„A Chuzpe“

Das Gemeindezentrum Wachtberg-Niederbachem. Foto: Meike Böschemeyer

Klezmerkonzert am 1. Mai: Ein Konzert mit einem ungewöhnlichen Titel und in einer ungewöhnlichen Besetzung können Besucher:innen in Wachtberg erleben. Fünf Frauen an fünf Instrumenten, die so im klassischen Sinne überhaupt nicht zusammenpassen, spielen Musik, die in ihrer vielfältigen nationalen Ausprägung ein Spiegel unserer kulturellen Vielfalt ist. Hier finden sich osteuropäische, aber auch orientalische Einflüsse und eine mitreißende Vitalität, die ansteckend und bereichernd ist. Es handelt sich um Musik, die voller Charme, Humor, Freude, aber auch Sehnsucht und Wehmut ist.

Die Bezeichnung „A Chuzpe“ stammt aus dem Jiddischen und bedeutet eine Mischung aus zielgerichteter, intelligenter Unverschämtheit, charmanter Hartnäckigkeit und unwiderstehlicher Dreistigkeit.

Besetzung: Anja Martin (Moderation) – Joanna Hermann (Violine) – Regina Krull (Violine/Bratsche) – Pia Bockemühl (Violoncello), Annette Ferber (Klavier) – Simone Umbach (Percussion).

Das Konzert, das in die jiddische Welt und Kultur entführt, beginnt am Sonntag, 1. Mai 2022, um 15 Uhr im Gemeindehaus Wachtberg-Niederbachem, Bondorfer Straße 18.

 

Happy Birthday Maestro

Top Motiv in Bonn: Beethoven-Denkmal von 1845 auf dem Münsterplatz. Foto: Joachim Gerhardt

Das Orchester „Le Bon(n) Ton“ spielt am 23. Oktober Musik von und für Beethoven. Neben einigen Stücken, die das Orchester spielt, präsentieren Solist:innen, Sänger:innen und Instrumentallist:innen einen bunten musikalischen Reigen rund um das Beethoven-Jubiläumsjahr 2020. Die Leitung hat Anca Bergner. Das Konzert beginnt am Freitag, 23. Oktober 2020, um 19 Uhr, im Historischen Gemeindesaal der Erlöser-Kirchengemeinde Bad Godesberg, Kronprinzenstraße 31, statt. Um Reservierung der Karten (12 Euro/ 6 Euro für Schüler:innen und Student:innen) im Gemeindebüro wird gebeten.

EB

Nika Afazel im Konzert

Am Klavier: Nika Afazel. Foto: EB

Viertes Kammerkonzert am 30. Juni in Weilerswist: Niko Afazel spielt als Klavier-Solistin Werke von Joseph  Haydn (Klaviersonate Nr. 33 Hob.XVI:20 in c-Moll), Johannes Brahms (Variationen über ein Thema von Paganini, Heft 1) und Franz Schubert (Klaviersonate a-moll, D 845) – ein sehr virtuoses Programm der schönsten Klaviermusik aus der Klassik und Romantik.

Nika Afazel wurde 1994 in Teheran geboren. Mit 18 Jahren kam sie nach Deutschland und wurde an der Hochschule für Musik und Tanz in der Klasse von Professor Jacob Leuschner aufgenommen. Meisterkurse bei Alexander Lonquich, Claudio Martinez Mehner, Alan Weiss, John Perry, Robert Levin, Felix Gottlieb ergänzten ihre Klavierausbildung. Weiterhin trat sie sowohl als Solistin als auch im kammermusikalischen Rahmen auf. Zum Wintersemester 2015 hin wechselte sie in die Klasse von Professorin Sheila Arnold. Seit 2016 nimmt sie Liedgestaltungsunterricht bei Professor Stefan Irmer und tritt zum Wintersemster 2017 ihr Liedgestaltungsstudium bei Professor Ulrich Eisenlohr an. Seit Wintersemester 2018 studiert sie weiter als Erasmusstipendiatin an der Conservatoire national supérieur de musique et de danse in Paris. Desweiteren ist sie Sonderpreisträgerin des Rhein‐Ruhr‐Liedduowettbewerb 2017, Preisträgerin des Chance Festival in München 2018, Baldowski Preis in Baldham 2018 und Gourani-Akademie Preis in München 2018.

Die Fortsetzung der Weilerswister Konzertreihe findet am Sonntag, 30. Juni 2019, um 17 Uhr, in der Martin-Luther-Kirche in Weilerswist, Martin-Luther-Straße 27-29, statt. Der Eintritt zum Konzert ist frei. Um eine großzügige Spende für die Musikerin wird gebeten.

EB

„Laufen lernen“ – Konzert mit Andi Weiss

Am 22. März in Zülpich: Der Singer und Songwriter Andi Weiss ist ein Geschichtenerzähler mit einem inspirierenden Gesamtkonzept. Er schreibt eigene Lieder – gewürzt mit Geschichten, die zum Nachdenken, Schmunzeln, Weinen und Träumen anregen. Mit ihnen gibt er den flüchtigen Momenten des Lebens ein Gesicht. Für seine Kunst wurde er von der renommierten Hanns-Seidel-Stiftung mit dem „Nachwuchspreis für Songpoeten“ und mit dem Musikpreis DAVID in der Kategorie „Bester nationaler Künstler“ ausgezeichnet. Neben seinen CDs und einer Konzert-DVD hat der evangelische Diakon und Logotherapeut aus München zahlreiche Bücher veröffentlicht. Im März kommt er mit seinem Konzert: „Laufen lernen“ nach Zülpich.

Andi Weiss ist offen für Neues. Das zeigt er auf seinem neuen Album „Laufen lernen“. Seine Songs sind einfühlsam, mit starker Bildsprache – und tun einfach gut. Seine Songs mit tiefen Wahrheiten und klugen Gedanken machen Mut Angst zu verlieren: Vor Gott. Vor dem Leben und vor dem Tod. All das gefällt Freunden tiefsinniger deutschsprachiger Musik. Musikalisch freut man sich am eingängigen – teils melancholischen – „Sound“ mit Piano.

Das Andi Weiss-Konzert beginnt am Freitag, 22. März 2019, um 19 Uhr, in der Christuskirche Zülpich, Frankengraben 41. Eintritt 10 Euro.

Karten für das Konzert gibt es im Gemeindebüro, im CVJM oder an der Abendkasse: ev-christuskirche-zuelpich.de

EB