Christlich-muslimischer Frauentag in Bad Godesberg

Bild: photocase - Tim Toppik

Ist Heimat ein Ort oder eher ein Gefühl? Sich am richtigen Platz fühlen – können wir das überall auf der Welt? Heimat ist das Thema des vierten christlich-muslimischen Frauentages am Samstag, 14. November, in Bad Godesberg.

Für den Einstieg sorgt Miyesser Ildem, Vorsitzende des Zentrums für islamische Frauenforschung und Frauenförderung e.V. in Köln. Beheimatet zu sein gehört zu den menschlichen Grundbedürfnissen. Was aber unter Heimat verstanden wird, worauf das Heimatgefühl sich gründet und was wir als unsere Heimat anerkennen, darüber gehen die Meinungen weit auseinander.

Um miteinander ins Gespräch zu kommen, werden vier Arbeitsgruppen angeboten. Die Themenschwerpunkte lauten: „Heimat und Biographie“ – Was hat uns geprägt?, „Religiöse Heimat“ in Glaube, Räumen, Liedern oder Ritualen, „Neue Heimat“ – Was tue ich, um mich in der Fremde beheimatet zu fühlen? Wie wahre ich meine Identität? sowie „Verlorene Heimat“ mit Abschied, Trauer oder Verlust.

Zu den Referentinnen zählen Jessica Hübner-Fekiri, Koordinatorin der Godesberger Flüchtlingshilfe, Islamwissenschaftlerin Rabeya Müller und Pfarrerin Sabine Hekmat. Der Tag für Christinnen, Musliminnen, deutsche Frauen und Migrantinnen wird zum vierten Mal von der Frauenbeauftragten des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel, Sabine Cornelissen, der Familienbildungsstätte Haus der Familie, dem Quartiersmanagement Lannesdorf und Pennenfeld sowie muslimischen Kooperationspartnerinnen organisiert.

Beginn der kostenfreien Veranstaltung ist am Samstag, 14. November, um 14.30 Uhr, im Haus der Familie, Friesenstraße 6, Bonn-Bad Godesberg. Zum Abschluss ist ab 19 Uhr ein gemeinsames Büfett geplant.

Anmeldung bis zum 10. November erwünscht im Haus der Familie, Telefon (0228) 373660 oder per Mail info-hdf@ekir.de.

Bild: photocase – Tim Toppik

Geschrieben von Pressereferat BGV am 12. November 2015