Herausforderungen als Chance
Elisabeth Berg. Foto: privat
Die Aufgaben bleiben die gleichen, aber jetzt wird Pfarrerin Elisabeth Berg offiziell in die Entlastungspfarrstelle in der Kirchengemeinde eingeführt. Der Gottesdienst wird am 20. Dezember gefeiert.
„In unserer christlichen Gemeinde stehen wir in den nächsten Jahren und Jahrzehnten vor enormen Herausforderungen“, unterstreicht Elisabeth Berg. „Kirche wird sich verändern.“ Die Theologin möchte über den Glauben sprechen und Menschen immer wieder neu dazu einladen und von Gott begeistern. „Die Herausforderungen unserer Zeit sehe ich auch als Chance, neue Wege zu beschreiten und auch gute Veränderungen zu ermöglichen.“
Seit Januar 2023 ist Elisabeth Berg zunächst als Vikarin und dann als Pfarrerin im Probedienst in die Evangelische Kirchengemeinde Swisttal berufen worden. In dieser Funktion war sie auch für die Vakanzvertretung in der Gemeinde zuständig. Am 25. September diesen Jahres hat das Presbyterium Pfarrerin Berg mit Ende ihres Probedienstes in die Entlastungspfarrstelle für Superintendentin Claudia Müller-Bück gewählt.
Elisabeth Berg ist in ihrer Kirchengemeinde die einzige Pfarrerin. Daher erstreckt sich ihr Tätigkeitsfeld auf alle pfarramtlichen Aufgaben: Von der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, über die Begegnung mit Senioren, Amtshandlungen wie Taufen, Hochzeiten und Bestattungen, repräsentative Tätigkeiten für Ihre Gemeinde, Management-Aufgaben und Gottesdienste.
Synergien nutzen, Highlights feiern
Elisabeth Berg begleitet ihre Gemeinde bei dem Prozess der Schließung der Kirchengebäude in Buschhoven und Odendorf seelsorglich und organisatorisch. „Das ist nicht einfach. Für alle in der Gemeinde“, betont sie. Auch ein Fusionsprozess mit den Kirchengemeinden Rheinbach, Meckenheim und Wachtberg ist in den nächsten Jahren geplant. „Ich denke, es wird unserer Gemeinde gut tun, von der gemeinsamen Kraft, die sich in einer solchen Zusammenarbeit entfaltet, zu profitieren und Synergieeffekte zu nutzen“, sagt Berg.
„Es gibt so viele Highlights, die allein imnächsten Jahr stattfinden und auf die ich mich freue.“ Zum Beispiel nennt sie das Pop-up-Traufest in Flamersheim am 28. Juni 2026. „Dort kann man spontan heiraten oder einfach die Liebe zwischen Menschen segnen lassen.“ Berg gehört zum Vorbereitungsteam.
Elisabeth Berg ist 38 Jahre alt und lebt mit Ihrer Frau in der Nähe von Kall. Privat reist sie gerne mit dem selbstausgebauten VW-Bulli durch Europa, wandert und betreibt Kraftsport.
Der Einführungsgottesdienst mit Superintendentin Claudia Müller-Bück beginnt am Samstag, 20. Dezember 2025, um 15 Uhr in der Maria-Magdalena-Kirche in Swisttal-Heimerzheim, Sebastianusweg 5-7. Im Anschluss gibt es einen Empfang.
gar