Gewalt stoppen

Engagiert sich für Frauen und gegen Gewalt: Sabine Cornelissen. Foto: Uta Garbisch

Zeichnungen, Kollagen oder ein Gebet: Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November hat Sabine Cornelissen eine kleine Ausstellung vorbereitet. Sie will sensibilisieren und zeigen, wo Frauen und Mädchen Hilfe bekommen.

„Wir alle dürfen vor der Gewalt, die auch um uns herum passiert, nicht die Augen verschließen“, unterstreicht die Frauenbeauftragte des Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel. „Ob weltweit oder in der Nachbarschaft, auch als Kirche müssen wir uns mit Opfern von Gewalt solidarisieren.“ Interessierte Gemeinden können die Ausstellung entleihen.

Einige Teile der Ausstellung. Foto: Uta Garbisch

Der internationale Aktions- und Gedenktag gegen Gewalt an Frauen am 25. November ist ein fester Termin in der Evangelischen Kirche im Rheinland. Regelmäßig beteiligt sich das Landeskirchenamt an einer bundesweiten Fahnenaktion von  Terre des Femmes. Mit der „frei leben ohne Gewalt“-Fahne, die am Eingangsbereich des Hauptgebäudes aufgehangen wird, macht die rheinische Kirche darauf aufmerksam, dass „Gewalt an Frauen immer noch eine der am weitesten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen ist und die Rechte und Freiheiten von Frauen zu schützen und zu fördern sind“, erklärt Irene Diller, Theologische Dezernentin der Stabsstelle Vielfalt und Gender.

In 2021 jährt sich die Fahnenaktion von Terre des Femmes zum 20. Mal. Sie steht unter der Botschaft #bornequal, und vereint damit alle Kernthemen aus der nun seit 40 Jahren bestehenden Arbeit der Frauenrechtsorganisation. Ebenfalls für die Beendigung von Gewalt gegen Frauen setzt sich die UN-Kampagne „Orange The World“ ein, die zwischen dem 25. November und dem 10. Dezember, dem „Internationalen Tag der Menschenrechte“, stattfindet. Weltweit erstrahlen in diesem Zeitraum Gebäude in oranger Farbe, um ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen und zur Enttabuisierung des Themas beizutragen. Die Farbe Orange steht dabei für die Beendigung von geschlechtsspezifischer Gewalt.

Geschrieben von Dr. Uta Garbisch am 23. November 2021