Geldsäcke für Oikocredit

Das WDR-Fernsehen hat einen Beitrag über Oikocredit gedreht. Gefilmt wurde auch die Übergabe von 13.000 Euro, die der Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel investiert hat – verpackt 13 Geldsäcken. Sendetermin ist Donnstag, 10. Februar, ab 18.20 Uhr.

Die Journalistin Elsa Wimmel hat für die WDR 3 – Sendung „Servicezeit Geld“ einen vier minütigen Beitrag über Oikokredit zusammengestellt. Der Beitrag wird zwischen 18.20 und 18.50 Uhr ausgestrahlt. Als Vertreterin der Oikocredit-Förderkreise hatte die Bonnerin Ulrike Chini Gelegenheit ihre Arbeit darzustellen. Sie bat darum, auch in der Bad Godesberger Superintendentur zu drehen.  Pfarrerin und Skriba Angelika Zädow aus Meckenheim übergibt in der Sendung – noch einmal – die Geldsäcke.

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von Oikocredit im Mai 2004 beschloss der Kreissynodalvorstand des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel für 13.000 Euro weitere Anteile bei Oikocredit zu zeichnen. Insgesamt sind nun 48.000 Euro „gut angelegt“. Die Beutel repräsentieren je eine der 13 Kirchengemeinden im Kirchenkreis. „Das ist bis jetzt einmalig“, freute sich Ulrike Chini, Geschäftsführerin des Westdeutschen Förderkreises von Oikocredit, bei der symbolischen Übergabe.

Kredite statt Spenden, Eigenständigkeit statt Abhängigkeit, Geschäftspartner statt Geber – Nehmer: Seit 25 Jahren geht der Westdeutsche Oikocredit-Förderkreis andere Wege in der Entwicklungszusammenarbeit. Rund 50 Prozent der Darlehen vergibt die Organisation als Mikrokredit, um breite Bevölkerungsschichten zu erreichen. Die Duchschnittshöhe liegt bei 50 Euro. Chini: „Mit dem neuen Geld können 140 Leute einen Kleinkredit bekommen.“ Insbesondere für Frauen bedeuten Mikrokredite einen Weg aus Armut und Unselbständigkeit.

Die Mindestanlagesumme bei Oikocredit beträgt 200 Euro. Einzelpersonen zahlen einen Mitgliedsbeitrag von 20 Euro/Jahr. Mehr unter www.oikocredit.org/sa/westdt/.

 

 

 
 

 

Uta Garbisch /

 

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Geschrieben von Pressereferat BGV am 15. Februar 2005