Schlosskirchenvorträge: Die „Barmer Erklärung“ und die Juden

Die „Schlosskirchenvorträge“ – eine alte Bonner Tradition – erleben in diesem Herbst und Winter eine Neuauflage. Erster Gast ist der renommierte Theologe Klaus Wengst. Es geht um die „Barmer Theologische Erklärung“ und die Rolle der Juden, Montag, 20.10. Die „Barmer Theologische Erklärung“ ist bis heute eines der grundlegenden Dokumente der Evangelischen Kirche in Deutschland. Die […]

Die „Schlosskirchenvorträge“ – eine alte Bonner Tradition – erleben in diesem Herbst und Winter eine Neuauflage. Erster Gast ist der renommierte Theologe Klaus Wengst. Es geht um die „Barmer Theologische Erklärung“ und die Rolle der Juden, Montag, 20.10.

Die „Barmer Theologische Erklärung“ ist bis heute eines der grundlegenden Dokumente der Evangelischen Kirche in Deutschland. Die Erklärung ist als theologische Reaktion der Bekennenden Kirche auf den Totalitätsanspruch des NS-Staates entstanden. In einer kritischen Würdigung geht Prof. Dr. Klaus Wengst, langjähriger Neutestamentler an der Ruhr-Universität in Bochum, der Frage nach, warum in diesem Text kein Wort zur sogenannten „Judenfrage“ zu finden ist. Sein Thema lautet: „Auf die Bibel gehört – und die Juden übersehen. Zur Barmer Theologischen Erklärung von 1934“ am Montag, 20. Oktober, um 20.00 Uhr in der Evangelischen Schlosskirche, Am Hof 1 (im Hauptgebäude der Universität Bonn). Im Anschluss an den Vortrag folgen eine Diskussionsrunde im Plenum und ein Ausklang bei einem Getränk am Stehtisch. Der Eintritt ist frei.

Im Januar findet die Reihe „Schlosskirchenvorträge“ ihre Fortsetzung. Montag, 19. Januar 2015, um 20.00 Uhr heißt es: „Kunst – Botschaft – Kirche. Ein Dialog“. Zu Gast ist Prof. Dr. Thomas Erne, Direktor am Institut der EKD für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart, im Gespräch mit Dr. Christoph Schreier, stellv. Direktor im Kunstmuseum Bonn.

Veranstalter der Reihe „Schlosskirchenvorträge“ sind die Evangelisch-Theologische Fakultät und die Evangelische Studierendengemeinde Bonn (ESG) in Kooperation mit dem Evangelischen Forum Bonn, der Evangelischen Erwachsenenbildung an Sieg und Rhein und von Fall zu Fall auch mit dem Katholischen Bildungswerk. / www.esg-bonn.de / www.schlosskirche-bonn.de

 

Michael Pues/ger / Evangelischer Kirchenkreis Bonn – Ekir.de / 14.10.2014

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