Die Landessynode traf sich

Die vier von der Synode: Melina Wolf (v.l.), Knut Dahl-Ruddies, Superintendentin Claudia Müller-Bück und Frank Bartholomeyczik mit Präses Thorsten Latzel. Foto: Kirchenkreis

In Düsseldorf tagte die Landessynode, das oberste Entscheidungsgremium der Evangelischen Kirche im Rheinland. Der Evangelische Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel ist mit vier Mitgliedern vertreten. Frank Bartholomeyczik (Kirchengemeinde Meckenheim), Pfarrer Knut Dahl-Ruddies (JVA-Seelsorger in Euskirchen), Melina Wolf (Kirchengemeinde Wachtberg) und Superintendentin Claudia Müller-Bück. Hier ihre persönlichen Eindrücke: Melina Wolf: „Zukunft der Kirche“ – das diesjährige Schwerpunktthema der […]

In Düsseldorf tagte die Landessynode, das oberste Entscheidungsgremium der Evangelischen Kirche im Rheinland. Der Evangelische Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel ist mit vier Mitgliedern vertreten.

Frank Bartholomeyczik (Kirchengemeinde Meckenheim), Pfarrer Knut Dahl-Ruddies (JVA-Seelsorger in Euskirchen), Melina Wolf (Kirchengemeinde Wachtberg) und Superintendentin Claudia Müller-Bück.

Hier ihre persönlichen Eindrücke:

Melina Wolf:

„Zukunft der Kirche“ – das diesjährige Schwerpunktthema der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland. Eine Kirche zu leiten, in solch schwierigen Zeiten, ist nicht einfach. Eine tolle Woche mit Beratungen und Abstimmungen liegen hinter uns. Die Diskussionen erstreckten sich über die vielen Kirchenaustritte, die neue Lebensordnung oder was passiert mit dem Haus der Landeskirche im Hinblick auf 2035. Wie gewohnt, gab es dieses Jahr wieder die alte „Karnevalistische“ Sitzordnung, so konnte man sich besser mit seinen Mitsynodalen austauschen.  Die Landessynode 2024 war somit geprägt von intensivem Austausch, gemeinsamem Gebet und dem klaren Ziel, die evangelische Gemeinschaft im Rheinland weiter zu stärken.

Knut Dahl-Ruddies:

Mit hohen Erwartungen bin ich nach Düsseldorf gefahren, sollte doch nicht mehr und nicht weniger als über die Zukunft unserer Kirche beraten werden. Dass das nicht einfach werden würde, war von Beginn an klar. Denn wenn über 200 Menschen zusammen kommen, um über ihr Bild von Kirche zu sprechen, wird es unübersichtlich. Diese Unübersichtlichkeit soll nun von einer Netzwerkgruppe gesichtet und geordnet werden. Im Jahr 2026 wird man am Tagungsort Bonn sehen welche konkreteren Schritte sich abzeichnen.

Klar geworden ist aber schon so viel: Es gibt nicht nur einen Kipppunkt beim Klima. Die aktuellen Mitglieder- und Finanzzahlen machen deutlich, dass es zu großen Umbaumaßnahmen am „Schiff, das sich Gemeinde nennt,“ kommen wird. Die einen wollen wie einst Noah „von jeder Art“ etwas in die Arche einpacken, die anderen nur das aller Nötigste, um auf Expeditionsreise zu gehen, wie einst Fridtjof Nansen mit der Fram. Fest steht bisher aber nur: An einem Öl-Tanker haben die wenigsten Interesse.

Wer alles nachlesen will, ist hier richtig:
landessynode.ekir.de