Reformationstag

Am Mittwoch, 31. Oktober 2007, feiern Christinnen und Christen im evangelischen Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel den Beginn der Reformation durch Martin Luther vor 490 Jahren.

Der zentrale Gottesdienst aller Bad Godesberger Kirchengemeinden und der Kirchengemeinde Wachtberg zum Reformationstag findet um 19 Uhr in der Erlöserkirche, Rüngsdorfer Straße, statt. Die Predigt hält Pfarrer Ernst Jochum. Der Chor der Johannes-Kirchengemeinde unter der Leitung von Kantor Christoph Grieser sorgt für das musikalische Programm. Zeitlich nah an die Hammerschläge von Wittenberg rückt außerdem der Abendgottesdienst in der Alten Kirche St. Gereon, Wachtberg-Berkum, Rathausstraße. Er beginnt um 21 Uhr.

Der zentrale Reformationsgottesdienst in Swisttal beginnt um 19 Uhr in der Versöhnungskirche in Buschhoven, Vogtstraße. Die Kirchengemeinde Meckenheim feiert ihren zentralen Reformationsgottesdienst unter der Leitung von Pfarrerin Angelika Zädow in der Friedenskirche, Neue Mitte, Kurt-Schumacher-Straße, 20 Uhr. In der Gnadenkirche Rheinbach, Ramershovener Straße, beginnt der Gottesdienst zum Reformationstag um 19 Uhr. Pfarrer Dr. Diethard Römheld  hält die Predigt.

Den Reformationstag feiert die Christus-Kirchengemeinde Zülpich in der Christuskirche, Frankengraben 43, ab 19 Uhr. Der Gottesdienst der Kirchengemeinde Euskirchen beginnt um 19.30 Uhr in der Evangelischen Kirche, Kölner Straße 41. Pfarrer Im Anschluss findet ein Empfang im Gemeindezentrum statt. In Flamersheim beginnt der Reformationsgottesdienst um 19 Uhr in der Evangelischen Kirche, Euskirchen-Flamersheim, Pützgasse 7. Ebenfalls um 19 Uhr beginnt in Weilerswist der Predigtgottesdienst mit Pfarrerin Renate Schäfer in der Martin-Luther-Kirche, Martin-Luther-Straße.

Wer weitere Gottesdienste am Reformationstag sucht, kann das neue bundesweite Portal der Evangelischen Kirche in Deutschland www.reformationsgottesdienste.de nutzen.

 

 

 

Warum Martin Luther protestierte

Ausgangspunkt der Reformation weltweit sind die berühmten 95 Thesen, mit denen der damalige Augustinermönch Luther im Jahr 1517 seinen theologischen und seelsorgerlichen Protest gegen den Ablasshandel der katholischen Kirche äußerte. Durch den Verkauf der so genannten Ablassbriefe wollte diese damals vor allem Geld für den Bau des Petersdoms in Rom einnehmen.

Ob Martin Luther seine Thesen tatsächlich an das Portal der Wittenberger Schlosskirche schlug, ist historisch nicht gesichert. Nageleinschläge im Tor zeugen aber bis heute von dem legendären Ereignis. Heute wird der Gedenktag auch als Gelegenheit zur evangelischen Selbstbesinnung und Selbstprüfung verstanden. Der damalige Augustinermönch wollte die Kirche erneuern und sie zum geistigen Ursprung der neutestamentlichen Botschaft zurückführen. Sein zentrales Anliegen war daher die Rückbesinnung auf das unverfälschte Wort der Bibel. Der Reformator übersetzte die Heilige Schrift erstmals vollständig in die deutsche Sprache.

 

 
 

 

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Geschrieben von Pressereferat BGV am 15. Februar 2007