Wie Rechtspopulismus begegnen

Ziemlich voll und bunt: der Platz vor der Kreuzkirche. Foto: Sara Bahadori

6. Oktober: Wir alle sind Teil dieser Gesellschaft und können dazu beitragen, dass Solidarität und Zusammenhalt uns durch die Krisen dieser Jahre bringen. Doch wie? Im Februar 2025 begann ein ökumenisches Team (Details finden Sie unten), Workshops zu organisieren, wo sich mit Rechtspopulismus und den Gefahren davon beschäftigt wurde. Im Jahr 2026 sollen erneut Veranstaltungen […]

6. Oktober: Wir alle sind Teil dieser Gesellschaft und können dazu beitragen, dass Solidarität und Zusammenhalt uns durch die Krisen dieser Jahre bringen. Doch wie?

Im Februar 2025 begann ein ökumenisches Team (Details finden Sie unten), Workshops zu organisieren, wo sich mit Rechtspopulismus und den Gefahren davon beschäftigt wurde. Im Jahr 2026 sollen erneut Veranstaltungen stattfinden. Mehr Informationen dazu bald.

Im Oktober 2025 findet noch einmal kostenfreie Kommunikationstrainings für Interessierte statt, wozu wir Sie herzlich einladen.

Montag, 6. Oktober 2025 Workshop gegen Parolen und Populismus

17.30 bis 21.30 Uhr, Diakonisches Werk, Kaiserstraße 125, Bonn
kostenfrei, Anmeldung bei anne.rempel-grunwaldt@ekbgv.de

Der Ton in der Diskussion um Migration und Flüchtlingsthematik hat sich weiter massiv verschärft. In Kneipen, auf Familienfesten, am Arbeitsplatz, in Bus und Bahn werden wir mit radikalen Äußerungen konfrontiert.

Viele Menschen stecken voller Zukunftsängste. Die Flucht zu einfachen Erklärungen und Lösungen liegt nah. Die Ängste, die dahinterstecken, sind ernst zu nehmen. Das soziale Ungleichgewicht wird größer, das Armutsrisiko steigt. Rechtspopulisten spielen diesem Prinzip der Ungleichheit allerdings in die Hände, da sie den Sozialstaat zurück-, wenn nicht gar abbauen wollen.

Der Workshop befasst sich mit einzelnen Parolen, ordnet sie zu, interpretiert. Die Teilnehmenden werden befähigt, sich gegen rechtsradikale Zumutungen argumentativ zur Wehr zu setzen, dagegen zu halten, ohne selbst der Gefahr des Populismus und der Parolen anheim zu fallen. In Rollenspielen gelingt es, eine andere Sichtweise und eine andere Haltung zu entwickeln, um sich gar nicht erst in die Defensive drängen zu lassen.

Referentin: Dr. Heike Plaß, Ev. Erwachsenenbildung Münster

Eine Kooperation von:

  • Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn EMFA / Integrationsagentur
  • Haus Mondial – Fachdienst für Integration und Migration
  • Frauenbeauftragte Evangelischer Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel
  • Kath. Stadtdekanat Bonn / Aktion Neue Nachbarn
  • Evangelisches Forum Bonn
  • Evangelische Akademie im Rheinland
  • Diakonisches Werk Bonn und Region
  • Ev. Kirchenkreis Bonn 

A.Bohlen/gar