Vor Ort das Richtige

Auf der Landessynode in Bonn: Manuel Esser (v.l.n.r.), Kathrin Müller und Irmela Richter mit Superintendentin Claudia Müller-Bück. Foto: privat

„Es geht um möglichst viel Flexibilität. Was ist vor Ort das Richtige?“, berichtete Pfarrerin und Skriba Kathrin Müller von den Entscheidungen der letzten Landessynode. Als Abgeordnete aus Bad Godesberg-Voreifel informierten Kathrin Müller, Irmela Richter und Manuel Esser in einem Zoom-Treffen über die Tagung, die im Januar in Bonn stattfand. Ein Beispiel für Flexibilität: Gemeindliche Pfarrstellen […]

„Es geht um möglichst viel Flexibilität. Was ist vor Ort das Richtige?“, berichtete Pfarrerin und Skriba Kathrin Müller von den Entscheidungen der letzten Landessynode. Als Abgeordnete aus Bad Godesberg-Voreifel informierten Kathrin Müller, Irmela Richter und Manuel Esser in einem Zoom-Treffen über die Tagung, die im Januar in Bonn stattfand.

Ein Beispiel für Flexibilität: Gemeindliche Pfarrstellen können nun auch auf Kirchenkreis-Ebene angesiedelt werden. Presbyteriumswahlen sollen einfacher, Beteiligungsmöglichkeiten erhöht werden. Ein Problem aber bleibe, nämlich ausreichend viele Kandidierende zu finden.

Irmela Richter schilderte, wie die Synode mit ihren Ausschüssen und im Plenum funktioniert. Sie selbst ist Mitglied im Ausschuss für öffentliche Verantwortung. Zum Beispiel seien dort an der vorbereiteten Finanzstrategie noch Veränderungen vorgenommen worden. Entschieden wurden etwa Elternbeiträge an den evangelischen Schulen und die Verlagerung der Verantwortung für Studierendengemeinden auf Kirchenkreis-Ebene.

Manuel Esser erläuterte, dass die geplanten Körperschaften kirchlichen Rechts zunächst nicht kommen werden. Über solche Personalgemeinden als Ergänzung zum parochialen System werde erst 2028 entschieden. Vorher sollen die Folgen abgeschätzt werden.

Alle Infos unter landessynode.ekir.de
oder zum Download synode.info 2026

gar