Mehr als 320 Jugendliche feiern ihr Fest

Ein großes Fest: die Konfirmation. Foto: Johannes-Kirchengemeinde

Sie sagen „Ja“ zu ihrer Taufe und bekommen persönlich den Segen Gottes zugesprochen. In den 12 Kirchengemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel feiern in den kommenden Wochen und Monaten insgesamt 327 Jugendliche ihre Konfirmation. Zahlenmäßig sind das in diesem Jahr 163 weibliche Konfirmandinnen und 164männliche. Los geht es bereits am Samstag, 25. April, in Meckenheim. […]

Sie sagen „Ja“ zu ihrer Taufe und bekommen persönlich den Segen Gottes zugesprochen. In den 12 Kirchengemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel feiern in den kommenden Wochen und Monaten insgesamt 327 Jugendliche ihre Konfirmation. Zahlenmäßig sind das in diesem Jahr 163 weibliche Konfirmandinnen und 164männliche. Los geht es bereits am Samstag, 25. April, in Meckenheim. Am 26. April folgen Heiland- und Thomas-Kirchengemeinde in Bad Godesberg. Letzte Termine sind im Oktober in der Sophiengemeinde in Euskirchen und Weilerswist.

In festlichen Gottesdiensten treten die Jugendlichen unter dem Leitwort eines selbst gewählten Bibelverses vor den Altar. Sie bekräftigen damit ihre Taufe und werden gesegnet. Die jungen Menschen zwischen 13 und 15 Jahren zeigen so, dass sie ihren Glauben eigenverantwortlich und aktiv gestalten wollen. Durch die Konfirmation werden sie mit allen Rechten und Pflichten Mitglied ihrer Kirchengemeinde. Konfirmierte können das Paten werden, dürfen das Presbyterium mitwählen und eigenverantwortlich am Abendmahl teilnehmen.

In Bad Godesberg und der Voreifel feiern die meisten Jugendlichen traditionell im Monat Mai. Allein in Wachtberg schreiten insgesamt 55 junge Menschen zum Altar, in der Sophiengemeinde sind es 42, in Meckenheim 39. In den vier evangelischen Kirchengemeinden in Bad Godesberg sind es insgesamt 85 Mädchen und Jungen. In den vier Kirchengemeinden im Kreis Euskirchen feiern 86 Jugendliche Konfirmation. Die vier Kirchengemeinden im Rhein-Sieg-Kreis – Meckenheim,
Rheinbach, Swisttal und Wachtberg – zählen 156 „Konfis“. 

Fest des Wandels

Die Konfirmation war früher ein wichtiger biografischer Einschnitt. Viele Kinder verließen die Schule und traten eine Lehre an. Der Ritus wurde so auch zum Zeichen des Wechsels zwischen Kindheit und Erwachsenwerden und leitete die Ablösung von den Eltern ein. Auch wenn heutige Konfirmanden noch lange Jugendliche bleiben, ist die Konfirmation weiterhin ein Fest des Wandels – allerdings mehr im Blick auf körperliche und seelische Umwälzungen in diesem Lebensabschnitt.

Das Wort Konfirmation leitet sich vom lateinischen „confirmare“ ab und bedeutet „bestärken“. Das evangelische Fest geht auf den Straßburger Reformator Martin Bucer zurück. Er wollte mit der Konfirmation bei Jugendlichen das Wissen um den Glauben erhöhen. Gleichzeitig sollten die jungen Menschen ihre Taufe als Heranwachsende persönlich und bewusst bestätigen.

Alle Konfirmationstermine, sofern gemeldet.

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