Den Glauben heimholen

„Siegfried Eckert holt den Glauben heim, indem er mit ihm auf unsere Straßen geht und die Gebete neu spricht aus unseren gegenwärtigen Leiden und aus unseren heutigen Hoffnungen und Befürchtungen“ Dies schreibt Fulbert Steffensky in seinem Vorwort zu dem neuen Gebetsbuch „Gott in den Ohren liegen“ des Friesdorfer Gemeindepfarrers Siegfried Eckert. Eckert, von dem Ende […]

„Siegfried Eckert holt den Glauben heim, indem er mit ihm auf unsere Straßen geht und die Gebete neu spricht aus unseren gegenwärtigen Leiden und aus unseren heutigen Hoffnungen und Befürchtungen“

Dies schreibt Fulbert Steffensky in seinem Vorwort zu dem neuen Gebetsbuch „Gott in den Ohren liegen“ des Friesdorfer Gemeindepfarrers Siegfried Eckert. Eckert, von dem Ende August auch eine 300seitige Auseinandersetzung „Reformation statt Reförmchen“ mit dem Reformationsjubiläum 2017 erscheint, will sich mit seinem Gebetbuch „nicht in den Waagschalen der Diplomatie“ bewegen: Vielmehr „schwimmt er hin und her zwischen den Polen von Lob und Klage, politischer Unruhe und seelsorgerlichem Zuspruch.“

Entstanden sind die knapp 100 Gebete aus der Erfahrung des Gemeindepfarrers, des Vorsitzenden der  Christlich-Jüdischen Gesellschaft Bonn, dem ökumenischen und interreligiösen Dialog. Sie eignen sich ebenso für den Gottesdienst wie für die persönliche Meditation. Man sollte sie einzeln lesen und wirken lassen. Doch wer zum ersten Mal nach diesem Band greift – der  grafisch sehr ansprechend von Kristin Kamprad gestaltet worden ist – erliegt der Versuchung, immer weiter zu lesen. Macht nichts. Man greift anschließend immer wieder gern nach diesem Buch und vertieft sich dann betend oder meditierend in die einzelnen Texte. Das Büchlein eignet sich auch sehr gut als Geschenk für glaubende Menschen oder die es werden wollen.
K. Rüdiger Durth

Siegfried Eckert: Gott in den Ohren liegen. Gebete. Mit einem Vorwort von Fulbert Steffensky. 100 Seiten. Chrismon 2014, 14,90 €

 
 

 

EB/gar / 09.07.2014

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