Es gibt so viel zu erzählen

50 Jahre TelefonSeelsorge Bonn / Rhein-Sieg: Superintendentin Almut van Niekerk (v.l.), Leiterin Dagmar Fox, Vorsitzende Barbara Utz und Stadtdechant Dr. Wolfgang Picken.

„Es gibt so viel zu erzählen. Es braucht Menschen, die da sind und zuhören.“ Superintendentin Almut van Niekerk würdigte in ihrer Predigt in der Bonner Kreuzkirche die Ökumenische Telefonseelsorge. Im Festgottesdienst anlässlich des 50-jährigen Bestehens der TelefonSeelsorge Bonn / Rhein-Sieg machte die Theologin deutlich, dass Schicksalschläge das Leben dramatisch verändern können. Umgekehrt könne sich manchmal […]
„Es gibt so viel zu erzählen. Es braucht Menschen, die da sind und zuhören.“ Superintendentin Almut van Niekerk würdigte in ihrer Predigt in der Bonner Kreuzkirche die Ökumenische Telefonseelsorge.
Im Festgottesdienst anlässlich des 50-jährigen Bestehens der TelefonSeelsorge Bonn / Rhein-Sieg machte die Theologin deutlich, dass Schicksalschläge das Leben dramatisch verändern können. Umgekehrt könne sich manchmal auch plötzlich vieles zum Guten wenden – durch ein Wunder, eine Heilung, eine unerwartete Liebesgeschichte. Es gibt so viel zu erzählen – von dem, was den Menschen „im Leben zugemutet und zugetraut wird“.
Die Superintendentin gründete ihre Predigt auf das Matthäus-Evangelium, Kapitel 25. „So sieht Glaube konkret aus, Nachfolge ganz anschaulich auf den Punkt gebracht.“ Hungrige erhalten zu essen, Durstige zu trinken, Nackte bekommen Kleidung, Kranke Besuch. „Bei den Geringsten sein, bei den Fremden, Nackten, Hungrigen, Durstigen, Gefangenen, bei denen, die anrufen, weil sie niemand anders haben.“ In der Telefonseelsorge „geht es um den anderen, ihm ist Raum zu geben“, so van Niekerk. Ohne Vorurteile.
Die Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises An Sieg und Rhein leitete den Gottesdienst mit dem Titel „Zuhören und Dasein“ zusammen mit dem Bonner Stadtdechanten Dr. Wolfgang Picken. Er ist der Auftakt für die Jubiläumsfeiern im September.
Bei der Telefonseelsorge Bonn/Rhein-Sieg engagieren sich 85 eigens geschulte Ehrenamtliche. Die Leiterin der TelefonSeelsorge Bonn/Rhein-Sieg, eine der wenigen hauptamtlichen Mitarbeitenden, ist die Diplom-Heilpädagogin Dagmar Fox. Die Arbeit der TelefonSeelsorge ist als Verein organisiert wird finanziell getragen von der katholischen und evangelischen Kirche mit Unterstützung der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises.
Zusätzlich wird das weitere Wirken von denen gefördert, die aus Dankbarkeit und Anerkennung der großartigen Arbeit heraus gerne spenden. Möglichkeiten dafür finden Sie auf der Website:
Text und Foto: ekasur.de