Weihnachtskrippe ab Heiligabend zu sehen

Über 100 Holzfiguren geben der Weihnachtsgeschichte buchstäblich ihre eigene Gestalt. Darunter sogar Sybille, die Seherin, und die Königin von Saba.

Der Münsteraner Schnitzer Albert Nadolle und der frühere Gemeindepfarrer Helmuth Hofmann nahmen sich zwischen 1980 und 1995 viel Zeit, bis alle Figuren fertig gestellt waren. Sie sind anatomisch genau nachgebildet und aus schwer zu schnitzenden Eichenholz gefertigt, teilweise sogar aus Mooreiche. „Das eigentliche Geheimnis ist die naive Gestaltung und die schlichte Innigkeit der Figuren, die dem Betrachter den Trost der biblischen Botschaft vermitteln“, sagt Prädikanatin Susanne Hartenstein von der Heilandkirchengemeinde.

Rund um das Geburtsgeschehen des Jesuskindes sind Personen aus dem Alten und Neuen Testament dargestellt, die in anderen Krippe normalerweise nicht vorkommen: König David, Johannes der Täufer und seine Mutter Elisabeth, die Seherin Sibylle und die Königin von Saba. Zur Glaubenssymbolik der einzelnen Figuren informiert ein ausführliches Krippenheft.

Die Krippe, die rund 30 Quadratmeter einnimmt, ist ab Heiligabend bis zum 20. Januar vor und nach den Gottesdiensten sowie an allen Freitagen, Samstagen, Sonn- und Feiertagen jeweils von 15 bis 18 Uhr zu besichtigen.

 

 

 
Zur Weihnachtskrippe
 

 

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Geschrieben von Pressereferat BGV am 15. Februar 2007