Magdalena Winchenbach-Georgi wird neues Vorstandsmitglied

Erfahren und engagiert: Magdalena Winchenbach-Georgi (Foto: privat)

Gottesdienst am 25. August: Mit Magdalena Winchenbach-Georgi rückt eine erfahrene Kirchenfrau in das Leitungsgremium des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel auf. Am 25. August wird sie offiziell in ihr Amt als stellvertretende Synodalälteste eingeführt. Für die Lehrerin aus Bad Godesberg kein neues Terrain, denn ab 2005 war sie bereits acht Jahre lang Mitglied im Kreissynodalverstand. Außerdem engagierte sie sich als Landessynodale.

Winchenbach-Georgi folgt auf Wolfgang Budinger (Kirchengemeinde Wachtberg), der sein Amt aus beruflichen Gründen niedergelegt hatte. Die Kreissynode im Mai hatte sie gewählt. Ihre Amtszeit währt bis Herbst 2020. Dann folgen turnusmäßige Neuwahlen.

Magdalena Winchenbach-Georgi (65) ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Sie unterrichtet Deutsch, Französisch und Politik an der Carl-Schurz-Realschule in Bad Godesberg. Außerdem hat sie evangelische Theologie studiert, unterrichtet das Fach Religion jedoch mangels evangelischer Schüler und Schülerinnen nicht mehr. In der Thomas-Kirchengemeinde singt sie im Chor und engagiert sich als Lektorin. Im Bereich Bad Godesberg koordiniert sie den Weltgebetstag der Frauen. Seit Mai ist sie außerdem neue Vorsitzende des Fachausschusses für Frauen.

Der Gottesdienst zur Einführung mit Superintendent Mathias Mölleken beginnt am Sonntag, 25. August 2019, um 10 Uhr, Gemeindezentrum Christuskirche in Meckenheim, Dechant-Kreiten-Straße 35.

Der Kreissynodalvorstand (KSV) ist außerhalb der Synodentagungen das wichtigste Entscheidungsgremium im Kirchenkreis. Die Amtszeit der Mitglieder beträgt acht Jahre, alle vier Jahre wählt die Kreissynode die Hälfte der Mitglieder neu. Der KSV hat die Aufsichtsfunktion gegenüber den Gemeinden und tagt monatlich. Die Leitung hat der Superintendent. Ihm zur Seite stehen Assessor und Skriba (Protokoll). Ferner gehören dem Gremium vier Synodalälteste an, Frauen und Männer aus den Presbyterien des Kirchenkreises. Sie haben jeweils eine/n gewählten Stellvertreter/in.

Geschrieben von Dr. Uta Garbisch am 15. August 2019