Den zukünftigen Kurs mitbestimmen

Wie autonom können Kirchengemeinden in Zukunft Entscheidungen treffen? Und wie sollte ein zukunftsfähiges Dienst- und Arbeitsrecht aussehen? Diese beiden Fragenkomplexe stehen am Samstag im Mittelpunkt der Diskussion der Sondersynode in Zülpich.

Dabei geht es auch um die Frage, was in der evangelischen Kirche im Rheinland besser auf der Ebene Kirchenkreis oder Landeskirche entschieden werden sollte. Mehr als 70 stimmberechtigte Abgeordnete des regionalen Kirchenparlamentes treffen sich im Evangelischen Gemeindezentrum in Zülpich, um den zukünftigen Kurs der rheinischen Kirche mitzubestimmen.

Zudem schlägt der Kreissynodalvorstand (KSV) der Synode die Bildung eines Fachausschusses für Kirchenmusik vor. Bislang verfügt noch kein rheinischer Kirchenkreis über ein solches Gremium. Darüber hinaus wird Dr. Wolfgang Osterhage, Mitglied des KSV, die Synode über das neue System für den innersynodalen Finanzausgleich im Kirchenkreis informieren. Es regelt den Ausgleich zwischen finanzschwächeren und finanzstärkeren Kirchengemeinden und wurde vom KSV auf seiner letzten Sitzung nach einem intensiven Beratungsprozess beschlossen. Mit Wahlen zum Arbeitskreis Mission und Ökumene sowie dem Nominierungsausschuss schließt die Synode ab.

Die Sondersynode beginnt am Samstag, 26. August, um 9 Uhr mit einem Gottesdienst in der Evangelischen Christus-Kirche Zülpich, Frankengraben 43. Die Verhandlungen selbst fangen um 10.30 Uhr im dortigen Gemeindezentrum an. Die Tagung ist wie immer öffentlich und endet gegen 15.30 Uhr.

Über die Synode informiert das Pressereferat des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel noch am selben Abend.

 

 

 

 
 

 

 

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Geschrieben von Pressereferat BGV am 15. Februar 2006