#kirchehilft: Präses Dr. Latzel besucht von Hochwasser Betroffene und Helfende

Es wird noch einige Zeit dauern, bis Ausmaß und Folgen der Unwetterkatastrophe komplett sichtbar sind. Viele Orte, die vom Hochwasser zerstört worden sind, hatte Präses Dr. Thorsten Latzel kürzlich erst bei der Sommertour der Hoffnung besucht. Jetzt fährt er noch einmal zu den Menschen um zuzuhören, zu trösten und zu stärken. Gemeinsam mit den Notfallseelsorgenden sowie den Pfarrerinnen und Pfarrern vor Ort besucht er Einsatzkräfte, begleitet Menschen, die in ihre Häuser zurückkehren, hält Andachten. Neben all dem Leid trifft er dabei auch auf Mut machende Geschichten.

Kirchengemeinde Bad Neuenahr-Ahrweiler: Mitarbeitende zeigen Schäden vor Ort

Bad Neuenahr-Ahrweiler ist seit Mitte der 1970er Jahre der Ort gewesen, an dem die Landessynode unserer Kirche jedes Jahr getagt hat. Der kleine Kurort an der Ahr ist von der Flutkatastrophe schwer getroffen worden. Präses Dr. Thorsten Latzel hat heute Vormittag die Kirchengemeinde in der rheinland-pfälzischen Stadt besucht, um sich selbst ein Bild vom Ausmaß der Schäden zu machen, mit den Menschen zu sprechen und zu hören, wie es ihnen geht. Die Mitarbeitenden, die aktuell Schlamm, Schutt und Sperrmüll aus den Häusern der Gemeinde schaffen, haben ihm das Gemeindeamt und das völlig zerstörte Archiv der Kirchengemeinde gezeigt: https://youtu.be/aTQDJZbBaIA

Heimerzheimer Bibliothek wird zum Hilfslager

In Heimerzheim (Gemeinde Swisttal im Rhein-Sieg-Kreis) hat eine Gruppe von Menschen kurzerhand eine Nachbarschaftshilfe organisiert. Helfende haben ihren Urlaub abgebrochen, um sich vor Ort einzubringen. Das Besondere dabei ist, dass eine Bibliothek zum Hilfslager umfunktioniert wurde: https://youtu.be/8p8gB7lL8RE

Wie die Feuerwehr Euskirchen nach dem Hochwasser arbeitet

Alexander Berger ist Leiter der Feuerwehr Euskirchen. Im Gespräch mit Dr. Thorsten Latzel, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, spricht er über den Einsatz nach dem Unwetter und dem Hochwasser in der Region: https://youtu.be/jpROsPvAq3Q

Bewohnerinnen und Bewohner begutachten Häuser in Schweinheim (Euskirchen)

Auch der Euskirchener Stadtteil Schweinheim wurde von den schweren Unwettern der vergangenen Woche getroffen. Bewohnerinnen und Bewohner des Ortes durften am Montag, 19. Juli, das erste Mal wieder in ihre Häuser. Viele von ihnen wissen nicht, welche Schäden sie vor Ort erwarten: https://youtu.be/Fg5RVt67YCE

Jugend in Dom-Esch (Euskirchen) hilft

Die Jugend in Dom-Esch, einem Stadtteil von Euskirchen, leistet beachtliche Arbeit nach dem Unwetter und dem Hochwasser der vergangenen Tage. Sie hat ein Lager für Menschen ohne Bleibe geschaffen und Sachspenden organisiert. Im Gespräch mit dem Superintendenten des Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel, Mathias Mölleken, und Präses Dr. Thorsten Latzel berichten sie davon: https://youtu.be/lx4VAHTCZAc

Die Situation in Euskirchen

Euskirchen wurde von der Flutkatastrophe der vergangenen Tage besonders schwer getroffen. Notfallseelsorger Albrecht Roebke berichtet Präses Dr. Thorsten Latzel, was Retterinnen und Retter vor Ort zu bewältigen hatten: https://youtu.be/GBagZpdHCCI

Die Situation in den Gemeinden / Spendenkonto

Vom Hochwasser sind auch Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland betroffen. Einen Überblick über die Situation vor Ort gibt es hier. Um den betroffenen Menschen zu helfen, hat die Evangelische Kirche im Rheinland zusammen mit der Evangelischen Kirche von Westfalen und dem Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe ein Spendenkonto eingerichtet. Die Spenden kommen von der Flutkatastrophe Betroffenen zugute. Sie können online spenden: www.ekir.de/url/Syr.

 

20.07.2021/ekir.de

Geschrieben von Kirchenkreis am 20. Juli 2021