumfang von 75 Prozent entlastet sie Superintendent Mathias Mölleken im Bezirk Christuskirche.

Gottesdienste, Konfirmandenunterricht und Schulgottesdienste, Seniorenarbeit, Bibelgesprächskreis und Diakonie: Seit Mitte Februar befindet sich Back-Bauer in der „Einarbeitungsphase“, wie sie selbst sagt. „Stück für Stück erobere ich meine Arbeitsbereiche. Das ist spannend, aufregend und sehr intensiv.“

Als Pfarrerin kommt es ihr ganz besonders darauf an, dass Spiritualität und Engagement, Beten und Arbeiten zusammen gehören. „Das bedeutet für mich lebendige, für alle offene Gottesdienste und Zuwendung zu denen, die in unserer Gesellschaft am Rand leben.“ Außerdem ist ihr Raum für seelsorgerliche Begleitung und Offenheit für die, die von der Kirche nichts mehr erwarten, wichtig. „Die Kirche muss mitten im Leben stehen und die drängenden Probleme unserer Zeit aufgreifen.“

Mit anderen im Team von Haupt- und Ehrenamtlichen zusammen zu arbeiten, schätzt Back- Bauer sehr. Dass dies in Meckenheim auch gleich mit drei Pfarrerinnen in drei Bezirken geschieht, freut sie besonders. Denn beim Berufsstart vor 30 Jahren war sie lange die einzige Pfarrerin im Dekanat auf der schwäbischen Alb.

1956 in Stuttgart geboren, studierte Susanne Back-Bauer in Tübingen und Erlangen Theologie. 1983 begann ihr Vikariat in Tübingen. Von 1985 bis 1997 war sie in Baden-Württemberg an mehreren Stationen als Gemeindepfarrerin, Klinikseelsorgerin und Landesblindenpfarrerin tätig. 1998 folgte sie ihrem Mann ins Rheinland und wurde Klinikseelsorgerin in Bonn. Zuletzt arbeitete sie bis 2013 mit halber Stelle als Gemeindepfarrerin in Alfter in der Kirchengemeinde Vorgebirge (Rhein-Sieg-Kreis). Es folgte eine „Sabbat-Zeit“, die sie auch zum Besuch von Lehrveranstaltungen an den Universitäten Bonn und Bochum nutzte. Seit 2007 gehört sie zum Vorstand der Telefonseelsorge Bonn/Rhein-Sieg. Noch einmal eine neue Aufgabe in Meckenheim übernehmen zu dürfen, bezeichnet Back-Bauer als „großen Glücksfall“.

Der Einführungsgottesdienst von Pfarrerin Susanne Back-Bauer beginnt am Sonntag, 17. April 2016, um 10 Uhr, in der Christuskirche Meckenheim, Dechant-Kreiten-Straße. Er wird von Superintendent Mathias Mölleken geleitet.