„Luther – teuflisch gut“

Reformationsgala im Telekom Dome Bonn am 31. Oktober 2017

Unter dem Motto „Luther – teuflisch gut“ feiert die evangelische Kirche den 500. Geburtstag der Reformation mit viel Musik, Comedy und Talk. Am 31. Oktober 2017 begehen Bonn und die Region den Abend des 500-jährigen Jubiläums in Form einer großen Gala im Telekom Dome Bonn. Unterhaltsam werden die Protestanten die kulturelle, gesellschaftliche und religiöse Relevanz der Reformation an diesem einmaligen Feiertag beleuchten. Die bundesweit größte Reformationsfeier erwartet etwa 5.000 teilnehmende Gäste und mehrere hundert Mitwirkende.

Prominente Gäste

Als prominente Gäste werden Präses Manfred Rekowski, Ministerpräsident Armin Laschet, Benediktinerpater Anselm Grün, Monika Hauser von Medica Mondiale, Moschee-Gründerin Seyran Ateş, Fernsehmoderator Ralph Caspers, Fußballtrainer Heiko Herrlich, Diaclown Willibert Pauels, Slam Poetin Sandra Da Vina und viele andere erwartet. Inhaltlich geht es dabei um Themen wie „Haltung zeigen“, „Vorbilder“ und das „Friedenspotential der Religionen“. Die Journalistin Sabine Scholt (WDR) und der Kabarettist Eckart von Hirschhausen moderieren den Abend. Musikalisch sind das Beethoven Orchester Bonn, Judy Bailey & Band, Schirin Partovi sowie Wise-Guy Eddi Hüneke dabei. Außerdem treten der ein großer „Gala-Chor“ und die „Bläser von Jericho“ auf. Für die Regie sorgt die Bonner Regisseurin Molly Spitta.

Motto mit Augenzwinkern

Ganz im Sinne des Reformationsmottos der Evangelischen Kirche im Rheinland soll die Feier „vergnügt, erlöst, befreit“ geschehen: „Mit fröhlichem Selbstbewusstsein wie der Fähigkeit zur Selbstkritik, geistlich und ernsthaft, aber von Fall zu Fall auch mit einem Augenzwinkern“, unterstreicht Superintendent Mathias Mölleken von Veranstalterseite. Daran erinnern das Motto und der blaue Tintenklecks auf der Einladung: Der Legende nach soll der Teufel den Reformator auf der Wartburg in Thüringen beim Übersetzen der Bibel gestört haben. Luther warf mit seinem Tintenfass nach ihm, um ihn zu verscheuchen. Das Motto für diesen Abend „Luther – teuflisch gut“, nimmt – auch augenzwinkernd – eine umgangssprachliche Redewendung auf und markiert als Botschaft: Luther ist „gut“: Er gilt im Land der Reformation weiterhin als Vorbild für den christlichen Glauben.

WDR überträgt

Die Reformationsgala „Luther – teuflisch gut“ findet am Dienstag, 31. Oktober 2017, ab 18.30 Uhr im Telekom Dome Bonn, Basketsring 1, statt. Das WDR Fernsehen zeichnet die Veranstaltung auf. Man kann das Geschehen im Livestream verfolgen und den zweiten Teil ab 21 Uhr auch im Fernsehen anschauen.

Veranstalter sind die Evangelischen Kirchenkreise Bad Godesberg-Voreifel und Bonn. Karten kosten 18 Euro, ermäßigt 14, plus Vorverkaufsgebühr. Davon fließt ein Euro an den Hilfsfonds „Robin Good“ und den Kinderladen „Kunterbunt“ in Euskirchen zur Bekämpfung von Kinderarmut. Vorverkauf über bonnticket.

2017: Jetzt Karten sichern

Suchen Sie noch ein schönes Geschenk? Ab sofort gibt es die Karten für die große Bonner Reformationsgala am Abend des 31. Oktober 2017 im Telekom Dome. Augenzwinkerndes Motto: „Luther -teuflisch gut“.

Einladung zur großen Bonner Reformationsgala ganz im rheinischen Motto "Vergnügt, erlöst, befreit" Lupe

Die beiden Kirchenkreise Bad Godesberg-Voreifel und Bonn laden ein, mit Gästen aus der gesamten Gesellschaft den 500. Geburtstag der Reformation mit viel Musik, Comedy, Talk und Kanzelrede zu feiern. Die bundesweit an diesem Abend größte Reformationsfeier will die kulturelle, gesellschaftliche und religiöse Relevanz der Reformation zeigen und feiern: niederschwellig, informativ, weltoffen und unterhaltsam mit Sabine Scholt, Eckart von Hirschhausen, Präses Manfred Rekowski, Anselm Grün, Judy Bailey & Band, dem Bonner Beethoven Orchester und vielen mehr. Ab 18.30 Uhr.

Feiern Sie mit!

Karten zu beziehen: Bonnticket

Eintritt: 19,70 Euro / 15,30 Euro inklusive Gebühren (Ermäßigung gelten für Schülerinnen, Schüler, Studierende (bis 30 Jahre), Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Erwerbsgeminderte ab 50% GdB, Arbeitslose und Empfänger von Sozialhilfe)

Außerdem haben viele Kirchengemeinden Eintrittskarten im Angebot. Fragen Sie dort nach.

ger/gar

Vorstandsmitglieder werden eingeführt und wiederverpflichtet

Leiten mit großem Rückhalt den Kirchenkreis weiter: Edgar Hoffmann, Norbert Waschk, Andrea Hewig, Ulrich Zumbusch und Frank Bartholomeyczik (v.l.n.r.). Foto: Uta Garbisch

Gottesdienst in Meckenheim

Im Gottesdienst am Freitag, 6. Januar, werden fünf Mitglieder im Vorstand des Kirchenkreises Bad Godesberg – Voreifel eingeführt beziehungsweise wiederverpflichtet. Alle waren auf der Kreissynode am 5. November 2016 einstimmig als Mitglieder des Kreissynodalvorstandes (wieder)gewählt worden.

Der Bad Godesberger Pfarrer Norbert Waschk übernimmt für weitere acht Jahre die Stellvertretung des Superintendenten. Die Pfarrer Ulrich Zumbusch aus Zülpich und Edgar Hoffmann aus Euskirchen bleiben für die gleiche Zeit erster und zweiter Stellvertreter der Skriba. Wie bisher gehört Andrea Hewig (Weilerswist) dem Kreissynodalvorstand als Synodalälteste an. Frank Bartholomeyczik (Meckenheim), bislang stellvertretendes Mitglied, wurde ebenfalls um Ältesten gewählt. Gleichzeitig wird Markus Lochte (Bad Godesberg) als stellvertretender Synodalältester entpflichtet.

Der Gottesdienst zur Einführung und Wiederverpflichtung beginnt am Freitag, 6. Januar 2017, um 18 Uhr, in der Friedenskirche Meckenheim, Kurt-Schumacher-Straße 22.

Der Kreissynodalvorstandes (KSV) ist außerhalb der Synodentagungen das wichtigste Entscheidungsgremium im Kirchenkreis. Die Amtszeit der Mitglieder beträgt acht Jahre, alle vier Jahre wählt die Kreissynode die Hälfte der Mitglieder neu. Der KSV hat die Aufsichtsfunktion gegenüber den Gemeinden und tagt monatlich. Die Leitung hat der Superintendent. Ihm zur Seite stehen Assessor und Skriba (Protokoll). Ferner gehören dem Gremium vier Synodalälteste an, Frauen und Männer aus den Presbyterien des Kirchenkreises. Sie haben jeweils eine/n gewählten Stellvertreter/in.

Jetzt im Kindergarten anmelden

Tageseinrichtung für Kinder: Hier gibt es natütlich auch Mädchen. Foto: Mathilde Kohl/ekir.de

Anmeldeschluss für Betreuungsplätze in Bonn ist der 13. Januar

Eltern, die für ihre Kinder ab Sommer 2017 einen Betreuungsplatz in einer Bonner Kindertagesstätte suchen, sollten diese bis spätestens Freitag, 13. Januar 2017, vormerken. Dies ist der Anmeldeschluss für Kinder mit Betreuungsbedarf für das Kindergartenjahr 2017/18, wie die Interessengemeinschaft Evangelischer Tageseinrichtung für Kinder (IG Kita) informiert.

Vormerkungen können über das Kindergarteninformationssystem (Kigan) der Stadt Bonn www3.bonn.de/kigan oder direkt in den Einrichtungen nach Terminabspache vorgenommen werden. Eine Vormerkung stellt lediglich die erste Kontaktaufnahme zu der Kindertagestätte (Kita) dar. Das Kind kann nur von der Kita-Leitung auf die Warteliste der Kita gesetzt werden.

Ausführliche Infos über evangelische Einrichtungen gibt es bei der IG Kita. In ihr haben sich zwölf evangelische Kirchengemeinden als Träger von 14 Tageseinrichtungen für Kinder zusammengeschlossen. Unter www.igkita.de finden Eltern im Netz alle Infos über die pädagogische Arbeit, die Gruppenstruktur, Betreuungszeiten und Ansprechpartnerinnen vor Ort.

www.igkita.de

Eine Geschichte der Hoffnung

Die rheinische Kirche hat ein mehrsprachiges Weihnachtsvideo veröffentlicht. http://christmasstory.world/

Die alte Weihnachtsgeschichte bleibt aktuell. Wie Maria und Josef auf der Suche nach einer Herberge waren, so sind auch heute Millionen von Menschen auf der Suche nach einer sicheren Zuflucht.

Die Weihnachtsgeschichte ist eine Geschichte der Hoffnung, die weitererzählt werden muss – gerade in Zeiten von Angst, Krieg und Terror. Unsere Gedanken sind in diesem Jahr besonders bei den Menschen in Aleppo, Berlin und Nizza.

Wir halten uns fest an der frohen Botschaft, dass wir einen Gott haben, der uns nahe sein will. Der in Jesus Christus sogar selbst Mensch geworden ist und uns in jedem Menschen begegnet. Davon erzählt auch unsere Christmas-Story aus dem vergangenen Jahr, die auch 2016 nichts an Aktualität verloren hat.

Das Video gibt es in vielen Sprachen, in diesem Jahr neu auf Französisch und Italienisch.

 

ekir.de / cs / Video: Marcel Kuß und Ralf Peter Reimann / 22.12.2016

Fassungslos angesichts der Brutalität

Gedenkseiten auf Trauernetz.de

„Wir sind fassungslos vor dieser Gewalt, vor dieser Menschenverachtung und vor dieser Brutalität“, sagt nach dem Anschlag von Berlin der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland in einem Video, das er in seinem Blog veröffentlicht hat. Die Möglichkeit, der Opfer zu gedenken, bietet eine Online-Gedenkseite auf trauernetz.de.

Rekowski stellt der Gewalt vom Breitscheidplatz in Berlin die Botschaft Jesu Christi entgegen, dessen Geburt die Christinnen und Christen am bevorstehenden Weihnachtsfest feiern: „Jesus hat Frieden gepredigt, Gewaltlosigkeit gelebt und Liebe zu den Menschen gebracht.“

„Meine Gedanken und Gebete sind bei den Opfern, den Toten und Verletzten“, hatte der oberste Repräsentant der rheinischen Kirche bereits am späten Abend des Anschlagtags via Facebook geäußert. „Ich denke besonders auch an mir vertraute Menschen (auch aus meiner Familie), die in Berlin leben und arbeiten. Der Schrecken ist mir seit 20.45 Uhr sehr nahe gekommen.“

Fernsehen überträgt Trauer- und Fürbittgottesdienst

Den ökumenischen Trauer- und Fürbittgottesdienst in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche – also unmittelbar am Anschlagsort – überträgt die ARD live. Beginn ist um 18 Uhr. Bischof Markus Dröge von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hält eine kurze Ansprache. Zu den weiteren Mitwirkenden gehören u.a. Erzbischof Heiner Koch, Archimandrit Emmanuel Sfiatkos, Vorsitzender des Ökumenischen Rats Berlin-Brandenburg, Rabbiner Andreas Nachama und Imam Kadir Sanci, Vorstandsmitglied und Imam des Bet- und Lehrhauses House of One, Berlin.

Bonns Superintendent: Gott schenkt Mut, Trost und Zuspruch

Der Bonner Superintendent Eckart Wüster, auch Mitglied der Kirchenleitung, weiß, dass viele in Bonn und der Region an die Menschen in Berlin denken. „Die Erfahrung, die wir Christen eng mit Weihnachten verbinden, nämlich dass Gott dem Menschen Mut, Trost und Zuspruch schenkt, die brauchen nun vor allem diejenigen, die unter dem furchtbaren Anschlag in Berlin zu leiden haben.“ Superintendent Wüster nimmt am Abend des Tags nach dem Anschlag an der Schweigeminute auf dem Bonner Weihnachtsmarkt teil.

Essens Superintendentin: Nicht von Hass überwältigen lassen

„Tod und Leid auf dem Berliner Weihnachtsmarkt erschrecken mich zutiefst“, erklärte die Superintendentin des Kirchenkreises Essen, Marion Greve. „Auf Weihnachten zugehen heißt in diesem Jahr: mich nicht gewöhnen an das, was ist. Meine Stimme erheben für den Frieden, gegen alle, die unbeirrt auf Terror und Gewalt versessen sind“, sagte die leitende Theologin des Kirchenkreises Essen. „Es kommt der Friedefürst – wir dürfen uns auf keinen Fall vom Hass überwältigen lassen.“

Kölner Kirchen geöffnet

Kölns Stadtsuperintendent Rolf Domning erklärte: „Unsere Gedanken, Herzen und Gebete sind mit den Menschen, die auf so grausame Weise einen Angehörigen oder gute Freunde verloren haben, und auch bei denen, die an diesem Abend körperlich und seelisch verletzt wurden.“ Gemeinden im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region öffnen heute sowie in den nächsten Tagen angesichts des Anschlags auf dem Berliner Weihnachtsmarkt ihre Kirchenpforten – unabhängig von den regulären Öffnungszeiten. Sie laden ein zu Andachten und zum gemeinsamen Beten. Damit setzen sie auch ein Zeichen gegen Gewalt und Terror.

Gedenkseite ist online

In ihrem Online-Angebot trauernetz.de hat die Evangelische Kirche im Rheinland eine Gedenkseite für die Opfer des Anschlags in Berlin eingerichtet. Zahlreiche Menschen nutzen diese Möglichkeit, entzünden virtuell eine Kerze und schreiben ein Gebet oder Worte des Beileid auf.

ekir.de / sb, jpi, neu

regional-bgv Dezember 2016

500 Jahre Reformation – das Jubiläum feiern die Protestanten mit der großen Gala „Luther – teuflisch gut“ im Telekom Dome Bonn. Gerlinde Habenicht erläutert das Projekt. Außerdem stellt regional-bgv die Flüchtlingshilfe-Koordinatorin Anne Mäsgen vor und kündigt die 16. Diakonische Konferenz an.

In der Andacht beschäftigt sich Pfarrer Frank Raschke ebenfalls mit dem Jubiläumsjahr. Knut Dahl-Ruddies beschreibt im Standpunkt das neue Internetportal der Landeskirche. Der Brief des Superintendenten, Nachrichten und Termine aus den Kirchengemeinden runden die neue Dezember-Ausgabe des Kirchenkreis-Newsletters ab.

Viel Spaß beim Lesen wünscht die Redaktion.

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P.S. Ganz unten auf der Startseite von bgv.ekir.de können Sie unseren elektronischen Newsletter abonnieren. Immer mittwochs kommt dann die Post mit den neuesten Infos aus dem Kirchenkreis.

Kollekte „hebeln“

Kinder mit den ökologischen Lebensmittel, die von der Kooperative Cooperativa Uniao angeliefert wurden, Kindergarten der Gemeinde Cangucu "Branca de Neve" (Schneewittchen), Cangucu, Rio Grande do Sul, Brasilien; Foto: Florian Kopp / Brot für die Welt

Erneut will ein großzügiger Spender die Weihnachtskollekten „hebeln“. Jeder Euro, der an Heiligabend, 24. Dezember, in der Thomas-Kirchengemeinde Bad Godesberg für Brot für die Welt gespendet wird, wird in gleicher Höhe von einem ungenannten Spender für die Evangelische Thomasstiftung Bad Godesberg gegeben, konkret für die Flüchtlingsarbeit. „Wirklich eine sehr schöne, weihnachtliche Nachricht“, freut sich Gemeindepfarrer Siegfried Eckert. Vor vier Jahren Jahr hatte seine Gemeinde auf diese Weise in insgesamt sieben Gottesdiensten als Kollekte und Spende je 24.000 Euro erhalten.

Satt ist nicht genug

„Satt ist nicht genug!“ so lautet das Motto der 56., 57. und 58. Aktion von Brot für die Welt. Über drei Jahre beschäftigt sich da Hilfswerk auf vielfältige Weise mit dem Thema Mangelernährung. Dieses Jahr ist der Schwerpunkt Ernährung in der Stadt. Mehr als zwei Milliarden Menschen leiden unter Mangelernährung. Besonders betroffen sind Menschen in den Slums und Elendsvierteln der großen Metropolen. Sie leben von dem, was sie im Müll finden oder für wenig Geld kaufen können: Fettes, Süßes, Junkfood, Konserven oder Essensreste.

Brot für die Welt gibt auch diesen Menschen eine Chance, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Deshalb fördert Brot für die Welt eine nachhaltige und vielfältige Landwirtschaft und die Vermarktung regional produzierter Lebensmittel. Zum Beispiel im Süden Brasiliens: Kinder aus armen Familien bekommen in Schulen und Kindergärten eine nahrhafte Mahlzeit. Kleinbauern aus dem Umland liefern die frischen Zutaten. Kinder profitieren von einer ausgewogenen Ernährung und Bauern erhalten ein regelmäßiges Einkommen.

Für Brot für die Welt wird traditionell in allen Heiligabend-Gottesdiensten gesammelt: www.brot-fuer-die-welt.de

Weihnachtsgottesdienste der Thomas-Kirchengemeinde

Von der Flucht zur Integration

Foto: Diakonie-RWL

„Wir müssen aufhören, in der Flüchtlingsfrage politische Symboldebatten zu führen“ – So lautet der Appell von Bischof Heinrich Bedford-Strohm im soeben erschienenen Buch „Geflüchtete in Deutschland. Ansichten – Allianzen – Anstöße“. Die Publikation, die die Diakonie RWL mit anderen Akteuren herausgibt, setzt sich kritisch mit dem aktuellen Trend zu Repression und Populismus auseinander – und zeigt, wie Integration gelingen kann.

Mehr als 50 Autorinnen und Autoren haben sich beteiligt und eine Vielzahl von Aspekten zusammengetragen. Das „Recht auf Ankommen“ wird ebenso angesprochen wie die europäische Asylpolitik, die Arbeitsmarktintegration von Asylbewerbern und die Netzwerkarbeit im Stadtteil, das Verhältnis von Migration und Seelsorge wird ebenso zur Sprache gebracht wie der Schutz von geflüchteten Frauen vor Gewalt.

Zahlreiche Praxisbeispiele aus dem Ruhrgebiet zeigen konkret und ehrlich, welche Chance die Flüchtlingsarbeit vor Ort Kommunen und Kirchengemeinden bietet, aber auch welche Schwierigkeiten damit einhergehen. Die Skala reicht dabei von der Betreuung unbegleiteter Minderjähriger über Integrationsaufgaben der Kindertagesstätten und Schulen bis hin zu Netzwerken für Ehrenamtliche und spezifischen Fragen der Entwicklung von Kirchengemeinden.

Eine Rezension finden Sie auf der Webseite der Diakonie RWL www.diakonie-rwl.de/themen/migration-und-flucht/neuerscheinung-gefluechtete-deutschland

Feiern Sie mit uns Weihnachten

Der Herrnhuter Stern in der Bonner Kreuzkirche: Zeichen der Weihnacht in vielen evangelischen Kirchen auch in Bonn und der Region (Foto: Joachim Gerhardt)

Heiligabend etwas anders: Besondere Gottesdienste in Bonn und der Region

Weihnachten: Das ist nicht nur der klassische Gottesdienst am frühen Abend oder mit Kindern am Nachmittag des 24. Dezember: Hier eine kleine Auswahl von Angeboten für Menschen in Bonn und der Region, die Weihnachten einmal einen Ton anders feiern wollen.

Sonntag, 4. Advent, 18. Dezember

16.00 Uhr Swisttal-Heimerzheim: Waldweihnacht für Kinder und Erwachsene, Beginn an der Maria-Magdalena-Kirche (Sebastianusweg), Spaziergang mit Liedern und Geschichte, Ausklang am Feuer.

 

Heiligabend 2016

Heiligabend, Samstag, 24. Dezember:

14.00 – 17.00 Uhr Bonner Hauptbahnhof: Offene Feier zu Heiligabend in der Bahnhofsmission auf Gleis 1 mit Kaffee, Tee & Gebäck Zeit für Gespräche, Geschichten & Lieder

19.00 Uhr Bad Godesberg-Plittersdorf: Christvesper für Singles und Familienmuffel mit Vikar Dr. Benjamin Härte und Pfarrer Oliver Ploch, im Anschluss Weihnachtsfeier mit Würstchen und Kartoffelsalat, Gesprächen, Liedern, einem kleinen Geschenk und schöner Stimmung – offen für internationales Publikum (Kennedyallee 113)

22.30 Uhr Bonn-Südstadt: Jazzige Christnacht zum Lutherlied „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ mit Kerzenmeditation in der Lutherkirche (Reuterstr.11) mit Pfr. Joachim Gerhardt und dem Ensemble „Silent Night“ um Marc Jaquet (Orgel & Klavier), Matthias Höhn (Saxofon, Concertina), Paul Rittel (Cello) u.v.m. – anschließend offene Weihnachtsfeier am Weihnachtsbaum für alle, die diese Nacht alleine sind und Gemeinschaft suchen in der Kirche mit Brot, Käse und Wein bis der letzte gegangen ist …

23.00 Uhr Swisttal-Heimerzheim: „Holy Gospel Night“ – Christmette mit dem Gospelchor Joy`n Glory Buschhoven in der Maria-Magdalena-Kirche (Sebastianusweg)

23.00 Uhr Bad Godesberg-Friesdorf: Jazz-Christnacht mit Big Band und lyrischer Liturgie, Motto: „Stille Nacht …?“, Jürgen Hiekel (Saxophon), Gotthard Fermor (Liturgie, Flügel), Pfarrer Siegfried Eckert (Predigt), Pauluskirche (In der Maar 7), anschl. im Kulturcafé Selig Glühwein und Nachklang

24.00 Uhr Bonn-Poppelsdorf: Weihnachtschoräle klingen über die Stadt, gespielt vom Posaunenchor der evang. Lutherkirche (Ltg. Ulrich Scharf) hoch oben vom Turm der kath. St. Sebastiankirche (Kirchallee), am Fuß des Turms gibt´s Glühwein und Kekse

 

Weihnachtsfeiertage 2016

2. Weihnachtsfeiertag, Montag, 26. Dezember

11.00 Uhr Bad Godesberg, Schloss Annaberg (Annaberger Straße 40): Annaberger Open-Air-Waldweihnacht der Thomas-Kirchengemeinde mit Evang. Posaunenchor und Pfarrer Siegfried Eckert, anschl. zu Glühwein und Keksen unter dem kerzenerleuchteten Kronleuchter und einem echten Weihnachtsbaum, wie in guten, alten Zeiten.

Die Übersicht wird laufend ergänzt. Alle Gottesdienste im Kirchenkreis Bonn finden Sie hier.

Uta Garbisch/ger / 12.12.2016

Weihnachten anders

Lesen mit Sinn und Verstand: der PROtestant

Weihnachts-Ausgabe 2016: Die Kirchenzeitung PROtestant auf Spurensuche in Bonn und der Region

Wie erleben Menschen Weihnachten, die nicht „alle Jahre wieder“ so feiern werden oder können, wie sie das schon immer gemacht haben? Das fragt die Kirchenzeitung PROtestant und lässt Angehörige zu Wort kommen, die gerade einen lieben Menschen verloren haben oder christliche Flüchtlinge, die zum ersten Mal Weihnachten in Deutschland feiern oder einen Bonner Pfarrer, der dieses Jahr erstmals als Bordseelsorger ein Kreuzfahrtschiff durch die Karibik begleitet.

Die Kirchenzeitung aus Bonn und Region begibt sich auf Spurensuche „Weihnachten anders“ und spricht auch mit dem Chefkoch im Prälat Schleich-Haus, der Anlauf- und Schlafstelle für Obdachlose in Bonn. 500 „Festmenüs“ plant er für Heiligabend: „Steak statt Sülze“ lautet sein Speiseplan. Zudem bietet PROtestant eine Übersicht über besondere Gottesdienste in den Weihnachtstagen für Menschen in Bonn und der Region, die das Fest von Frieden und Versöhnung sich einen Ton anders wünschen: von Jazz-Meditationen in der Christnacht bis zur Feier der Bahnhofsmission auf dem Bonner Hauptbahnhof.

Die Zeitung PROtestant erscheint drei Mal im Jahr mit einer Auflage von 6.500 Exemplaren. Sie kann kostenlos bezogen werden: Evangelischer Kirchenkreis Bonn, Adenauerallee 37, 53113 Bonn (Tel.: 0228 / 6880 300, presse@bonn-evangelisch.de). Herausgeber sind die Kirchenkreise An Sieg und Rhein, Bonn sowie Bad Godesberg-Voreifel.

Die aktuelle Ausgabe Nr. 58 (Weihnachten 2016) auch online zum Nachlesen: www.protestant-bonn.de

Amos-Weihnachtskonzert

Viel Weihnachtliches, beschwingt und besinnlich: Beim Weihnachtskonzert am 16. Dezember erklingen unter anderem Ausschnitte aus dem Oratorio de Noël von Camille Saint-Saëns und der Misa Criolla von Ariel Ramírez.

Es musizieren die musikalischen Kräfte des Amos-Comenius-Gymnasiums: die Big Band Almost famous, das Bläserensemble, der Chor der Unter- und Mittelstufe, das Schulorchester sowie die Chorgemeinschaft CantAmos.

Mit einer intensiven Musikarbeitsphase haben sich die über 100 Beteiligten vorbereitet, unter anderem Ende November in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Das alljährliche Weihnachtskonzert beginnt am Freitag, 16. Dezember 2016, um 18 Uhr, in der Johanneskirche Bonn-Bad Godesberg, Zanderstraße 51.

 

EB/gar