Weihnachten kommt

Foto: Uta Garbisch

In den Kirchen, draußen oder digital: Wer Weihnachten in einem Gottesdienst feiern möchte, hat viele Möglichkeiten.

Soweit es die Corona-Pandemie erlaubt, feiern Christinnen und Christen Heiligabend und an den beiden Weihnachtstagen die Geburt Christi, Gottes Sohns. Zahlreiche Vorkehrungen werden die Gottesdienstbesucher:innen vor Ansteckungen schützen. Für die verschiedenen Sicherheitsbedürfnisse gibt es unterschiedliche Angebote. In den präsenten Gottesdiensten gilt mehrheitlich „gesund oder genesen“ (2G-Regel), in der Regel muss man sich zusätzlich anmelden.

Aktuelle Informationen, wann, wo und wie die Kirchen zu Weihnachten einladen, bietet die bundesweite Datenbank weihnachtsgottesdienste.de. Natürlich verbreiten die Gemeinden in Bad Godesberg und der Voreifel ihre Gottesdienstpläne auch auf ihren Websites. Denn vielleicht wird sich in den kommenden Tagen noch die eine oder andere Planung ändern müssen, um den Schutz aller weiter zu erhöhen.

Hunderte Gottesdienste an Heiligabend und zu Weihnachten sind jetzt in einer Online-Gottesdienst-Suche abrufbar. www.ekir.de/weihnachten zeigt Angebote im gesamten Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland – von Aachen bis Bad Kreuznach, von Flammersfeld, Idar-Oberstein, Trier und Völklingen bis nach Zülpich.
Die bundesweite Suche ist hier: weihnachtgottesdienste.de.

Kirche im Netz an Heiligabend

Erlöser-Kirchengemeinde www.erloeser-kirchengemeinde.de
Videogottesdienste
14 Uhr und 15.30 Uhr Familiengottesdienst mit Krippenspiel
17 Uhr und 18.30 Uhr Christvesper

Johannes-Kirchengemeinde www.johannes-kirchengemeinde.de
Gottesdienste im Livestream
15 Uhr Familiengottesdienst mit Krippenspiel
17 Uhr Christvesper

Thomas-Kirchengemeinde www.thomas-kirchengemeinde.de
Livestream auf Youtube
17 Uhr Christuskirche
17 und 23 Uhr Pauluskirche

Kirchengemeinde Euskirchen ev-kirche-euskirchen.de
Livestream auf Youtube

15 Uhr Familiengottesdienst
18.15 Uhr Christvesper

Kirchengemeinde Meckenheim www.meckenheim-evangelisch.de
Livestream auf Youtube

15 Uhr Gottesdienst mit Krippenspiel aus der Friedenskirche

Kirchengemeinde Swisttal ev-kirche-swisttal.de
Livestream auf Youtube
16.30 Uhr Christvesper mit Vizepräses Christoph Pistorius

Kirchengemeinde Wachtberg www.wachtberg-evangelisch.de
Zoom-Gottesdienste
15.30 Uhr Zoom-Gottesdienst mit Krippenspiel aus Niederbachem
16 Uhr Familiengottesdienst mit Krippenspiel aus der Gnadenkirche
18 Uhr Zoom-Gottesdienst aus Niederbachem
18 Uhr Christvesper aus der Gnadenkirche

Christus-Kirchengemeinde Zülpich www.ev-christuskirche-zuelpich.de
Livestream auf Youtube
17.30 Uhr Christvesper

 

Lieber sicher und solidarisch

Die Tanne war schon ausgesucht: Mit Wehmut hat die Kirchengemeinde Euskirchen ihre großen Open Air - Gottesdienste abgesagt. Foto: Michael Bork

Immer wieder anders. Das ist in diesen Tagen und Wochen auch bei Kirche so. Jetzt haben die Presbyterien entschieden, wie sie ab sofort mit den Gottesdiensten vor allem an Weihnachten umgehen. Das Ergebnis: Ganz überwiegend werden die Präsenzgottesdienste drinnen wie draußen bis zum 10. Januar ausgesetzt. Stattdessen setzen die Protestanten auf Online-, Video- und andere bewährte Angebote. Also heißt es trotz allem: Frohe Weihnachten!

Achten Sie am besten aktuell auf die Informationen Ihrer Kirche und Gemeinde vor Ort, da weitere Veränderungen nicht ausgeschlossen sind.

Analyse und Mut gefragt

Superintendent Mathias Mölleken hatte sich am Mittwoch an die Gemeinden gewandt. Mit Blick auf die hohen Inzidenzzahlen in Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis und im Kreis Euskirchen betont er:
„Auch wenn die Kirchenordnung die Versammlung der Gemeinde zum Gottesdienst vorsieht, gebietet die Vernunft die genaue Analyse der Situation vor Ort und auch gegebenenfalls den Mut, an diesen hohen Feiertagen zum Schutz von Menschenleben auf Präsenzgottesdienste zu verzichten. Auch ich möchte Sie dazu ermutigen, alternative Formen der Weihnachtsgottesdienste zu feiern, wenn Sie der Überzeugung sind, dass die Lage vor Ort keine Präsenzgottesdienste zulässt.“ Die Erfahrungen der letzten Monate habe gezeigt, dass auch Gottesdienste im Internet, Podcasts, Küchentisch-Andachten oder alternative Zusammenkünfte der Gemeinde, etwa in Form einer Videozusammenkunft, insbesondere in dieser Situation sehr wertgeschätzt werden.

Sicherheit und Solidarität gehen vor

Vor diesem Hintergrund haben die Presbyterien beraten und entschieden. Sicherheit und Solidarität sind dabei entscheidende Kriterien. Folgende Kirchengemeinden verzichten bis mindestens 10. Januar 2021 auf Präsenzgottesdienste in ihren Kirchen: Erlöser-, Heiland-, Johannes- und Thomas-Kirchengemeinde Bad Godesberg, Euskirchen, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal, Wachtberg, Weilerswist und Zülpich.

Die  Kirchengemeinde Weilerswist hat ihren Heiligabendgottesdienst draußen auf der Pfarrwiese abgesagt, feiert an den Weihnachtstagen aber mehrere Gottesdienste. Flamersheim und Bad Münstereifel halten an ihren Angeboten fest. Wo Gottesdienste gefeiert werden, ist in jedem Fall eine Anmeldung erforderlich.

Das bedeutet für die Gottesdienste in den einzelnen Gemeinden (wird fortlaufend ergänzt):

Bad Godesberg und Wachtberg

Alle evangelischen Kirchengemeinden in Bad Godesberg und Wachtberg sagen ab sofort ihre Gottesdienste ab. Dies gilt für Feiern in den Kirchen, also Präsenz-Gottesdienste ebenso wie für Open Air-Gottesdienste. Sie verlegen ihre Verkündigung bis mindestens 10. Januar auf andere Formate wie Video-Gottesdienste, Anleitungen für Andachten zu Hause und ähnliches. Nähere Informationen dazu finden sich jetzt oder in den nächsten Tagen auf den Homepages der Kirchengemeinden.

„Es ist ein Gebot der Vernunft, auf Versammlungen von Menschen noch grundsätzlicher zu verzichten und Gefährdungen in weitgehenstem Maße zu vermeiden. Darin erkennt die Kirche, wie es in einer Verlautbarung der westfälischen Kirche heißt, ‚den Auftrag der Liebe Gottes zu den Menschen zu entsprechen'“, erklärt Pfarrer Daniel Post, Vorsitzender des Evangelischen Godesberger Konvents.

www.erloeser-kirchengemeinde.de

heilandkirche.de

www.johannes-kirchengemeinde.de

www.thomas-kirchengemeinde.de

www.wachtberg-evangelisch.de

Evangelische Kirchengemeinde Meckenheim
meckenheim-evangelisch.de

Die Kirchengemeinde wird ab sofort auf alle Präsenzgottesdienste Kirchen verzichten. Ab dem 4. Advent bis zum 10. Januar werden alle Gottesdienste live im Internet übertragen, ohne Besucher*innen. Auch die geplanten Open Air-Gottesdienste an Heiligabend fallen aus.

Evangelische Kirchengemeinde Rheinbach
www.ev-kircherheinbach.de

Auch in Rheinbach finden vorerst keine Präsenzgottesdienste mehr statt. Das Presybterium: „Gerne hätten wir mit Ihnen Gottesdienste in der Gnadenkirche oder draußen gefeiert, halten aber angesichts der gegenwärtigen Lage unsere gestern getroffene Entscheidung für verantwortungsvoller.“

Evangelische Kirchengemeinde Swisttal
ev-kirche-swisttal.de

Bis zum 10. Januar werden keine Gottesdienste in Präsenz gefeiert werden. Die Versöhnungskirche und die Maria-Magdalena-Kirche sind tagsüber für persönliche Einkehr und Gebet Einzelner geöffnet.  Zu Weihnachten und zu Silvester sind Streaminggottesdienste aus der Maria-Magdalena-Kirche geplant, die über die Homepage abrufbar sind. Hier gibt es  auch weitere Andachten in Schriftform, sowie Hinweise auf Fernsehgottesdienste und Angebote für Kinder.

In den Tagen zwischen dem vierten Advent und Heiligabend wird an alle Haushalte der Kirchengemeinde ein Weihnachtsgruß mit Anregungen für eine Feier zu Hause verteilt.

„Weihnachten 2020 wird ohne Gottesdienste mit Gemeinde und lautem Gesang von „O du fröhliche …“ in unseren Kirchen völlig anders werden, als wir es gewohnt sind. Auch auf Besuche und gemeinsames Feiern müssen wir größtenteils verzichten. Wir tun das, um andere und uns selbst zu schützen“, erläurtet Pfarrerin Claudia Müller-Bück.

Evangelische Kirchengemeinde Euskirchen
ev-kirche-euskirchen.de

Für die Zeit des „harten Lockdowns“ verzichtet die Kirchengemeinde auf Gottesdienste: „Die sich weiter zuspitzende Lage hat uns veranlasst, nun alle Gottesdienste für die Zeit des harten Lockdowns abzusagen und so auf Nummer sicher zu gehen. Damit stellen wir uns auch an die Seite der Gastronomen, Kulturschaffenden, Einzelhändler und vieler anderer, die vergleichbare Hygienekonzepte haben. Wir verzichten auf unser Privileg.“ begründet Pfarrer Weichsel die Entscheidung des Presbyteriums.

Stattdessen: Zwei Gottesdienste sind am Heiligen Abend als Streaming-Angebot über die Homepage zu sehen und können zu Hause mitgefeiert werden: Ab 16.30 Uhr eine Familien-Christvesper für Groß und Klein und ab 18.15 Uhr die Christmette mit dem Vokal-Ensemble TON-ART. Außerdem erscheint ein Heft mit einer Hausandacht, das zum Beispiel in der Adventskerze vor der Kirche abgeholt, auf der Homepage heruntergeladen oder auf Wunsch zugeschickt werden kann. Am 1. und 2. Weihnachtstag wird ein Gottesdienst live aus der Kirche übertragen ohne dort anwesende Gemeinde. In den vergangenen Wochen nutzten rund 70 Haushalte bereits dieses Angebot aufgrund der stark reduzierten Plätze in der Kirche. Aktuelle Informationen erscheinen auf der Homepage.

Evangelische Kirchengemeinde Flamersheim
www.kirchengemeinde-flamersheim.de

Präsenz-Gottesdienste werden an Heiligabend und Weihnachten angeboten. Die Gottesdienste sind höchstens 30 Minuten lang.  Außerdem gibt es einen Online-Gottesdienst.

Evangelische Kirchengemeinde Bad Münstereifel
www.badmuenstereifel.ekir.de

Der angekündigte Familiengottesdienst am 24. Dezember um 15 Uhr im Gemeindegarten in Arloff findet nicht statt. Stattdessen gibt es einen Videogottesdienst auf dem Youtubekanal.

Evangelische Kirchengemeinde Weilerswist
www.mlkw.de

Nun sind auch in Weilerswist alle Präsenz-Gottesdienst bis zum 10. Januar abgesagt (Stand Montag). Die Kirchengemeinde wird einen Videogottesdienst für den Heiligen Abend auf ihrer Homepage einstellen. Familien mit Kindern empfiehlt sie die Angebote im Fernsehen.

Evangelische Christus-Kirchengemeinde Zülpich
www.ev-christuskirche-zuelpich.de

Ab sofort bis einschließlich 10. Januar werden keine Präsenzgottesdienste gefeiert. Diese werden durch Livestream oder vorherige Aufzeichnungen ersetzt. „Wir hoffen, durch diesen Verzicht die allgemeinen Bemühungen zu unterstützen und so ein Zeichen der Solidarität zu setzen“, so Pfarrer Ulrich Zumbusch.

PROtestant zu Advent und Weihnachten

Lesen mit Sinn und Verstand: PROtestant, die evangelische Kirchenzeitung für Bonn und die Region, mit der Ausgabe zur Advents- und Weihnachtszeit 2020.

Wie feiern wir Weihnachten, fragt die neue Ausgabe der Kirchenzeitung PROtestant. Almut van Niekerk, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises An Sieg und Rhein und eine der Herausgeberinnen der Zeitung, macht auf sehr persönliche Weise deutlich, „dass die Geburt Jesu grundsätzlich nicht in diese Welt passt“. Weder in den „Event-Zyklus der Jahre vor Corona“ noch zu den „Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln 2020“.

Und die leitende Theologin kommt zu dem Schluss: „Gott kommt ja gerade deshalb, weil er nicht passt.“ Sie ruft dazu auf, „trotzig, unverzagt und hoffentlich mit innerem und äußerem Frieden“ dieses Jahr ganz bewusst Weihnachten zu feiern. Die Kirchengemeinden würden „mit analogen wie digitalen Überraschungen dafür sorgen, dass Christi Geburt fröhlich und getröstet gefeiert werden kann“.

Pfarrerin Almut van Niekerk, neben zwei anderen Kandidaten nominiert als Präses-Kandidatin der Evangelischen Kirche im Rheinland für die Wahl im Januar, beklagt im PROtestant Kinderarmut und ungleiche Chancenverteilung in der Gesellschaft. Die Kirche werde gerade jetzt „ein Augenmerk auf die Menschen in der Gesellschaft richten, die Unterstützung brauchen“, betont sie und macht sich stark für eine Kindergrundsicherung, diakonische Angebote und offene Jugendarbeit.

Advent und Weihnachten im Hospiz  

PROtestant lässt eine sterbenskranke Frau erzählen, wie sie sich im Hospiz auf Advent und Weihnachten vorbereitet. Die Ausgabe bietet zudem neben einer Übersicht über beispielhafte Planungen der Gottesdienste zu Heiligabend unter Coronabedingungen eine Übersicht über aktuelle Beratungsangebote der evangelischen Kirche in Bonn und der Region.

Berührend schreibt die Bonner Journalistin Ebba Hagenberg-Miliu über Dietrich Bonhoeffers Gebet zum Jahreswechsel „Von guten Mächten wunderbar geborgen“. Die WDR-Moderatorin Sonja Fuhrmann formuliert im Prominentenfragebogen ihre ganz persönlichen Erwartungen an ihre Kirche und wünscht sich unter anderem „zeitgemäßere Gottesdienstgestaltungen“ und mehr „Stille und Geist“.

Die Zeitung PROtestant erscheint drei Mal im Jahr mit einer Auflage von 6.300 Exemplaren. Sie richtet sich an Multiplikatoren vor allem in Bonn und der Region. Sie kann kostenlos bezogen werden: Evangelischer Kirchenkreis Bonn, Adenauerallee 37, 53113 Bonn, Telefon 0228 / 6880 300, presse@bonn-evangelisch.de. Herausgeber sind die Kirchenkreise An Sieg und Rhein, Bonn sowie Bad Godesberg-Voreifel.

PROtestant auch online zum Nachlesen: www.protestant-bonn.de.

Krippe spannt großen Bogen

Im Mittelpunkt: Der Stall mit Maria, Joseph und dem Kind in der Krippe. Foto: Heiland-Kirchengemeinde.

Tanzbär, Nashorn oder die Seherin Sybille – über 100 Figuren stehen beim Jesuskind rund um die Krippe. Seit über 30 Jahren wird das ungewöhnliche Ensemble in der Heilandkirche in Bonn-Mehlem gezeigt. Vom ersten Weihnachtstag, 25. Dezember 2019, bis Monntag, 20. Januar 2020, können Besucher es anschauen.

Der Künstler Albert Nadolle (1913 –2003) aus Münster hat in genauer Kenntnis des jahrhundertealten Krippenbrauchtums eine volkstümliche Krippe für die Menschen von heute geschaffen. Sie ist seitdem eine Attraktion und für viele Menschen ein Juwel unter den geschnitzten Krippen, weil das Material, aus dem die Krippe geschnitzt ist, ihr einen unverwechselbaren Charakter gibt. Das schwer zu bearbeitende Eichenholz, teilweise sogar schwarze Mooreiche, gibt der Krippe ihren unverwechselbaren Charakter. 1980 wurden der Heiland-Kirchengemeinde die ersten 20 Figuren vorgestellt. 1995 ist die letzte von über 100 Figuren entstanden. Alle Figuren wurden gespendet, die letzte vom Schnitzer Albert Nadolle selbst. Initiator war der damalige Gemeindepfarrer Helmuth Hofmann, der in vielen Gesprächen den Künstler oft überzeugen musste, warum nun ausgerechnet ein Nashorn oder ein Tanzbär in die Krippenlandschaft mit aufgenommen werden sollte.

Es beginnt mit Adem und Eva

Eher eine Ausnahme als Krippenfigur ist auch die heidnische Seherin Sybille. Nach antiker Überlieferung soll sie eine Weissagung von der Geburt eines Knaben von einer aus der Götterwelt entstammenden Jungfrau gemacht haben. Sie blickt mit verdeckten Augen auf das gewickelte Kind und steht für Menschen außerhalb der Christenheit, die dennoch etwas von einer Erlösung spüren. Viele Menschen kommen zum Teil von weit her, um das Krippengeschehen zu erleben. Von einem Geschehen muss man hier tatsächlich sprechen, denn es wird eine Geschichte in einem großen Bogen erzählt. Es fängt an bei den alttestamentlichen Figuren wie Adam und Eva im Paradies, dem König David, den Propheten oder der Königin von Saba und geht über die Vorboten der Geburt von Jesus Christus, Johannes dem Täufer, Maria und ihre Cousine Elisabeth bis zu den Engel, die den Hirten die Geburt des Heilandes verkündigen. Im Mittelpunkt stehen natürlich der Stall mit Maria und Joseph und dem Kind in der Krippe.

Besichtigungszeiten in der Heilandkiche, Bonn-Mehlem, Domhofstraße 43:

Vom 1. Weihnachtstag bis zum 19. Januar 2020 jeweils freitags, samstags und sonntags sowie Silvester und Neujahr von 15 – 18 Uhr.

Andere Besichtigungstermine für Gruppen mit Führungen können unter der (02 28) 94 74 43 05 oder 34 87 53 vereinbart werden.

 

Musik an der Krippe

Mittwoch, 1. Januar um 18 Uhr
Gottesdienst zum Neuen Jahr mit dem Posaunenchor der ev. Gemeinden Bad Godesberg

Sonntag, 5. Januar 2020 um 18 Uhr
„Spielt schön auf den Saiten mit fröhlichem Schall“!
Weihnachtlicher Kammermusikabend mit Werken für zwei Violinen und Continuo von J. S. Bach, G. F. Händel u.a.

Sonntag, 12. Januar 2020 um 16 Uhr
Fürchtet euch nicht!
Weihnachtliches Singspiel für Jung und Alt mit dem Spatzenchor und dem Kinderchor der Heiland-Kirchengemeinde und der Kirchengemeinde Wachtberg

Sonntag, 19. Januar 2020 um 18 Uhr
Ehre sei dir, Gott, gesungen!
J. S. Bach: Weihnachtsoratorium (Teile 4-6)
Kammerchor und Kantorei der Heiland-Kirchengemeinde und der Kirchengemeinde Wachtberg, Godesberger Kammerchor, Solisten und Orchester, Leitung: Julian Hollung
Eintritt: 15 Euro (erm. 8 Euro)

Gemeindesingen für Jung und Alt an der Krippe
Dienstag, 7. Januar 2019 um 16.30 Uhr

 

EB

„Wie Weihnachten ein Fest für Körper und Seele wird“

Oliver Röder, Sternekoch aus Flamersheim im Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel: "Gutes Essen stärkt Körper und Seele."

Oliver Röder (35) erhielt 2012 seinen ersten Michelin-Stern und 16 von 20 „Gault Millau“-Punkten als Neuentdeckung des Jahres. Der Sternekoch, der u. a. mit seiner Frau die „Landlust“ auf Burg Flamersheim bei Euskirchen betreibt, erzählt im Interview, wie Weihnachten ein Fest für Körper und Seele wird.

Wie war das früher Heiligabend bei Ihnen zu Hause? Was gab es zu essen?

Zu Hause gab es bei uns immer Ente. Ganz klassisch Ente, Rotkohl, Blaukraut. Damit wurde ich groß. So haben die Eltern meiner Mutter auch schon immer gekocht. Von Vaters Seite kamen irgendwann Erbsensuppe und Fisch mit rein. Bei uns gibt es immer ein mehrgängiges Menü.

Haben Sie Heiligabend auf?

Heiligabend haben wir zu, weil wir den ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag geöffnet haben. Das ist ein Tag, da sollen die Mitarbeiter bei ihren Familien sein.

Sie feiern mit Ihrer Frau?

Mit meiner Frau und unseren zwei Kindern. Oft sind meine Eltern und Schwiegereltern da. Seitdem wir Kinder haben, ist es wieder sehr familiär geworden.

Was würden Sie unseren Lesern und Leserinnen empfehlen, wenn man Weihnachten zu Hause kocht?

Es bleibt bei der Ente. Ich bin da sehr klassisch. Ich mag Traditionen. Man sollte daran gar nicht viel ändern. Selbst wenn man aus einer Familie kommt, wo es immer Kartoffelsalat und Würste gab. Man fühlt sich dann wieder zurückversetzt. Das geht mir zumindest so. Man reflektiert sich selbst und den eigenen Werdegang. Man kann sich daran erinnern, als man klein war. Was man in der Zeit erlebt hat. Was im letzten Jahr passiert ist. Was es mit sich gebracht hat. Da finde ich Tradition sehr, sehr schön.

Gibt es denn außer dem Essen für Sie eine Heiligabend-Tradition?

Wir gehen immer in die Kirche. Und schmücken den Weihnachtsbaum.

Sie sind evangelisch und sicherlich ein Genussmensch. Wie genussfähig erleben Sie Ihre evangelische Kirche?

Allgemein schon. Es spielt aber keine Rolle, ob jemand evangelisch, katholisch oder Atheist ist. Zu Weihnachten kommen alle irgendwie zusammen. Man lebt, glaube ich, heute bewusster. Man gönnt sich was. Das war früher schon so und wurde noch ernster genommen. Wer weniger hat, kann sich mit Essen sehr schnell wie ein König fühlen. Wenn ich zum Beispiel nicht das Geld habe, um Skiurlaub zu machen, kann ich aber ein richtig tolles Stück Fleisch oder Fisch einkaufen. Dann fühle ich mich ganz schnell sehr gut. Das hat eine Wertigkeit, die man direkt erleben kann. Viele machen das und sehen das Weihnachtsfest als etwas Besonderes an.

Sie sagen, Essen ist gut für den Körper und die Seele.

Oh ja. Wenn wir mit dem Köper anfangen: Jede, jeder von uns möchte am liebsten Hundert werden. Aber die meisten schmeißen oben immer nur Mist rein. Überspitzt formuliert: Man sollte den Körper als Maschine sehen. Viele kaufen sich die tollsten Autos und würden sicher kein gepanschtes Öl reinschütten. Sie geben für das Motoröl 30 Euro pro Liter aus. Aber das Olivenöl zuhause darf maximal drei Euro kosten. In dem Moment sollte man das alles hinterfragen: Wo sind die Prioritäten und wie viel wert sind wir uns selbst? Wenn ich nur Schrott esse und meinen Körper wie einen Haufen Elend behandle, wird er krank. Da muss mehr Bewusstsein entstehen. Wenn ich gutes Essen esse, geht es meinem Körper gut. Dann geht’s auch mir gut.

Damit meinen Sie auch die Seele?

Ja, das sind Körper und Seele. Es ist ganz wichtig, dass man Essen genießt und ein bisschen Ruhe reinbringt. Das ist mit zwei kleinen Kindern manchmal leichter gesagt als getan. Aber wenn meine Frau und ich mal Zeit für uns brauchen, gehen wir eigentlich immer essen. Da herrscht eine gewisse Ruhe, man genießt, man unterhält sich. Das hat für mich wirklich mit Genuss zu tun. Es muss nicht immer ein Sternerestaurant sein. Beim Essen kann ich abschalten. Da komme ich runter. Ich esse etwas Vernünftiges, es schmeckt gut und es ist Handwerk dabei. Automatisch geht’s mir dann einfach gut. Und wenn es im Körper gut geht, geht es der Seele meistens nicht schlechter.

Essen hat ja oft oder häufig etwas mit Gemeinschaft zu tun.

Ja, so ist es. Alleinstehende kochen nur selten noch für sich. Sie sagen, ich muss ja etwas essen, um satt zu werden. Aber der Spaß dabei ist relativ gering. Wenn man jedoch Leute einlädt, macht das Spaß. Wenn man zusammen sitzt, in die Gesichter sieht und im Idealfall schmeckt es den Leuten. Ich finde in der Gemeinschaft essen immer schöner. Es ist gesellig. Unsere Nachbarländer zelebrieren das oft anders als wir, in größeren Runden, mit mehr Zeit, mit mehr Gelassenheit. Das finde ich sehr toll und wirklich bewundernswert.

Wir wissen, dass Heiligabend jeder Vierte alleine feiert. Haben Sie noch einen Menü-Tipp, den man für sich allein auf den Tisch zaubern kann?

Also, nee. Selbst wenn man sich eine Ente macht. Man muss ja keine mit fünf Kilo kaufen. Es gibt tolle Produkte, die haben zwei Kilo, für zwei Personen. Dann kocht man für den nächsten Tag gleich mit. Im Idealfall sagt man jemandem, der auch alleinstehend ist, komm zu mir, ich koche für uns beide. Weihnachten sollte man eigentlich nicht alleine sein. Es gibt immer Leute, von denen man weiß, dass sie alleine sind. Hier den Kontakt zu suchen, wäre wirklich gut.Seite drucken Seite versenden

So geht Weihnachten!

Ein buntes Paket zu Advent und Weihnachten: Hier finden Sie die Weihnachtsgeschichte zum Hören, viele Infos rund um das Weihnachtsfest, (fast) alle Gottesdienste – nicht nur an den Feiertagen, Lieder und Rezepte, einen Adventskalender der besonderen Art – und vieles mehr! Zum Staunen und Stöbern, Lesen und Hören …

Unser Tipp: Klicken Sie doch mal Ochse und Esel an …

Eine gesegnete Adventszeit und frohe Weihnachten wünscht der Evangelische Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel.

so-geht-weihnachten.de

 

Krippe für Menschen von heute

Im Mittelpunkt: Der Stall mit Maria, Joseph und dem Kind in der Krippe. Foto: Heiland-Kirchengemeinde.

Tanzbär, Nashorn oder die Seherin Sybille – über 100 Figuren stehen beim Jesuskind rund um die Krippe. Seit über 30 Jahren wird das zum Teil ungewöhnliche Ensemble in der Heilandkirche in Bonn-Mehlem gezeigt. Vom ersten Weihnachtstag, 25. Dezember 2018, bis Sonntag, 20. Januar 2019, können Besucher es anschauen.

Der Künstler Albert Nadolle (1913 –2003) aus Münster hat in genauer Kenntnis des jahrhundertealten Krippenbrauchtums eine volkstümliche Krippe für die Menschen von heute geschaffen. Sie ist seitdem eine Attraktion und für viele Menschen ein Juwel unter den geschnitzten Krippen, weil das Material, aus dem die Krippe geschnitzt ist, ihr einen unverwechselbaren Charakter gibt. Das schwer zu bearbeitende Eichenholz, teilweise sogar schwarze Mooreiche, gibt der Krippe ihren unverwechselbaren Charakter. 1980 wurden der Heiland-Kirchengemeinde die ersten 20 Figuren vorgestellt. 1995 ist die letzte von über 100 Figuren entstanden. Alle Figuren wurden gespendet, die letzte vom Schnitzer Albert Nadolle selbst. Initiator war der damalige Gemeindepfarrer Helmuth Hofmann, der in vielen Gesprächen den Künstler oft überzeugen musste, warum nun ausgerechnet ein Nashorn oder ein Tanzbär in die Krippenlandschaft mit aufgenommen werden sollte.

Eher eine Ausnahme als Krippenfigur ist auch die heidnische Seherin Sybille. Nach antiker Überlieferung soll sie eine Weissagung von der Geburt eines Knaben von einer aus der Götterwelt entstammenden Jungfrau gemacht haben. Sie blickt mit verdeckten Augen auf das gewickelte Kind und steht für Menschen außerhalb der Christenheit, die dennoch etwas von einer Erlösung spüren. Viele Menschen kommen zum Teil von weit her, um das Krippengeschehen zu erleben. Von einem Geschehen muss man hier tatsächlich sprechen, denn es wird eine Geschichte in einem großen Bogen erzählt. Es fängt an bei den alttestamentlichen Figuren wie Adam und Eva im Paradies, dem König David, den Propheten oder der Königin von Saba und geht über die Vorboten der Geburt von Jesus Christus, Johannes dem Täufer, Maria und ihre Cousine Elisabeth bis zu den Engel, die den Hirten die Geburt des Heilandes verkündigen. Im Mittelpunkt stehen natürlich der Stall mit Maria und Joseph und dem Kind in der Krippe.

Schauen – Hören – Singen
Besichtigungszeiten in der Heilandkiche, Bonn-Mehlem, Domhofstraße 43:
Vom 1. Weihnachtstag bis zum 20. Januar 2018 jeweils freitags, samstags und sonntags sowie Sylvester und Neujahr von 15 – 18 Uhr.
Andere Besichtigungstermine für Gruppen mit Führungen können unter der (02 28) 94 74 43 05 oder 34 87 53 vereinbart werden.

Musik an der Krippe:

Sonntag, 6. Januar 2019 um 18 Uhr
Bach, give us a tune – Bach goes Celtic mit dem „Reel Bach Consort“

Sonntag, 12. Januar 2019 um 16 Uhr
Dunkler Stern über Bethlehem – ein weihnachtliches Singspiel für die ganze Familie
mit dem Spatzen und Kinderchor

Sonntag, 20. Januar um 18 Uhr
A. Vivaldi: Magnificat, Kantaten von G.Ph. Telemann

EB

Was hat Weihnachten mit Essen zu tun?

PROtestant: die evangelische Kirchenzeitung für Bonn und die Region

Warum ist das richtige Essen an Weihnachten so wichtig? Die Kirchenzeitung PROtestant nähert sich dieses Mal der Weihnachtsbotschaft von der kulinarischen Seite.

Ein Sternekoch (Oliver Röder) und ein Kulturwissenschaftler (Gunther Hirschfelder) – beide evangelisch und aus unserer Region – denken nach, was Weihnachten mit Essen zu tun hat, obwohl klassische Heiligabendgerichte wie Gänsebraten mit Rotkohl oder Bockwürstchen in der Bibel doch gar nicht vorkommen.

PROtestant erinnert zudem daran, dass der Advent ursprünglich mal eine Fastenzeit war und dass das Weihnachtsessen etwas mit Gemeinschaft und Verantwortung zu tun hat. Alle evangelischen Kirchengemeinden sammeln Heiligabend für „Brot für die Welt“. Dazu wirft PROtestant darauf, was Heiligabend im Pfarrhaus auf den Tisch kommt, spricht mit der Bonns bekanntester Foodbloggerin Karin Krubeck und besucht soziale Projekte wie das Kulturcafé „Kulti“ in Siegburg, wo Wolfgang Schmitz mit großem Zuspruch drei Mal die Woche mit Jugendlichen kocht.

Die Zeitung PROtestant erscheint drei Mal im Jahr mit einer Auflage von 6.500 Exemplaren, die aktuelle Advents- und Weihnachtsausgabe 2018 ab dem 17. November. PROtestant kann kostenlos bezogen werden: Evangelischer Kirchenkreis Bonn, Adenauerallee 37, 53113 Bonn (Tel.: 0228 / 6880 300, presse@bonn-evangelisch.de). Herausgeber sind die Kirchenkreise An Sieg und Rhein, Bonn sowie Bad Godesberg-Voreifel.

SERVICE: PROtestant-Ausgabe Nr. 64 zum Nachlesen und kostenlosen Download

 

Joachim Gerhardt / 12.11.2018

100-fach Weihnachten

Zu über 100 Gottesdiensten laden alle 13 Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel an den kommenden Weihnachtstagen herzlich ein. Mehr als 20.000 Menschen haben 2016 die Gottesdienste allein am Heiligen Abend besucht.

Der vierte Advent und Heilig Abend fallen in diesem Jahr auf einen Tag. Die so verkürzte Adventszeit mache die Sehnsucht nach Einkehr und Ruhe aber umso deutlicher, unterstreicht Superintendent und Pfarrer Mathias Mölleken. „Wir freuen uns auf diese besondere Unterbrechung unseres Alltags und hören auf die weihnachtliche Botschaft: Gott wird Mensch und lädt durch die Geburt des Kindes in Bethlehem zum Frieden.“

Gerade in unserer unfriedlichen Welt suchten Menschen nach einem „Packende“, um den gehörten Ruf zur Versöhnung und zu einem guten Miteinander in die Welt zu tragen. „Weihnachten ist ein Plädoyer für die Hoffnung, dass Gott seine Welt nicht aufgibt“, so Mölleken. „Diesen Nachschub an Hoffnung holen wir uns auch in diesem Jahr mit einem erneuten Blick in die Krippe. Mache es wie Gott: Werde Mensch!“

Die meisten Gemeinden beginnen den Heiligen Abend schon am frühen Nachmittag mit einem Gottesdienst für Familien mit kleinen Kindern, oft mit einem Krippenspiel. Am späteren Nachmittag folgt die „Christvesper“ für Erwachsene und ältere Kinder. Viele Gemeinden lassen den Heiligen Abend mit einer nächtlichen „Christmette“ ausklingen, die oft als meditativer Gottesdienst mit besonders festlicher Musik gestaltet wird.

Am Morgen des ersten Weihnachtstages feiert eine Vielzahl von Gemeinden einen Abendmahlsgottesdienst und am zweiten Weihnachtstag werden häufig Singgottesdienste oder Gesprächsgottesdienste angeboten.

Viele Gottesdienste zu Weihnachten und zum Jahreswechsel finden Sie im Terminkalender dieser Website. Mit der Suchfunktion können Sie gezielt nach den Anfangszeiten der Gottesdienste in der gewünschten Kirchengemeinde suchen.

Für die bundesweite Suche nach Gottesdienstzeiten zu Weihnachten bietet der ökumenische Online-Dienst www.weihnachtsgottesdienste.de eine Hilfe an. Nach Postleitzahlen und Orten sortiert sind die Daten von über 40.000 Gottesdiensten der evangelischen und katholischen Kirche in Deutschland abrufbar.

Eine Geschichte der Hoffnung

Die rheinische Kirche hat ein mehrsprachiges Weihnachtsvideo veröffentlicht. http://christmasstory.world/

Die alte Weihnachtsgeschichte bleibt aktuell. Wie Maria und Josef auf der Suche nach einer Herberge waren, so sind auch heute Millionen von Menschen auf der Suche nach einer sicheren Zuflucht.

Die Weihnachtsgeschichte ist eine Geschichte der Hoffnung, die weitererzählt werden muss – gerade in Zeiten von Angst, Krieg und Terror. Unsere Gedanken sind in diesem Jahr besonders bei den Menschen in Aleppo, Berlin und Nizza.

Wir halten uns fest an der frohen Botschaft, dass wir einen Gott haben, der uns nahe sein will. Der in Jesus Christus sogar selbst Mensch geworden ist und uns in jedem Menschen begegnet. Davon erzählt auch unsere Christmas-Story aus dem vergangenen Jahr, die auch 2016 nichts an Aktualität verloren hat.

Das Video gibt es in vielen Sprachen, in diesem Jahr neu auf Französisch und Italienisch.

 

ekir.de / cs / Video: Marcel Kuß und Ralf Peter Reimann / 22.12.2016

Feiern Sie mit uns Weihnachten

Der Herrnhuter Stern in der Bonner Kreuzkirche: Zeichen der Weihnacht in vielen evangelischen Kirchen auch in Bonn und der Region (Foto: Joachim Gerhardt)

Heiligabend etwas anders: Besondere Gottesdienste in Bonn und der Region

Weihnachten: Das ist nicht nur der klassische Gottesdienst am frühen Abend oder mit Kindern am Nachmittag des 24. Dezember: Hier eine kleine Auswahl von Angeboten für Menschen in Bonn und der Region, die Weihnachten einmal einen Ton anders feiern wollen.

Sonntag, 4. Advent, 18. Dezember

16.00 Uhr Swisttal-Heimerzheim: Waldweihnacht für Kinder und Erwachsene, Beginn an der Maria-Magdalena-Kirche (Sebastianusweg), Spaziergang mit Liedern und Geschichte, Ausklang am Feuer.

 

Heiligabend 2016

Heiligabend, Samstag, 24. Dezember:

14.00 – 17.00 Uhr Bonner Hauptbahnhof: Offene Feier zu Heiligabend in der Bahnhofsmission auf Gleis 1 mit Kaffee, Tee & Gebäck Zeit für Gespräche, Geschichten & Lieder

19.00 Uhr Bad Godesberg-Plittersdorf: Christvesper für Singles und Familienmuffel mit Vikar Dr. Benjamin Härte und Pfarrer Oliver Ploch, im Anschluss Weihnachtsfeier mit Würstchen und Kartoffelsalat, Gesprächen, Liedern, einem kleinen Geschenk und schöner Stimmung – offen für internationales Publikum (Kennedyallee 113)

22.30 Uhr Bonn-Südstadt: Jazzige Christnacht zum Lutherlied „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ mit Kerzenmeditation in der Lutherkirche (Reuterstr.11) mit Pfr. Joachim Gerhardt und dem Ensemble „Silent Night“ um Marc Jaquet (Orgel & Klavier), Matthias Höhn (Saxofon, Concertina), Paul Rittel (Cello) u.v.m. – anschließend offene Weihnachtsfeier am Weihnachtsbaum für alle, die diese Nacht alleine sind und Gemeinschaft suchen in der Kirche mit Brot, Käse und Wein bis der letzte gegangen ist …

23.00 Uhr Swisttal-Heimerzheim: „Holy Gospel Night“ – Christmette mit dem Gospelchor Joy`n Glory Buschhoven in der Maria-Magdalena-Kirche (Sebastianusweg)

23.00 Uhr Bad Godesberg-Friesdorf: Jazz-Christnacht mit Big Band und lyrischer Liturgie, Motto: „Stille Nacht …?“, Jürgen Hiekel (Saxophon), Gotthard Fermor (Liturgie, Flügel), Pfarrer Siegfried Eckert (Predigt), Pauluskirche (In der Maar 7), anschl. im Kulturcafé Selig Glühwein und Nachklang

24.00 Uhr Bonn-Poppelsdorf: Weihnachtschoräle klingen über die Stadt, gespielt vom Posaunenchor der evang. Lutherkirche (Ltg. Ulrich Scharf) hoch oben vom Turm der kath. St. Sebastiankirche (Kirchallee), am Fuß des Turms gibt´s Glühwein und Kekse

 

Weihnachtsfeiertage 2016

2. Weihnachtsfeiertag, Montag, 26. Dezember

11.00 Uhr Bad Godesberg, Schloss Annaberg (Annaberger Straße 40): Annaberger Open-Air-Waldweihnacht der Thomas-Kirchengemeinde mit Evang. Posaunenchor und Pfarrer Siegfried Eckert, anschl. zu Glühwein und Keksen unter dem kerzenerleuchteten Kronleuchter und einem echten Weihnachtsbaum, wie in guten, alten Zeiten.

Die Übersicht wird laufend ergänzt. Alle Gottesdienste im Kirchenkreis Bonn finden Sie hier.

Uta Garbisch/ger / 12.12.2016