„Das muss einem echt nicht passieren“

Evangelische Beratungsstelle Bonn: Gruppe für trauernde Jugendliche und junge Erwachsene von 16 – 28 Jahren. Foto: Ev. Beratungsstelle Bonn

Neue Gruppe für trauernde Jugendliche und junge Erwachsene in der Evangelischen Beratungsstelle Bonn: Jugendliche und junge Erwachsene, die um einen Familienangehörigen oder Freund trauern, können sich in einer neuen Gruppe austauschen. Das Angebot der Evangelischen Beratungsstelle Bonn richtet sich an 16- bis 28-Jährige und startet am 31. Oktober 2019.

Betroffene fühlen sich oftmals alleine mit dieser Erfahrung und möchten andere kennenlernen, die ähnliches erlebt haben. Manchmal ist es schwer für sie, mit diesem Verlust umzugehen. Daher der Titel: „Das muss einem echt nicht passieren“.

Geschützter Austausch

Die Gruppe wird von der Sozialpädagogin und Gesprächstherapeutin Ulrike Backhaus und dem Sozialarbeiter und Familientherapeuten Claus Schiederich geleitet. Sie bieten an acht Abendterminen die Möglichkeit des Austauschs in einem geschützten Rahmen. Konkret geht es dabei um den Umgang mit schwierigen Gefühlen oder Stress, mit den Erwartungen anderer, Abschied, Erinnerungsorten und möglichen Ziele für die Zukunft.

Die Trauergruppe findet donnerstags abends von 18.30 bis 21 Uhr (mit Pause) in der Evangelischen Beratungsstelle Bonn, Adenauerallee 27, statt. Sie besteht maximal aus acht Teilnehmenden.

Erster Termin ist am Donnerstag, 31. Oktober 2019. Weitere Treffen finden alle 14 Tage mit Ausnahme der Weihnachtsferien/Karneval statt: 14. und 28. November, 12. Dezember, 9. und 23. Januar, 6. und 27. Februar 2020.

Anmeldung ist ab sofort über das Sekretariat der Evangelischen Beratungsstelle Bonn unter (02 28) 68 80 150 oder per Email unter: beratungsstelle@bonn-evangelisch.de möglich.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Evangelische Beratungsstelle ist eine Einrichtung für Bonn und Umgebung. Sie wird von den drei evangelischen Kirchenkreisen An Sieg und Rhein, Bonn und Bad Godesberg-Voreifel getragen und finanziert. Die Beratung durch die Evangelische Beratungsstelle ist für Ratsuchende kostenfrei. Eine teilweise Refinanzierung erfolgt über Zuschüsse der zuständigen Jugendämter und des Landes Nordrhein-Westfalen. Zudem sind Spenden von Klientinnen und Klienten zu einem wichtigen Baustein in der Finanzierung des Angebots geworden.

Weitere Informationen zur Evangelischen Beratungsstelle: www.beratungsstelle-bonn.de

 

Geschrieben von Dr. Uta Garbisch am 27. August 2019