VERSCHOBEN: „Das Neue Testament nach Klaus Kinski“

Die Lesung ist auf unbestimmte Zeit verschoben: Das Ensemble 1517 Köln präsentiert eine dramatisch-szenische Lesung „Klaus Kinski und das Neue Testament.“ Aus der Perspektive einer polizeilichen Suche – „Gesucht wird Jesus …“ – hat Klaus Kinski dieses Stück seit den 1950er Jahren geschrieben, das man von ihm, dem „Enfant terrible“ des deutschen Films und Exzentriker par excellance kaum erwarten würde. Premiere war 1971.

Es geht dabei um ein sensibles und zaghaftes Herantasten an den Bibeltext, um den Zuschauer und Zuhörer in die Geschichte Jesu einzuführen. Neben Jesus lässt Klaus Kinski auch andere Personen aus Jesu Umfeld zu Worte kommen. Kritische Passagen beinhalten auch Übertragungen in die damalige politische Gegenwart, unter anderem den damals vieldiskutierten Krieg in Vietnam. Aufführende sind Christian Polenzky als Jesus und Uwe Melchert als Erzähler und Regisseur.

Die Lesung beginnt am Sonntag, 15. März 2020, um 17 Uhr in der Evangelischen Martin-Luther-Kirche Weilerswist, Martin-Luther-Straße 27 – 29. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Eine ausführliche Information zu Klaus Kinski und dem Inhalt gibt es hier.

EB

Geschrieben von Dr. Uta Garbisch am 10. März 2020