ruach – Atem, Wind, Schöpferkraft

Vom 14.11.2013 bis zum 31.1.2014 zeigte das Haus der Begegnung, Sitz von Akademie und Pädagogisch-Theologischem Institut, Werke von 15 Künstlerinnen der GEDOK Bonn. Verbindendes Thema war das hebräisch-biblische Wort für Schöpferkraft, die „ruach“.  

Am Donnerstag, 14. November 2013, wurde die Ausstellung

„ruach. Geistes-Gegenwart. weiblich-schöpferisch-geheimnisvoll“

mit einer sehr gut besuchten Vernissage eröffnet.

Professor Fermor: Die Ausstellung lädt ein zur Beschäftigung mit Spiritualität und ihren Quellen
„Spiritualität ist heute in aller Munde, auch bei denjenigen, die sich nicht der Kirche verbunden fühlen“. Darauf wies Professor Gotthard Fermor, Direktor des Pädagogisch-Theologischen Instituts, in seiner Einführung hin. Dabei werde aber meist gar nicht gesehen, dass dieser Begriff biblische Wurzeln hat. Der Begriff „Spiritualität“ leitet sich ab vom lateinischen Wort für Geist, von spiritus. In der Übersetzungsgeschichte führt ebendieses lateinische spiritus letztlich auf das hebräische ruach zurück, das „Atem“, „Wind“, Schöpferkraft bedeutet. „So laden wir Sie mit dieser Ausstellung hier im Haus der Begegnung dazu ein, sich mit dem aktuellen Begriff der Spiritualität und ihren Quellen auseinanderzusetzen und an den Entdeckungsreisen der Künstlerinnen zu diesem Thema teilzunehmen“, so Professor Fermor. 

Dr. Lafont-König: ruach bot Gelegenheit zur spannenden künstlerischen Auseinandersetzung
Wie spannend diese Entdeckungsreisen sein können, sei ihr erst im Lauf des Entstehungsprozesses der Ausstellung deutlich geworden, bekannte Dr. Clotilde Lafont-König, Vorsitzende der GEDOK Bonn, bei ihrem Grußwort. Da sie einige Jahre in Süddeutschland gelebt habe und „Ruach“ dort ein mundartliches Schimpfwort sei, habe sie zunächst gedacht:“ Warum muss etwas so Hässliches in einem so schönen Haus ausgestellt werden?“ Doch dann habe sie sich mit diesem ganz anderen ruach-Begriff, der biblischen ruach, vertraut gemacht und habe die künstlerische Umsetzungen mit Interesse und Begeisterung wahrgenommen.

Julitta Franke: Künstlerinnen versuchen Transzendenz der ruach transparent zu machen
Die Künstlerin Julitta Franke von der GEDOK führte mit ihrem Vortrag „Be-geisterung und In-spiration. Die Quellen der schöpferischen Kraft“ thematisch in die Ausstellung ein. „Ruach ist die Lebensspenderin aller Schöpfung“, unterstrich Franke. „Siebzehn Künstlerinnen haben versucht in ihren Gestaltungen etwas sichtbar zu machen, was sich jeder unmittelbaren Anschauung entzieht. Ihre Werke versuchen die Transzendenz der Ruach transparent zu machen. Es wäre ein schöner Erfolg, wenn die Inspiration  der Künstlerinnen an die Betrachter weiter gegeben werden könnte.“  

Ganzheitliche Kunsterfahrung: die Performance von Theatron ToKosmo auf der Vernissage
Zwei Künstlerinnen der Gruppe Theatron ToKosmo begleiteten die Vernissage künstlerisch und musikalisch. In ihren Performances trafen Tanz, Malerei und Musik aufeinander und wurden zu einer neuen, eigenen ganzheitlichen Kunsterfahrung.

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Leitmotiv der Ausstellung: die ruach – Atem, Wind, Schöpferkraft
Die ruach, Leitmotiv der Ausstellung, ist das hebräisch-biblische Wort für Schöpferkraft, ruach ist die weibliche Seite Gottes. Wortwörtlich  bedeutet die ruach „Atem“ oder „Wind“. Ebenso können die Begriffe „Geheimnis“, „Hauch“, „Weite“, „Geist“ damit verbunden werden.  

Der göttliche Ursprung der ruach – nicht verfügbares Geheimnis
Der göttliche Ursprung der ruach bleibt nicht fassbares und  nicht verfügbares Geheimnis. Es  ist immer dort zu erfahren, wo Leben sich schöpferisch zeigt und gebiert. Denn der Atem und der Wind lehren es uns: So wie sie nicht festzuhalten sind und dennoch alles Leben durchströmen, so verfügen wir nicht über unseren Grund, sondern leben dankbar und gestaltend von und durch ihn.

Die ruach – Auseinandersetzung mit dem schöpferischen Grundimpuls von Kunst
Über diesen zentralen Begriff der jüdisch-christlichen Tradition ist die Kunstgruppe des Hauses der Begegnung mit den Künstlerinnen der GEDOK Bonn ins Gespräch gekommen.  Davon angeregt haben sie die Künstlerinnen sich mit dem spirituellen Grundimpuls von Kunst auseinandergesetzt – auch gerade von seiner weiblichen Seite aus. Die daraus entstandenen Arbeiten wurden jetzt erstmalig im Rahmen dieser Ausstellung gezeigt.  

Arbeiten von 15 Künstlerinnen der GEDOK Bonn
Gezeigt wurden Arbeiten von Birgitta Büssow, Barbara Hoock, Annette Kipnowski, Rose Kretzschmar, Heidi H. Kuhn, Milena Kunz-Bijno, Nicole Meyer-Habault, Sabine Neuhaus, Katharina Otte-Varolgil, Sabine Prechtel, Sighild Simon, Ruth Tauchert, Lilo Werner, Marita Windemuth-Osterloh und Katja Zander.

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Mehr Informationen

zu den ausstellenden Künstlerinnen
zum Ausstellungsthema
Julitta Franke: Be-geisterung und In-spiration.
Die Quellen der schöpferischen Kraft
Eröffnungsvortrag zur Ausstellung

 
Einladung zur Ausstellung
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hbl / Evangelische Akademie im Rheinland – EKiR.de / 08.02.2014

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Veränderungsprozesse mitgestalten

Mit Klaus Graf rückt ein ausgewiesener Diakoniker in die Leitung des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel auf. Der Sozialpädagoge und promovierte Theologe wird am 10. Januar in sein neues Amt im Kreissynodalvorstand (KSV) eingeführt.

Der Leiter des Bonner Godesheims arbeitet seit dreißig Jahren und sehr gerne in unterschiedlichen Funktionen innerhalb der Diakonie. In dieser Zeit hat er jedoch auch die Erfahrung gemacht, dass sich nicht alle Fragen und Probleme der Menschen alleine mit sozialarbeiterischen oder auch therapeutischen Mitteln lösen lassen. „Darum ist mir neben der Diakonie zunehmend auch die Seelsorge und die Verkündigung der Kirche zu einem Anliegen geworden“, so der 56-Jährige zu seiner Motivation. Er gibt daher auch mit dem Vorsitz des Evangelischen Fachverbandes für erzieherische Hilfen ein langjähriges Ehrenamt in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe zugunsten der Mitarbeit auf kreiskirchlicher Ebene auf.

Auf den Kirchenkreis sieht Graf komplexe Veränderungsprozesse zukommen, wie auf die gesamte Kirche. „Mit der Gestaltung solcher Prozesse habe ich innerhalb der Diakonie beruflich seit Jahren intensiv zu tun und hoffe daher, die ein oder andere Erfahrung auch in den KSV einbringen zu können.“

Inhaltlich steht Graf für den Dialog mit Andersdenkenden und Andersgläubigen in der pluralen Gesellschaft. „Ich bin überzeugt davon, dass es uns gelingen muss, trotz der Unterschiede zu gemeinsamen ethischen Handlungsgrundsätzen kommen zu können und müssen.“

Werden auch eingeführt: Pfarrerin Bärbel Bressler und Jugendreferent Rainer Steinbrecher

Klaus Graf arbeitet bereits seit 1985 in der Bonner Evangelischen Jugendhilfe Godesheim. Seit 1992 ist er Leiter und seit sechs Jahren auch einer von zwei Geschäftsführern der Jugendhilfeeinrichtung. Im Raum Bonn ist er im Verbund der Julius-Axenfeld-Stiftung auch verantwortlich für Kindergärten und medizinische Versorgungszentren. Im Januar 2014 beginnt er eine Prädikantenausbildung. Graf ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Söhne. In seiner Freizeit versuche ich soviel Zeit wie möglich mit seiner Frau und seiner Familie zu verbringen. Er liebt Bücher und Musik und bewegt sich sehr gerne. Um das irgendwie „unter einen Hut“ zu bringen – und weil er von Fitnessstudios nichts hält – kann man ihn in aller Regel morgens in aller Frühe im Wald auf dem Heiderhof antreffen.

Der Gottesdienst zur Einführung von Dr. Klaus Graf als zweitem Synodalältesten beginnt am Freitag, 10. Januar 2014, um 18 Uhr, in der Christuskirche Bad Godesberg, Wurzerstraße 31. Die Predigt hält Bärbel Bressler. Sie wird als kreiskirchliche Pfarrerin am Friedrich-List-Berufskolleg Bad Godesberg ebenfalls offiziell eingeführt, wie auch Rainer Steinbrecher als kreiskirchlicher Jugendreferent. Beide sind schon seit April 2013 für den Kirchenkreis tätig.

 
Bärbel Bressler
Rainer Steinbrecher
 

 

Uta Garbisch / 02.01.2014

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Besondere Gottesdienste zu Weihnachten: Jazz und Tango, Kerzen und Turmbläser

Der schönste Weihnachtsgottesdienst ist immer der vor Ort. Feiern hier doch Nachbarn, Freunde und Familien zusammen. Wer Besonderes sucht oder an Heiligabend eine kleine Anreise auf sich nimmt, hier eine paar Tipps aus der Fülle der Angebote:

BONN

Heiligabend: „Christvesper“ in der Kreuzkirche am Kaiserplatz (Zentrum): Festgottesdienst 18.00 Uhr mit Pfarrer Rüdiger Petrat und Stefan Horz (Orgel)
Christnacht 24.00 Uhr Gottesdienst an Heiligabend – Gottfried August Homilius: Weihnachtsoratorium für Solisten, Ensembles der Kreuzkirche, Stefan Horz (Orgel), Leitung: KMD Karin Freist-Wissing, Vikarin Denise Roth (www.kreuzkirche-bonn.de)

Heiligabend: Jazzige Christnacht mit Kerzenmeditation in der Lutherkirche in der Südstadt (Kurfürstenstraße 20) 22.30 Uhr mit dem Ensemble „Silent Night“ unter Leitung von Kantor Berthold Wicke sowie Pfarrer Joachim Gerhardt. Anschließend: Offene Kirche bei Brot und Wein bis der Letzte gegangen ist. (www.lutherkirche-bonn.de)

Heiligabend 24.00 Lutherbläser mit Weihnachtschorälen vom Turm der kath. St. Sebastiankirche (Kirschallee) in Poppelsdorf

2. Weihnachtsfeiertag: Friedenskirche, Franz-Bücheler- Str. 10, Kessenich: Offenes Singen und Musizieren (09.30 Uhr – Probe von Weihnachtsliedern in der Friedenskirche, Instrumente bitte mitbringen / 10.00 Uhr – Andacht in der Friedenskirche / 10.30 Uhr – Weihnachtsliedersingen im Haus Dottendorf)

BAD GODESBERG

Heiligabend 19.00 Uhr: Christvesper für Singles und Familienmuffel mit Pastor Rüdiger Durth, im Anschluss Weihnachtsfeier mit Würstchen und Kartoffelsalat, Gesprächen, Liedern und schöner Stimmung, Thomaskapelle Plittersdorf, Kennedyallee 113 (www.thomas-kirchengemeinde.de)

Heiligabend 23.00 Uhr: Jazz-Christnacht mit Gotthard Fermor (Piano), Jürgen Hiekel (Saxophon), Predigt und Liturgie mit Pfarrer Siegfried Eckert, Pauluskirche Friesdorf, In der Maar 7

2. Weihnachtsfeiertag: 11.00 Uhr „Annaberger Waldweihnacht“ im Freien mit Posaunenchor, Annaberger Schloss, Pfarrer Siegfried Eckert, Friesdorf, Annaberger Straße 400, im Anschluss Umtrunk im Schloss

BEUEL/OBERKASSEL

Heiligabend 24.00 Uhr: Große Evangelische Kirche Oberkassel, Kinkelstraße 4, Turmblasen vom Kirchturm der Großen Kirche

2. Feiertag 10.00 Uhr: Evang. Kirche Holzlar, Heideweg 27: Weihnachtsliedersingen mit Jugendstreichorchester

2. Feiertag 20.00 Uhr: Nachfolge-Christi-Kirche (Beuel-Süd), Dietrich-Bonhoeffer-Str. 8: „Chresskind verzäll nix.“ Die etwas andere Kölsche Weihnacht. Die Gruppe Schäng Bum schlägt mit Liedern von Willi Ostermann, den Bläck Fööss, Gerd Köster u.a. den Bogen von lustigen Milieubeobachtungen in der Vorweihnachtszeit zu nachdenklichen kölschen Liedern.

RHEIN-SIEG-KREIS

Heiligabend: Evangelische Kirche Euskirchen 23.00 Uhr: Christmette mit Vocalensemble TON-ART (Kölner Straße 41)

Heiligabend: Lohmar-Wahlscheid 23.15 Uhr: Mitternachtsmette Evangelische Sankt Bartholomäus-Kirche, Bartholomäusstr. 6, mit Superintendent Reinhard Bartha, Evang. Singekreis und Kammermusikkreis sowie Bettina Hanschel (Violine)

Konzerte und Gottesdienste im Überblick auf bonn-evangelisch.de

SERVICE I: Eine Übersicht über herausragende Konzerte in den Weihnachtstagen in Bonn und der Region finden Sie hier.
SERVICE II: Eine Übersicht über alle Gottesdienste im Evangelischen Kirchenkreis Bonn zeitnah zu den Festtagen hier.

 

gar/jhp/ger / Evangelischer Kirchenkreis Bonn – Ekir.de / 17.12.2013

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Zu Besuch in Bonner Pfarrhäusern

Es gibt aktuell eine Ausstellung in Berlin und viele Bücher dazu: das evangelische Pfarrhaus. Auch die Deutsche Welle hat sich zur Weihnachtszeit des Themas angenommen und zwei Pfarrhäuser in Bonn besucht.

Die Deutsche Welle sendet nicht für Deutschland, sondern weltweit, aber im Internet lässt sich nachlesen und schauen, welche Eindrücken der Journalist Klaus Dahmann gesammelt hat: http://www.dw.de/kosmos-pfarrhaus/g-17276195.

Lese-Tipp darüberhinaus: Christine Eichel: „Das deutsche Pfarrhaus: Hort des Geistes und der Macht“, Quadriga Verlag Köln 2012, 320 S., 22,99 €. Das Buch bietet eine anschauliche Kulturgeschichte des Pfarrhauses ab Martin Luther und gibt viele Anstöße, über die Bedeutung heute nachzudenken.

 

Evangelischer Kirchenkreis Bonn – Ekir.de / 11.12.2013

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Wahre Herzensbrecher

Die wahren Herzensbrecher kommen aus Bonn-Mehlem. Sagt Pfarrer Klaus Merkes im Hinblick auf die neue ZDF-Vorabendserie im Express. Hier zum Nachlesen.

 
express.de
 

 

gar / 11.12.2013

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Musik kann, was keine andere Droge schafft

Jeder Mensch hat eine musikalische App im Kopf. Das demonstrierte der Berliner Pianist Christoph Reuter am Sonntagabend gewitzt und unterhaltsam als musikalisches Kabarett in der Evangelischen Jugendbildungsstätte Rheinbach-Merzbach.

Da ging es um den Soundtrack des Lebens (Was war die erste gekaufte Schallplatte?) und das spontane Erkennen von Filmmusiken wie „Casablanca“ und die „Simpsons“. Oder den Werbejingle, der erinnert, „ich muss zur Bank“. Eigentlich wird bei Konzerten nicht gesprochen. Christoph Reuter brach das Schweigen und teilte nicht nur seine liebsten Klavierstücke, Eigenkompositionen und Jazzimprovisationen mit dem Publikum, sondern auch seine Gedanken. Das reichte musikalisch von Chopin über Duke Ellington bis zu „Alle meine Entchen“. Wahlweise auch in arabischer und asiatischer Tonleiter.

„Alle sind musikalisch! (außer manche)” ist der Titel und Botschaft des Programms: Reuter komponierte vor Ort anhand der fünf Ziffern einer Telefonnummer einen persönlichen Klingelton gleich zum Mitschneiden und schlug die Frequenzen menschlicher Herztöne am Klavier an.

Gretchenfrage geklärt

„Musik kann, was keine andere Droge schafft“, zeigte Reuter beispielhaft am Klavier: Das eine Stück entspannte, das zweite wühlte auf. Denn ab 80 Dezibel sind wir in Alarmbereitschaft versetzt: „Deshalb gibt es so wenig leise Militärmusik“. Die Gretchenfrage, ob Männer oder Frauen die Musik erfunden haben, ist für Reuter geklärt. Es waren die Frauen, die das Mittel zum Einschlafen des Nachwuchses nutzten. Nach einer Zugabe folgte der besondere Abschluss in der Kapelle von Merzbach. An der Orgel spielte Reuter noch zwei Weihnachtslieder.

KabareTTisTisch bat tatsächlich zu Tisch

Das von Jugendreferent Rainer Steinbrecher neu entwickelte Format .„KabareTTisTisch“ war restlos ausverkauft. Das Besondere: Tobias Hoffmann, verwöhnte die Gäste an diesem Abend mit Gaumenfreuden in Form eines Drei-Gänge-Menüs. Zum Auftakt gab es unter anderem weiße Tomatensuppe, Kalbsrücken an Organgensoße und Ingwer-Kartoffelgemüse. In der Pause Creme brulee als Dessert.

Fortsetzung folgt

Dabei wurde der Küchenchef der Jugendbildungsstätte von zahlreichen Jugendlichen unterstützt, denn alle Einnahmen kommen nach Abzug der Kosten der Jugendeinrichtung des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel zugute.

Nach der gelungenen Premiere von .„KabareTTisTisch“ ist klar: Fortsetzung folgt.

 
 

 

Foto: Uta Garbisch / 10.12.2013

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Kann ich vergeben?

Vergebung und Versöhnung sind die großen Themen in der Ausgabe der Kirchenzeitung PROtestant zu Weihnachten und Neujahr.

Voraussetzung sei das Schuldeingeständnis, sagt der Siegburger Superintendent Reinhard Bartha, doch damit täten sich die Menschen immer schwerer nach dem Motto “ Schuld haben zumeist die anderen oder die Gesellschaft oder die Umstände“. Für den Leiter der evangelischen Beratungsstelle Bonn, Thomas Dobbek ist Vergebung „eine christliche Grundhaltung“. Sie lässt sich aber nicht verordnen“, schreibt er und nennt Bereiche, die „so schwer wiegen, dass Menschen gar nicht vergeben können“. Beispiel Gewalterfahrungen und sexueller Missbrauch.

PROtestant fragt den nicht zuletzt aus dem WCCB-Prozess bekannten Bonner Richter Jens Rausch: Gibt es so etwas wie Vergebung vor Gericht? Jens-Peter Preis berichtet von seinen sehr persönlichen Erfahrungen als Gefängnispfarrer in Siegburg mit Gefangenen und deren Umgang mit Schuld. Zudem berichtet PROtestant vom „Erfolgsgeheimnis“ eines für Bonn und die Region einzigartigen evangelischen Beichtgottesdienstes: In der Trinitatiskirche in Endenich werden immer am 4. Advent Schuld und Versagen auf Zettel notiert, dann verbrannt und mit der Asche gedüngt anschließend Weihnachtssterne gepflanzt.

Der PROtestant, die Zeitung der Evangelischen Kirche in Bonn und der Region für Menschen aus Gesellschaft und Kultur, Politik und Wirtschaft, erscheint drei Mal im Jahr mit einer Auflage von inzwischen 6.800 Exemplaren. Er kann kostenlos bezogen werden: Evangelischer Kirchenkreis Bonn, Adenauerallee 37, 53113 Bonn (Tel.: 0228 / 6880 300, presse@bonn-evangelisch.de). Herausgeber sind die Kirchenkreise An Sieg und Rhein, Bonn sowie Bad Godesberg-Voreifel.

Die aktuelle Ausgabe 49 Weihnachten/Neujahr erscheint zum 3. Advent.

 
Hier die aktuelle Ausgabe Nr. 49 zur Ansicht und zum kostenlosen Download
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Joachim Gerhardt / Evangelischer Kirchenkreis Bonn – Ekir.de / 10.12.2013

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Gewinnen Sie mit PROtestant Karten für Angelo Branduardi in der Bonner Kreuzkirche

Die Kirchenzeitung PROtestant verlost 5 x 2 Karten für ein musikalisches Highlight: das Konzert von Angelo Branduardi am Freitag, 17. Januar 2014, um 20.00 Uhr in der Kreuzkirche am Bonner Kaiserplatz.

Der kleine Wasserfloh, „La pulce d‘ acqua“ machte ihn 1977 weltberühmt. Angelo Branduardi sucht in seiner zumeist zarten Musik mehr denn je spirituelle Tiefe wie zuletzt mit seiner „Laude des Heiligen Franziskus“. Erstmalig in seiner Karriere begibt sich der Ausnahmemusiker, begleitet nur von einem Percussionisten und einem Pianisten, auf Kirchentournee. Am Freitag, 17. Januar 2014, um 20.00 Uhr auch in der Bonner Kreuzkirche am Kaiserplatz. 19.00 Uhr Einlass (freie Platzwahl).

Schicken Sie uns die richtige Lösung des Suchwortes aus folgendem Rätsel: 

 

Die Barmherzigkeit Gottes – Ein Rätsel nach Psalm 103

Der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine _ _ _ _ _ _ _ _ _ (1 Buchstabe)

Er handelt nicht mit uns nach unseren _ _ _ _ _ _ _  (4 Buchstabe)

So fern der Morgen ist vom _ _ _ _ _ (1 Buchstabe), lässt er unsere Übertretungen von uns sein.

Wie sich ein Vater über _ _ _ _ _ _ (4 Buchstabe) erbarmt, …

Die Gnade es Herrn währt von _ _ _ _ _ _ _ _  (1 Buchstabe) zu Ewigkeit.

LÖSUNGSWORT;: _ _ _ _ _

Einsendeschluss ist Montag, 6. Januar 2014, der altkirchliche Feiertag zur „Erscheinung des Herrn“ (Epiphanias). An: Redaktion PROtestant, Evangelischer Kirchenkreis Bonn, Adenauerallee 37, 53113 Bonn oder presse@bonn-evangelisch.de.

Das Rätsel und vieles Lesenswerte mehr finden Sie im aktuellen PROtestant, der Ausgabe 49 zu Weihnachten und Neujahr: www.protestant-bonn.de

 

 

 

Evangelischer Kirchenkreis Bonn – Ekir.de / 09.12.2013

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Ein Notfallseelsorge-Koffer für unsere Schule

Ein Teddybär im Gewand der Notfallseelsorge gehört zum Kofferinhalt. Erste Hilfe für die Seele ist das Anliegen des Notfallseelsorge-Koffers den Lehrerinnen und Lehrer am Mittwoch, 11. Dezember, im Evangelischen Schulreferat Bonn kennen lernen können.

Aber auch Briefvorlagen und Listen, Gegenstände und Adressen, die sofort weiterhelfen sollen, sind in dem Koffer enthalten. Im Entscheidungsdruck akuter Trauerfälle, aber auch in ihrer Nachbereitung sind die Handlungskonzepte des Notfallseelsorge-Koffers (NFS-Koffer) gereift. Gleichzeitig werden die wichtige Leitfragen besprochen: Was sind die ersten Schritte, wenn Lehrer erfahren, dass zum Beispiel eine Schülerin tödlich verunglückt ist oder Familienangehörige verloren hat? Wie können sich Unterrichtende auf ein Erstgespräch in der betroffenen Klasse schnell und präzise vorbereiten? Was ist ihre Aufgabe als Schule und wo liegen die Grenzen der Verantwortung? Wie und wo lässt sich ein schlichter Raum der Trauer gestalten? Wie formuliere ich einen Kondolenzbrief? Welche Mitwirkungsmöglichkeiten haben die Schule, eine Klasse und das Kollegium im Blick auf eine Beerdigung oder Trauerfeier?

Der NFS-Koffer beantwortet nicht alle Fragen, enthält aber sehr konkrete Materialien und Ideen. Außerdem ist der Koffer selbst ein wichtiges Medium in der unterrichtlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Tod, Sterben und Trauer(arbeit).

Referenten sind Martin Autschbach, Schulreferent aus Altenkirchen und Entwickler des NFS-Koffers, sowie Dr. Uwe Rieske, Landespfarrer Notfallseelsorge. Die Moderation übernimmt Schulreferatsleiter Friedrich Talmon. Die Fortbildung für Lehrende aller Schulformen findet am Mittwoch, 11. Dezember, von 15.30 bis 17.45 Uhr im Haus der Evangelischen Kirche Bonn, Clubraum, Adenauerallee 37, statt und kostet 4 Euro. Anmeldung unter info@schulreferatbonn.de.

Das Evangelische Schulreferat in Bonn unter der Regie von Friedrich Talmon und Beate Sträter ist Anlaufstelle für alle evangelischen Religionslehrkräfte an den allgemein bildenden Schulen in den Kirchenkreisen An Sieg und Rhein, Bad Godesberg-Voreifel und Bonn. Es ist unter anderem zuständig für die Fort- und Weiterbildung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern in den drei Kirchenkreisen. Ferner berät das Team Eltern, Schulen und kirchliche Einrichtungen zu allen Fragen des Religionsunterrichts. Es hält Kontakt zu Schulaufsichtsbehörden und Schulleitungen der 330 allgemein bildenden Schulen in der Stadt Bonn, dem östlichen Bereich des Kreises Euskirchen und im Rhein-Sieg-Kreis. Mediothek und Supervisionsangebote für Lehrkräfte runden das Angebot ab.

 
 

 

EB/gar / 05.12.2013

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„Jetzt schlägt’s dreizehn“

Mit dem Kurs „Jetzt schlägt’s dreizehn“ bietet die Evangelische Beratungsstelle ab Dienstag, 28. Januar 2014, erneut ein Angebot für Eltern mit Kindern in der Pubertät. An sechs Abenden geht es um Pubertät und damit verbundene Umbrüche und Veränderungen.

Auf dem Programm stehen Themen wie das Grenzen setzen für Kinder und Familienregeln, aber auch die elterlichen Ängste, das Loslassen der Kinder oder Fragen zur Sexualität. Außerdem wird Zeit eingeplant, am eigenen Verhalten zu arbeiten sowie neue Möglichkeiten kennen zu lernen und auszuprobieren.

Der Kurs wird von Dorothea Kruse (Diplom-Sozialarbeiterin, Familientherapeutin) und Thomas Lindner (Diplom-Psychologe, Gestalttherapeut) geleitet. Die Treffen finden im Abstand von drei bis vier Wochen statt. Teilnehmen können Eltern als Paar oder einzeln, deren Kinder zwischen 12 und 18 Jahren alt sind. Die Teilnahme ist kostenfrei, Spenden zur Finanzierung der Arbeit sind gerne willkommen. Weitere Informationen und Anmeldung ab sofort bei der Evangelischen Beratungsstelle unter Telefon (0228) 68 80 150.

Die Evangelische Beratungsstelle ist eine Einrichtung für die Bonner Region. Sie wird von den drei evangelischen Kirchenkreisen An Sieg und Rhein, Bonn und Bad Godesberg-Voreifel getragen und finanziert. Die Beratung durch die Evangelische Beratungsstelle ist für Ratsuchende kostenfrei. Eine teilweise Refinanzierung erfolgt über Zuschüsse der zuständigen Jugendämter und des Landes Nordrhein-Westfalen. Zudem sind Spenden von Klientinnen und Klienten zu einem wichtigen Baustein in der Finanzierung des Angebots geworden.

 
Weitere Informationen zur Evangelischen Beratungsstelle
 

 

Uta Garbisch / 04.12.2013

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Jetzt anmelden: Evangelisches Jugendcamp 2014

Rund 3000 Jugendliche treffen sich vom 19. bis 22. Juni 2014 in Siegburg zum Jugendcamp der Evangelischen Jugend im Rheinland. Noch bis zum 15. Januar 2014 gilt ein Frühbucherrabatt, Schnellentschlossene zahlen bis dahin 55 Euro für die Teilnahme.

Darin enthalten sind der Eintritt zu allen Veranstaltungen, täglich drei Mahlzeiten, Schlafplatz in einer Schulklasse und das Camp-T-Shirt. Bei späterer Anmeldung kostet die Teilnahme für Übernachtungsgäste 70 Euro. Der Preis für eine Tageskarte beträgt 15 Euro.

Die Jugendlichen erwartet ein riesiges kulturelles, künstlerisches und spirituelles Mitmach-Angebot. Von Jugendgottesdiensten über Holz- und Kunstwerkstätten, Theaterworkshops und Poetry Slam bis zu Koch- und Nähkursen reicht die Palette. Sportlich hat das Camp ebenfalls viel drauf: Klettern, Tauchen, Bogenschießen, Kanu fahren, Fußball, Beachvolleyball, Mountainbiken. Ein weiteres Highlight ist das Schwarzlicht-Viertel in der Rhein-Sieg-Halle mit Blackminton, Mini-Golf, Schwarzlichttheater und Dunkelcafé. Das Bühnenprogramm auf dem Marktplatz bietet African Drums, die SoulTeens und einen Band-Contest.

Den „Abend der Begegnung“ mitgestalten

irchengemeinden, Jugendgruppen, Vereine und Initiativen aus der veranstaltenden Region heißen die Gäste nach dem Eröffnungsgottesdienst traditionell herzlich willkommen und präsentieren ihnen lokale Besonderheiten. Wer mit seinem Angebot dabei sein möchte, sollte schnell Kontakt aufnehmen mit dem Jugendreferat der Kirchenkreise An Sieg und Rhein und Bonn unter 02223/3362 oder jugendcamp@ekasur.de.

Mehr Infos zur Anmeldung und zum Programm: www.jugendcamp2014.de

 
www.jugendcamp2014.de
 

 

ekasur.de / 28.11.2013

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