Kreuz und quer – der Formensprache
Die Ausstellung „Kreuz und quer – der Formensprache“ zeigt Bilder und Skulpturen des Euskirchener Künstlers Hermann Sirtl. Sie ist noch bis zum 17. September in der Evangelischen Christuskirche Zülpich, Frankengraben 41, zu sehen.
Schon der Titel der Ausstellung weist auf die Eigenart der Werke hin, deren Formensprache weitgehend aus weichen, fließenden Elementen besteht. Neben dem Kunststudium hat Sirtl eine Ausbildung als Grafik-Designer abgeschlossen. Seit 1975 arbeitet er neben seinem Beruf als frei schaffender Maler und Bildhauer. Kontinuierlich entstanden Zeichnungen, Siebdrucke, Holzschnitte, Aquarell-Tempera-Malereien sowie Holzskulpturen.
Innerhalb seiner Malerei hat sich in den letzten Jahren ein eigener Weg herauskristallisiert. Durch langwierige Versuche hat er eine Formensprache gefunden, die weitgehend aus weichen, fließenden Elementen besteht. Die Gestaltung dieser Bilder basiert jeweils auf einer endlosen Linie. Folgt man dieser, kommt man immer wieder am Ausgangspunkt an. Motiv und Hintergrund werden in unterschiedlichen Ebenen mitunter zu einer Gleichwertigkeit verwoben. Die Formensprache seiner Malerei schlägt sich auch in seinen Holzarbeiten nieder. Neben Skulpturen entstehen eine Art 3D Grafiken zum Aufhängen. In den letzten Jahren hat Hermann Sirtl seine Kunst in mehreren Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen präsentiert.
Die Ausstellung in der Christuskirche ist zu sehen vom 22. August bis zum 17. September, jeweils von 10 – 18 Uhr.
Anmeldung zur Ausstellungseröffnung wird erbeten unter m.tennie@st-peter-zuelpich.de oder unter (0 22 52) 23 70.
EB/gar / 13.08.2014
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