Superintendent und Skriba stellen sich zur Wiederwahl

Herbstsynode tagt am Freitag und Samstag erstmals digital: Wahlen und der Jahresbericht von Superintendent Mathias Mölleken sind die Hauptthemen der Herbstsynode des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel. Die Versammlung findet am Freitagabend, 6. November, und Samstagvormittag,7. November, als reine Video-Konferenz statt.

Turnusgemäß sind vier Positionen im Kreissynodalvorstand (KSV), dem Leitungsgremium des Kirchenkreises, zu besetzen. Der Meckenheimer Pfarrer Mathias Mölleken stellt sich als Superintendent zur Wiederwahl. Er leitet den Kirchenkreis seit 2015. Zur Wiederwahl vorgeschlagen ist auch Skriba Claudia Müller-Bück. Die Swisttaler Pfarrerin hat das Amt ebenfalls seit 2015 inne.

Auf die Position der Ersten Synodalältesten bewerben sich Gerlinde Habenicht aus Wachtberg und Magdalena Winchenbach-Georgi aus Bad Godesberg. Drei Kandidaten gibt es für das Amt des Zweiten Synodalältesten: Dr. Manfred Brede (Bad Godesberg), Karl-Heinz Carle (Rheinbach) und Hendrik Reinfeld (Zülpich). Alle Wahlen finden am Samstag in digitaler Form statt.

Die Synode beginnt am Freitagabend mit dem jährlichen Bericht des Superintendenten. Danach folgt eine Aussprache. Weitere Themen sind Pfarrstellenplanung, Finanzsituation und Berufungen von Ausschuss-Vorsitzenden. Der KSV besteht aus insgesamt sieben Personen und entscheidet zwischen den Tagungen der Kreissynode über die Belange des Kirchenkreises. Neben Superintendent und Skriba sind dies der stellvertretende Superintendent (Assessor) und vier Frauen und Männer aus den Kirchengemeinden. Ihre Amtszeit beträgt acht Jahre, alle vier Jahre wird die Hälfte der Mitglieder neu gewählt.

Die virtuelle Synode findet am Freitag, 6. November 2020, von 19 bis 22 Uhr, und am Samstag, 7. November 2020, von 9.45 bis 12 Uhr statt.

Wer als Gast an der Video-Konferenz teilnehmen möchte, wendet sich unter superintendentur.badgodesberg-voreifel@ekir.de an die Verwaltung des Kirchenkreises. Allerdings ist die Zahl der Gäste aufgrund technischer Vorgaben begrenzt.

Geschrieben von Dr. Uta Garbisch am 02. November 2020