frei sein, anders zu handeln

Mit einem Zusammenspiel von Text und Musik erinnert eine Veranstaltung an Dorothee Sölle (1929 – 2003). Sechs Sprecherinnen präsentieren am Samstag, 17. Mai, im Ökumenischen Kirchenpavillon Zülpich lyrische Texte und Prosatexte der Theologin und Poetin. Die musikalischen Beiträge regen an, über das Gehörte nachzudenken, denn Sölles poetische und politische Texte sind von bleibender Kraft und […]

Mit einem Zusammenspiel von Text und Musik erinnert eine Veranstaltung an Dorothee Sölle (1929 – 2003). Sechs Sprecherinnen präsentieren am Samstag, 17. Mai, im Ökumenischen Kirchenpavillon Zülpich lyrische Texte und Prosatexte der Theologin und Poetin.

Die musikalischen Beiträge regen an, über das Gehörte nachzudenken, denn Sölles poetische und politische Texte sind von bleibender Kraft und Aktualität. Engagement für Gerechtigkeit verbindet sich in Sölles Werk mit mystischer Gotteserfahrung und großer sprachlicher Schönheit. Die langjährig in New York lehrende Theologin war in Deutschland wegen ihrer radikal pazifistischen Ansichten durchaus umstritten. Heute gilt sie als eine der wichtigsten Stimmen des Protestantismus des 20. Jahrhunderts. Sie starb am 27. April 2003 im Alter von 73 Jahren.

Die von Sabine Cornelissen, Frauenbeauftragte des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel, organisierte Lesung beginnt am Samstag, 17. Mai, um 16 Uhr im Kirchenpavillon auf dem Gelände der Landesgartenschau Zülpich. Das filigrane Gebäude aus Weidengeflecht und Stampflehm befindet sich im Park am Wallgraben, Eingang Landesburg. Für die Musik sorgt das Duo “NUANCES“ mit  Anke Kreuz, Querflöte, und Achim Busch, Gitarre. Für den Eintritt benötigen Besucher eine Tageskarte der Landesgartenschau.

 
 

 

EB/gar / 29.04.2014

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