Quelle und Brot in Wüstennot!? Lebensbrüche – Lebenskrisen
Brüche und Krisen im Leben sind das Schwerpunktthema der diesjährigen Frühjahrssynode des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel am Freitagabend, 8. Mai. Dazu wird die Professorin Cornelia Richter das Einstiegsreferat halten.
Die Bonner Dogmatikerin weiß: „Das Leben ist schön und abgründig zugleich, bietet Höhen und Tiefen, die sich feiern lassen und betrauert werden wollen.“ Sie fragt: “Hilft der Blick in das theologische Bücherregal?“ In ihrem Beitrag wird es um Allmacht, Christologie und der Frage nach der Gerechtigkeit Gottes (Theodizeefrage) gehen. Der Synodentitel „Quelle und Brot in Wüstennot“ zitiert eine Passage aus dem Gesangbuchlied „Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott“ (eg 171).
Nach einem gemeinsamen Abendessen (19.15 Uhr) treffen sich die Abgeordneten aus den 13 Kirchengemeinden in fünf Arbeitsgruppen. Hier geht es um kirchliche Rituale bei Trennung und Scheidung, Armut in Folge von Lebensbrüchen, christliche Rituale für Menschen in Lebensbrüchen, Seelsorge „zwischen Tür und Angel“ sowie Biographiearbeit.
Der Planungsstand zum Reformationsjubiläum 2017 und Nachwahlen in kreiskirchliche Ausschüsse stehen ebenfalls auf dem Programm der Tagung.
Die Synode tagt am Freitag, 8. Mai 2015, im Gemeindezentrum der Evangelischen Heiland-Kirchengemeinde, Domhofstraße 49.
Die Tagung ist wie immer öffentlich und beginnt um 16.30 Uhr mit einer Andacht. Der Vortrag beginnt um 18 Uhr. Die Synode wird thematisch vom synodalen Fachausschuss für Frauenfragen und der Frauenbeauftragten vorbereitet. Das Ende ist für 22 Uhr geplant.
Uta Garbisch / 29.04.2015
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