Figuren aus Eiche

Über 100 Holzfiguren geben der Weihnachtsgeschichte buchstäblich ihre eigene Gestalt: In der Heilandkirche steht auf 40 Quadratmetern wieder die große Weihnachtskrippe.

Der Münsteraner Schnitzer Albert Nadolle und der frühere Gemeindepfarrer Helmuth Hofmann nahmen sich zwischen 1980 und 1995 viel Zeit, bis alle Figuren fertig gestellt waren. Sie sind anatomisch genau nachgebildet und aus schwer zu schnitzenden Eichenholz, teilweise sogar aus Mooreiche, gefertigt. „Das eigentliche Geheimnis ist die naive Gestaltung und die schlichte Innigkeit der Figuren, die dem Betrachter den Trost der biblischen Botschaft vermitteln“, drückt Susanne Hartenstein, Öffentlichkeitsreferentin der Heilandkirchengemeinde, die Faszination der Krippe aus.

Rund um das Geburtsgeschehen des Jesuskindes sind Personen aus dem Alten und Neuen Testament dargestellt, die in anderen Krippe normalerweise nicht vorkommen: König David, Johannes der Täufer und seine Mutter Elisabeth, die Seherin Sibylle und die Königin von Saba. Zur Glaubenssymbolik der einzelnen Figuren informiert ein ausführliches Krippenheft.

Die Krippe ist ab Heiligabend vor und nach den Gottesdiensten sowie freitags, samstags und sonntags bis zum 16. Januar zwischen 15 und 18 Uhr zu besichtigen. Samstags findet jeweils um 15 Uhr eine Führung statt.
Wie immer ist die Weihnachtskrippe nicht nur ein Ort, den man sehend bestaunen kann. An den Krippensonntagen erklingt jeweils um 18 Uhr die „Musik an der Krippe“.

 

 

 
 

 

gar / 22.12.2004

 

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Geschrieben von Pressereferat BGV am 22. Dezember 2004