Das Amos besteht nun 50 Jahre

Sein 50-jähriges Bestehen feiert das Bonner Amos-Comenius-Gymnasium am Dienstag, 19. April, eines der sieben Gymnasien der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR). Präses Nikolaus Schneider hält in der Godesberger Johanneskirche die Festpredigt.

In der Festschrift würdigt Schneider das bis heute dem berühmten Theologen und Pädagogen Johann Amos Comenius verpflichtete Schulprogramm. Es will die einzelne Schülerin, den einzelnen Schüler dazu befähigen, selbstständig und kreativ zu denken und Probleme immer in der Verantwortung für den Mitmenschen zu lösen.

Bei seinem Besuch der Schule vor einem Jahr hatten den Präses sowohl die profunde Wissensvermittlung, die spezielle Förderung schwächerer und begabter Schüler als auch die Projekte der Eine-Welt-Hilfe, der Drogenprävention und des Gedenkens an Anne Frank besonders beeindruckt.

In einer Notunterkunft gestartet

Die Schule war am 19. April 1955 im damals noch selbständigen Bad Godesberg mit 70 Schülerinnen und drei Lehrern als reine Mädchenschule in einer Notunterkunft an den Start gegangen. 1958 konnte der erste Teil eines Neubaus in der Bonn-Bad Godesberger Behringstraße bezogen werden.

1962 legten hier die ersten elf Mädchen ihr Abitur ab, Ende der siebziger Jahre schließlich auch die ersten Jungen. Heute besuchen das seit 1987 dreizügig geführte Gymnasium 800 junge Leute.

Bei einer repräsentativen Bestandsaufnahme des Infas-Instituts für angewandte Sozialwissenschaft (Bonn) schnitt das Amos-Comenius-Gymnasium im Jahr 2002 überdurchschnittlich gut ab.



 



 

 
Amos-Comenius-Gymnasium
 

 

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Geschrieben von Pressereferat BGV am 15. Februar 2005