Kommunikationstrainings gegen rechts

Foto: Veranstalter:innen

2. April: Der Rechtsruck der Gesellschaft ist deutlich zu spüren. An verschiedenen Orten und in verschiedenen Situationen werden wir mit Aussagen konfrontiert, die uns irritieren oder denen wir widersprechen wollen. Welche Kommunikation braucht es in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung? Wie kann es im Dialog gelingen, Wut und Empörung in Offenheit zu wandeln? Wie kann ich rechtsextremen und […]

2. April: Der Rechtsruck der Gesellschaft ist deutlich zu spüren. An verschiedenen Orten und in verschiedenen Situationen werden wir mit Aussagen konfrontiert, die uns irritieren oder denen wir widersprechen wollen. Welche Kommunikation braucht es in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung? Wie kann es im Dialog gelingen, Wut und Empörung in Offenheit zu wandeln? Wie kann ich rechtsextremen und rechtspopulistischen Äußerungen stark entgegentreten?

Drei verschiedene Kommunikationsworkshops widmen sich diesen und weiteren Fragen und laden dazu ein, Dialog sowie demokratische Gegenrede einzuüben. In einen Kurzworkshop geht es um die Stärkung der demokratischen Kommunikationskultur. Im vertrauensvollen geschützten Rahmen bietet sich die Möglichkeit zum Austausch und praktischem Erproben von Handlungsstrategien. Referentinnen sind Vanessa Buntenbroich und Eva Delbos vom Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie.

Gegen rechts und/oder für Veränderung durch Dialog mit Andersdenkenden ist das Thema im zweiten Workshop. Denn je vehementer wir versuchen, jemanden zu überzeugen, desto stärker fühlt sich die Person in die Ecke getrieben – und der Impuls zur Verteidigung wächst. Dadurch wird die Meinung, die wir eigentlich verändern wollen, weiter zementiert. Der Ansatz des „Dialogs mit Andersdenkenden“ setzt anders an: Ich nehme bewusst wahr, worum es mir geht, und versuche zu verstehen, was hinter den Äußerungen meines Gegenübers tatsächlich steckt. Tanja Bunzel, Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation, referiert.

„Parolen Paroli – Argumentationstraining gegen Stammtischparolen“ ist drittes Workshop-Thema. Parolen kommen oft überraschend: im Supermarkt, während einer Familienfeier, im Verein, auch am Arbeitsplatz. Plötzlich stehen menschenverachtende, diskriminierende oder rassistische Äußerungen im Raum, denen man gerne etwas entgegensetzen würde. Die gute Nachricht: Parolen Paroli zu bieten, kann geübt werden. Referent ist Jürgen Albrecht von parolen-paroli.de.

Die Kommunikationstrainings für Kirchengemeinden und Privatpersonen finden am Mittwoch, 2. April 2025, statt. Beginn ist um 18 Uhr mit Imbiss im Bonner Haus der Kirche, Adenauerallee 37.

Kooperationspartner:innen.

Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn EMFA / Integrationsagentur
Haus Mondial – Fachdienst für Integration und Migration
Frauenbeauftragte des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel
Kath. Stadtdekanat Bonn / Aktion Neue Nachbarn
Evangelisches Forum Bonn
Evangelische Akademie im Rheinland
Diakonisches Werk Bonn und Region
Evangelischer Kirchenkreis Bonn

Anmeldung bei  anne.rempel-grunwaldt@ekbgv.de, Tel. 0228-30787-0
Aktuell sind alle Plätze vergeben, es gibt eine Warteliste.

EB/gar