Zu Besuch in Wuppertal

Juliana Wächter (2.v.r) und sieben weitere Mitglieder des Arbeitskreises bei der VEM. Foto: privat

Acht Mitglieder des Arbeitskreises Mission und Ökumene des Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel haben sich am kürzlich (24. August) auf den Weg nach Wuppertal gemacht. Stationen der Reise waren die Vereinte Evangelische Mission (VEM), das Museum auf der Hardt und die Gemarker Kirche in Barmen. Juliane Wächter berichtet: Helmut Müller, der im Regionalen Dienst der VEM für […]

Acht Mitglieder des Arbeitskreises Mission und Ökumene des Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel haben sich am kürzlich (24. August) auf den Weg nach Wuppertal gemacht. Stationen der Reise waren die Vereinte Evangelische Mission (VEM), das Museum auf der Hardt und die Gemarker Kirche in Barmen.

Juliane Wächter berichtet:

Helmut Müller, der im Regionalen Dienst der VEM für unseren Kirchenkreis zuständig ist, hatte uns eingeladen und empfing uns mit Angelika Veddeler in der Rudolfstrasse. Wir hörten etwas zur Geschichte und Arbeit der VEM und hielten eine interaktive Andacht zum Thema „Versöhnung“.

Die VEM zeigt, wie der Glaube durch Taten lebendig wird, indem sie Menschen unterschiedlicher Kulturen in einem gemeinsamen Dienst für Gerechtigkeit und Frieden vereint. Das Engagement für ökumenische Zusammenarbeit hat mich tief beeindruckt.

Nach einem leckeren Mittagessen besuchten wir das Museum auf der Hardt, das sich in der Räumen der ehemaligen Missionsschule der Barmer Mission befindet. Wir erhielten einen Überblick über die Missionsgeschichte und die interkulturelle Arbeit der Kirche. Die Ausstellung mit vielen historischen Dokumenten und Artefakten regt zum Nachdenken über die historische Verantwortung der Kirche in der Welt an.

Die Geschichte unserer Partnerkirche, der Rhenish Church of South Africa war in den Diskussionen immer wieder Thema. Unser letzter Halt war die Gemarker Kirche in Barmen, ein Ort von tiefer theologischer und historischer Bedeutung. Hier wurde die „Barmer Erklärung“ verfasst – seit 10 Jahren gibt es dort eine umfangreiche Ausstellung zu besichtigen. Die Kirche ist weithin bekannt für ihre Rolle im Widerstand gegen den Nationalsozialismus und als Stätte der Bekennenden Kirche.

In einem abschließenden Kaffeetrinken mit der Pfarrerin der Kirchengemeinde Martina Köster-Schneider wurde die Bedeutung und Folgen der „Barmer Erklärung“ diskutiert. Der Tag in Wuppertal war nicht nur informativ, sondern auch sehr bewegend. Die Kombination aus Geschichte, Kultur und gelebtem Glauben hat uns nachhaltig beeindruckt.