Neue Vorstandsmitglieder werden eingeführt

Foto: Uta Garbisch

Zwei neue Mitglieder werden im Gottesdienst am 17. Dezember im Vorstand des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg – Voreifel eingeführt. Gerlinde Habenicht und Jens Schulz waren auf der letzten Kreissynode am 11. November als stellvertretende Mitglieder des Kreissynodalvorstandes (KSV) gewählt worden. Ihre Amtszeit läuft bis zum Jahr 2024.

Gerlinde Habenicht möchte im KSV Verantwortung übernehmen und Kirche als sichtbar gewordenes Christentum unterstützen. Als größte Herausforderung der Kirche heute betrachtet die Wachtberger Presbyterin und Diakonie-Kirchmeisterin die Themen Glaubwürdigkeit und Nachfolge. Christinnen und Christen sollten sagen, was sie glauben, dabei authentisch sein und trotzdem die Gottesleere in der Welt aushalten. Habenicht (62) ist selbstständige Sport- und Gesprächstherapeutin. Sie treibt selbst mit Vergnügen Sport, kennt nahezu alle Opernhäuser und beschäftigt sich gerne mit dem Gehirn, dem Denken und dem Lernen.

Jens Schulz sieht die besondere Rolle des Kirchenkreises in der Förderung der Gemeinschaft der Gemeinden und Sicherstellung von Qualität und Erfahrungsaustausch in den verschiedenen Arbeitsbereichen. Er möchte gerne daran mitwirken, in wechselseitiger und partnerschaftlicher Ergänzung der Gemeinden dem Auftrag der Kirche nachzukommen und eine Beteiligungskultur entwickeln, die es vielen Menschen ermöglicht, Gemeinde mitzugestalten. Der gelernte Jurist ist Geschäftsleiter des nordrhein-westfälischen Justizministeriums. Privat interessiert sich Schulz (51) für Geschichte, Politik, Musik und Motorsport, insbesondere der amerikanischen Indycar-Serie.

Der Gottesdienst zur Einführung beginnt am Sonntag, 17. Dezember 2017, um 10 Uhr, in der Evangelischen Kirche Euskirchen, Kölner Straße 41.

Der Kreissynodalvorstand (KSV) ist außerhalb der Synodentagungen das wichtigste Entscheidungsgremium im Kirchenkreis. Die Amtszeit der Mitglieder beträgt acht Jahre, alle vier Jahre wählt die Kreissynode die Hälfte der Mitglieder neu. Der KSV hat die Aufsichtsfunktion gegenüber den Gemeinden und tagt monatlich. Die Leitung hat der Superintendent. Ihm zur Seite stehen Assessor und Skriba (Protokoll). Ferner gehören dem Gremium vier Synodalälteste an, Frauen und Männer aus den Presbyterien des Kirchenkreises. Sie haben jeweils eine/n gewählten Stellvertreter/in.

Geschrieben von Kirchenkreis am 13. Dezember 2017