Klimawahlcheck

Foto: Klimawahlcheck.org - iStock/Pinkypills

Ob Energie, Mobilität oder Klimagerechtigkeit: Mit dem Klimawahlcheck können Interessierte überprüfen, welche der großen Parteien ihre Meinung am besten vertritt. Sabine Cornelissen von der Arbeitsgruppe Schöpfung und Klimaschutz hat es ausprobiert.

Können Sie das Tool empfehlen?

Sabine Cornelissen: Auf jeden Fall. Nicht zuletzt die schrecklichen Wetterereignisse im Juli zwingen uns dazu, darüber nachzudenken, welche Partei in Sachen Klimaschutz vertrauenswürdig ist.

Kirche hält sich ja gerne aus solchen Fragen raus, die eine persönliche politische Entscheidung treffen. Umso wichtiger finde ich es für Christen und Christinnen, das eigene Wahlverhalten zu prüfen, denn die Bewahrung der Schöpfung ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Glaubens. Dazu geben diese Internetseiten Anregung.

Warum gerade dieser Check? Wer steckt dahinter?

Zum Beispiel unsere Landeskirche und die Diakonie Katastrophenhilfe. Denn sie sind Mitglieder der Klima-Allianz Deutschland. Diese hat den Wahlcheck zusammen mit dem Umweltverband NABU und der Initiative GermanZero initiiert. Rund 140 Mitgliedsorganisationen zählen zu dieser Allianz aus den Bereichen Umwelt, Kirche, Entwicklung, Bildung, Kultur, Gesundheit, Verbraucherschutz, Jugend und Gewerkschaften Sie setzen sich für eine ambitionierte Klimapolitik nationaler und internationaler Ebene ein.

Zurück in unseren Kirchenkreis. Welche Pläne hat denn die Arbeitsgruppe Klimaschutz?

In diesem Jahr stehen Information und Austausch im Mittelpunkt. Im Oktober ist eine Kooperation mit der Landjugendakademie in Altenkirchen zum Thema Biologische Vielfalt geplant. Und im November besucht uns der neue Klimaschutzmanager der Landeskirche zu den Themen Energieversorgung, Heizung, Stromverbrauch.

Zum klimawahlcheck.org

Info: Die Arbeitsgruppe Schöpfung und Klimaschutz trifft sich seit April 2021 einmal im Monat per Zoom. Teilnehmende aus 7 der 13 Kirchengemeinden in Bad Godesberg und der Voreifel sind dort vertreten.

Geschrieben von Dr. Uta Garbisch am 13. September 2021