Fortschritt bei der Traumabewältigung

Am 18. Oktober wurde die Delegation des Kirchenkreises in Kapstadt empfangen. Ganz links Isa Lebek, in der Mitte Notfallpfarrer Albi Roebke und rechts von ihm Eva Freda.

Foto: privat

Die Partnerschaft des Kirchenkreises mit der Rheinischen Kirche in Südafrika arbeitet an ihrem neuen Projekt. Zum zweiten Mal ist Notfallseelsorger Albi Roebke zusammen mit den Dozentinnen Eva Freda und Isa Lebek zur Partnerkirche nach Kapstadt aufgebrochen und unterstützt dort zwei Wochen lang den Aufbau eines einheimischen Teams zur Erkennung und Bewältigung von Traumata. Im März […]

Die Partnerschaft des Kirchenkreises mit der Rheinischen Kirche in Südafrika arbeitet an ihrem neuen Projekt. Zum zweiten Mal ist Notfallseelsorger Albi Roebke zusammen mit den Dozentinnen Eva Freda und Isa Lebek zur Partnerkirche nach Kapstadt aufgebrochen und unterstützt dort zwei Wochen lang den Aufbau eines einheimischen Teams zur Erkennung und Bewältigung von Traumata. Im März hat das auf mehrere Jahre angelegte Projekt begonnen. Es war im Oktober 2024 bei der Unterzeichnung des Partnerschaftsabkommens in Kapstadt auf Bitten der Partnerkirche verabredet worden.

„Für die Gemeinden in Südafrika haben traumatischer Stress und Traumata, die erlebt werden, eine politische und eine theologische Dimension“, berichtet Roebke. „Aber auch wir lernen dazu. In Europa wird traumatischer Stress individuell und psychologisch gesehen. Die südafrikanische Perspektive bereichert unsere Sicht. Sie hat Wirkungen bis in die Ausbildung: Wie kann ich ein Trauma theologisch einordnen? Wo finde ich auch spirituelle Hilfe und Anregung?“ Im kommenden Jahr wird der nächste Besuch vorbereitet. Die Gestaltung der Partnerschaft liegt in den Händen einer sechsköpfigen gemeinsamen Gruppe. Den Kirchenkreis vertreten dort Juliane Wächter (Bonn, Vorsitzende); Synodalassessor Pfarrer Gregor Weichsel (Euskirchen) und Pastor Wolfgang Thielmann (Bonn)

EB/WT