Luther Erinnerung

Foto: Screenshot von zerg.uni-bonn.de

17. November: Das Luther-Bild unterlag bereits zu Lebzeiten des Reformators mannigfaltigen Änderungen und Wechselfällen. Der Vortrag nimmt das zum Anlass, im Nachklang zur sog. „Luther-Dekade“ sowie weiteren Anniversarien die Strukturen des Erinnerns und damit verbundene Aussagedimensionen zu rekonstruieren. Die provokante Frage lautet, welchen Luther wir zeitbedingt erinnern und in welcher Weise das Lutherbild und der Prozess […]

17. November: Das Luther-Bild unterlag bereits zu Lebzeiten des Reformators mannigfaltigen Änderungen und Wechselfällen. Der Vortrag nimmt das zum Anlass, im Nachklang zur sog. „Luther-Dekade“ sowie weiteren Anniversarien die Strukturen des Erinnerns und damit verbundene Aussagedimensionen zu rekonstruieren.

Die provokante Frage lautet, welchen Luther wir zeitbedingt erinnern und in welcher Weise das Lutherbild und der Prozess des Sich-Erinnerns konkrete Folgen in Kirche und Gesellschaft freisetzen. Zugleich werden damit Gestalt und Ausprägung der konfessionellen, Erinnerungskultur und ihrer säkularen Inanspruchnahmen thematisiert sowie ihre identitätsprägende Bedeutung herausgearbeitet.

Über den Referenten:
Prof. Dr. Markus Wriedt unterrichte Kirchengeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt/Main und der Marquette Universität in Milwaukee, Wisconsin (USA). Er verantwortet nun das wissenschaftliche Bildungs- und eigene Studienprogramm der U3L, der „Universität des 3. Lebensalters“ in Frankfurt/Main.

Der Vortrag findet am Montag, 17. November 2025, von 18.30 bis 20 Uhr statt im „IMPULSE“, Adenauerallee 131, 1. OG. Organisiert hat ihn das Zentrum für Religion und Gesellschaft (ZERG) der Uni Bonn. 

zerg.uni-bonn.de/luther-erinnerung