Gemeinsam und friedlich

Kann aus einem negativen Anlass etwas gutes entstehen? Offenbar ja. Darin waren sich die Verantwortlichen von „Wir gehen woandershin“ am Sonntagabend, 5. Mai, einig.

„Pro NRW hat es geschafft, dass wir noch aktiver zusammen gearbeitet haben“, bilanzierte Joachim Schick, Lehrer am Otto-Kühne-Gymnasium. Und Elisabeth Thissen vom Interreligiösen Dialogkreis freute sich, „dass so eine große Resonanz“ auf die zahlreichen Alternativ-Veranstaltungen des christlich-muslimischen Bündnisses bestand. Für diese Organisationsleistung dankte Dechant Wolfgang Picken der Islambeauftragten des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel. Und versprach: „Ich freue mich über das, was wir heute gemeinsam geschafft haben. Das wird in Zukunft gefüllt werden.“

Eindrücke vom Tag

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Alle Veranstaltungsorte zeigten Flagge, wie hier am Aloisius-Kolleg in Bad Godesberg …

… wo Jugendliche Fußball spielten.

In der Johanneskirche in Bad Godesberg …

… las Nazli Mahjoubi aus ihrem Buch „Zweiheimisch“ und erklärte, was es heißt, bikulturell in Deutschland zu leben.

Am Amos-Comenius-Gymnasium …

… gab es den ganzen Tag Kaffee, Kuchen und marokkanischen Pfefferminztee. Sehr zur Freude von Elisabeth Thissen, …

… die zusammen mit Schulleiter Christoph Weigeldt zur arabischen Kaffeehausmusik begrüßte.

Das Konzert auf der traditionellen Oud gab Hazem Alam Eldin.

Der Deutschlehrer an der König-Fahad-Akademie gab auch gerne Auskunft über die arabische Laute.

Um 17 Uhr läuteten alle Glocken für den Frieden, wie hier in St. Marien, …

… wo im Anschluss ein ökumenisches Friedensgebet stattfand. „Unser muslimischer Nachbar muss nicht perfekt sein“, sagte Pfarrer Ulrich Thomas in seiner Predigt.

 
 

 

Text und Fotos: Uta Garbisch / 6.5.2013

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Geschrieben von Pressereferat BGV am 15. Februar 2013