Keine Bilder! – ?

Um das Bilderverbot im Islam geht es in der Reihe „Koran für Christen von Muslimen erklärt“ am Mittwoch, 5. Juni, im Gemeindezentrum Christuskirche Bad Godesberg. Referent ist Abdul-Ahmad Rashid, Islamwissenschaftler und Reporter beim ZDF Mainz.

Welche Rolle spielen Bilder im Islam? Die Bandbreite an Antworten auf diese Frage reicht von der Auskunft, man dürfe nur Gott nicht darstellen bis zur völligen Ablehnung bildhafter Darstellungen. Manchmal stößt man – selbst im privaten Bereich – auf Abwehr, wenn man Menschen, speziell Frauen, fotografieren möchte.

Es gilt als allgemein bekannt, dass sich in Moscheebauten sowie in Koranhandschriften keine Bilder von lebenden Wesen finden. Als Schmuck sieht man stattdessen kunstvolle Kalligrafien.

Auch der Prophet Mohamed soll nicht bildlich dargestellt werden, schon gar nicht in Form einer Karikatur. Nun geht es im Rahmen der Reihe um die Frage: Was sagt der Koran zu diesem Thema?

Referent ist Abdul-Ahmad Rashid, Islamwissenschaftler und Reporter beim ZDF Mainz. Der Journalist, Islamwissenschaftler und Muslim wurde 1964 als Sohn eines Afghanen und einer Deutschen in Köln geboren und ist dort aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte er in Köln, Bonn, Damaskus und Kairo Islamwissenschaft, Germanistik und Vergleichende Religionswissenschaft. Beim ZDF betreut er redaktionell das „Forum am Freitag“. Es gibt Muslimen die Möglichkeit, ihre spezielle Sicht des Zusammenlebens in Deutschland in das gesellschaftliche Gespräch einzubringen.

Der Abend zur Frage des Bilderverbots im Islam beginnt am Mittwoch, 5. Juni, um 19.30 Uhr, im Gemeinderaum der Christuskirche Bad Godesberg, Wurzerstraße 31, 53175 Bonn.

Die Reihe „Koran – für Christen von Muslimen erklärt“ wird organisiert von Elisabeth Thissen, Synodalbeauftragte für das Christlich-Muslimische Gespräch für den Bereich des Godesberger Konvents.

 
 

 

EB/gar

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Geschrieben von Pressereferat BGV am 15. Februar 2013