„Niki de Saint Phalle: Dream Machine“
Grafik: Evangelisches Bildungszentrumim Rheinland
Das letzte große Kunstprojekt der im Jahr 2002 verstorbenen französisch-schweizerischen Künstlerin Nike de Saint Phalle war die Neugestaltung der Grotte im Großen Garten von Hannover-Herrenhausen. Die künstlerische Zusammenarbeit mit der Stadt Hannover begann bereits im Jahr 1974, als am Leineufer drei bunte, voluminöse Nanas aus Polyester aufgestellt wurden. Dies löste damals Proteststürme in der Bevölkerung aus. Heute werden die beeindruckenden Frauenfiguren als Wahrzeichen Hannovers geliebt.
In einer groß angelegten Ausstellung rückt der Kunstpalast Düsseldorf die Werke Niki de Saint Phalles und ihre damit einhergehende künstlerische Selbstbehauptung inmitten einer männlich dominierten Kunstszene in den Mittelpunkt. Die Malerin, Bildhauerin, Filmemacherin fragte nicht um Erlaubnis, sondern nahm sich, was Männer selbstverständlich besaßen: Einfluss und Macht, nicht nur in der Kunst, auch in der Öffentlichkeit.
Gehen Sie am 26. September 2026 mit dem Evangelischen Bildungszentrum im Rheinland in einer exklusiven Gruppenführung auf Entdeckungsreise durch vier Jahrzehnte ihres Schaffens. Die Ausstellung „Dream Machine“ beleuchtet Niki de Saint Phalles Kampf gegen Strukturen, die die Selbstbestimmung von Frauen verhindern, insbesondere die über ihren eigenen Körper.
An dieser Ausstellungsführung kann jede*r Interessierte teilnehmen. Bitte melden Sie sich dafür online, per E-Mail (anmeldung@ebz-rheinland.de) oder telefonisch (0228 9541-123) an. Im Preis von 25 Euro sind der Museumseintritt und die Gebühr für die Ausstellungsführung enthalten.
Weitere Informationen:
EB